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  1. #11
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ……. Bretagne, am Atlantik …...Glénans, ……..!
    Beneidenswert, kenne die Gegend aus unserer Campingbus und Surfzeit, eine der schönsten Gegenden Europas.

    In der Yacht war vor Jahren ein Bericht darüber. "Dorf der Verrückten" oder so. Berichtet wurde über die Segelausbildung in F, mit der unseren nicht zu vergleichen. Bei uns ist es Schule, in der Bretagne ist es purer Spaß. Die französische Segelelite hat hier die ersten Schritte gemacht.
    Selbst bei Dir ist es gelungen, Dir Segeln beizubringen

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #12
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    Zitat Zitat von Een Liekedeeler Beitrag anzeigen
    . Wir haben dort einen Jahrescampingplatz und es kam wie es kommen musste: ich habe mich in einen liebevoll restaurierten und sehr gepflegten “Piraten”, Bj. 1968, Holzrumpf von außen mit GFK beschichtet, verguckt... Die jetzigen Besitzer haben ihn in NRW auf Binnengewässern gesegelt.
    Sorry Madame, aber "liebevoll restauriert" und GFG-beschichtet schliessen sich gegenseitig aus, denn wenn beschichtet wird, ist das Holzboot meist schon so sehr verrottet, dass es anders nicht mehr dichtzukriegen ist.

    Wenn es sich um einen Landliegeplatz handelt, scheidet der Pirat mit mehr als 170 kg zuzüglich Beschichtung ohnehin aus, denn viel schwerer als 80 kg sollte das Boot nicht sein, wenn es an Land von einer Frau bewegt werden soll.

    Eine Bootsempfehlung möchte ich aus der Ferne lieber nicht aussprechen, denn es ist ja nicht nur das Alter sondern auch das Gewicht und der Sportlichkeitsfaktor des Bootsaspiranten zu berücksichtigen.

  3. #13
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    Ihr seid super - Vielen Dank für eure vielen guten Tipps und Erfahrungsberichte (und den witzigen Austausch untereinander... ;-)). Genau das habe ich gesucht und gebraucht. Obendrein macht das Lesen hier auch noch total Spaß!

    Ein bisschen Sorge macht mir tatsächlich der hohe Pflege- und Erhaltungsaufwand. Und die Sache mit dem vermutlich ständig feuchtem Holz unter dem GFK. An den Lenzklappen fiel mir fast schwarzes Holz auf...
    Dazu kommt auch die Sache mit dem Kentern. Ich bin zwar ein guter Schwimmer und nicht wasserscheu, aber ob ich einer Kentersituation gewachsen bin (mit einem Boot ohne Auftriebskörper, das dann wahrscheinlich gleich dem Wasserspiegel liegt)... hm, das gibt mir schon zu denken.
    Mein Onkel ist in seinen heißen Jugendjahren viel mit einem hölzernen Korsaren auf dem Bodensee an seine (und die des Bootes) Grenzen gegangen und hat mir von diversen Kentererfahrungen erzählt...

    Es gäbe auch noch die Möglichkeit, eventuell einen Laser Stratos (mit Schwert) zu kriegen, der dürfte sicherer und pflegeleichter, aber auch sportlicher sein, oder?
    Und wenn man ganz vernünftig ist (..aber wer will schon vernünftig sein?), kann ich mir natürlich jederzeit eine Jolle an der Segelschule leihen. Aber wenn ich ehrlich bin: es geht auch ein bisschen um‘s sture „Habenwollen“. Klingt doof, aber ich neige dazu, Dinge, die ich schön finde, gerne haben zu wollen und nicht auszuleihen...

    Aber Safety first - vielleicht ist es tatsächlich schlauer, gerade als Neuling sich bei Booten mit Auftriebskörper umzusehen...

    oh und @ Grauwal - meinst Du beim 420er Aufrichten mit 60 kg mein Gewicht oder das des Bootes...? ;-) Im ersteren Fall liegst Du plus 5 kg nicht ganz falsch, lach!

    Einen lieben Gruß von der Liekedeelerin :-)

  4. #14
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    Scheint die Sonne auf das Schwert;
    macht der Segler was verkehrt.


