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  1. #81
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    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    Kenne niemanden, der nicht nach zwei Sätzen dieser Grütze die Aufmerksamkeit verwehren würde. Da fehlts ja an allem!
    Die Wissensdefizite scheint es vor allem bei Dir zu geben, zumal Du Dich an der Nordseeküste nicht auszukennen scheinst.

    Ich vertraue daher lieber einem Spezialisten, nämlich dem Juister Wattführer Heino !

  2. #82
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Alles? Ja. Kacke! Genau, auch die. Exkremente eben auch. Hierzu hat Wattführer Heino eine wirklich eindrückliche Geschichte aus seiner Kindheit parat, die ich hier nicht ausplaudern werde, aber sie ist so ekelig, dass man danach sicher keinen Appetit auf Meeresfrüchte hat.
    Hallo,

    früher, Stalingrad ..
    Ja früher, als die Elbe nach Phenol stank, das Fort Grauerort noch sehr wichtig war und auch mal ne Seemine instabil wurde.



    Peter

  3. #83
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    früher, Stalingrad ..
    Ja früher, als die Elbe nach Phenol stank, das Fort Grauerort noch sehr wichtig war und auch mal ne Seemine instabil wurde.



    Peter
    Du meinst, die Muscheln hätten inzwischen dazugelernt

  4. #84
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Die Wissensdefizite scheint es vor allem bei Dir zu geben, zumal Du Dich an der Nordseeküste nicht auszukennen scheinst.

    Ich vertraue daher lieber einem Spezialisten, nämlich dem Juister Wattführer Heino !
    Aus Deiner Position bei mir Defizite zu diagnostizieren ist genau so wenig sinnvoll, wie eine Geschichte zu referenzieren, sie aber nicht zu schreiben. Für beide Ausprägungen Deiner Mission habe ich nix über - da fehlt mir Niveau und Qualität.

    Der Unterschied zwischen einer fundierten Meinung und einem Vertrauen in einen Wattführer ist der, dass sich das Vertrauen nur über die Referenz begründen lässt. Schlussendlich kann man keine andere Meinung verarbeiten, weil sie ja zwangsweise (<- sehr schön in diesem Kontext) das Vertrauen torpediert.

    Du kannst ja gern Deine Aversion gegen Muscheln leben. Aber warum Du alle Menschen mit einer anderen Meinung angreifen musst, ist mir schleierhaft. Ich hoffe, es geht bald besser!


    Viele Grüße R.

  5. #85
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    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    Du kannst ja gern Deine Aversion gegen Muscheln leben. Aber warum Du alle Menschen mit einer anderen Meinung angreifen musst, ist mir schleierhaft. Ich hoffe, es geht bald besser!
    Hier geht es leider nicht um andere Meinungen, sondern um Fakten, die leider gegen Dich sprechen.

    Wer die Schadstoffbelastung von Muscheln leugnet, dem ist wirklich nicht zu helfen.

    Ich hoffe im übrigen, dass es Dir erspart bleibt, mit den Muscheln auch noch gehirnfressende Amoeben aufzunehmen:

    https://www.goettinger-tageblatt.de/...rfer-gestorben

  6. #86
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    J
    ...Ich bin raus, da das Thema erschöpfend behandelt wurde.
    Ich denke eines der grossen Probleme von Foren ist, dass Worte einfach nicht für alle Menschen die gleiche Bedeutung haben.

    Zurück zum Thema:
    den Topfboden mit etwas Wasser bedeckt, dazu Olivenöl, Kräuter der Provence, vielleicht etwas Oregano extra...
    Deckel drauf, heiß machen, Muscheln rein und dünsten bis sie weit offen stehen. Anschliessend die Muscheln aus der Schale entfernen.
    erwas Olivenöl in die Pfanne, dazu Pfeffer, Salz, Paprika, Pinienkerne, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne (was halt das ist). Erhitzen bis die Kerne leicht gebräunt sind (Vorsicht bei den Pinienkernen, der Augenblick ist schnell überschritten...)
    Den Sud vom Muschelkochen dazu, noch etwas Knoblauch und das ganze nach Bedarf nochmal mit Kräutern der Provence abschmecken. Am Ende die Muscheln wieder drauf und das ganze über die (auf der anderen Flamme gekochten) Spaghetti geben.
    Ein einfaches Hausmittel gegen Hunger und schlechte Laune. In hartnäckigen Fällen von Übellaunigkeit gern auch etwas Weißwein und nette Gesellschaft dazugeben.
    Ich persönlich würde die Muscheln lieber von Steinen im freien Wasser nehmen und eher nicht ausgraben, aber da ist jeder Jeck anders.
    Klar ist nur eines: Mal etwas ungesünder essen aber damit die Laune zu heben ist weitaus gesünder als sich über jeden Pippifax aufzuregen.
    Guten Appetit!

