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  1. #11
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    Zitat Zitat von Abyss Beitrag anzeigen
    Wieviel Ah die Solarmodule wirklich maximal liefern könnten, ließe sich nur durch einen Test ermitteln, bei dem extra viel verbraucht wird. Rechnerisch geht nicht, da die Leistung der Module über den Tag logischerweise stark variiert.
    Hallo,

    aber genau das Gegenteil ist der Fall, Die Ah lassen sich super einfach berechnen.
    Der Trick heißt Sinusfunktion als Faktor, passend zum Sonnenlauf.

    Wer so nicht rechnen kann, markiert die Ap für jede halbe Stunde auf einem Kästchenpapier und zählt die unter der Kurve liegenden Kästchen aus.
    Beispiel:
    senkrecht: 1cm/Ap
    waagerecht: 1 cm/Stunde
    Die Herangehensweise ist eine Flächenberechnung Ap x h
    Zur Vereinfachung wird der Kurzschlußstrom Ap als Ladestrom 1:1 gleich gesetzt.
    Über die Differenz macht man sich bei Gelegenheit später Gedanken.

    1 x 1 cm => 1 Ah bzw. ein 0,5cm-Kästchen ist 0,25Ah.

    Mittags ist der allerspäteste Zeitpunkt, an dem das Ladegerät in die Spannungsbegrenzung (Absorptionsphase) gehen muß. Es sollte mind. eine Absorptionsphase von 4h möglich sein, besser wäre ein Vermögen von 6h).
    Bleiakkus werden diesen Lademodus mit einem langen Leben danken.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (04.12.2018 um 16:05 Uhr)

  2. #12
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    aber genau das Gegenteil ist der Fall, Die Ah lassen sich super einfach berechnen.
    Der Trick heißt Sinusfunktion als Faktor, passend zum Sonnenlauf.

    Wer so nicht rechnen kann, markiert die Ap für jede halbe Stunde auf einem Kästchenpapier und zählt die unter der Kurve liegenden Kästchen aus.
    Beispiel:
    senkrecht: 1cm/Ap
    waagerecht: 1 cm/Stunde
    Die Herangehensweise ist eine Flächenberechnung Ap x h
    Zur Vereinfachung wird der Kurzschlußstrom Ap als Ladestrom 1:1 gleich gesetzt.
    Über die Differenz macht man sich bei Gelegenheit später Gedanken.

    1 x 1 cm => 1 Ah bzw. ein 0,5cm-Kästchen ist 0,25Ah.

    Mittags ist der allerspäteste Zeitpunkt, an dem das Ladegerät in die Spannungsbegrenzung (Absorptionsphase) gehen muß. Es sollte mind. eine Absorptionsphase von 4h möglich sein, besser wäre ein Vermögen von 6h).
    Bleiakkus werden diesen Lademodus mit einem langen Leben danken.


    Peter
    Ok, aber mein Leben spielt sich in der Praxis ab...besonders auf dem Boot. Da liegt man vor Anker, das Boot schwojt, es kommt auch mal eine Wolke vorbei. Oder man segelt, und hat mal für einige Stunden Abschattungen vom Groß. Der Sunsaver Duo billanziert ja den Solarertrag in Ah...einfacher geht es nicht. Einfach zu einer bestimmten Uhrzeit reseten, und nach 24 Stunden ablesen..Das Problem ist aber, dass bereits ab vormittags der Laderegler den Ladestrom begrenzt und daher wesentlich mehr an Ah drin gewesen wären.
    Klar, mit Deiner Berechnung könnte man immerhin voraussagen, was theorethisch möglich wäre...und dann noch für den entsprechenden Monat, in dem man unterwegs ist, umrechnen. Sonnenkraft in Horizontnähe schwächer, ergibt eine nette Formel.

    Grüße Marian
    Geändert von Abyss (04.12.2018 um 16:30 Uhr)

  3. #13
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    Hallo,

    das ist doch auch einfach, eine Auswertung in der Sonne und eine im Schatten.
    Und siehe da:
    Man wird feststellen, dass der Differenzfaktor zwischen Sonne und Schatten über den Tageslauf simpel gleich bleibt: Schattenwert 20%, Sonnenwert 100%

    Was deine Anlage zusätzlich ineffizient macht: Die Montage auf dem Bimini, weil sie nicht zur Sonne ausgerichtet ist.
    Dadurch brauchst du doppelt so viel Solarpaneelen gegenüber Anlagen, die zur Morgensonne ausrichtet werden können.
    Aber auch das ist in Rechnung einfach darstellbar und als Zeichnung auf Kästchenpapier automatisch drin.