    Nur ein Spruch ? Mitnichten.
    Wie ich schon schrieb haben Generationen v. Anfängern das Segeln auf Piraten u. ähnl. Booten das erlernt, beigebracht bekommen.
    Der Pirat war ursprünglich ein Jugendboot, ein Wanderboot. Aufgrund fehlendem Auftrieb und ggf. Reisegepäck an Bord verbot sich ein Kentern. Es galt den Supergau zu vermeiden.
    Dass dies bei vorsichtiger Herangehensweise gelang , sei es duch Autodidakten oder Ausbildern, bewiesen , und beweisen die vielen , vielen anschließenden Wanderfahrten mit Piraten. An der dt. Nordseeküste z. B. gab es ganze Vereinsflotten die von Jugendlichen auf eigenen Kielen bis nach Amsterdam, oder z. Limfjord gesegelt wurden.
    Piratensegeln ist eine gute Schule.
    Welches sind die Attribute die diese Vollholzkisten zum erfolgreichen Ausbildungs- und Tourenboot machten ?
    Es war in der Bedienung recht simpel. Eben durch den Mangel an trimmtechnischen Gimmicks reduzierte sich die Fehlerquote drastisch. Das Boot war dementsprechend verzeihlicher. Zwar wurde duch diese " Untrimmbarkeit" auch die Leistungsgrenze nach unten verschoben, will heissen das Boot wurde nicht auf der letzten Rille gesegelt. Dieser Thrill mit Möglichkeit z. Gau stand aber nicht im Lastenheft.
    Mit dem Piraten wurde vorrausschauend getourt, gesegelt. Wetterinfo war essentiell. Wehte es zuviel , war man auf Tour eben auch mal eingeweht.
    Das alles funktionierte über 50 Jahre ! Diese Schule produzierte Generationen von Seglern.

    In meinen Augen Ist es keine Alternative dem heutigen Anfänger eine Jolle an die Hand zu geben die er wieder aufrichten kann,
    420er , 470er, was weiss ich. Diese gleitfähigen , kippeligen, nervösen Jollen überfordern den Anfänger. Schon kleine Fehler führen zum Kentern. Da ist es wahrlich keine Hilfe wenn sich das Ding wieder aufrichten lâsst, der Anfänger wird es nicht schaffen. Lust darauf verspürt er garantiert auch nicht.

    Holzpirat
    So gern ich diese alten Zossen sehe ( ich segelte selber eine A&R , G-906) , ihre Zeit ist vorbei.
    Nicht vorbei in dem Sinne dass sie ihr Lastenheft , siehe oben, nicht mehr erfüllen, der Lack ist einfach ab
    diese Vollholzschiffe sind schlicht zu alt. Nur noch selten findet man taugliche, d. h. gut gepflegte Vollholzpiraten.
    Warum muss es z. Lernen/Touren/Daysailing ein Holzpirat sein ?
    Die " modernen " Sperrholz- , GFK Piraten sind leichter, nervöser, renntauglich. Viel Gezunzel halt. Vor allem aber bieten sie keinen Staurum f. Gepäck, der Reitbalken ist z. Kojenbau nicht herausnehmbar, Die Seitentanks verschmälern die Kojenbreite ungemein, die vielen Strippen im Cockpit schränken die Bewegungsfreiheit des Anfängers ein, usw. usf...
    Der heutige Pirat ist mehr eine Rennjolle.

    Wat nu ' ?
    Die TE möge sich als Anfängerin bei Segelschulen in ihrem Revier umkucken. Deren Boote sind , genau wie der alte Vollholzpirat, simpel, gutmütiger, und hoffentlich auch reviergeeignet. Vor allem sind sie aus GFK, d. h. langlebig, robust.
    Es gibt da etliche Typen. Unter dem Aspekt dass die TE nur einen Landliegeplatz hat ergibt sich m. E. ein Maximalgewicht von , was weiss ich, 200kg ? Das bedingt eine Länge v. rd. 5m. ( wir sind da , kucke an, wieder bei den Daten des Holzpiraten ).
    Was gibt es da also für Typen die obiges Lastenheft erfüllen ?
    Ad hoc : Lis, irgendeine Grubenjolle, eine Galeon, eine Neptunjolle ( hatte ich als Schulungsboot), VB-Jolle, der Conger ( hatte ich als Schulungsboot, G-37 ; Blohm u. Voss !), die Wegujolle, usw, usf.
    Obige Boote einfach mal bei Google, oder Wikipedia eingeben.
    Ich hoffe andere User werden sich da mit weiteren Vorschlägen nicht zurückhalten --aber bitte das Lastenheft berücksichtigen.

