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  1. #11
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    Hallo Chris,

    wie man sieht, sind die Kosten ganz ordentlich...Traust Du Dir den Wechsel in Eigenregie nicht zu?
    Es gibt von Palstek eine gute Anleitung. Nach der habe ich das bei mir dann selber gemacht. 220.-€ Materialkosten und mehrere Tage Arbeit. Die alte Manschette war noch erstaunlich gut intakt. Alter ca. 12 Jahre. Da ist auch ein Glasfasergewebe mit eingearbeitet...also nicht nur Gummi.

    Grüße Marian

  2. #12
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    Hallo Marian,

    es ist nicht gerade so, das ich zwei linke Hände habe. aber ich habe so etwas noch nie gemacht. Auch bin ich kein Mechaniker.
    Wenn ich Hilfe hätte, die entsprechende Erfahrung mitbringt, würde ich mich sicher daran trauen. Es ist nicht unbedingt die
    finale Frage nach den total Kosten, aber ich bin schon so oft" über das Ohr gehauen" worden, bei solchen Dingen. Ich würde auch einer vertrauenswürdigen Person das gleiche zahlen, wenn ich nur sicher sein könnte das es gut gemacht ist. Wenn ich selber mit anfassen könnte, kann so etwas im Team ja auch Spaß machen und steigert das Vertrauen ins Schiff...
    Solltest Du also hier in dieser Richtung einen Vorschlag machen können - highly welcome !!
    PS: Die Werft hat schon durchblicken lassen das so etwas in der Regel 3-4 Tage dauert... nehmen wir hier nur mal die groben Kosten: 4 Tage x 8 h x 60 €/h = 1920 € plus ca.200 fürs Material....
    Also wer sich auskennt und helfen will, ich bin für alles offen...
    Chris

  3. #13
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    3-4Tage?
    Das kann nicht deren Ernst sein.
    Bei mir waren zwei Personen, davon ein Lehrling, in 4 Std. fertig.
    Kosten inkl. Material und Fahrweg. knapp 1000.-€

  4. #14
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    Zitat Zitat von chhubo Beitrag anzeigen
    Hallo Marian,

    es ist nicht gerade so, das ich zwei linke Hände habe. aber ich habe so etwas noch nie gemacht. Auch bin ich kein Mechaniker.
    Wenn ich Hilfe hätte, die entsprechende Erfahrung mitbringt, würde ich mich sicher daran trauen. Es ist nicht unbedingt die
    finale Frage nach den total Kosten, aber ich bin schon so oft" über das Ohr gehauen" worden, bei solchen Dingen. Ich würde auch einer vertrauenswürdigen Person das gleiche zahlen, wenn ich nur sicher sein könnte das es gut gemacht ist. Wenn ich selber mit anfassen könnte, kann so etwas im Team ja auch Spaß machen und steigert das Vertrauen ins Schiff...
    Solltest Du also hier in dieser Richtung einen Vorschlag machen können - highly welcome !!
    PS: Die Werft hat schon durchblicken lassen das so etwas in der Regel 3-4 Tage dauert... nehmen wir hier nur mal die groben Kosten: 4 Tage x 8 h x 60 €/h = 1920 € plus ca.200 fürs Material....
    Also wer sich auskennt und helfen will, ich bin für alles offen...
    Chris
    Hallo Chris, leider befindet sich Dein Liegeplatz etwas weit weg von mir...sonst würde ich Dir wirklich gerne helfen. Das Problem bei der Zeitberechnung...theoretisch geht das in 4 Std. oder 6 Std...aber man entdeckt doch immer wieder eine Überraschung. Bei mir war es der Metall-Ring, der die Manschette hält. Sehr rostig...also erst entrosten...Streichen...trocknen lassen...der Durchbruch im UW-Schiff war etwas "mürbe"...also mit Eoxy und Fasermatten ausbessern, schleifen...eine perfekte Basis für die Manschette schaffen. Sowas sollte man mit einkalkulieren...