  7. #87
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    Zitat Zitat von Tralala Beitrag anzeigen
    Ich denke eines der grossen Probleme von Foren ist, dass Worte einfach nicht für alle Menschen die gleiche Bedeutung haben.
    Sorry, aber ich fand den Artikel der Reisebloggerin Andrea Lammert so hervorragend passend, so dass er unbedingt nachgereicht werden musste.


    Ich persönlich würde die Muscheln lieber von Steinen im freien Wasser nehmen und eher nicht ausgraben, aber da ist jeder Jeck anders.
    Ganz meine Meinung, frisches Seewasser statt der versifften Wattbrühe bekommt nicht nur den Muscheln besser.

  8. #88
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    Zitat Zitat von Tralala Beitrag anzeigen

    Ich persönlich würde die Muscheln lieber von Steinen im freien Wasser nehmen und eher nicht ausgraben, aber da ist jeder Jeck anders.

    Guten Appetit!
    .
    Der Vollständigkeit halber, oder auch nur z. Verständnis:
    Obiges Rezept ist ursprünglich f. Miesmuscheln. Miesmuscheln zupft man tatsächlich vom Felsen oder Dalben.
    Miesmuscheln backen sich mit dem so. Byssus an feste Oberflächen fest. Bei wenig vorhandener Oberfläche backen sie auch gerne aufeinander, bilden regelrechte Haufen.
    Im Watt gab es früher auf vornehmlich hartem Sandwatt, Prallhängen der Priele große Kolonien , eben richtige Muschelbänke. Miteinander fest verklebt bildeten die Miesmuscheln einen widerstandsfähigen Teppich der die Sandbank bei Sturmflut wesentlich weniger erodieren ließ.
    Es gibt im Watt noch einzelne Stellen wo sich das Sammeln v. Miesmuscheln lohnt.

    Kurzum, Miesmuscheln leben ausschließlich a. der Oberflâche, ausgraben braucht man sie nie.
    Die im Eingangspost beschriebenen Herzmuscheln hingegen muss man ausgraben. Auf Steinen findet man sie nicht, sie haben kein Byssus zum festbacken.

    Ach Ja, alle hier bereits gegebenen Rezepte gehen m. Mies- und Herzmuscheln.
    Geändert von supra (08.08.2019 um 17:38 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  9. #89
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    .
    Der Vollständigkeit halber, oder auch nur z. Verständnis:
    Obiges Rezept ist ursprünglich f. Miesmuscheln. Miesmuscheln zupft man tatsächlich vom Felsen oder Dalben.
    Miesmuscheln backen sich mit dem so. Byssus an feste Oberflächen fest. Bei wenig vorhandener Oberfläche backen sie auch gerne aufeinander, bilden regelrechte Haufen.
    Im Watt gab es früher auf vornehmlich hartem Sandwatt, Prallhängen der Priele große Kolonien , eben richtige Muschelbänke. Miteinander fest verklebt bildeten die Miesmuscheln einen widerstandsfähigen Teppich der die Sandbank bei Sturmflut wesentlich weniger erodieren ließ.
    Es gibt im Watt noch einzelne Stellen wo sich das Sammeln v. Miesmuscheln lohnt.

    Kurzum, Miesmuscheln leben ausschließlich a. der Oberflâche, ausgraben braucht man sie nie.
    Die im Eingangspost beschriebenen Herzmuscheln hingegen muss man ausgraben. Auf Steinen findet man sie nicht, sie haben kein Byssus zum festbacken.

