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  1. #21
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    Bei einer solchen Ahnungslosigkeit sollte man besser selbst die Finger vom Rigg lassen. Schon das elektrische Isolieren der Materialien bekommst du nicht zuverlässig hin oder erzähle wenigstens deiner Versicherung nach fünf Jahren und Mastbruch besser nicht, dass du da selbst Hand angelegt hast.
    Gruß
    steuermann

  2. #22
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    Zitat Zitat von steuermann Beitrag anzeigen
    Bei einer solchen Ahnungslosigkeit sollte man besser selbst die Finger vom Rigg lassen. Schon das elektrische Isolieren der Materialien bekommst du nicht zuverlässig hin oder erzähle wenigstens deiner Versicherung nach fünf Jahren und Mastbruch besser nicht, dass du da selbst Hand angelegt hast.
    Gruß
    steuermann
    Höflichkeit ist eine Zier
    Steuermann schreibt ohne ihr.

    Aber ganz Unrecht hat er nicht.
    Die Tröge der 60er und 70er mit ihren dicken Palmen und starren Riggs konnten einige Verschlimmbesserungen locker wegstecken. Moderne, ausgefeilte Riggs sind da empfindlicher.
    Ist man in der Lage die Kräfte am Rigg frei zu machen, einen Cremonaplan zu erstellen, die daraus folgenden statischen Berechnungen durchzuführen, Spannungs-Dehnungs-Diagramme anhand der Materialspezifikationen auszuwerten, kann man sich immer noch nicht an eine Änderung des Riggs wagen. Es fehlt die Erfahrung in Ermangelung zuverlässige Rechenwege. Den Riggherstellern stehen gewiss moderne Rechenprogramme zur Verfügung, aber die kann man nicht erfragen.

    Zur Glanzzeit der IOR schwächelten die Riggs von Dehlers DB2. Van der Stadt konnte sicherlich rechnen, aber die Kräfte am Rigg sind im Sinne des Wortes unberechenbar, Erfahrung ist gefragt.

    Ein simples Rigg mit einem zusätzliche Stag zu versehen wird einem technisch begabten Segler möglich sein (ohne Garantie), besonders wenn er im Yachtforum Lösungen für Detailprobleme erfragt

    Alternativen für variable Segelflächen gibt es reichlich (s.o.).

    … und was die Versicherung betrifft, ein technische Argument ist deren Meinung nicht, aber....

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #23
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Höflichkeit ist eine Zier
    Steuermann schreibt ohne ihr.

    Aber ganz Unrecht hat er nicht.
    Die Tröge der 60er und 70er mit ihren dicken Palmen und starren Riggs konnten einige Verschlimmbesserungen locker wegstecken. Moderne, ausgefeilte Riggs sind da empfindlicher.
    Ist man in der Lage die Kräfte am Rigg frei zu machen, einen Cremonaplan zu erstellen, die daraus folgenden statischen Berechnungen durchzuführen, Spannungs-Dehnungs-Diagramme anhand der Materialspezifikationen auszuwerten, kann man sich immer noch nicht an eine Änderung des Riggs wagen. Es fehlt die Erfahrung in Ermangelung zuverlässige Rechenwege. Den Riggherstellern stehen gewiss moderne Rechenprogramme zur Verfügung, aber die kann man nicht erfragen.

    Zur Glanzzeit der IOR schwächelten die Riggs von Dehlers DB2. Van der Stadt konnte sicherlich rechnen, aber die Kräfte am Rigg sind im Sinne des Wortes unberechenbar, Erfahrung ist gefragt.

    Ein simples Rigg mit einem zusätzliche Stag zu versehen wird einem technisch begabten Segler möglich sein (ohne Garantie), besonders wenn er im Yachtforum Lösungen für Detailprobleme erfragt

    Alternativen für variable Segelflächen gibt es reichlich (s.o.).

    … und was die Versicherung betrifft, ein technische Argument ist deren Meinung nicht, aber....

