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  1. #1
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    Standard Côte d'Azur mit dem Trailerboot - Tipps für Kranmöglichkeit, Abstellen usw.

    Moin,

    ich überlege, mit unserem 7m Trailerboot erstmalig zur Côte d'Azur zu fahren und dort segeln zu gehen.
    Hierzu erbitte ich Tipps rund um das Trailerbootsegeln dort.

    An der Ostsee gibt es ja den "Geheimtipp" Scalar-Werft in Kappeln-Grauhöft, um von dort aus in die Dänische Südsee zu segeln.
    Günstiges Kranen und Gespann-dort-stehen-lassen.

    Gibt es so etwas vielleicht auch an der Côte d'Azur in der Nähe von Hyeres?
    Mit welchen Kosten muss man fürs Kranen dort rechnen?

    Was ich bisher so an Häfen gefunden habe, scheinen die Liegeplatzgebühren ja recht moderat zu sein. Zwischen 20-30€ für 6,99m bzw. 7,99m. Ich hatte fast mit mehr gerechnet.
    Fällt da noch mal eine Extra-Personengebühr an? Was kostet Strom so im Schnitt?
    Muss man auch schon mit einem 7 Meter Boot Vormittags im Hafen sein, um noch einen Liegeplatz zu ergattern?

    Wir waren dieses Jahr mit drei Kindern in der Dänischen Südsee. Es war zwar ordentlich voll, aber wegen der Kinder insofern nicht schlecht, als dass diese sofort immer andere Kinder kennengelernt haben.
    Kann man dort mit Ähnlichem rechnen?
    Vielen Dank.
    Seht mir bitte meine zahlreichen Fragen nach.
    Ich wäre schon dankbar, wenn ich nur ein paar Fragen beantwortet bekäme.
    Nochmals Danke im Voraus!
    Grüße
    Ahab

  2. #2
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    Standard

    Hallo Ahab, wir sind dieses Jahr dort gesegelt, allerdings nicht mit einem Trailerboot. Zu Deinen Fragen: Normalerweise kommt keine Gebühr pro Person dazu, die Liegegebühren sind im Vergleich zu Italien moderat. Strom ist fast immer im Preis enthalten, oft auch stark abgesichert, Betrieb eine kleinen Klimaanlage ist möglich. Bis auf die Hochsaison Mitte Juli bis Ende August gab es keine Probleme mit Liegeplätzen, in der Hochsaison sind besonders beliebte Häfen fast durchgehend voll, da hilft auch kein frühes Ankommen. Es ist empfehlenswert den Hafenmeister vorher anzurufen.
    Viel Spaß
    Horst

  3. #3
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    Standard

    Moin,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Leider kommt für mich nur die Ferienzeit und damit die Hochsaison in Betracht.
    Auch wenn Du vielleicht nicht so darauf geachtet hast: Könntest Du dir vorstellen, dass da mit einem 7 Meter-Boot noch Platz gewesen wäre?
    Ich könnte meinen Hubkiel zur Not etwas hochziehen, so dass ich mit einem Meter Wassertiefe auskäme.

    Was nehmen die dort in der Gegend eigentlich an den Mooring-Bojen? Gibt es da auch irgendwo Tarife zu finden? Bspw. die Hälfte dessen, was man im Hafen für das Boot zahlen würde?
    Muss man dann in Buchten, in denen Bojen ausliegen, an solche Bojen dran oder darf man auch den eigenen Anker nehmen?
    Wird dann ggf. auch eine Gebühr fürs Ankern genommen?
    Um einer Diskussion vorzubeugen: Wenn man dann die Infrastruktur des nächstgelegenen Hafens nutzen kann (Duschen, Toiletten, Wasser, Müll usw.), finde ich es nicht allzu schlimm, eine gewisse Gebühr entrichten zu müssen.

    Noch eine Frage: Kann man an einem überfüllten Mooring-Feld auch schon einen anderen sympathisch wirkenden Mooring-Lieger fragen, ob man noch mit an eine solche Boje dran darf?
    In Schleimünde muss man sich ja bspw. auch einen Heckpfahl mit mehreren Leuten teilen. Ganz abgesehen vom Päckchenliegen auf Terschelling oder in anderen Nordseehäfen.
    Habt Ihr so was schon mal gesehen, dass sich zwei kleine Boote eine Mooring-Boje teilen, oder ist so was absolut unüblich?

    Vielen Dank.
    Grüße
    Ahab

  4. #4
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    Ahab,
    Mooringfelder habe ich dort nicht gesehen, es gibt Festmacherbojen, die sind aber wohl privat. Gegen Ankern hat keiner was, es sei denn, es ist ausdrücklich verboten. Vor vielen Häfen gibt es gute Ankerplätze (Cannes, Antibes, San Tropez...). Eine Gebühr für das Ankern gibt es wohl nicht - ich habe nichts bezahlt, war aber meist in Häfen. In vielen Häfen (Nizza, Cannes...) sind die Liegeplätze an den Stegen nicht so genau definiert, eine kleine Yacht findet dort eher einen Platz. Leider achten die Hafenmeister oft nicht auf die benötigte Breite, breite Yachten drängeln sich spät abends gern noch rein, was dann zu deutlichem Überdruck in den Fendern führt.
    Das Revier ist eine Reise wert, besonders interessant / schön war Antibes, Monaco, Cannes, Nizza und Cassis (Cassis mit guter Ankermöglichkeit)
    Viel Spaß
    Horst, SY Tutunui

  5. #5
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    Standard

    Ich kann Cavalaire-sur-mer empfehlen. Nicht so voll, Preise in der Nebensaison moderat, Liegeplätze zumeist frei (Nebensaison). Es gibt dort auch eine Slip-Anlage, übrige Infrastruktur und Ambiente sind sehr gut.
    36 ft.

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