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  1. #31
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    zu yippieaye,
    Du hast ein schichtenverleimtes Teakdeck, das vor Jahrzehnten bei Bavaria auch als Billiglösung zusätzlich angeboten wurde. Auch die schichtenverleimten Decks halten in der Adria locker 30-50 Jahre, aber nur wenn der Skipper das Deck richtig behandelt. Ein solches Deck ist wie ein Leimbinder zu behandeln, der löst sich auch nicht auf. Der Hinweis vom Steuermann, zu einer Hallberg Rassy, mit einen Teak-Kernholz ist sicher gut gemeint, nur ein solches Teak kostet mehr als der Wert Deiner Bavaria. Ansonsten hält bei fachgerechter Pflege sogar jede Robinie 30-50 Jahre in der Adria. Wenn er meint er müsste Dir sein Teak zeigen, dann ist Dir sicherlich geholfen.

    Wenn das Deck mit einen thermoplstischen Kleber verarbeitet wurde, dann lassen sich die weitgehend alle mit einen 99,5% Aceton auflösen und auch mit der Stahlwolle und einer Ziehklinge siehe https://www.amazon.de/dp/B00GF24JD6/...d-0f0d9059216b leicht beseitigen. Du kannst auch Nitro verwenden, das geht schneller. Haben wir 2 Komp. chemisch härtende Kleber, dann sind die hart, könnten mit Methylchlorid oder Dichlormetan aufgelöst werden, aber damit würde auch der Gelcoat mit abgehen. Da diese Klebeverbindungen hart sind, lassen die sich problemlos schleifen. Da aber bei der Beseitigung dann auch der Gelcoat oder sogar die Barriere mit abgerissen, beschädigt wird, müssen die Bereiche mit einer EP-Spachtel geglättet werden. Darauf streichst Du 2-3 Lagen Protect 346 Multicoat von Hempel das mit seiner Aluminiumoxid-Pigmentierung eine hohe Feuchtedichte hat. Darauf dann 2 Lagen eines Protect 316 PU-Acryl, Einstreumittel, dann kannst auf dem Deck auch mit Schlttschuhen spazieren laufen. Die Materialkosten belaufen sich auf ca. 800,-€ und Du musst Dir wegen den Deck keine weiteren Gedanken machen.
    Engel.
    Geändert von Engel (10.02.2019 um 19:38 Uhr)

  2. #32
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    gelöscht steuermann

  3. #33
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    Zitat Zitat von steuermann Beitrag anzeigen
    gelöscht steuermann
    Ja, war wohl für dich besser es zu löschen.




    Ich habe deinen , ich sage mal "Rundumschlag" noch lesen können, weiss dich nun noch besser einzuschätzen
    Geändert von supra (10.02.2019 um 21:05 Uhr)
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  4. #34
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    .. Wenn er meint er müsste Dir sein Teak zeigen, dann ist Dir sicherlich geholfen.

    Engel.
    Engel, du gibst doch immer vor lesen zu können !
    Mein Angebot war lediglich die Reaktion auf die unqualifizierte Aussage. Teakdeck pfui. Was ich nie begreifen werde,
    warum kaufen sich Leute Teakdecks oder Teakdeckimitate alt oder neu wenn sie weder Lust zur Pflege noch die finanzielle Ausstattung zur externen Durchführung dieser Arbeiten haben. Dann sich aber hinzustellen und Teakdecks generell zu verdammen für mich schizophren. Oder aber auch nur doof, denn wie du immer wieder treffend sagst kann man selbst ein Schälfurnier jahrzehntelang mit wenig Geld-und ArbeitsAufwand erhalten,

  5. #35
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Ja, war woh für dich besser es zu löschen.




    Ich habe deinen , ich sage mal "Rundumschlag" noch lesen können, weiss dich nun noch besser einzuschätzen
    Hatte einen Beitrag falsch zugeordnet, aber ansonsten war das schon in Ordnung. Deine vielen Stänkereien fand ich noch nie so prickelnd.

  6. #36
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    .


    Deinen eigenen , von dir gelöschten Post , deinen Rundumschlag, empfandest du dann wohl als sehr , sehr viel weniger prickelnd , als schal ?
    Oder aber war er dir doch zu explosiv , beinhaltete allzuviel üble Stänkerei ?

    Honi soit qui mal y pense.

    Für mich ist dieses Unterthema (nicht nur das ) abgeschlossen.
    Geändert von supra (10.02.2019 um 21:43 Uhr)
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  7. #37
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    Also zunächst mal danke für die diversen Anregungen und Tipps. Dass die Entfernung des alten Teaks nicht belustigend sein wird ist mir ohnehin klar, so sind Erfahrungen Jener, die so was schon gemacht haben natürlich immer willkommen.

    @Supra
    Mit "im Süden" habe ich tatsächlich weiter im Süden, in meinem Fall Griechenland gemeint. Da ist das Angebot für synthetische Decks bescheiden.

    @Steuermann
    Du solltest Dich nicht so aufregen, das tut weder Gemüt noch Körper gut.
    Um es noch mal klarzustellen:
    Ich persönlich kann auf ein Teakdeck verzichten, ich habe keine Qualitätsvergleiche erhoben.
    Ich habe auch kein "Billigteak" gekauft, sondern eher mit einem Schiff mitgekauft. Die Alternative wäre gewesen das Schiff wegen seiner Sonderausstattung nicht zu kaufen, bei einem geschraubten Teakdeck hätte ich auf einen Kauf jedenfalls verzichtet.
    Sollte ich jemals wieder ein Schiff kaufen, so ist eine Grundvoraussetzung für den Kauf : kein Teakdeck.

    Habe das Schiff seit 6 Jahren, bis jetzt war das Teak ok, doch jetzt beginnt es sich aufzulösen.



