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  1. #31
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ach so,
    das gehört auch dazu:
    www.mwcbarcelona.com


    Peter
    Gehört dazu, warum?
    Nun leg mal Butter bei die Fische und stelle uns mal Deine technischen Argumente vor, warum diese Konferenz, das Monitoring von Schiffsdaten Quatsch sind.

  2. #32
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    Zitat Zitat von JulianBuss Beitrag anzeigen
    …….. die Überwachung von Daten wie Batteriespannung, Temperaturen, Landstrom, NMEA-Daten etc. mit Historie, so dass man sich anbahnende Probleme rechtzeitig erkennen kann. Dazu Zugriff auf die Daten von außen via Internet und Alarme, wenn Schwellwerte über/unterschritten werden.

    …….
    Bei jedem Projekt stellt sich die Frage: Zeit und Geld

    …. und was passiert, wenn ich das Projekt einfach streiche?

    Ich denke, die Frage kann man mit einem Dreizeiler beantworten (im sinne des Wortes)

    - Zeit, abhängig von der Eigenleistung: ??? (z.B. y h bei x €)
    - Geld, ebenfalls abhängig von der Eigenleistung: ??? (z.B. x € bei y h)
    - Was passiert, wenn das Projekt nicht durchgeführt wird: ???

    Falls jemand antwortet bitte ich darum, auf Ermüdungstexte zu verzichten.

    Falls Segeln (oder Motorbootfahren) nur das Vehikel ist um das anspruchsvolle und interessante Hobby (E-Gedöns) zu befördern, stellen sich natürlich ganz andere Fragen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #33
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    Ich halte bei Schiffen unter 14 - 15 m diese hohe Integration ebenfalls für unnötig und zumindest so wie wir unterwegs sind, sind die bisherigen Systeme einfach durabler (> 40 Jahre locker). Die langfristige Veränderung an den Lagern eines Saugdiesels in einer Segelyacht bis zu den og Grenzen kann man ebenfalls mit einem Öldruckmesser sehen, wer es genauer will läßt eine Schmierölanalyse im Labor machen (so machen es "die Großen"). Aber die Meinung muss ja nicht jeder teilen.

    Wer aber sich wirklich für Integration interessiert sollte mit der Firma www.gmm-yacht.de
    sprechen; habe mich auf der Boot mit dem Herrn unterhalten. Sein Angebot ist deshalb beeindruckend, weil er für das meiste elektronische an Bord die Anpassungen hergestellt hast, die dann in seinem System dargestellt werden und weiter gemeldet werden. Sieht schick aus und hat endlose Menüs, in die man einfachen kann.

  4. #34
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Bei jedem Projekt stellt sich die Frage: Zeit und Geld

    …. und was passiert, wenn ich das Projekt einfach streiche?

    Ich denke, die Frage kann man mit einem Dreizeiler beantworten (im sinne des Wortes)

    - Zeit, abhängig von der Eigenleistung: ??? (z.B. y h bei x €)
    - Geld, ebenfalls abhängig von der Eigenleistung: ??? (z.B. x € bei y h)
    - Was passiert, wenn das Projekt nicht durchgeführt wird: ???

    Falls jemand antwortet bitte ich darum, auf Ermüdungstexte zu verzichten.

    Falls Segeln (oder Motorbootfahren) nur das Vehikel ist um das anspruchsvolle und interessante Hobby (E-Gedöns) zu befördern, stellen sich natürlich ganz andere Fragen.

    Gruß Franz
    Geld ist kein technisches Argument und Zeit auch nicht!
    Moderne Schiffsdiesel müssen, um die Abgasnormen zu erfüllen, mittlerweile mit einer Motronic, wie beim PKW ausgerüstet sein. Diese Motronic erfasst und speichert Motordaten, wenn der Jockel läuft.
    Auslesen kann man die Daten auch, wenn man weiß wie es geht (weiß und kann jeder Mechatroniker).
    Die Überwachung der Batterien ist ebenfalls technisch einfach zu bewerkstelligen.
    Wenn nun der TO diese ganzen Daten messen, auslesen und graphisch auf dem iDingsda darstellen und speichern will, so ist es möglich und in sofern sinnvoll, weil er, bei technischen Problemen, sich die Fehlersuche vereinfachen kann.
    Das sind technische Gründe, die für so eine Datenerfassung sprechen und die in der Mess- und Regeltechnik üblich sind.
    Auch die Übertragung der Daten via Internet ist technisch möglich und wird, gerade im Automobilbau immer mehr zunehmen.
    Da es sich bei dieser Messdatenerfassung nur um kleine Datenmengen handelt, ist mit Sicherheit der 4G-Mobilfunk-Standard vollkommen ausreichend.
    Auch dagegen ist technisch nichts einzuwenden, eigentlich heutzutage Stand der Technik.
    Da ein Verschleiss stets eine Zeitkomponente enthält, muss der TO (Julian) sich die Frage, wie er den Wust an Daten so sortiert und auswertet, dass er daraus ablesen kann, wann, welcher Verschleiss zu welchem Motorausfall führen wird.
    Dazu braucht er eine Analysensoftware und sehr viel technischen Sachverstand.

