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  1. #1
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    Standard Dehler 22 Außenborder

    Hallo Segelfreunde,

    bin derzeit auf der Suche nach einem neuen Außenborder für meine Dehler 22. Vermutlich wird es ein SUZUKI DF6 (6 PS) werden.
    Nun stellt sich nur noch die Frage ob Kurz oder Langschaft?!
    Bei einem Segelboot ist natürlich generell der Langschaft von Vorteil. Aber der Motor sollte mit dem Schlitten auch komplett aus dem Wasser geliftet werden können.
    Dieser Schlitten geht auch sehr weit nach unten, wobei ja auch ein Kurzschaft genügen könnte?!

    Vielleicht mag mir ein Dehler/Dehlya 22 Eigner seine Erfahrungen hierüber kund tun.

    Vielen Dank schon mal ..

    Seglerische Grüße

  2. #2
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    Frag doch einfach bei Dehler an. Viele Grüße, Michel

  3. #3
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    Hi

    Ich würde dir auf jeden Fall einen Langschafter empfehlen. Bei Motorbetrieb mit einem starken Aussenborder taucht das Heck eines Kleinseglers gerne tief ein, speziell wenns an die Rumpfgeschwindigkeit geht. Dann genügt eine größere Welle oder die eines vorbeifahrenden Motorbootes um den Motorkopf zu überspülen. Dann ist der Motor zum Generalüberholen reif. Den Motor auch bei schlechten Wetterbedienungen einsetzen zu können ist für mich sicherheitsrelevant. Wenn der Aussenborderschlitten den Langschafter nicht zur Gänze aus dem Wasser zieht, dann auf oberster Position einfach aufkippen und die Schraube ist aus dem Wasser. Ich habe die besten Erfahrungen mit einem Lang- bzw Superlangschafter AB gemacht, der benötigt keinen Schlitten oder Hubhalterung, den habe ich direkt am Spiegel montiert, beim Segeln wird der nur hochgekippt und da der Motorkopf über dem Spiegel hochragt ist der AB leicht zu bedienen und bei Welle sehr sicher. Zum traumhaft guten Manövrieren im Hafen habe ich das Ruder mit dem AB verbunden, seither drehe ich meinen Kleinsegler wie am Teller in alle Richtungen. Ein Nachteil sämtlicher Hub- und Schlittenhalterungen ist, dass die alle mehr oder weniger wackeln und bei Motor vollgas sich die Halterungen teils abenteuerlich verwinden. Direkt am Spiegel montiert läuft der Motor am stabilsten und ist schneller einsatzbereit als mit Hubhalterungen.
    Geändert von mantaspeed (20.12.2018 um 08:37 Uhr)
    PS.: Lieber ein schlechter Segeltag als ein guter Arbeitstag

  4. #4
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    Moin,

    ich würde es vom Revier abhängig machen. Wir haben an unserer Neptun einen Kurzschaft (als Reserve) und der funktioniert binnen und auf dem Ijsselmeer gut, außer bei etwas mehr Welle, dann könnte der Propeller tiefer sitzen.
    Als Dauerantrieb würde ich aber einen Langschaft nehmen.

    Gruß
    Willy

  5. #5
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    Hallo Segelfreunde!

    Vielen Dank für Eure Meinungen und Empfehlungen. Es wird nun der Langschaft werden!
    Allerdings kann ich diesen nur an dem Schlitten befestigen, das die Dehler 22 einen negativen Spiegel hat. Aber dieser ist angeblich für bis zu 8 PS Außenborder (2 Zylinder, dadurch deutlich schwerer) ausgelegt ..

    Viele Grüße

  6. #6
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    Hi,

    was die Leistung angeht, dürfte, wieder je nach Revier, ein leichter 5PS Einzylinder reichen, der läuft allerdings etwas ruppiger.
    An der Neptun25 habe ich einen 2.3 Honda, der schiebt das Boot mit über 5Kn, wenn er muss, also kaum langsamer als der Einbaudiesel.

