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  1. #1
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    Ausrufezeichen AUFRUF: Join the Yachtfleet.............

    „Join the Yachtfleet”

    Von 2017 bis 2018 war die NGO MISSION LIFELINE e.V. aus Dresden mit der „LIFELINE“,

    einem Fischereiforschungsschiff der Größe 32x7m im Mittelmeer vor Libyen im Einsatz. Dabei wurden

    Schiffbrüchige, die über die Mittelmeerroute von Libyen nach Europa flüchten mussten und meist von

    Schleppern in seeuntauglichen Booten aufs Meer geschickt wurden, vor dem Ertrinken gerettet.

    Da grössere Schiffe immer wieder beschlagnahmt wurden und werden, möchte MISSION LIFELINE

    Anfang Mai 2019 mit Segelyachten von mindestens 12m Länge im Mittelmeer präsent sein, um

    Menschen in Seenot vor dem Ertrinken zu retten. MISSION LIFELINE verfügt über zwei eigene

    Segelyachten (1x Grand Soleil 46, 1x Oceanis 473), die mit einem Einsatzschlauchboot (50 PS)

    und Rettungsausrüstung sowie Schwimmwesten und medizinischem Material ausgestattet sind.

    Da zwei Yachten jedoch über zu wenig Aufnahmekapazität verfügen, ruft MISSION LIFELINE

    hiermit zur Teilnahme an der Mission „Yachtfleet“ auf. Eigner von passenden Segel- und evtl. Motoryachten

    können sich an dieser Rettungsmission beteiligen. Die Yachten treffen sich Ende April auf Sizilien

    und starten nach gründlicher Unterweisung Anfang Mai in eine 3-wöchige Mission in Richtung Libyen.

    Dabei werden Flüchtlingsboote zuerst von den LIFELINE-Yachten mit Rettungswesten ausgestattet, dann die Menschen zügig auf ca. 3 - 4 Yachten verteilt um den Zugriff der sog. libyschen Küstenwache (wir setzen uns mit denen auseinander, nicht die normalo-Eigner............ Bevors thematisiert wird: die LCG ist verbal!! agressiv, Schusswaffengebrauch gegen Europäer gab es noch nie!!) zu verhindern. Danach werden die Menschen GLEICHMÄSSIG auf alle Yachten aufgeteilt.
    Verletzte werden von uns aufgenommen und von unseren Ärzten versorgt............

    Details erfahren interessierte Yachteigner*innen nach erfolgter Bewerbung (Angaben zur Crew, Schiffsbilder etc.).

    Bewerbungen an info@mission-lifeline.de .

  2. #2
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    Zitat Zitat von Tom1234 Beitrag anzeigen

    Details erfahren interessierte Yachteigner*innen nach erfolgter Bewerbung (Angaben zur Crew, Schiffsbilder etc.).

    Bewerbungen an info@mission-lifeline.de .




    Man muss sich also bewerben , nicht jeder "Gutmensch" mit Schiff über 12m wird genommen.
    Wieviel und welche " Angaben zur Crew" , sowie " etc. " man da wohl angeben sollte/muss ,
    um letzendlich evtl(!) Info zu erhalten ?


    Größere Rettungsschiffe wurden also schon desöfteren beschlagnahmt ?
    Wat is' denn demnächst mit kleineren, z. B. Yachten ?




    Ich weiss, es ist schwierig, ein polarisierendes Thema.
    Aber so eine dilettantische Akquise ist schon bemerkenswert---- vor allem auch bezeichnend in welcher eigenen Welt ihre Autoren sich bewegen.




    .
    Geändert von supra (12.02.2019 um 22:29 Uhr)
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  3. #3
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    Den Gutmenschen muss doch geholfen werden, hab das mal an bild.de weitergeleitet, die erreichen doch viel mehr Interessierte, die gern mit ihren Yachten das kriminelle Tun der Schlepper unterstützen.
    1986 kam ich nachts um zwei Uhr von See in der Marina Almerimar an und wurde von der Guardia Civil mit Maschinenpistole im Anschlag in Empfang genommen. Wenn sich Join the Yachtfleet etabliert, wird es an europäischer Mittelmeerküste hoffentlich nicht wieder ähnliche Kontrollen für Sportboote geben. Das muss unterbunden werden. .

  4. #4
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    Ob das kundtuen der eigenen politischen Ansicht, samt Forderung nach Restriktionen ( siehe oben) in irgendeiner Form hilfreich ist ?
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  5. #5
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    Als einer der Moderatoren des Forums möchte ich zu diesem Thema ein paar Worte loswerden, da ich die Diskussion an dieser Stelle leider gleich beenden muss - sie würde sonst erfahrungsgemäß ausarten.

    Zunächst einmal haben alle meinen Respekt, die sich für die Rettung von Menschenleben einsetzen, und dafür persönliche Risiken eingehen.

    Es gibt verschiedene politische Interpretationen zu diesem Thema. Die Yacht-Redaktion hat grundsätzlich entschieden, hier keine politischen Diskussionen zuzulassen, aus gutem Grunde. Ich enthalte mich daher auch jeglicher politischer Wertung, was die Hintergründe der Aktion betrifft.

    Ich möchte aber den Initiatoren ein Feedback geben aus Sicht eines Seglers und Yachtbesitzers, und ich denke dass ich da mit vielen hier einer Meinung bin.

    Was hier verschwiegen wird, ist die Möglichkeit, dass die Yacht - einschließlich Crew und Flüchtlingen - für Wochen oder Monate irgendwo draußen vor dem Hafen an die Kette gelegt wird, oder sogar nirgendwo anlanden kann. Eine solche Situation ist schon auf einem größeren Schiff schwer zu meistern. Auf einer kleinen Yacht würde das in kurzer Zeit zu einer katastrophalen, unmenschlichen und bedrohlichen Situation an Bord führen. Wer das nicht weiß, war noch nie längere Zeit mit vielen Menschen auf einer Yacht.

    Nicht nur das. Eine Yacht, wie sie hier gefordert wird, ist mindestens mehrere zehntausend Euro wert, wenn nicht sogar einen üppigen sechsstelligen Betrag. Es ist wohl jedem klar, dass bei dieser Aktion das Risiko eines Totalverlustes nicht nur gegeben ist, sondern sogar recht hoch ist (vor allem durch Beschlagnahmung).

    Natürlich ist es legitim und ehrenhaft, wenn einzelne Privatpersonen solche enormen Summen für die Rettung von Menschleben einsetzen möchten. Es sollte aber offen dargelegt werden, wie das Risiko tatsächlich aussieht.

    Mir ist auch nicht klar, warum es für libysche Behörden schwieriger sein soll, mehrere kleine Boote aufzubringen als wenige größere. Das macht überhaupt keinen Sinn, ist eine falsche Grund-Annahme und widerspricht allen Erfahrungen, die Yachtbesitzer gemacht haben.

    Bei allem Idealismus: Die Initiatoren dieser Aktion haben offensichtlich von Yachten wenig Ahnung. Dazu kommt die reichlich ungeschickte und unpassende Kommunikation. Der Beitrag liest sich wie eine Einladung zum Casting.

    Gruß,

    Barracuda
    Geändert von Barracuda (13.02.2019 um 11:52 Uhr)

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