    Noch ein paar Worte z. Korsar des Onkels der TE. Der Korsar ist und war kein klassisches Holzboot. Die ersten Korsare waren formverleimt, die damals leichteste Bauweise. Es waren Rennjollen die eben oft auch auf der letzten Rille gesegelt wurden.

    Wenn man es so will war der alte Holzpirat ein Käfer, der Korsar ein 1800er BMW.
    Was die TE jetzrt braucht ist meiner Ansicht nach ein bewährter Dieselgolf II , oder III und keinen hochmotorisierten ,tiefer, breiter, blöder Manta, GSE, oder GTI.
    Geändert von supra (05.05.2019 um 21:15 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  5. #15
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Sorry Madame, aber "liebevoll restauriert" und GFG-beschichtet schliessen sich gegenseitig aus, denn wenn beschichtet wird, ist das Holzboot meist schon so sehr verrottet, dass es anders nicht mehr dichtzukriegen ist.
    Nee, das taugt als Pauschalurteil nicht und muss geprüft werden. Es gibt viele intakte (Voll-) Holzboote mit Überzug. Ob das der TE eines ist, weiß ich nicht.

    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Wenn es sich um einen Landliegeplatz handelt, scheidet der Pirat mit mehr als 170 kg zuzüglich Beschichtung ohnehin aus, denn viel schwerer als 80 kg sollte das Boot nicht sein, wenn es an Land von einer Frau bewegt werden soll.
    Das hängt von der Slipbahn ab. Mein Vorschoter wog als Jugendlicher < 60 kg und bewegte unseren Holzpiraten auch alleine. Geslippt haben wir den mit 2 Jugendlichen problemlos (ich wog etwas mehr als 60kg). Weil die Slipbahn dafür gedacht war. Wobei der Holzpirat eher bei 230kg+ liegt, Mindestgewicht segelfertig 218kg + Zubehör + Übergewicht.

    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Holzpirat
    So gern ich diese alten Zossen sehe ( ich segelte selber eine A&R , G-906) , ihre Zeit ist vorbei.
    Nicht vorbei in dem Sinne dass sie ihr Lastenheft , siehe oben, nicht mehr erfüllen, der Lack ist einfach ab
    diese Vollholzschiffe sind schlicht zu alt. Nur noch selten findet man taugliche, d. h. gut gepflegte Vollholzpiraten.
    Jupp.

    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    Die " modernen " Sperrholz- , GFK Piraten sind leichter, nervöser, renntauglich. Viel Gezunzel halt. Vor allem aber bieten sie keinen Staurum f. Gepäck, der Reitbalken ist z. Kojenbau nicht herausnehmbar, <...>
    Der heutige Pirat ist mehr eine Rennjolle.
    Denkbar wären ggf. die frühen GfK-Bauten, die alten Schneidereits oder frühen Hein-Boote. Wobei: So richtig kann ich mir eine 3-Wochen-Tour auf dem GfK-Boot auch nur begrenzt vorstellen.

    Zugvogel: Wäre schön, aber evtl. zu groß, jedenfalls einhand an der Küste. Falls Deine Schwester auch Dein Format hat, wäre der ZV aus meiner Sicht eher grenzwertig. 150kg Crew sollten es, denke ich, dann schon sein.
    Geändert von rwe (05.05.2019 um 21:33 Uhr)

  6. #16
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    Nee, das taugt als Pauschalurteil nicht und muss geprüft werden. Es gibt viele intakte (Voll-) Holzboote mit Überzug. Ob das der TE eines ist, weiß ich nicht.
    Sorry, aber das ist Quark, denn kein Mensch wird ein intaktes Vollholzboot mit einem GFK-Überzug versehen, unter dem es verrottet. Ein GFK-Überzug kommt in 99% aller Fälle nut drauf, wenn das Boot schon so verrottet ist, dass es anders nicht dichtzubekommen ist. Man spricht daher in Fachkreisen auch von einem Leichentuch.