    Viele Grüße Marian

  5. #15
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    Hallo Peti,

    ich wäre froh es würde zumindest nur die Hälfte meiner Kalkulation werden... Das Schiff steht z.Z. in NL (Seeland), Kamperland...nur falls sich jemand helfend mit Erfahrung und Zeit anbieten sollte...
    Chris

  6. #16
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    Also Leute, bei allem Respekt, in 4 bis 6 Std geht das nie. Vielleicht gibt es irgendwelche Rekorde, die das so vollbracht haben, aber das ist nicht die Realität.
    Hier handelt es sich um eine Bavaria 44 mit einem VP(aller Wahrscheinlickeit nach) Motor MD 22 oder D2. Wenn es ein Yanmar ist, ist kaum ein Unterschied. Jedenfalls reden wir da von 250kg Gewicht, das ist etwas anderes als ein Motörchen von einer 32er, den hebt man möglicherweise alleine nach vor.

    Ich habe das schon machen lassen (Bavaria 42, wie oben erwähnt)und habe dabei mitgearbeitet. Ich bin jedenfalls froh einen Fachmann mit Erfahrung an die Sache gelassen zu haben. Wir haben zu Zweit 1,5 Arbeitstage gebraucht. Die Zerlegearbeiten am Saildrive, wobei die Manschette selbst gewechselt, und alles mit Drehmoment angezogen wird, hat der Mech. in seiner Werkstätte gemacht, da war ich nur kurz dabei, hat vielleicht 2 Std. gedauert.
    Wenn das Jemand für unter 1500.-€ samt Material anbietet wäre ich zwar seehhhr skeptisch(der Zweifel, dass der das schon mal gemacht hat wäre groß), aber wenn ich es schriftlich hätte würde ich zuschlagen.
    Aber über die Preise in NL oder DE kann ich nix sagen, am Mittelmeer kostet's das halt(Volvo Vertragswerkstatt)...

  7. #17
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    Zitat Zitat von chhubo Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wir haben von unserer Werft den sanften Hinweis erhalten, das wir unserer Saildrive Manchette wechsel sollen...ach gab die Werft in den Niederlanden den Hinweis, das das ein versicherungsrelevantes Teil ist. Es handelt sich um eine Bavaria 44 (BJ 2002). Wer kann mir einen Hinweis geben, was so ein Manchettenwechsel kosten darf? Wieviele Arbeitsstunden werden dafür normalerweise Angerechnet. Das Schiff steht auf einem Bock an Land...
    Im Voraus vielen dank für Eure Hinweise
    Chris
    hallo Chris,

    wenn ich hier lese was einzelne gezahlt haben bzw. was Du kalkulierst zahlen zu müssen, dann lag der Kalkulation eine pure Ver...……… zugrunde ! Einzig der Benjamin hat einen realistischen Preis gezahlt. Den Motor per Kran dafür in den Salon zu heben, den kompletten Saildrive zu demontieren, mit in die Werkstatt zu nehmen, alles ausschließlich Maßnahmen, um die Kosten in die Höhe zu treiben, denn wirklich erforderlich ist das nicht. Warum ich das so dreist behaupten kann ?
    Weil ich dumm genug war, Volvo Penta zu glauben, dass die Manschette an meinem Saildrive 110S nach sieben Jahren zu tauschen ist. Die war wie die Neue und hätte lässig 20 Jahre gemacht. Also nahm ich mir eine Explosionszeichnung von Motor und Getriebe zur Hand, beschaffte die Manschette und ging ans Werk. Da braucht man keinen Kran, da zieht man keinen Motor vor, Motor und Saildrive sind an drei Punkten gelagert. Grob beschrieben ging ich wie folgt vor: Die Lagerung hinter dem Saildrive gelöst, mittels Balken und kleinem Hydraulikheber den SD von außen angehoben ( der Motor bleibt vorne befestigt, neigt sich dabei etwas nach vorn ), dann den Motor mit Hölzern im hinteren Teil abgefangen, den Balken und Hydroheber entfernt, die äußere Manschette entfernt, das SD-Bein geteilt durch Entfernen der verbindenden Bolzen und den unteren Teil des SD nach unten rausgezogen ( keine Gefahr, die Antriebswelle kommt dabei mit, keine "fliegenden" Teile, Öl vorher ablassen ), jetzt alle Bolzen innen vom Stahlring rausgedreht, die Manschette sollte schon aus dem "Kragen" des oberen Getriebeteils rausgefallen sein, jetzt kannst du die Manschette samt Stahlring seitlich rausziehen. Alles gut säubern und mit neuer Manschette den umgekehrten Weg zusammenbauen. Wenn du das SD-Bein wieder mit den Bolzen zusammendrehst, verwende Loctite mittelfest, auf keinen Fall hochfest (das bekommst du nur noch gemeißelt oder auf 300°C erhitzt auseinander).

