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  1. #11
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    Danke für die Bilder und deine Beschreibung, Franz! Klingt schlüssig. Gegen das Glänzen gibt es auch einen Zusatz für den Lack habe ich gesehen. Deine Methode ist natürlich günstiger

  2. #12
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    Hallo Marie,
    ich gehe davon aus dass Dein Deck mit einen Gelcoat beschichtet ist und noch nicht wie oft bei älteren Booten mit einer 1 K. Alcydharz-Farbe überschichtet wurde.
    In diesen Fall löcher verspachteln, dafür ist auch eine Repair Paste von Yachtcar die UV-härtend ist geeignet, oder ein Polyester Putty von Yachtcar. Es funktioniert aber in deinem Fall auch jede 2 K. Polysterspachtel aus dem Baumarkt, kostet die Hälfte. Dann der Feinschliff, zwischen den Riffelungen lässt sich das am besten mit einer Stahl-Pantherwolle bearbeiten, ist ein wenig mühselig.
    Vor dem streichen ist eine gründliche Reinigung mit einen 99,5% Aceton erforderlich, denn Du hast beim schleifen auch die in der Deckschicht enthaltenen Paraffine und Trennmittel verteilt, die bei der Herstellung dem Härter beigefügt wurden.
    Nach dem Vorgang kannst Du dann mit einen 2 K. PU, PUR, PU-Acryl oder einen einen guten 1 K. Alcydharzlack z.B. aus dem Farbhabdel Dein Deck streichen. Bei hohen Mechanischen Belastungen werden in der Regel Protect- 2 K.PU - Acryl Lacke verwendet, damit werden z.B. auch die Böden bei den Autofähren gestrichen.

    Bei Dir dürfte ein guter 1 K. Alcxdharzlack aus dem Farbenfachhandel genügen. Da reichen bei Deiner Bootsgröße ca. 2 Liter, Kosten um die 30-50,-€, P-Spachtel 8-10,-€, Stahlwolle 5-10,-€. 1 Ltr. T-Aceton ca. 10,-€. Sollten später kleine mechanische Schäden entstehen, dann lässt sich das einfach nachbessern. Mit etwas Arbeit und 50-80,-€ Material ist das einfach zu erledigen.

    Je nach Untergrund kannst Du eine Flockung beimischen, oder in die erste Lage einen Korund in gewünschter Körnung einstreuen und mit einer 2 Lage überschichten. Da aber Dein Boot eine Riffelung hat, ist das nicht erforderlich.
    Grüße F.

  3. #13
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen

    Bei Dir dürfte ein guter 1 K. Alcxdharzlack aus dem Farbenfachhandel genügen. Da reichen bei Deiner Bootsgröße ca. 2 Liter, Kosten um die 30-50,-€, P-Spachtel 8-10,-€, Stahlwolle 5-10,-€. 1 Ltr. T-Aceton ca. 10,-€. Sollten später kleine mechanische Schäden entstehen, dann lässt sich das einfach nachbessern. Mit etwas Arbeit und 50-80,-€ Material ist das einfach zu erledigen.


    Grüße F.
    .


    Na siehste .



    .
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  4. #14
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    Zitat Zitat von marie-s Beitrag anzeigen
    …... Gegen das Glänzen gibt es auch einen Zusatz für den Lack habe ich gesehen. Deine Methode ……..
    Die Flächen ohne Struktur willst Du doch glänzend haben, oder?

    Gruß Franz
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  5. #15
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    ……...
    Ich habe zwei Jollen mit gelb auf bau, drei mit rot auf weiss und mein großes Schiff mit Gelb auf weiss gelackt...…....
    … und? Die Blindenhunde haben nicht gebellt?

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #16
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    ……..