    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    Du hast ein schichtenverleimtes Teakdeck, das vor Jahrzehnten bei Bavaria auch als Billiglösung zusätzlich angeboten wurde. Auch die schichtenverleimten Decks halten in der Adria locker 30-50 Jahre, aber nur wenn der Skipper das Deck richtig behandelt.
    Nun, Bavaria bot/bietet diese Art von Deck immer schon an und tut das so bis zum heutigen Tag. Wer etwas Anderes will muß eine Werftexterne Lösung suchen.
    Der Vorteil ist die schnellere und effizientere Fertigung, auch bereits im Zuge des Bau's der Yacht. Da ist der Preis natürlich anders als bei einer Bootsschreinerei etc..

    30-50 Jahre Haltbarkeit? Bei allem Respekt, woher beziehst Du deine Informationen? Das kann ja rein logisch betrachtet gar nicht sein, wenn man den reinen Verwitterungsabtrag plus Abtrag durch selbst sanfteste Reinigung einbezieht. Ich halte die 18 Jahre schon für einen Rekord.

    Nun, ich kann nur für mich sprechen. Teakdecks sind schön und man gut darauf gehen, mit Schuhen. Im Norden könnte man auch eine gewisse Isolationswirkung argumentieren, damit hat sichs aber auch.

    Ausser den oben genannten, sehe ich nur Gründe für kein Teakdeck wie etwa: Teuer, schwer, Pflegeaufwändig, heizt sich schnell auf somit heiß beim barfuß gehen, ist immer schmutzig usw, etc...

    Und ja, noch etwas. Mir fällt auf, dass der Sparstift wirklich überall sein Gekritzel hinterlässt. Natürlich schaue ich auch auf's Geld, aber mir fiele nicht im Traum ein etwa billigen Polyesterkitt am Schiff zu verarbeiten, ich nehme ausschließlich Epoxykitte oder Eigengemisch aus Epoxyharz mit entsprechenden Zusatzmitteln. Das muß drinnen sein, weil was spart man da?....

  8. #38
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    Zitat Zitat von yippieaye Beitrag anzeigen

    30-50 Jahre Haltbarkeit? Bei allem Respekt, woher beziehst Du deine Informationen? Das kann ja rein logisch betrachtet gar nicht sein, wenn man den reinen Verwitterungsabtrag plus Abtrag durch selbst sanfteste Reinigung einbezieht. Ich halte die 18 Jahre schon für einen Rekord.
    Ich beziehe meine Infos von der Fachhochschule für Holztechnik in Rosenheim. Bekommt ein solches Teakdeck schichtenverleimt oder massiv einen UV-Schutz sowie eine hydrophobe Konservierung, dann verrottet nichts, es gibt auch keinen Witterungsabtrag.
    Werden die Zellulosestrukturen beim Teak aufgelöst, dann löst sich auch die EP-Verklebung. Bleiben die Zellulosestrukturen erhalten, dann halten solche EP-Verklebungen auch 100 Jahre. Wenn dem nicht so wäre, dann müsste sich die schichtenverleimten Kielzugvögel, Korsare, FD usw. sowie die Schichtenverleimten Leimbinder die im Brückenbau auch verwendet werden nach 18-20 Jahren alle auflösen. Schau Dir einen gepflegten schichtenverleimten Obermaier FD an, der inzwischen 30-40 Jahre alt ist, da löst sich keine Klebeverbindung.

    Auch der Hinweis auf billigen Polyesterkitt oder Eigengemisch lässt nur einen fortgeschrittenen Altersstarrsinn erkennen.

    Wie Supra sagt, Vorschläge sind dir doch zu explosiv und beinhalteten nur üble Stänkerei ?

  9. #39
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    Hallo,

    sonn Schälwerkzeug kenne ich allgemein als "Stripper", Handstripper, Bodenstripper, ...
    Wäre Teak auch mit einem Gelcoathobel schälbar?

    Ich habe helles TBS on Board.
    https://www.pfeiffer-marine.de/sites/kataloge/tbs.pdf


    Peter
    Geändert von K.Lauer (11.02.2019 um 15:39 Uhr)

  10. #40
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    @engel
    Diese fertigen Teakdecks bestehen bekanntlich aus ca. 5 bis 8 mm Sperrholz und darauf befindet sich eine max. 5 mm dicke Teakschicht („Schichtverleimt“). „Echte“Teakdecks haben je nach Bauwerft oder Alter des Schiffes bis zu 20 mm Dicke, Burmateak Vollmaterial. Diese alten Decks hielten in der Tat, wenn sie ordentlich gepflegt wurden, gefühlt ewig.
    Bei diesen „Schichtverleimten“ Decks wird kein hochwertiges Teak Mehr verwendet (man nutzt da Plantagenteak, Teak aus Burma darf leider nicht mehr importiert werden). Diese Decks nutzen sich dann halt auch schneller ab, da die Teak Nutzschicht halt nich so dick ist. Die Faserstruktur des Teaks löst sich nicht auf, sondern wird durch die Nutzung, das falsche Reinigen, durch den Einsatz irgendwelcher Mittelchen halt einfach „abgeschliffen“ oder abgenutzt.
    Was für die verleimten Teakdecks spricht ist lediglich, dass man sie „schiffsform“-gerecht exakt herstellen, anliefern und aufkleben kann und so auch keine Schrauben durchs Deck setzen muss.

    P.S. Entfernen kann man solche Decks nur durch schleifen, die Klebeschicht dann allerdings mit einem „Gelcoathobel“ oder, besser mit einem Bandschleifer entfernen. Danach ist ein Wiederaufbau der Oberfläche von Nöten, wobei Engel Euch da durchaus das richtige Mittel liefern kann.

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