    Das hängt von der Slipbahn ab. Mein Vorschoter wog als Jugendlicher < 60 kg und bewegte unseren Holzpiraten auch alleine. Geslippt haben wir den mit 2 Jugendlichen problemlos (ich wog etwas mehr als 60kg). Weil die Slipbahn dafür gedacht war. Wobei der Holzpirat eher bei 230kg+ liegt, Mindestgewicht segelfertig 218kg + Zubehör + Übergewicht.
    IDas ist ebenfalls Quark. Wenn wir von der durchschnittlichen Neigung von Slipbahnen deutscher Segelreviere ausgehen, dann sind Boote mit 150 kg gerade noch von einem sehr kräftigen Mann zu bewältigen.
    Den Piraten wird der TE also sicher nicht allein slippen können.

    Kinder lenrnen das Segeln heutzutage nicht mehr im Piraten sondern ausnahmslos in kleinen leichten Jollen: Optimist, Teeny, OpenBic, 420er etc.

    Erwachsenen mit ungeübter Motorik werden dagegen die bekannten schweren Jollen, VB, Conger, Stratos empfohlen, die jedoch einen Wasserliegeplatz erfordern.

  7. #17
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    Zitat Zitat von censeo Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist Quark, .......


    IDas ist ebenfalls Quark.
    .....



    Erwachsenen mit ungeübter Motorik werden dagegen die ...........



    Senseo,

    auf deine , ich sage mal "Besserwissereien", haben wir lange verzichten dürfen.
    Schade dass dem nicht mehr so ist.
    Geändert von supra (05.05.2019 um 22:42 Uhr)
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  8. #18
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    Laser Stratos war nach meiner Jollenzeit – neumodischer Kokolores

    Den 420er kenne ich, zugegeben, nur von zwei Wochenenden und war begeistert. Das erst mal haben wir ein Wochenende bei wenig Wind nur dummes Zeug damit gemacht; kentern und dabei trockenbleiben und dafür sorgen, dass die anderen richtig nass wurden, das Aufrichten dermaßen zu unterstützen, dass die anderen gleich wieder zu Bache gingen, usw.

    Leichtgewichte mit 60kg konnten den 420er mühelos aufrichten, ohne dass er besonders kippelig ist. Das mulmige Gefühl bei viel Wind zu kentern hält sich in Grenzen, was soll passieren?

    Das zweite mal fiel uns ein Vierzwanzigerl in unsere Finger, als wir schon gestandene Dickschiffkapitäne waren (haha, auf´m Vierteltonner). Ohne jedes Training hatten meine-beste-Steuerfrau-von-allen und meinereiner, selbst bei ordentlich Wind, die kleine Schüssel sofort im Griff. Nix zickig, tut alles was sie soll. (Trapez und Spi sind möglich)

    Jollen aus der Segelschule? Sind das tatsächlich Jollen? i.d.R. sind das gottlose Bleitransporter, dafür gebaut, dass den bräsigen Segelschülern kein Leid geschieht, aber 5 Leuten Platz bieten wie im Bus. Bei Wind wird die Klau auf den Lümmel gerefft und alle fahren wie mit der Tram.

    Verehrte Liekedeelerin, sag uns mal wie Du entschieden hast.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #19
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    Lieber Grauwal, liebe alle,

    nochmals danke für die vielen Erfahrungen und Ratschläge! Was den GFK-Überzug über einen Holzrumpf angeht, habe ich mal gelesen, dass das einige Holzboot-Eigner machen, um das langwierige Wässern eines Holzrumpfes, damit er vor dem ersten Einsatz dicht ist, zu vermeiden und sofort bei schönem Wetter starten zu können.
    Ich kann schwer beurteilen, ob darunter schon was gammelt, wie censeo befürchtet. An den Lenzklappen konnte sogar ich als Ahnungslose schwarzes Holz v.a. am Schwertkasten erkennen. Kann man hier eigentlich Fotos hochladen? Ich habe es bei dem Piraten fotografiert. Wenn das Boot länger am Strand liegt und es regnet trotz Persenning rein, kann das Wasser ja schlecht wieder raus...

