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  1. #51
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    …….

    ich hätte bisher gedacht ein geschickter tretantrieb sei besser/effektiver für längere muskel-antriebs-etappen, aber colin hält rudern mit rollsitz für besser, da mehr muskeln daran beteiligt sind...
    Tretantrieb hielte ich auch für besser, mit den Beinen ist die doppelte Leistung möglich und außerdem ein viel effektiverer Propellerantrieb.
    Die Experten bevorzugen jedoch die Riemen, s.u. Die Männer kamen gerade mal nonstop von England rüber.

    Gruß Franz
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    halber Wind reicht völlig

  2. #52
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    macht euch nur lustig! .
    Ja, gerne doch
    Diese Rollarschböötlis mit Handschuhfachkojen, diese besegelten, nein , versegelnden Paddelsärge sind eh allerweitest vom Topic weg.



    Mach doch bitte einen neuen Thread f. solch Trecking-Boats auf, wird sich lohnen, u. a. weil wegen da hat sich i. d. letzten 5-7 Jahren eine Menge getan.
    Es gibt ja nicht nur das R2A, sowie das Race über den Intracoastal Auch in Frankreich gibt es über die großen Ströme einige " Aventures". Ich wette wir landen da , u. a., auch beim nahezu vergessenem Segelkanu mit dem schon im vorletzen Jahrhundert Reisen durch ganz Europa und im Nahen Osten unternommen wurden ( " Rob Roy" .


    Appetizer :

    "Das Segelkanu
    Selbst wer "googelt", findet zu diesen Vertretern der Segelei kaum Informationen. Das macht das Projekt "Hugo" nicht gerade einfacher. Während meiner Recherchen konnte ich folgende Informationen*herausfinden (keine Gewähr auf Vollständigkeit und Richtigkeit):

    Ursprünglich wurde das Kanu nur gepaddelt. Man erkannte aber bald den großen Vorteil der Seetüchtigkeit dieser schlanken, niedrigbordigen Bootsform - es enstand das Segelkanu. So ist ein Segelkanu kein segelbares Paddelboot, sondern eine richtige Jolle. Trotzdem ist sie dem Deutschen Kanu-Verband zugeordnet.

    Das Segelkanu gehört zu den Vertretern der Kleinsegelei mit eleganter, schnittiger Linienführung. Am häufigsten gebaut wurde wohl das 7,5 qm-Segelkanu des Deutschen Kanu-Verbandes. Es gab Rundspant- Knickspant- und Doppelknickspant-Boote. Sie*sind 5,20 m lang, sloopgetakelt mit Hochsegel und wurden von einer Person gesegelt. Als Segelzeichen führte die Klasse einen roten Punkt. Typisch für die Boote ist die Spitzgat-Form - die Segelkanus sind vorn wie hinten spitz zulaufend. Es gab eine freie Konstruktionsklasse bei den Segelkanus, die im wesentlichen die Länge des Bootes, die Segelhöhe und Segelfläche vorschrieb. Diese Baubestimmung hatte den Vorteil, daß die unterschiedlichsten Segelkanus gebaut und die jeweils modernsten Erkentnisse im Schwertbootbau übernommen wurden. Die Vielzahl der Typen verhinderte jedoch eine große Ausbreitung und erschwerte Regatten.

    In einer Ausgabe der "Yacht" (1951, Heft 6, S.133) ist zu lesen: "Die Bremer haben fünf Jahre nach dem zweiten Weltkriege nach siebzehnjähriger Erfahrung auf diesem Gebiete ein 7,5 qm Renn- und Wandersegelkanu entwickelt, Typ "Bremen" - und damit zweifellos eine gewisse Standardform erreicht, die sich in der Praxis ausgezeichnet bewährt. Das Boot hat "Löffelbug", das Unterwasserschiff keine hohlen Linien, so daß es sich nicht "festklemmt", sondern selbst bei schwerem Wetter trocken fährt. Es*ist natürlich mit allen segeltechnischen Finessen ausgestattet, ist leicht, schnell, stabil - und in Verbindung mit einem großen Cockpit ist es nicht nur ein Rennfahrzeug, sondern auch ein ideales Wanderboot. Der Eigner mit Frau und 1-2 Kindern können bequem darin schlafen. Dieses bequeme Cockpit kann selbstverständlich bis auf ein Mannloch abgedeckt werden - was sich aber selbst bei harten Regatten*und heftigem Wellengang auf der Unterweser als unnötig erwiesen hat. Kostenpunkt: Fahrbereit ab Bremer Werft an die DM 1000.-."