    Gruß Franz
    Hallo Franz,

    so ganz unrecht habt Ihr nicht (Steuermanns direktheit ist ok ;-). Deine Aussage :

    "Ist man in der Lage die Kräfte am Rigg frei zu machen, einen Cremonaplan zu erstellen, die daraus folgenden statischen Berechnungen durchzuführen, Spannungs-Dehnungs-Diagramme anhand der Materialspezifikationen auszuwerten, kann man sich immer noch nicht an eine Änderung des Riggs wagen. Es fehlt die Erfahrung in Ermangelung zuverlässige Rechenwege. Den Riggherstellern stehen gewiss moderne Rechenprogramme zur Verfügung, aber die kann man nicht erfragen." Ende..

    hier glaube ich, daß es wohl nur wenige Fachbetriebe gibt, die so etwas können........ich habe mit den sogenannten Fachbetrieben/Werften so meine Erfahrungen gemacht...da macht man(ich) das lieber selber....;-)

    Nichtdestrotrotz werde ich jetzt im Winterlager mal einen ortsansässigen Rigger beauftragen, sich die Sache mal anzusehen....Winterlager ist dafür ja geeignet.....
    Ist nicht eilig und habe auch noch ein paar andere Baustellen ;-)

    Trotzdem danke für die Forumsbeiträge......

    weiterhin frohe Weihnachten.....

    Gruß
    Jens

  4. #24
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    Es wird schon wieder eine Studie daraus gemacht. Die Öffnung oben im Mast braucht nur so groß zu sein um die Haltplatte gerade noch hinter das Alu bringen zu können. Als Isolationsschicht kann man eine Glimmerplatte oder auch eine dünnes PVC Plättchen vorher auf die Ankerplatte aufkleben. Die Vernietung mit Monellnieten hält die Ankerplatte in Position.

    Für Varianten wie in der Zeichnung weiter oben könnte ich mich nicht erwärmen, da hier die Gefahr eines Vertörnens(auch bei Nichtverwendung des Innenstages) mit der Rollanlage zu markant wäre.
    Den unteren Anschlag gleich wie mit der Rollanlage wird sich wohl nicht ohne anstreifen an der Rolle etc. bewerkstelligen lassen.
    Eine separaten Anschlag bei einem verstärkten Schott kann man dann auch anderswertig verwenden, etwa als Punkt für einen (Spi)Baumniederholer oder Ähnliches. Es ist etwa ein Tag Arbeit die Verstärkungen zu realisieren. Was macht man sonst mit der Zeit.

    Schönes neues Jahr....

    Es ist wie mit allen Dingen, man sollte es ordentlich machen, dann hat man mehr Freude daran und weniger Probleme.

  5. #25
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    Zitat Zitat von yippieaye Beitrag anzeigen

    Es ist wie mit allen Dingen, man sollte es ordentlich machen, dann hat man mehr Freude daran und weniger Probleme.

    Joo, die Fragen , Antworten , nicht zuletzt Überlegungen des TEs berücksichtigend , denke ich dass er es lieber machen lassen sollte.
    Auch wenn er , der TE,seiner Schilderung nach' bisher schlechte Erfahrungen mit Werften gemacht hat,
    rechtfertigt das keineswegs den Zwang z. DIY , den dazu nötigen Sachverstand generiert es schon garnicht.

    Der wie auch immer entstandene Wille zum DIY , gepaart mit unverstandenem Know- How- And- Why , sprich Wissen ( böhmischen Dörfern) aus einem Forum , reichen nicht.

    Letztendlich gilt es in diesem Thread , meiner Ansicht nach, die Inspiration eines techn. Unbedarften zu vermeiden.

    Natürlich könnte man die " Inspiration" ausweiten, bis hin z. vollständigen , d. h. themenübergreifenden, sprich komplexen Tutorial.....
    Nur zu !
    Ich tippe, den Willen, und die Fähigkeit, des TE bis z. seinem vollständigem Verständnis vorrausgesetzt, auf mind.. drei Dutzend weiterer Posts.
    Geändert von supra (29.12.2018 um 17:06 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

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