    Ich bin auch kein Mechaniker, aber wenn man einen Nagel gerade in die Wand bekommt, bekommt man auch eine Saildrivemanschette gewechselt. Meine Arbeit war jedenfalls von Erfolg gekrönt, anschließend habe ich mit der Manschette für 6 1/2 Jahre den "Atlantik rund" gemacht - ohne technische Probleme oder Seewasser im Schiff :-)

    Falls nötig helfe ich dir gern telefonisch.

    Es lacht und grüßt der steuermann, SY Annabell, Praia da Vitoria

  8. #18
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    Zitat Zitat von yippieaye Beitrag anzeigen
    Besonderes Augenmerk sollte man auch auf das ankleben der Aussenmanschette legen, da hier auch Fachbetriebe oft zum falschen Kleber greifen, der dann nach einer Saison abgeht und somit Tür und Tor für den Einlass diversen Getiers in den Saildrivedurchbruch öffnet. Hier hat Sika oder Panteera schlechte Karten, man braucht einen Neoprenkleber(etwa für Hypalonschlauchboote). Kostete jede Menge Ärger bis man da draufkommt....
    Hallo,

    das habe ich vor 10 Jahren gemacht und hält bis heute:
    Pattex Kraftkleber, dieser gelbliche Kautschukkleber, auf durchgehärteren Epoxyprimer Gelshield 200.

    Nebenbei:
    Der Primer wurde mit einer Flockrolle aufgetragen. Die hat wohl den Effekt wie Abreißgewebe.
    Es braucht dann offenbar nicht nass in nass gearbeitet werden.


    Peter

  9. #19
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    Zitat Zitat von steuermann Beitrag anzeigen
    hallo Chris,

    . . . Weil ich dumm genug war, Volvo Penta zu glauben, dass die Manschette an meinem Saildrive 110S nach sieben Jahren zu tauschen ist. Die war wie die Neue und hätte lässig 20 Jahre gemacht.
    Es lacht und grüßt der steuermann, SY Annabell, Praia da Vitoria

    Moin,
    bei meinem früheren Saildrive S110 habe ich das auch selbst gemacht. Beim S150 ist das allerdings eine andere Hausnummer.
    Habe mich noch nicht wirklich damit befasst, denke aber, dass es sehr viel mehr Arbeit ist, weil der Saildrive auf jeden Fall ausgebaut werden muss.


    Siehe hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=cxqHqOwC78c

  10. #20
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    Hallo alle, die mir geantwortet haben.
    Zunächst noch einmal vielen Dank dafür. Heute hatte ich die Gelegenheit, zur „Boot“ nach Düsseldorf zu fahren.
    Dort bin ich gleich zu Volvo Penta und habe den dortigen Techniker befragt. Die erhalte Antwort deckt sich sich sehr mit den hier
    geschilderten Erfahrungen. Man geht bei Volvo Penta von 1 Arbeitstag mit zwei Personen aus. Dazu kommt das Manchettenkit, welches auch den Aluminium Ring beinhaltet. (Je nach Modell variieren die Preise von ca. 100 - 300 Euro.)
    LG
    Chris

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