    Auf der Hamme bei Bremen fanden schon 1955 die Deutschen Meisterschaften im 7,5 qm-Segelkanu statt. Allerdings nur mit 10 Booten. 1956 waren es schon 17 Boote aus Bremen, Westfalen und Süddeutschland.

    1964/65 wurde der Taifun eingeführt - eine Weiterentwicklung mit Ausreitbrettern, um mehr Gewicht nach "außen" zu bringen. Die Bootsnummern G1 bis G 99 sind 7,5 qm-Segelkanus, ab Boot G 100 sind es Taifune. Der Taifun hat einen Einheitsrumpf, das Lattensegel wurde abgeschafft. So ist in einer Ausgabe der "Yacht" von 1963 zu lesen: "Einstimmig hat der Deutsche Kanu-Verband im Herbst 1963 die Einführung eines Einheits-Segelkanus beschlossen. Die bisherige freie Konstruktionsklasse wird nicht mehr zugelassen. Vorhandene Boote, die nach den Bauvorschriften der freien Konstruktionsklasse erbaut sind, bleiben aber auch*weiterhin startberechtigt, jedoch werden Neubauten und grundlegende Umbauten nicht mehr vermessen. Das bezieht sich besonders auf die Besegelung der alten Bootsklasse, die berechtigt ist, die Besegelung der Einheitsklasse zu übernehmen, wenn diese den neuen Vorschriften entspricht. Von dieser Vereinheitlichung verspricht sich der Deutsche Kanu-Verband eine Intensivierung des Kanusegelns auf nationaler und internationaler Ebene."

    Eine anderer Entwicklung ist das IC - Interational Canoe, ein Boot mit Gleitsitz, auf dem der Steuermann hin- und her rutschen kann, um das Gewicht zu verlagern. Dieses Boot sieht sehr akrobatisch aus und wird überwiegend in den USA gesegelt. In Deutschland konnte sich das Segelkanu nicht so recht durchsetzen. Doch schon damals wurde beispielsweise in Schweden in 4 verschiedenen Klassen gesegelt.

    Daten zu diesem Boot (DKV-Meßbrief vom 16.09.1956):
    Name Hugo Grömmer
    Segelnummer G 26
    Klasse nationales 7,5 qm Segelkanu
    Konstrukteur DKV-Riß Typ Bremen, Mater
    Erbauer Bootswerft Fricke, Dümmersee
    Baujahr 1956
    Spantform Rundspant
    Bauweise Karweel
    Baumaterial Mahagonie
    Länge 5,20 m
    Breite 1,29 m
    Vorsegel 1,42/3,28 qm
    Großsegel 6,13 qm
    verm. Fläche 7,55/9,41 qm
    Der Konstrukteur des 7,5 qm-Segelkanus vom Typ "Bremen" war Walter Mater. Als gelernter Bootsbauer betätigte er sich in den Nachkriegsjahren nebenberuflich auch als Konstrukteur. Er hatte selber schon vor Kriegsbeginn einen kleinen Bootsbau-betrieb in Bremen betrieben. Später*(etwa 1963) entwickelte*er*ein Motorkanu. 1985 verstarb*Walter Mater*im Alter von 77 Jahren. Zeichnungen von Kanus, Kanadiern und Regatta-Jollen gingen zu seiner Zeit an etliche Interessenten und Auftraggeber.

    Wer noch eine Konstruktionszeichung des Typs "Bremen" hat - für eine Kopie wäre ich sehr dankbar!

    Eine intensivere Beschäftigung mit der geschichte der Segelkanus (speziell Entwicklung und Verbreitung in den verschiedenen Ländern) bieten einige Bücher. Wer daran interessiert ist, sollte in meiner Literatur-Liste stöbern."

