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  1. #31
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    ……….. Ein neues Teak wird dabei geringfügig heller durch die Zinkoxidbeigaben, ein altes Teak behält dann seine z.B. silbrige Farbe. …...
    Märchenstunde ! Habe mir mal das "Technische Merkblatt" zu "Relius Hydro-UV Holzgrund" angesehen. Es heißt da: Vergrautes Holz ist völlig zu entfernen". Engel´s silbrige Farbe ist doch nix anderes als vergrautes Holz, Dann schleift mal schön vor dem Pönen !
    Geändert von steuermann (03.02.2019 um 21:03 Uhr)

  2. #32
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    Einfacher als Schleifen Boracol anwenden

  3. #33
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    Lesen und verstehen ist nicht immer einfach.

    Willst Du den natürlichen Farbton von Teak, dann muss das vergraute Holz entfernt werden. Dazu bedarf es doch wirklich keiner extra Erklärung oder besonderen Bildung. Ist das Teak neu und hat seine natürliche Farbe, dann musst Du auch nicht schleifen.

    Soll es aber nur versiegelt und hydrophob werden, dann muss das vergraute Holz nicht entfernt werden und das Teakdeck bleibt dann natürlich grau. Nur ohne die Versiegelung und hydrophoben Eigenschaften wird das Teakdeck nach ein paar Jahren je nach Bewitterung bei Nässe schmutzig grauschwarz oder dunkles graubraun was auch jeder der ein Teakdeck hat kennt und wird ohne wenn und aber, von innen heraus verrotten. Wenn Du dann noch Borax verwendest, dann geht das erheblich schneller, denn Borsäure - Borsalz - Borax verhindert jede dauerhafte hydrophobe Konservierung. Wenn ein Konservierung nicht mehr möglich ist, dann lösen sich die Klebeverbindung zum Deck und die Beschichtung in den Fugen. Klingt es dann beim abklopfen noch hohl und Deine Feuchtewerte im Teak bewegen sich dann >60% dann ist das kein Märchen, sondern Dein Teak mutiert dann Richtung Entsorgung.

    Der Hydro Holzgrund ist auch nicht silbrig, sondern sieht aus wie verdünnte Milch und die ist weiß/transparent. Es ist aber möglich den Hydrogrund in Mahagoni, Gabun, Klitischia einzufärben.
    Engel
    Geändert von Engel (03.02.2019 um 23:30 Uhr)

  4. #34
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    Engel, keine Sorge, ich verstehe schon. Du erzählst hier wieder eine Story, Relius sagt was anderes !

  5. #35
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    Teak wird schwarz mit Firnis Leinöl - wurde 2006 aufgetragen, siehe Foto Anhang 54429

    Hatte über die Jahre andere Mittel versucht und bin mit Relius Hydro-UV Holzgrund sehr zufrieden.
    Anhang 54430
    Anhang 54431

    Das Teak wurde 1990 auf die Bavaria 770 montiert und 2006 zum ersten Mal imprägniert.

  6. #36
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    Diesen Leinölfirnis gibt es auch mit UV-Schutz und Sikkativen, so dass er sich nicht verfärbt und ist für ein bewittertes Teak unter anderem sehr gut geeignet. Der Nachteil ist die Penetrierfähigkeit, so dass der Schutz nur auf der Oberfläche wirkt. Durch die Zugabe von Xylol kann die Penetrierfähigkeit besonders bei älteren rissigen Teak entsprechend erhöht werden. Die Oxidation für die Härtung dauert dann einige Tage bei min. Temperaturen über 16°C. Was die Eigenschaften für den Holzschutz betrifft, ist er so gut wie Alcydharzemulsionen. Vorteil vom Hxydro-UV-Holzgrund, ist die bessere Penetrierfähigkeit und die Alterungsbetändigkeit und wir bekommen auch keinen Glanzeffekt auf dem Teak. Für den Industriebereich - Holzschutz, wird inzwischen Alcyd bevorzugt.
    Engel

  7. #37
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    Moin Engel,

    auf meinem Schiff ist auf der Süllkante rundumlaufend eine Hartholz-Leiste angebracht. Die Voreignerin hatte diese mit Klarlack bezogen. Letztes Jahr konnte ich diese dicke Lackschicht mühelos abziehen. Ich habe dann die Leiste natur belassen. Wenn ich das jetzt so lese, sollte ich das Holz wohl nicht ungeschützt lassen.

    Würde, wenn ich wieder am Schiff arbeiten darf, wie folgt vorgehen:
    Zunächst mit Holzreiniger und Stahlwolle reinigen, mit klarem Wasser abspülen und trocknen lassen.
    Anschl. 1-2 Anstriche mit Relius Hydro UV Holzgrund, danach 1-2 Anstriche mit dem HydroUV Flächenlasur.
    Wäre das so o.k.? Muss ich die Prozedur jedes Jahr erneuern oder hält das Ganze dann mal eine Weile?
    Oder soll ich lieber so in natur belassen?

    Gruß
    Emil

  8. #38
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    Hallo Emil,
    die Flächenlasur ist nicht erforderlich. Wie beschrieben, mache die Leiste sauber und die Leiste muss durchgehend trocken und warm sein. Also am besten in der Zeit Juli-August. Die Leiste mit einer kleinen Fellrolle oder Schwamm einlassen bis zu Sättigung, kann ein paar mal wiederholt werden, das geht einfach und schnell. Den Vorgang dann im nächsten Jahr wiederholen, dann alle 2-3 Jahre. Je mehr die Leiste von dem Holzgrund aufnehmen kann um so besser. Wir haben mit diesen Holgrund als Versuch Balkonblenden aus Fichtenholz gestrichen und mit anderen Produkten wie z.B. das Textrol von Owatrol, Glasurit usw. vergleichen. Die Blenden wurden der Sonne - Regen - Schnee ausgesetzt. Am schnellsten hat das Textrol versagt, nach 2 Jahren war die Blende grau und ist mehrfach gerissen. Mit Glasurit war das Ergebnis bis zu vier Jahre, dann vergraute das Fichtenholz. Beim Hydroprimer haben wir dann den Versuch nach 5 Jahren beendet. Die Blende war in der Zwischen zeit verschmutzt, hatte aber die gelbe Farbe der Fichte beibehalten. Inzwischen wird der Hydroprimer besonders im Süden der Adria bei Teak angewendet, da nun mal den größten Schaden am Teak die UV-Strahlung verursacht. Der Hydroprimer ist übrigens ein Industrieproduckt.


    Grüße Engel
    Geändert von Engel (10.04.2020 um 16:38 Uhr)

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