    Wie beschrieben, das ist super einfach zu berechnen, wie ein Kurskorridor auf Papier.
    Nichts ist praktischer als eine gute Theorie.
    Alles andere ist unpraktisch wie der Flughafen Berlin-Brandenburg:
    Zuerst bauen, dann Planen


    Peter

  4. #14
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    Zitat Zitat von Abyss Beitrag anzeigen
    Ok, aber mein Leben spielt sich in der Praxis ab...besonders auf dem Boot. Da liegt man vor Anker, das Boot schwojt, es kommt auch mal eine Wolke vorbei. ……..
    Genau das macht jede Berechnung fragwürdig.
    Wir hatten vor Jahren 3*30 W(p) installiert und das brachte uns einen oder zwei Tage Unabhängigkeit, aber keine Autarkie (Sommermonate Nord- und Ostsee). Der ständige Blick auf den Spannungsmesser (Behelf) nervte. Aber mehr Solarfläche stand nicht zur Verfügung.
    Derzeit haben wir 300W(p) in Verbindung mit 280Ah Akku und einem normalen Haushaltskühlschrank (der sich auf einem Segler verbietet) und können mit dem Strom prassen.
    Ich denke, die Werte von Abyss sind ein guter Anhalt. Rechnen ist Glücksache, kann man zwar 3 Stellen hinter dem Komma genau, aber die Voraussetzungen schwanken um mehr als 100%.
    Möglichst viele Erfahrungswerte sammeln (verifizieren), abwägen und dann entscheiden.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  5. #15
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    Lieber Peter,

    im Gegensatz zum BER sind wir seit 2007 sehr erfolgreich unterwegs, speziell was die Autarkie betrifft. Wir haben Strom im Überfluss! Und eine Nachführung auf 28 Fuss zu realisieren, wo bitte schön bietet sich ein besserer Platz als für 2x 100Wp auf dem Bimini? Die ganze Nachführung ist zum Teufel, wenn ein Boot bei Fallwinden vor Anker stark schwojt. Du kannst rechnen, wir haben Strom...passt doch!

    Grüße Marian

  6. #16
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    Hallo,

    aber ja doch.
    Der BER ist gegenüber dieser simplen Sachlage auch um Potenzen komplizierter.
    Schließlich hatte der Wowereit "spezielle" Wünsche geäußert. Er meinte, das "politisch" regeln zu können, statt planerisch.

    Ohne Berechnung verzögert sich auch simple Technik unnötig,
    wie zuletzt durch Post #14 nur zu gut bestätigt wird und wie es auch bei dir der Fall mal war.

    Durch dauernd rekursive Rumbastelei bläht sich der Aufwand unnötig auf und steht in keinem Verhältnis zu einer simplen wie auch tragbaren Berechnung im Vorfeld.


    Peter

  7. #17
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen

    Ohne Berechnung verzögert sich auch simple Technik unnötig



    Peter

    Warum bloß gleichen sämtliche deiner Überlegungen , deiner Gedankengänge einem Moebiusband ?
    Zweimal und einmal unverständlich kommunizierend gedreht, immer für ein nicht akzeptiertes , nichtiges Ergebnis.
    Geändert von supra (04.12.2018 um 22:06 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  8. #18
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    Freunde der Nacht, ich versteh diese Diskussion ums Theorisieren und Rechnen gar nicht. Es ist doch so einfach:
    Man hat eine bestimmte maximale (schattenarme) Fläche für Solarpanele zur Verfügung, die gilt es zu nutzen. Dann einen hochwertigen Laderegler, der bestenfalls beide Batterien separat behandelt. Was nützt mir dabei irgendein Rechenmodell, dass mir was aussagt? Ich hätte mit optimal ausgerichteten und sinnvollerweise noch nachgeführten Panelen mehr Leistung? Ich hätte mit einem MPPT-Regler eine theoretisch 20% höhere Ausbeute...das weiß ich doch alles! Ich bin zufrieden, wie erwähnt haben wir Strom im Überfluss...ich könnte ja ausrechnen, wieviel Fläche ich nicht bräuchte...In meinem "Erfahrungsbericht" habe ich alles detaliert beschrieben, auch, dass eine größere Batteriekapazität die einzig sinnvolle Erweiterung für uns wäre...Ich bin raus aus der Diskussion.

    Gute Nacht

  9. #19
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    Zitat Zitat von Abyss Beitrag anzeigen
    Freunde der Nacht, ich versteh diese Diskussion ums Theorisieren und Rechnen gar nicht.
    Hallo,

    erstaunlich, Beispiele gab es in den letzten Posts genug.

    Zitat Zitat von Abyss Beitrag anzeigen
    Was nützt mir dabei irgendein Rechenmodell, dass mir was aussagt?
    Das ist immer wahr, wenn die Verschlimmbersserungen bereits Vergangenheit sind.
    Für Segler, denen das noch bevorsteht:
    Rechnet, das ist machbar, garantiert einfacher.


    Peter

  10. #20
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    ……..
    Rechnet, das ist machbar, garantiert einfacher.


    Peter
    Binsenweisheit. Nicht das Rechnen, sondern die Grundlagen dafür sind das Problem. Das fängt damit an, dass Dir kein Hersteller die Leistung der Panels unter beschriebenen Bedingungen sagt.
    Dass eine der Sonneneinstrahlung nachgeführte Solarfläche die beste Leistung bringt ist unbestritten, dass der Aufwand dafür auf einer Yacht unter realistischen Bedingungen nicht zu realisieren ist aber auch.
    Es bleibt nur Anhaltspunkte zu sammeln und mit simplem Dreisatz die voraussichtliche Ernte dem Verbrauch anzupassen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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