    Die definitiv Nicht-Technische Frage lautet: Braucht man soetwas, was soll das, wozu etc.
    Diese nicht-technische Frage kann jeder nach seiner Ansicht beantworten, sollte aber tunlichst vermeiden, sein Unwissen und seine Weigerung vor Neuerungen als allgemein gültigen Standard zu setzen.

    In der Berufsschifffahrt setzen die Motorenhersteller schon seit längerer Zeit auf so eine Motorüberwachung und Datenübertragung und im Automobilbau macht man das auch schon länger.
    Die Zukunft gehört tatsächlich dem Sammeln von technischen Daten, der Übertragung der Daten an einen Datenauswerter (PC, iDings etc.) und der anschliessencen, sorgfältigen Auswertung, um z.B. Rechtzeitig vor Motor- und sonstigen Problemen zu warnen bzw. Diese zu vermeiden.

    Bei meinem jetztigen Schiff, brauche ich so ein Gedöns nicht! Mein Motorenfachmann wartet den Motor fachmännisch, der braucht keine Motronik, höchstens nur seine Brille und seinen Werkzeugkoffer.
    Bei den Batterien ist mir selbst ein Voltmeter zuviel....entweder der Jockel started einwandfrei, dann ist der Akku ok oder das Anlasserrelais klappert vor sich hin, dann wird der alte Akku fristlos gefeuert und durch einen knackigen, neuen Akku ersetzt.
    Aber, wenn dieses ganze Messgedöns kleiner, platzsparender wird, wenig bis gar keine Umbauten an der vorhanden Bordelektrik mehr nötig sind, dann könnte ich mich schon für eine Vollüberwachung der Bootstechnik erwärmen.....
    Aber so einen Sensor, der mir mitteilt ob meine Kielbolzen schon durchgerostet oder krumm gebogen worden sind, den würde ich mir inkl. Kabelbaum, Anzeigegerät und Analysensoftware anschaffen wollen!

  5. #35
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    Ha, ha, sehr schöner Hinweis. Motoruberwachung vom Feinsten aber keiner hat eine Idee, wie man das Weggammeln der Kielbolzen im Totholz ohne Abnehmen des Kiels und beschädigen der Wrangen prüfen kann. Auch für eine diskontinuierliche Überwachung wären viele Eigner schon dankbar.....

  6. #36
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    Zitat Zitat von Buntesegel Beitrag anzeigen
    Ich halte bei Schiffen unter 14 - 15 m diese hohe Integration ebenfalls für unnötig und zumindest so wie wir unterwegs sind, sind die bisherigen Systeme einfach durabler (> 40 Jahre locker). Die langfristige Veränderung an den Lagern eines Saugdiesels in einer Segelyacht bis zu den og Grenzen kann man ebenfalls mit einem Öldruckmesser sehen, wer es genauer will läßt eine Schmierölanalyse im Labor machen (so machen es "die Großen"). Aber die Meinung muss ja nicht jeder teilen.
    Hallo,

    das nachträgliche Rumgefrickel von solchem eingangs vorgestellten Überwachungszeugs begründet sich auch mehr auf mangelnde Sachkenntnis und überspannten, fast sogar gefakten Angstzenarien.

    Ich hätte gegen sonn Kram ja nichts, wenn es eh von Haus aus am Motor vorhanden wäre und mir einen robusten Eindruck vermittelt.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (20.02.2019 um 08:57 Uhr)

  7. #37
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    Deine Sorge kann ich teilweise angesichts der weiter genutzten Sensorik nachvollziehen. In der Luftfahrt werden alte Kleinflugzeuge ebenfalls mit integrierten System zb von Garmin nachgerüstet. Sieht schick aus, hat alle möglichen Warnstufen eingebaut, die alten Anzeigen bleiben drin, die neue Anzeige greift auf die Daten der bisherigen Sensoren zu.

  8. #38
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    …...Geld ist kein technisches Argument und Zeit auch nicht!

    …...Moderne Schiffsdiesel müssen, um die Abgasnormen zu erfüllen, mittlerweile mit einer Motronic, wie beim PKW ausgerüstet sein.