    Ach Ja, alle hier bereits gegebenen Rezepte gehen m. Mies- und Herzmuscheln.
    Ja zugegeben, dass es im Anfangspost um Herzmuscheln ging war mir zwischenzeitlich entfallen. Ich war immer zu faul zum Graben, und Miesmuscheln pflückt man halt einfach. Die Muschelbänke kenne ich auch aus der Ostsee (früher, als die Welt noch in Technicolor war wimmelte es da auch noch vor Aalen...)
    Besonders hat mir das in Neuseeland gefallen. Da darf jeder Muscheln graben, aber die Menge pro Spezies, Tag und Kopf ist limitiert. Da nehmen dann die Einheimischen Papas öfter mal die Kinder mit an den Strand, ich könnte mir schlimmeres vorstellen.
    Da gab es Greenshells, die waren riesengross und man durfte so um die 20 pro Tag sammeln. Da kann man die Pasta fast weglassen. Stattdessen noch etwas Knoblauch in den Sud und einfach Baguette einstippen.. Ich fange schon beim Gedanken an zu sabbern....

  10. #90
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    Zitat Zitat von Tralala Beitrag anzeigen
    J
    Da gab es Greenshells, die waren riesengross und man durfte so um die 20 pro Tag sammeln. Da kann man die Pasta fast weglassen. Stattdessen noch etwas Knoblauch in den Sud und einfach Baguette einstippen.. Ich fange schon beim Gedanken an zu sabbern....
    .


    Der Sabber is' nachvollziehber....mmh.


    Schlechtes dreckiges , " versifftes" Wasser im Watt versus klares , sauberes Wasser im "Meer"

    Ein kurzer Abriss:
    Austern, Miesmuscheln werden bevorzugt in Buchten und Estuaren gezüchtet . Austern Trockenfallend, Miesmuscheln auf nicht trockernfallendem Schlick , evtl. auf grošen schwimmenden Balken ( z. B. i. d. Jade )
    Herzmuscheln lassen sich nicht kultivieren. Siewerden , wurden mit einen Rechen dem Grund entnommen.
    All dies Muscheln nun wachsen mehr als minder im trüben Wattenwasser auf.
    Ja ,woher kommt den nun diese Wasser , dieses trübe , dreckig erscheinende Wasser das die Muscheln nährt?
    Es kommt von See.
    Wieviel frisches Wasser da zum Watt durchkommt verdeutlicht vielleicht die Harle, also das Gatt v. Wangerooge. Es ist bei Buhne H knapp 200m breit 35m tief ! Ein wahrer Canyon durch den eine Menge frisches Wasser schubt.
    Durch diese Bersorgung mit frischem nährstoffhaltigem Wasser hat der nahebeiliegende Westanleger ( der Hafen) auf senen Molen übrigens a. d. Küste die größte Population an wilden Austern.
    Das frische Wasser kommt also durch die Gatten, Baljen, steigt die Flussdelas hinauf, geht die Priele hinauf und füttert mit seinem Plankton schlussendlich alle Mupfeln, Wurmer , Kleinkrebse usw.
    Das nun dieses auflaufende Wasser dem Laien, insbesondere im Watt als unrein erscheint hat allein optische Ursachen.
    Dieses frische , nahrhafte Wasser enthält durch die Strömungsgeschwindigkeit viele Sedimente.. Am Flutsaum, der sich so langsam über das flach ansteigende Watt hochschiebt, sieht man bisweilen ekelig leichtbraunen Schaum. Dat sind Eiweisse v. Algen. Steht das Wasser nur 10cm hoch, is' nix mehr da.
    Aber, der erste Eindruck zählt ja.....
    So wie oben nimmt das kaum jemand wahr, es gibt nur sehr wenige die draußen trockengefallen dies Schauspiel
    mitnehmen.
    Die Allermeisten bekommen die erste Flut im Inselhafen, Sielhafen mit. Dort steht die Luft oft, die Dynamik der Tide fehlt,der Schaumteppich wirkt noch ekeliger.
    Noch schlimmer ist es bei Ebbe , also ablaufend Wasser. Die Wattenströme , nicht trockenfallenden Priele enthalten noch mehr Sedimente, sehen noch dreckiger aus. Mann, dat is' nur Sand .
    Kurzum , dat Wasser im Watt ist durch ständigen Austausch sauber, es kommt von See , hat nur mehr Sedimente.

    Für Muscheln und Mensch giftige Algen

    Viel weiss ich darüber nicht. Ich meine letztes Jahr war es aufgrund hoher Wassertemperaturen in der östl. Ostsee ein Problem. Insbesondere Polen hatte da ein Problem mit Rotalgen , oder so.
    Dat givt dat anner Nordsee nich. Wie oben beschrieben haben wir stândigen Wasseraustausch, auch gibt es bei uns nicht so hohe Wassertemperaturen.
    Geändert von supra (08.08.2019 um 22:55 Uhr)
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