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  1. #1
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    Standard Rollfockleine neu verlegen - wo gibt´s das Material ?

    Ich möchte unsere Rollfockleine neu verlegen, innerbords, durch mehrere Schotten (Holz).

    Dafür benötige ich Durchlässe aus Metall, damit wenig Reibung entsteht.

    Habt ihr einen Tipp, wo ich so etwas bekomme ?
    Feiner Knoten: "Einfacher Konrad"
    https://www.youtube.com/watch?v=OnsfbCemMNI

  2. #2
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    Geändert von supra (26.09.2018 um 21:56 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "

  3. #3
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    Zitat Zitat von areopoli Beitrag anzeigen
    …... damit wenig Reibung entsteht.
    …..
    Jede Ablenkung in einer Durführung bildet einen Teil des Umschlingungswinkels. Kommt die Summe derer an die 40 -50° erhöhen sich die die Zugkräfte so erheblich, dass die Funktion fragwürdig wird. Da hilft auch ein geringer Reibwert (Metall zu Polyester) nix. Also opjepass!

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #4
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    Bei seinem JK wird die Summe der Umlenkungen nie nicht auf 40* kommen.
    Man möge bei seinem eigenem Schiff mal die Umlenkungen an den Relingsstützen ankucken, zusammenrechnen.
    Man wird selbst bei IOR unter dem zweifachen Schotwinkel der Genua kommen.

    Die letzte Umlenkung, also wieder an Deck, sollte mittels Rolle, z. B. soetwas
    https://www.amazon.de/HOLT-20-Minibl.../dp/B00BDBKXLG
    https://www.marina-kaufhaus.com/mari...-kugelgelagert
    Hat man dickste Trullerleine, nimmt man :
    https://www.gotthardt-yacht.de/produ...und-draht.html

    Decksdurchführungen f. Schoten, Barberhauler u. dergl. gibt es auch v. Clamcleat.
    Rolle und Kammklemme an Deck sind eine Einheit.


    P.S.
    Will man nur die Trullerleine unter Deck legen, die Rollfocktrommel an Deck behalten, bietet sich f. d.erste Decksdurchführung solch Beschlag an :
    http://www.allesyacht.at/aysh/index....ducts_id=69583

    P.P.S.
    Auf den ersten Blick mag die Unterdeckführung einer Trullerleine als overdone erscheinen, schliesslich kann man sie ja an den Relingsstützen längsführen.
    Es gibt aber auch Schiffe ohne Seezaun.
    Soll man da irgendwelche Rollen an die Fussreling schrauben ?
    Die Leine ungeführt nach achtern leiten , am womöglich hölzernen Aufbau schamfielen lassen, darauf ausrutschen , äh , " ausrollen " ?
    Geändert von supra (27.09.2018 um 22:35 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
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  5. #5
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Bei seinem JK wird die Summe der Umlenkungen nie nicht auf 40* kommen.
    …………….
    Da bin ich nicht so sicher. Vertikale Winkel sind bei der Skizze nicht mal berücksichtigt.

    Gruß Franz
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    halber Wind reicht völlig

  6. #6
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    Franz,
    deine erste Umlenkung , in der Skzze links, stimmt für die allermeisten Schiffe , so auch des TEs JK, nicht.
    Die Zuspitzung des Decks ist schärfer. Auch sitzt die Trommel-- wie in deiner Skizze -- nicht 2-3 Dezimeter hinter dem Steven, sondern allermeist nahezu direkt auf dem Steven.
    Die erste Umlenkung , bei Unterdecksführung die Decksdurchführung , hat kaum Umlenkung.
    Hat die erste Umlenkung doch einen großen Umlenkwinkel, so ist das allzuoft der Position der ersten Bugkorbstütze geschuldet. Auch muss In der Praxis muss die Trullerleine bei vielen Schiffen an der Luke des Ankerkastens vorbeigeführt werden.
    Es ist nunmal so, dass standardmäßig diese an die Stütze anschraubbaren Umlenkrollen genutzt werden. Ideal , also mit nahezu Null Grad ist diese erste Umlenkung auf Dickschiffen , oder auch Kleinkreuzern , also selten.
    Bei Schiffen mit Lochschiene ( Fußreling) , bei Sportsboats ohne Ankerkasten, oder bei Unterdecksführung , kann man hingegen die optimale Position , also jene mit nahezu Null Grad Umlenkung nehmen , was dann ja auch den Möglichkeiten der ersten Decksdurchführung ( Fallenauslass ; siehe oben) entgegenkommt.

    Was aber aus deiner Skizze deutlich wird: Nimmt man , wie oben beschrieben, die erste Umlenkung als Trommel , so ergeben alle Umlenkungen zusammengerechnet ca. den doppelten Schotwinkel der Genua (G I).
    Geändert von supra (02.10.2018 um 20:15 Uhr)
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  7. #7
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    Malango 1088 , erste Umlenkung < 5 Grad
    https://www.yacht.de/yachten_jollen/...b6e5dc6004fe6e

    Unterdecks Sailhorse zwei Rollen, lateral Null Grad Umlenkung
    https://sailhorse-and-friends.eu/wp-...2440143877.jpg
    Geändert von supra (02.10.2018 um 21:36 Uhr)
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  8. #8
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Franz,
    deine erste Umlenkung , in der Skzze links, stimmt für die allermeisten Schiffe , so auch des TEs JK, nicht.....
    …..
    Ich habe die Verhältnisse aus dem Gedächtnis von unserem Jolli übernommen. Der hatte einen kleinen Ankerkasten in sich auch die Trommel befand. Die Zugkräfte waren deutlich höher als erwartet.
    Ich hatte diese Rollfock montiert um mit den Gang auf das relinglose Vorschiff zu ersparen, obendrein handelte es sich um einen Backdecker dessen Dach ich bei Wind und Welle auch nicht erklettern wollte. Der Jollenkreuzer wurde bewohnt, die Strippen wurden also nicht, wie bei den Rennjollis üblich, kreuz und Quer durch die Kajüte verlegt.
    In #3 warnte ich davor, die Reffleine mit zu viel Umlenkung zu versehen. Kann man die Strippe gerade verlegen braucht man gar keine Umlenkungen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #9
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    Erstmal danke für die Beiträge.
    Die Rollfocktrommel ist unter Deck, hinterm Ankerkasten.
    Die Leine wurde durch ein Kupferrohr geführt (Voreigner ist Klempner!), das ich durch Rollen und Durchführungen ersetzen möchte.
    Feiner Knoten: "Einfacher Konrad"
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