    ……. dagegen ist technisch nichts einzuwenden,

    ……. Mein Motorenfachmann wartet den Motor fachmännisch,

    …….sein Unwissen und seine Weigerung vor Neuerungen als allgemein gültigen Standard zu setzen.
    - Zeit und Geld sind die entscheidende Argumente für oder gegen eine Maßnahme, die nicht zwingend nötig ist. Mir wäre die allumfassende Überwachung den Gegenwert für ein Essen für zwei Personen und einen halben Tag Arbeit wert.

    - Unser Boot hat so einen modernen Diesel mit Bodensee- und SOLAS-Zulassung für Rettungsboote. Die Überwachung besteht in dem vom Hersteller und Marinisierer vorgesehenen Bedienpanel. Ein Eingriff in das zugelassenen Equipment kann sich auf die Zulassung auswirken (tut es zwangsläufig).

    - "... dagegen ist nichts einzuwenden.." ist ein schlappes Argument. Eins "dafür" interessiert mich.

    - Was macht Dein Motorfachmann über das in der Bedienungsanleitung vorgeschriebene hinaus? Im Gegensatz zum Lack kann man einen Diesel nicht "gut pflegen".

    - Kritische Fragen haben nichts(!) mit Unwissen oder Weigerung zu tun.

    Nee, 2ndtonone, das alles erschein mir so schön und nutzlos wie eine elektrische Spielzeugeisenbahn - nix gegen zu sagen, aber sind alle Skeptiker darum gleich unwissend oder verweigern sich Neuerungen?
    Zumal die Befürworter nicht mal die entscheidende Frage beantworten wollen: Zeit, Geld und wieso überhaupt?

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #39
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    @grauwal
    Zeit und Geld sind keine technischen Argumente. Geld/Zeit sind wirtschaftliche Argumente....
    Du kannst, und das weisst Du auch, die Motronic ohne die Zulassung zu verlieren auslesen, macht jede Kfz. Schrauberwerkstatt.
    Die elektronische Überwachung bedeutet nur, dass etwas gemessen wird und dann grafisch dargestellt wird. Da wird nicht in die Motorsteuerung eingegriffen.
    „Dagegen ist nichts einzuwenden“ wurde aus dem Zusammenhang gerissen und bezog sich auf die Datenfernübertragung, wobei sowas heute Stand der Technik ist.
    Mein Motorfachmann verdient damit sein Geld, dass ich meine freie Zeit nicht mehr kniend im (besser vor) dem Motorraum verbringen muss (habe ich früher, als ich noch jung war, häufig genug, sogar erfolgreich gemacht). Auf der Rechnung stehen die Dinge die er gemacht hat und bislang habe ich keinen Grund ihm zu misstrauen. Der Jockel läuft hervorragend, der Motorfachmann hat Geld verdient, ich Zeit gespart und einen Weg gefunden mein Geld sinnvoll auszugeben).

    Es gab hier keine kritischen Fragen, sondern nur abwertende Meinungen/Ansichten, die vorgetragen wurden. Der Link zu dieser Konferenz war/ist so ein Beispiel.

    Die Befürworter haben es, zumindestens der TO schon gesagt: Überwachung des Schiffes um technische Probleme vorhersehen zu können. Geld und Zeit, wobei die Zeit nur den betrifft, der das System selbst einbaut, ist immer zweitrangig, denn will man etwas (neues Märklineisenbahn, neuer Mast, neue Bordelektrik etc.) dann wird man sich die Zeit nehmen oder es machen lassen(Geld).

    Es gibt eine technische Frage, die es sich sachlich zu beantworten gilt:
    Kann man tatsächlich anhand der erfassten Messdaten als Schiffseigner (technisch versierter Laie) tatsächlich zukünfige technische Probleme erkennen oder gehen u.U. die wichtigen Meldungen in der Datenflut unter?
    Sind die Auswertungsprogramme inzwischen so gut, dass sie die „Fehlercodes“ der Hersteller mittlerweile in Klartext darstellen können (der Code #04EA24 sagt dem Laien nix, der Klartext „Tank ist leer“ aber schon eher).
    Dann, wie überprüft man den Wahrheitsgehalt der erfassten Daten: um beim Tank zu bleiben,die Meldung „Tank ist leer“ kann ja auch auf einen defekten Sensor zurückzuführen sein!
    Beim Tank ist es problemlos möglich, den Sensor zu überprüfen (Füllstand einfach peilen). Was ist aber, wenn der Öldrucksensor falsche Daten aussendet und das System daraufhin Alarm schlägt.

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