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Thema: Teakdeck

  1. #1
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    Standard Teakdeck

    Hallo liebe Yachtfreunde,

    wir haben das Deck unserer BigaSport erneuert und geschliffen. Jetzt sind wir so verliebt in die wunderschöne Holzfarbe. Wer hat Erfahrung mit Teaköl und kann eines empfehlen?

    Viele Grüße und Danke

  2. #2
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    Teaköl eher nicht. Wir nehmen immer Boracol. Das ist eine Borsäuremischung, die die Pilze abtötet. Danach wäscht der Regen deren dunkle Farbe raus und die Sonne bleicht den Rest. Ergebnis: Eine suilbrig-matte Teakoberfläche.
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  3. #3
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    Hatte über die Jahre andere Mittel versucht und bin mit Relius Hydro-UV Holzgrund sehr zufrieden.
    In den Bildern zu sehen Teak nach Reinigung mit Net-Trol Holzreiniger, Bereich mit milchigen Relius Hydro-UV Holzgrund, Bereich nach 10 Minuten Trocknung. Richt nicht!
    2020_Relius_Hydro-UV_01.jpg

    2020_Relius_Hydro-UV_02.jpg


    Nach 2 Stunden Trocknung sieht es so aus ...
    2020_Relius_Hydro-UV_04.jpg

    Teak wurde 1990 auf die Bavaria 770 montiert und 2006 zum ersten Mal imprägniert.

    Teak wird schwarz mit Firnis Leinöl - wurde 2006 aufgetragen, siehe Foto ..
    2006_Leinöl_Firnis.jpg

  4. #4
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    Hallo,

    das "schwarz" nennt sich nach wie vor "Schatten".


    Peter

  5. #5
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    Zitat Zitat von Jeanette2 Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Yachtfreunde,

    wir haben das Deck unserer BigaSport erneuert und geschliffen. Jetzt sind wir so verliebt in die wunderschöne Holzfarbe. Wer hat Erfahrung mit Teaköl und kann eines empfehlen?

    Viele Grüße und Danke
    Nimm ein mit Zinkoxiden angereicherte Alcydharzemulsion, streiche ein bis zur Sättigung, alle 1-2 Jahre wiederholen, das geht einfach und schnell und kostet nicht viel. Die Klebeverbindungen werden nicht angegriffen, das Teak behält weitgehend seine natürliche Farbe(wird ein wenig heller) für Jahrzehnte, durch das Alcyd bleiben die natürlichen Schutzstoffe vom Teak erhalten und das Teak wird hydrophob. Wernn es regnet, dann perlt das Wasser ab. Bei der Vorgehensweise überlebt ein Teak jedes GFK. Was das Boracol betrifft, da haben wir es mit Borsalz zu tun, die natürlichen Schutzstoffe werden ausgelaugt, das Teak verrottet von innen nach aussen. Borakol ist nicht geeignet wenn Holz bewittert wird. Was also bei einen alten Kirchendachstuhl funktioniert, funktioniert nicht bei Teak das bewittert wird.
    Engel

  6. #6
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    ... Zinkoxiden angereicherte Alcydharzemulsion ...
    Engel[/QUOTE]

    ... Alkyharzöl-Emulsion ist es auf dem technischen Merkblatt "HYDRO-UV Holzgrund" von Relius zu lesen. Sollte somit passen

  7. #7
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    Was das Boracol betrifft, da haben wir es mit Borsalz zu tun, die natürlichen Schutzstoffe werden ausgelaugt, das Teak verrottet von innen nach aussen. Borakol ist nicht geeignet wenn Holz bewittert wird. Was also bei einen alten Kirchendachstuhl funktioniert, funktioniert nicht bei Teak das bewittert wird.
    Oh, dann haben wir ja bei unserem Bootchen was gründlich falsch gemacht. Das bekommt seit 18 Jahren ein- oder zweimal im Jahr seine Boracoldusche, und das Teak sieht immer aus wie es soll: Silbrig-grau. Von Verfaulen haben wir noch nichts gemerkt - kommt vielleicht noch.
    Allerdings verwenden wir das speziell für Holz im Außenbereich entwickelte Boracol 10Y, nicht das bekanntere Boracol 20 für den Trockenbereich, z.B. Dachstühle.
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  8. #8
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    Tausende benutzen seit Jahrzehnten Boracol und sind zufrieden damit. Das Holz ist intakt und sieht gut aus. Namhafte Werften empfehlen es.


    Nur eine Person behauptet fast ebenso lange das Gegenteil.

  9. #9
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    Hallo Ihr, wenn Teak durch Bewitterung schon schwer geschädigt ist, und eine Erneuerung deshalb unausweichlich scheint, kann schlichtes Leinöl helfen. Das schon weich gewordenene Teak ("Torf" )wird wieder hart, und die Oberfläche tatsächlich wieder geschlossen und glatt, leider auch "schwarz".
    Vorgehen: erstmal nicht bearbeiten, also Moos und Flechten drauflassen, aber wirklich gründlich durchtrocknen lassen (viele Tage Sommerhitze ohne Regen). Dann viele Male Leinöl aufstreichen, bis zur Sättigung. Erst wenn das Leinöl nach vielen Tagen durchgehärtet ist, Oberfläche nacharbeiten. Erstaunlicherweise ist nach so einer Prozedur von Erneuerung keine Rede mehr!

    Noch ein Tip, falls doch eine Erneuerung sein muß, z.B. für aufgesetzte Leisten: Nicht Teak, sondern heimisches Robinienholz nehmen. Das ist von den technischen Eigenschaften und in Bezug auf Dauerhaftigkeit besser als Teak, ist ein gutes Stück härter, leider auch schwerer, ist optisch kaum von Teak zu unterscheiden, und schont den Tropenwald!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  10. #10
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    Zitat Zitat von mon plaisir Beitrag anzeigen
    ... Zinkoxiden angereicherte Alcydharzemulsion ...
    Engel
    ... Alkyharzöl-Emulsion ist es auf dem technischen Merkblatt "HYDRO-UV Holzgrund" von Relius zu lesen. Sollte somit passen[/QUOTE]

    Richtig, da ich wie bereits bekannt ist selbst ein Händler bin und auch das Produkte von Relius anbiete, wollte ich nicht auf die Marke hinweisen, da sofort Vorwürfe kommen dass ich mich hier bei 2 Liter Hydroprimer bereichern möchte.
    Engel
    Geändert von Engel (08.04.2020 um 12:57 Uhr)

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