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  1. #1
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    Standard Neuen Mast riggen

    Hallöchen!

    Morgen stelle ich meinen neuen Mast. Zwei gepfeilte Salingpaare, Partialrigg 7/8, Achterstag, Geteilte Oberwanten.

    In der Theorie ist mir alles recht klar. Den alten, baugleichen Mast habe ich vom Vorbesitzer übernommen und an den Wanten zwischen erstem und zweitem Salingpaar nichts verändert.

    Nun muss ich alles selber einstellen und habe dazu eine Frage.

    Kann ich den Unterwanten zwischen den Salingpaaren eine sinnvolle „Voreinstellung“ mitgeben damit ich danach nicht zu lange im Mast hängen muss?

    Da die Unterwanten laut diverser Anleitungen initial mit rund 1/4 der Spannung der Oberwanten gespannt sein sollen, dachte ich wie folgt....

    Mast liegt auf Böcken. Die unteren Salinge in der Waagerechten. Die Unterwanten zwischen den Salingpaaren (D2) haben leichten Zug bis schlabbern eben grad nicht mehr.

    Dann die Oberwanten vom Top zur unteren Saling (V2) mit identischen Abständen soweit anspannen, dass die untere Saling <cm Wert A> oberhalb der Waagerechten endet. Der Wert A ist etwa 1/4 unter der Länge die ich das Oberwant bei 25% Bruchlast dehnen muss. D2 schlabbert nun ordentlich weil die Salinge aus der Waagerechten nach oben gehen.

    Beim Spannen der Oberwanten, bei gestelltem Mast, wandert die untere Saling nun zurück in die Waagerechte. D2 wird durch den etwa 1/4 höhere Spannung auf Spannung gesetzt.

    Ist sicher nicht genau aber vielleicht eine Basis um nicht zu oft in den Mast zu müssen.

    Oder alles kappes?

    Gruß, Peter

    EDIT: Ich hab das x mal umformuliert in der Hoffnung es ist verständlich ;-)

  2. #2
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    Guckst du hier: Selden
    Tschüß, Bronsky

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  3. #3
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    Hi! das Selden Papier kenne ich in- und auswendig. Meine Frage beantwortet es aber leider nicht......

  4. #4
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    Discont. Oberwanten mit Spannern - das wird spannend ... Also prinzipiell solltest Du die Oberwanten so einstellen, dass die Salinge leicht (über das normale Maß) nach oben zeigen. Diagonalwanten würde ich gar nicht spannen. Wichtig ist, dass Du erst Spannung in die Oberwanten über die gesamte Mastlänge bekommst, bevor Du die Diagonalen ansetzt. Auf der Ujiujiu (ebenfalls 7/8 + Backstagen) ist uns mal mitten in einer Regatta (Sydbank Cup Rückwettfahrt) auf Vorwindkurs unter Spi das obere Diagonalwant gebrochen, weil zu stark durchgesetzt, nachdem wir vor der Wettfahrt die Oberwanten etwas stärker durchgesetzt haben. War spannend, jemand bei 25kn Wind/ 15kn in den Mast zu schicken um ein provisorisches Want zu spannen ... War aber auch sonst ein toller Ritt und wir sind in der Wettfahrt trotz des Bruches noch 2. Schiff im Ziel und wohl auch berechnet geworden
    Miteigner für Rommel33 in Berlin gesucht : www.berlin-ocean-racing.com

  5. #5
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    Zitat Zitat von pkonecom Beitrag anzeigen
    Hi! das Selden Papier kenne ich in- und auswendig. ...
    Das kann ich mir kaum vorstellen, denn Du scheinst die Terminologie nicht zu beherrschen.
    Unterwanten kann man erst spannen, wenn der Mast steht und die Terminals verschraubt sind.
    "Initiale Vorspannung" wenn der Mast noch auf Böcken liegt, ist da nicht möglich.

    Deine Fragen würden höchstens Sinn ergeben, wenn du mit dem Begriff "Unterwanten" fraktionelle
    Mittelwanten bezeichnest, die verhindern, dass das untere Salingspaar durch die Oberwanten nach unten
    gebogen werden.
    Tschüß, Bronsky

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  6. #6
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    Bronsky, Du scheinst nicht gelesen zu haben was ich fragte...... eine Möglichkeit das Rigg besser vorzubereiten wenn es noch am Boden ist. Darüber steht im Selden Guide nichts aber Du warst mir eine klasse Hilfe.....

    @jograia-3: Danke Dir! Am Ende habe ich es genau so gemacht. Ich werde noch in den Mast „schweben“ um die D2 zu checken. scheinen mir aber erstmal ok. Mast steht kerzengerade und hat die ideale Krümmung (@ Bromsky: nach Selden & gemessen)

  7. #7
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    Zitat Zitat von pkonecom Beitrag anzeigen
    Bronsky... Du warst mir eine klasse Hilfe.....
    Ooh - aber immer gern!
    Tschüß, Bronsky

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