    Gruß
    Willy

  7. #7
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    Da ich selber eine D 22 mal mein Eigen nannte kann ich Erfahrungswerte beitragen.
    Ich hatte einen 6 PS Yam, Zweitakter, Kurzschafter mit Standardschrauben an Bord.
    Damit war das Schiff über motorisiert, daher weniger empfehlenswert. Das Schiff saugte sich ab Halbgas fest und das Heck sackte ab.
    Ich würde mich über die Motoren von Merc, die SD-Serie, informieren. Das sind Langschafter mit Schubgetriebe und -Schraube. Diese Motoren arbeiten erheblich effektiver. Es gibt sie mit 4, 5 und 6 Ps, Gewicht: 28 KG.
    Mit so einem Motor mit 4 Ps habe ich einen 1/4-Tonner mit 1,3 To geschoben. Revier Ostsee.

  8. #8
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    Hi,

    Ich kenn das Problem mit dem Heck absacken, es hilft eben ein Langschafter, den sollte man so einstellen, dass die Schraube die und der AB nicht gerade ins Wasser ragt, sondern schräg nach vorne, bei höherere Geschwindigkeit wird dann der Bug nach unten gedrückt und das Heck kommt raus. Verschlechtert wird der Heck unter Wasser Effekt noch durch Hubhalterungen oder Schlittenhalterungen die den Aussenborder 20 oder 30 cm weit vom Heck ins Wasser tauchen. ein richtig montierter starker Langschafter ist immer noch ein sicherheitsrelevantes Ausrüstungsteil. Betreff Übermotorisierung, die Daumenregel ist immer noch, 5PS pro Tonne Bootsgewicht> ist starke Motorisierung > 3 schwach und >4 normal. Eine mit Mann und Maus sowie Ausrüstung beladene 22er hat dann locker 1500 oder 1800 kg. Wer dann mit 3 oder 4 PS rumzuckelt, weil das bei Flaute reicht, wird irgendwann mal auf einer Seestrecke draufkommen, dass er keine Reserven hat und dann das schwache Motörchen verfluchen. Ich habe selbiges mit einem 4PS Saildrive erlebt, mit meinem nur 3 KG schwereren 9,8 PS Tohatsu hatte ich auch in heiklen Situationen keine Probleme mehr.

    Gruß

    Harry
    PS.: Lieber ein schlechter Segeltag als ein guter Arbeitstag

  9. #9
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    Moin,

    ein 2.3 Honda oder 3PS Suzuki liegen bei 13Kg. Mein 5PS Johnson hatte 30Kg ohne wesentlich mehr Leistung zu bringen.
    Wenn der Apparat nicht ständig an der Halterung hängt sondern bei Bedarf herunter gehoben wird, oder mal ans Schlauchboot soll, ein gewichtiges Argument für den Kleinen.

    Gruß
    Willy

  10. #10
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    Zitat Zitat von mantaspeed Beitrag anzeigen
    Hi,

    Ich kenn das Problem mit dem Heck absacken, es hilft eben ein Langschafter, den sollte man so einstellen, dass die Schraube die und der AB nicht gerade ins Wasser ragt, sondern schräg nach vorne, bei höherere Geschwindigkeit wird dann der Bug nach unten gedrückt und das Heck kommt raus.
    Hallo,

    das "schräge" Stellen des AB zur Bootswasserlinie bring nicht sonderlich viel.
    Viel besser erledigt man die künstliche Rissänderung durch Längstrimm.

    Im Endeffekt vernichtet die konstante Bergauf-Bewegung an der Bugwelle gleichwertig viel Leistung.
    Das ist so, als wenn ein Boot auf Rädern aus einer Mulde herausgerollt werden soll.
    Je schneller das Boot ist, desto tiefer erscheint die Mulde.
    Der Längstrimm des Bootes, also die Lage der Radachse unter dem Boot, ist für den Kraftaufwand aus der Mulde heraus relativ wurst, weil Wasser keine Balken oder keinen festen Boden bietet.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (11.01.2019 um 23:26 Uhr)

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