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  1. #1
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    Standard Knotenkunde: Suche festbleibenden Klmmknoten

    Hallo,
    vielleicht kann mir jemand helfen:
    Ich suche einen Klemmknoten, der jedoch selber, auch bei Entlastung, nicht mehr löst.
    Ziel:
    Genuschoten als ein Seil: BB-GGenu-Horn, STB
    Und die Genu wird Softschakel an der Shot fixiert.
    Der Vorteil: keine Metalteile, die im Wind schlagen, bzw. auch rosten.
    Genua schneller wieder abschlagbar
    Die Schot braucht nicht geknotet werden

    Meine Idee:
    Einen übergrossen Softschäkel, der mittels Purik, oder ähnlichem, auf die Schot fixiert ist.
    Und zum Ans-und Abschlagen einfach zu öffnen ist.
    Dann kann die Schot ebenso einfach bei Nicht-Gebrauch, gestaut werden.

    Nur der Pursik geht wohl wieder auf, wenn er entlastet wird. Dann würde er über die Schot rutschen, und ich kriege das Segel nicht dicht.
    Daher die Suche nach einem "Selbbeklemmenden Klemmknoten", der auch ohne Belastung fest bleibt.

    Kennt jemand sowas ?

    Danke für jede Hilfe
    JR

  2. #2
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    den prusik fahre ich seit jahren an der genuaschot ohne probleme. dass er bei entlastung rutscht, habe ich noch nicht erlebt. wichtig ist dabei, dass er mindestens viermal um die schot gelegt und kräftig belegt wird. spätestens nach der ersten tour hat er sich todsicher bekneift. bei sehr glattem dyneema könnte er vielleicht rutschen, weiss ich aber nicht. aber wer hat schon eine dyneemaschot.

  3. #3
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    Standard

    Häh?

    B.B.
    versteht nicht

  4. #4
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    Standard

    ... ich verstehe das auch nicht so ganz, schlage aber mal den Roringstek vor. Der könnte vom Anwendungsfall her passen.

  5. #5
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    Standard

    Danke für die Antworten


    Roringstek habe ich nachgeschaut: ist er in beiden Richtungen belastbar ?
    In den Anleitung wird er nur einseitig belastet.

    @Lerhersepp Der Pursik mehrfach ist sicher einen Versuch wert.
    Welche Durchmesser fährst Du ?

    @B.B / rwe Was ist denn schlecht beschrieben, bzw. nicht verständlich ?

    JR

  6. #6
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    Zitat Zitat von jr1234 Beitrag anzeigen
    Danke für die Antworten


    Roringstek habe ich nachgeschaut: ist er in beiden Richtungen belastbar ?
    In den Anleitung wird er nur einseitig belastet.

    @Lerhersepp Der Pursik mehrfach ist sicher einen Versuch wert.
    Welche Durchmesser fährst Du ?

    @B.B / rwe Was ist denn schlecht beschrieben, bzw. nicht verständlich ?

    JR
    Zum Prusik: der funktioniert todsicher (sagen die Bergsteiger). Ich mache das genauso wie du es willst, eine durchgehende Schot und in der Mitte ein Dyneema-Tauwerkschäkel. Mit einem Prusikknoten befestigt. Wichtig ist, dass du es nicht "zu gut" meinst. Die Stärke des Dyneema Schäkels sollte etwa auf die Bruchlast der Schot angepasst (=deutlich dünner) sein. Bei etwa gleichem Tauwerksdurchmesser rutscht der Konten (nach meiner Erfahrung), sonst niemals. Bei mir hängen bis zu 50qm dran...

    Zum nichtverstehen: wenn hin und wieder mal ein Buchstabe verrutscht, oder zum Verständis unötige Bucstabn wegelasn werdn, ist das Lesezentrum von Rechtschreibpuristen schnell verwirrt

  7. #7
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    Danke,

    ich werde es probieren.
    Eine Frage zur Dimension:
    Das Dyneema ist im Softschäkel zweifach. Bedeutet dies auch, das ich nur die halbe Bruchlast brauche.
    Wir haben:
    70qm Genua
    14mm Schoten ( Bruchlast: 6800 KN)
    Und ich habe 10mm Dyneema (Bruchlast 6700KN) geplant

    Wenn ich 10mm doppel im Pursik habe, ist der Durchmesser-Unterschied nicht sonderlich gross....
    Passt das ?

    mit Gruß
    JR

  8. #8
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    Die weiche Konstruktion haben bei allen Booten außer den Jollen verwendet, aber...
    … das Auge in der Mitte der Schot wurde mit einem Palstek hergestellt. Der durchgesteckte Tampen hat die halbe Schotlänge.
    … Der Tauschäkel ist nicht aus edlem Dyneema sondern ist ein ordinärer Kapitänsfurz. Ein 8mm geschlagenes Ende mit einem kleinen Augspleiß und einem Achtknoten mit zusätzlicher Umschlingung (Esthäten knüpfen eine Affenfaust). In fünf Minuten aus einem Rest hergestellt.
    Es gab nie einen Grund diese Konstruktion zu ver(schlimm)bessern.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #9
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    ....
    … das Auge in der Mitte der Schot wurde mit einem Palstek hergestellt. Der durchgesteckte Tampen hat die halbe Schotlänge.
    … Der Tauschäkel ist nicht aus edlem Dyneema sondern ist ein ordinärer Kapitänsfurz. Ein 8mm geschlagenes Ende mit einem kleinen Augspleiß und einem Achtknoten mit zusätzlicher Umschlingung (Esthäten knüpfen eine Affenfaust). In fünf Minuten aus einem Rest hergestellt.
    Es gab nie einen Grund diese Konstruktion zu ver(schlimm)bessern.

    Gruß Franz


    Ja, so ähnlich mache ich das seit Jahrzehnten auch--- Palstek in die Mitte der Schot , Zunzel x-mal umzu, Kreuzknoten.
    Ist das Auge des Palsteks max. klein geht auch ein Softschäkel.


    ..
    Geändert von supra (31.01.2019 um 12:08 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  10. #10
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    ...
    Es gab nie einen Grund diese Konstruktion zu ver(schlimm)bessern.

    Gruß Franz
    wenn es keinen Grund gibt macht man das auch nicht.
    Ich hatte immer zwei Einzelschoten mit je einem Palstek im Schothorn. Als ich eine neue Schot brauchte habe ich umgestellt weil die Palsteke bei der Wende oft am Kutterstag hängen blieben.
    Ein Palstek ist besser als zwei, aber keiner ist in dem Fall am besten. Durchgehende Schot, Tauwerkschäkel und Prusik lösen das Problem bei mir vollständig. Es ist wie immer, nichts löst jedes Problem für alle. Aber wenn vorher ein Metallschäkel verwendet wurde (siehe Eingangspost) ist jede Lösung eine Verbesserung.

    @JR ich habe 16mm Schoten, Tauwerkschäkel wüsste ich raten. Als Googlekundiger und Wikipediagläubiger habe ich den Prusik vermutlich so gemacht wie auf den Bildern die einen als erstes anspringen.
    als ich es zu gut meinte und einen Schäkel aus 12mm Dyneema ohne Mantelgeflecht probierte rutschte der unter starker Wärmeentwicklung.
    Hilfreich ist, wenn man eine misstrauische Natur ist, die Schotmitte zu markieren.

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