    Quelle:
    http://segelkanu.bunkherr.de/7-5-qm-segelkanu/


    Weiterer Link:
    https://www.bootsbaugarage.ch/bufflehead.htm
    Geändert von supra (04.12.2018 um 22:33 Uhr)
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  3. #53
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    ……...

    Eine anderer Entwicklung ist das IC - Interational Canoe, ein Boot mit Gleitsitz, auf dem der Steuermann hin- und her rutschen kann, um das Gewicht zu verlagern. Dieses Boot sieht sehr akrobatisch aus und wird überwiegend in den USA gesegelt. In Deutschland konnte sich das Segelkanu nicht so recht durchsetzen. Doch schon damals wurde beispielsweise in Schweden in 4 verschiedenen Klassen gesegelt.

    …….
    "Hin- und her rutschen" hört sich harmlos an. Allerdings befindet sich der Gleitsitz auf einem weit nach Luv reichenden Ausleger, Akrobatik pur. Nichts für den Onkel mit "Rücken"

    Hier ein paar Links, die den Themenstarter eine Alternative zum von ihm angedachten Kajütboot auf dem Autodach geben.

    https://www.amazon.de/Jollenwandern-...ct_top?ie=UTF8
    https://www.faltboot.org/wiki/index....eben_Segeltips

    Nicht zu vergessen Wilfried Erdmann, der mit dem besegelten Faltboot von Frankreich nach Israel segelte - geht also.

    Gruß Franz
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  4. #54
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    gemäss SeeStVO darf die spitze des unter ein boot gehängten autos vorn nicht über den bug hinaus ragen, ausser wenn gleichzeitig berge und tannen über das deck ragen...

  5. #55
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    zwar kein "autodachtransport"
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  6. #56
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    aber guter workout
    auf dem Meer.
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  7. #57
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    nochmal zu beitrag #16, ick habe bei michael storer ein sehr ähnlichen entwurf eines cruising-dingis gefunden:
    autodachtauglich, gerades cockpit ausreichend zum schlafen, und wie man auf diesem video erkennen kann dreht die RAID41 bei leichtem wind locker kriese um grössere segelboote...
    https://www.youtube.com/watch?v=I6aBw_-kmuc

    @RW, wow der ausgewanderte NIKOLAUS höchstpersönlich vor der kamara...

  8. #58
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    Eine Gegenüberstellung der Möglichkeiten eines 70kg Bootes und einer Wanderjolle m Schlupfkajüte:

    https://chantiermer.wordpress.com/pr...se-pite-elisa/





    Bewährt:
    https://www.drascombe.co.uk/drascombe-coaster-pr-54.php

    Modern:
    https://chantiermer.wordpress.com/pr...ons/lili-6-10/
    Geändert von supra (06.12.2018 um 14:19 Uhr)
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  9. #59
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    schöne boote aber du ignorierst wieder die dachtransportmöglichkeit
    https://forum.yacht.de/showthread.php?94010-mein-Auswanderungsversuch/page100

  10. #60
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    Ich ignoriere ihn nicht nur , ich lehne Dachtransport ab.
    Mit einem Autodachboot geht man zuviele Kompromisse ein. Nichts kann das Boot wirklich.

    Ausserdem, ein Boot --RAID 41--mit knapp 70kg Rumpfgewicht (!) als autodachfähig zu verkaufen geht an der Praxis vorbei.

    Da du offensichtlich Filmchen mehr als objektive Beurteilungen liebst :
    https://m.youtube.com/watch?v=e0OQAS2OJLQ
    https://m.youtube.com/watch?v=1SOu64ajE1k

    Dachtransport
    Schon ein Rumpfgewicht v. 30kg ist inicht mehr einhand auf das Autodach zu wuppen.
    Für sein nur 4m Stunden-Böötli mit 48kg Rumpfgewicht hat Saint- Arroman deshalb gleich einen speziellen Dachgepäckttrager samt Hilfskonstruktion und einen Spiegelcraddle gebaut:
    https://m.youtube.com/watch?v=HoSaMGezIrs
    Ein Fiat Doblo verträgt übrigens eine Dachlast v. 75kg, die mit obiger Konstruktion samt Boot wohl voll ausgeschöpft wird.
    Geändert von supra (06.12.2018 um 16:26 Uhr)
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