    Bei Dir dürfte ein guter 1 K. Alcxdharzlack aus dem Farbenfachhandel genügen. ……...
    Dessen UV- Beständigkeit ist jedoch eher durchschnittlich. PU-Lacke, ob ein-(Monouretan) oder zweikomponentig können da mehr.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  7. #17
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Die Flächen ohne Struktur willst Du doch glänzend haben, oder?
    Eigentlich nicht. Ich finde, der Hochglanz-Racing-Look passt dann nicht so zum alten Kahn

  8. #18
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    Ich habe immer ein Problem mit Antworten, ohne dass mir einer sagen kann WARUM, besonders wenn einer was von sich gibt, was er mal gehört hat, ohne darüber Bescheid zu wissen.

    Warum sollte die UV-Beständigkeit bei Alcydharzlacken geringer sein als bei PU-Lacken. Ob Lösungsmittel - Luft - UV - härtend oder chemisch härtend hat keinen Einfluss auf die UV-Beständigkeit. Es geht auch nicht darum, ob ein PU-Lack mehr kann, wenn die besonderen Eigenschaften nicht erforderlich sind. Es gibt auch keinen Grund dass ein Polyestherharz weniger UV-Beständig ist als Polyurethan, da nun mal die UV-Beständigkeit durch den Anteil der Fettsäuren oder auch Pigmente bestimmt wird. Es gibt bei beiden Lacken UV-Beständige und weniger UV-Beständige Lacke. In der Regel haben die meisten Alcydharzlacke höhere Fettsäureanteile, als PU-Lacke, es gibt aber auch diese Lacke ohne Fettsäure. Daher der Hinweis für Marie sich an den Fachhandel wenden, die wissen was passt. Sie kann auch zu mir kommen, nur meine Gebinde sind auch für andere Größenordnung ausgelegt. Beim Farbenfachhandel kann Sie sich auch gleich die erforderliche RAL-Farbe anmischen lassen, oder in hochglanz, glänzend oder matt aussuchen.

    Die Auswahl bei bei Marie wird bestimmt auf Grund der Anforderung und Verhältnismäßigkeit, sie braucht keinen Lack für ein Baustellenfahrzeug oder für ein Flugzeug der den Einschlag eines Wassertropfen mit 800 km/h aushalten muss.
    Engel

  9. #19
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    Zitat Zitat von Engel Beitrag anzeigen
    …….

    Warum sollte die UV-Beständigkeit bei Alcydharzlacken geringer sein als bei PU-Lacken...…..

    ...weil der Bruder vom Schwager meines Nachbarns es so erzählt hat.

    Ich bin ein Opfer der Werbung namhafter Farbenhersteller und von denen höre ich, dass PU-Lacke (Epifanes) extrem UV-stabil sind. Lese ich die Erfahrungen von Bootsbesitzern, so sind die Lacke von International und Co speziell zur Bootsbeschichtung das ebenso.
    Aber wenn Du als Fachmann mir glaubhaft versicherst, dass Swingcolour von Obi, Hornbach und Co ebenso unkaputbar sind wie Toplack, Monouretan, …., glaube ich Dir das, denn Du bist der Fachmann.
    Aber wenn ich die geringsten Zweifel habe, haue ich die 20€/Boot mehr einfach auf den Kopf.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #20
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen

    Ich bin ein Opfer der Werbung namhafter Farbenhersteller und von denen höre ich, dass .......

    Gruß Franz


    Mmh......
    Gut das es dieses Forum gibt in dem obigem entgegengearbeitet wird.
    Es ist zwar häufig ein schwieriger Prozess, aber diesmal scheint man ja einen Konsens erarbeitet zu haben wie der TE vorgehen könnte.


    Alcydharzlack oder Mono-urethan ?
    Meines Erachtens ist es hinfällig ob der Lack nun UV -beständig , oder sehr UV-beständig ist.
    Vielleicht entscheidet man da nach Gefühl ? Für mich klingt " Mono-urethan" lautmalerisch schöner , weicher. Es transportiert Solidität, vertauenerweckende , nüchterne Technik.
    " Alcydharz" hingegen klingt steil, spitz, abstoßend , transportiert irgendwie " ätzende" Chemie, Billigplastik.
    Ist der technische Unterschied also marginal, kann man sich auch einmal vom Bauchgefühl leiten lassen.
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