    Aber um es kurz zu machen: ich bin eigentlich weg von dem Piraten, so schön er äusserlich auch aussieht... Der Laser Stratos mit Schwert hat sich leider auch erledigt - der Besitzer möchte ihn behalten, obwohl er keine Zeit hat.
    Und im Internet habe ich bislang keinen weiteren mit Schwert gefunden... Spricht das für das Boot? Vielleicht will ihn keiner hergeben?

    Ich werde jetzt mal ein bisschen Fahrt aus der Sache nehmen und mir dank eurer Tipps 420er anschauen. Der Besitzer der Segelschule will auch die Augen offenhalten, vielleicht gibt es ja direkt schon das ein oder andere Boot vor Ort. Und wie supra sagt: bis sich was findet, kann man dort ja schon mal ein bisschen Erfahrung sammeln:-)

    @ rwe: Die Kombination beim Zugvogel - GFK-Rumpf und Holzdeck gefällt mir auch sehr gut, aber ich fürchte, das ganze Schiff wird wiederum zu schwer werden. Mit meiner Schwester zusammen würde die Crew 140 kg Gewicht aufbringen.

    Ich halte euch gerne auf dem Laufenden! Ich wünsche euch einen tollen Start in die Saison!

    Einen lieben Gruß von der Liekedeelerin!

  10. #20
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    Zitat Zitat von Een Liekedeeler Beitrag anzeigen
    Was den GFK-Überzug über einen Holzrumpf angeht, habe ich mal gelesen, dass das einige Holzboot-Eigner machen, um das langwierige Wässern eines Holzrumpfes, damit er vor dem ersten Einsatz dicht ist, zu vermeiden und sofort bei schönem Wetter starten zu können.
    So lange dauert das Wässern eines Vollholzpiraten nicht - wenn der in ordentlichem Zustand ist. Wenn nicht, dann aber wird die Beschichtung regelmäßig zu einem Leichentuch.

    Zitat Zitat von Een Liekedeeler Beitrag anzeigen
    Ich kann schwer beurteilen, ob darunter schon was gammelt, wie censeo befürchtet. An den Lenzklappen konnte sogar ich als Ahnungslose schwarzes Holz v.a. am Schwertkasten erkennen. Kann man hier eigentlich Fotos hochladen? Ich habe es bei dem Piraten fotografiert. Wenn das Boot länger am Strand liegt und es regnet trotz Persenning rein, kann das Wasser ja schlecht wieder raus...
    Dann lasst es, wenn ihr keine Holzexpertise auftreiben könnt. Schwarze Verfärbung muss (!) noch nicht gleich Torf bedeuten (Messerprobe!), und Holzboote renovieren kann Spaß machen, aber man dann darf man sich darauf einlassen, wenn man es kann oder lernen möchte:-)
    Foto hochladen geht.


    Zitat Zitat von Een Liekedeeler Beitrag anzeigen
    @ rwe: Die Kombination beim Zugvogel - GFK-Rumpf und Holzdeck gefällt mir auch sehr gut, aber ich fürchte, das ganze Schiff wird wiederum zu schwer werden. Mit meiner Schwester zusammen würde die Crew 140 kg Gewicht aufbringen.
    Dann lasst es bitte, so schön, wie das Boot auch ist. Das wäre nur binnen bei Schwachwindrevieren spaßig. Ihr würdet Euch zu sehr in den Segelmöglichkeiten einschränken.

    Zum 420er: Ich hatte Dich zunächst so verstanden, dass es Euch um eine Tourenjolle ging. Das ist ein 420er nicht wirklich. Um damit aber halb- oder ganztägig die Förde unsicher zu machen, taugt das für Eure Gewichtsklasse gut. Für mehrtägige Touren müsstet ihr dann etwas Anderes suchen.

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