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  1. #21
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    "Da ich auch zwischen den Zeilen lese", entnehme ich Deinem Beitrag, dass der Carterer der bei Euch bucht, den Vertrag des Vercharteres unterschreibt, Vogel friss oder stirb.

    Ein offensichtlich fairer Vertrag aus seriöser Quelle wird offensichtlich von den Agenturen nicht angeboten, einen 0815 Vertrag kann ich auch ohne Hilfe einer Agentur unterzeichnen.
    Du hast es nicht verstanden und wirst es auch nie. Das was (BuBu) Hans, Dir und anderen zig tausendmal in hunderten von Beiträgen erklärt hat will einfach nicht in Deinen Kopf.

    AGENTUREN KÖNNEN NUR DIE CHARTERVERTÄRGE ANBIETEN DIE DER VERCHARTERER VORHÄLT!

    Ich bin jetzt auch raus aus diesem Thema!
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  2. #22
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    Yachtcharter in Griechenland ist etwas speziell im Unterschied zu anderen Ländern. Verchartern dürfen nur Firmen, die mindestens einen "griechischen Anteil" 51% haben (also Firmensitz in Griechenland). Alle Charteryachten segeln zwingend unter griechischer Flagge. Der "amtliche Chartervertrag" ist vom Gesetz her vorgeschrieben, das Vorhandensein wird von den Hafenbehörden kontrolliert.

    Den eigentlichen Chartervertrag schließt man entweder direkt mit der Charterfirma (mit Sitz in Griechenland) oder mit einem Makler (in Deutschland) ab. Ich habe z.B. jahrelang bei einer deutschen Firma (mit Sitz in München) in Griechenland gechartert. Die Verträge wurden jeweils nach deutschem Recht mit Gerichtsstand in Deutschland geschlossen. Bei einem Rechtsstreit kann sich der deutsche Makler nur dann auf den amtlichen Vertrag berufen, wenn dies im Vertragstext festgehalten ist (was nicht der Fall sein sollte!). Insoweit gibt es keinen Unterschied zu einem Chartervertrag, den man bei einem deutschen Vercharterer für eine Charter in Deutschland abschließt.

    Anders ist es dagegen, wenn man den Vertrag direkt bei einer griechischen Charterfirma schließt. Dann gilt eben griechisches Recht und es ist egal, ob dieser oder der "amtliche" Vertrag Vorrang hat - da hat man bei einem Rechtsstreit ohnehin keine Chancen.
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  3. #23
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    Es gibt Charterschiffe in Griechenland mit z.Bsp. deutscher Flagge.
    LG

  4. #24
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    Zitat Zitat von CO2 Beitrag anzeigen
    Yachtcharter in Griechenland ist etwas speziell im Unterschied zu anderen Ländern. Verchartern dürfen nur Firmen, die mindestens einen "griechischen Anteil" 51% haben (also Firmensitz in Griechenland). Alle Charteryachten segeln zwingend unter griechischer Flagge. Der "amtliche Chartervertrag" ist vom Gesetz her vorgeschrieben, das Vorhandensein wird von den Hafenbehörden kontrolliert.

    Den eigentlichen Chartervertrag schließt man entweder direkt mit der Charterfirma (mit Sitz in Griechenland) oder mit einem Makler (in Deutschland) ab.
    Wobei die Agentur lediglich Vermittler (Makler) ist und somit der Chartervertrag immer mit dem Vercharterer abgeschlossen wird.
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  5. #25
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    Zitat Zitat von CO2 Beitrag anzeigen
    Yachtcharter in Griechenland ist etwas speziell im Unterschied zu anderen Ländern. Verchartern dürfen nur Firmen, die mindestens einen "griechischen Anteil" 51% haben (also Firmensitz in Griechenland). Alle Charteryachten segeln zwingend unter griechischer Flagge. Der "amtliche Chartervertrag" ist vom Gesetz her vorgeschrieben, das Vorhandensein wird von den Hafenbehörden kontrolliert.

    Den eigentlichen Chartervertrag schließt man entweder direkt mit der Charterfirma (mit Sitz in Griechenland) oder mit einem Makler (in Deutschland) ab. Ich habe z.B. jahrelang bei einer deutschen Firma (mit Sitz in München) in Griechenland gechartert. Die Verträge wurden jeweils nach deutschem Recht mit Gerichtsstand in Deutschland geschlossen. Bei einem Rechtsstreit kann sich der deutsche Makler nur dann auf den amtlichen Vertrag berufen, wenn dies im Vertragstext festgehalten ist (was nicht der Fall sein sollte!). Insoweit gibt es keinen Unterschied zu einem Chartervertrag, den man bei einem deutschen Vercharterer für eine Charter in Deutschland abschließt.

    Anders ist es dagegen, wenn man den Vertrag direkt bei einer griechischen Charterfirma schließt. Dann gilt eben griechisches Recht und es ist egal, ob dieser oder der "amtliche" Vertrag Vorrang hat - da hat man bei einem Rechtsstreit ohnehin keine Chancen.
    Dankeschön, das hilft weiter

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #26
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    Zitat Zitat von Achterspring Beitrag anzeigen
    Wobei die Agentur lediglich Vermittler (Makler) ist und somit der Chartervertrag immer mit dem Vercharterer abgeschlossen wird.
    Wenn unter "Vercharterer" diejenige juristische Person gemeint ist, die die Verfügungsgewalt über das gecharterte Schiff hat gilt folgendes:

    Der Charterer schließt einen Vertrag mit einem Makler, vorzugsweise nach dt. Recht.

    Der Makler schließt einen Vertrag mit dem Vercharterer (was den Charterer nicht betrifft).

    Der Charterer schließt einen Vertrag mit dem Vercharterer, den gesetzlich vorgeschriebenen amtlichen Vertrag.

    Kommt es zu einem Rechtsstreit, etwa weil das gecharterte Schiff vor Ort nicht verfügbar oder seetüchtig war und kein angemessener Ersatz gestellt wurde, so wird dieser dann nach deutschem Recht zwischen Charterer und Makler geführt.

    Ich habe jahrelang in Griechenland gechartert, bei einer dt. Firma mit Charterverträgen nach dt. Recht. Zweimal kam es zu Problemen, bei denen es um einbehaltene Kaution durch den Vercharterer ging. Dies habe ich dann ausschließlich mit der dt. Firma verhandelt, die ihrerseits mit dem gr. Vercharterer verhandelt hat.

    Zitat Zitat von ella Beitrag anzeigen
    Es gibt Charterschiffe in Griechenland mit z.Bsp. deutscher Flagge. LG
    Es geht um Schiffe, die IN Griechenland gechartert wurden. Natürlich kann man ein Schiff mit beliebiger Flagge in Italien oder der Türkei chartern und dann in griechische Gewässer einlaufen.
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  7. #27
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    Zitat Zitat von Achterspring Beitrag anzeigen
    Du hast es nicht verstanden und wirst es auch nie. Das was (BuBu) Hans, Dir und anderen zig tausendmal in hunderten von Beiträgen erklärt hat will einfach nicht in Deinen Kopf.

    …….
    Höchst bedauerlich,
    trotz Charme, Eloquenz, Liebenswürdigkeit, Geduld und guter Argumente kein Erfolg

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #28
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    Zitat Zitat von CO2 Beitrag anzeigen
    ...Alle Charteryachten segeln zwingend unter griechischer Flagge. .....
    Könntest Du mir sagen, woher diese Information stammt? Wenn ich mir z.B. die Schifferl der (griechischen) Fa. Istion anschau, die vom Stützpunkt Kos aus den Dodekanes bevölkern und sehr gern unter britischer, gelegentlich auch französischer oder sonstiger Nicht-GR-Flagge segeln, kann ich Deine Behauptung kaum glauben.

    Gruß

    Benno
    http://mittelmeer-skipper-forum.de/index.php

  9. #29
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    Zitat Zitat von carpe_diem Beitrag anzeigen
    Könntest Du mir sagen, woher diese Information stammt? Wenn ich mir z.B. die Schifferl der (griechischen) Fa. Istion anschau, die vom Stützpunkt Kos aus den Dodekanes bevölkern und sehr gern unter britischer, gelegentlich auch französischer oder sonstiger Nicht-GR-Flagge segeln, kann ich Deine Behauptung kaum glauben.

    Gruß

    Benno
    Ich vermute, die GR-Flagge ist eine Folge der 51% Regel. Beispielsweise hatte der DHH in den 80er Jahren einen Stüzpunkt auf Samos (so wie er heute noch einen auf Elba hat). Dazu mußte extra eine Gesellschaft "DHH-Hellas" (oder so ähnlich) gegründet werden, die DHH-Schiffe liefen dann alle unter GR-Flagge. Das hat den Leuten überhaupt nicht gefallen, insbesondere den Skippern (vorwiegend alte Reichs- bzw. Bundesmariner) ging das gegen die Berufsehre, unter so einer Flagge ein Schiff zu führen. Das mal als Anekdote.

    Vielleicht ist der Flaggenzwang und/oder die 51% Regel inzwischen aufgehoben (was mich dann doch wundern würde). Aber das ist eigentlich unwichtig. Den "amtlichen Vertrag" gibt es offenbar noch, und darum ging es ja.
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