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  1. #41
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    Zitat Zitat von Jannerich Beitrag anzeigen
    Zum Leichentuch:
    Wir haben mal so eine Jolle gehabt.
    Wir auch.

    Zitat Zitat von Jannerich Beitrag anzeigen
    Vom Boot hatten wir 3 Saisons gut, dann war der Schwertkasten durchgegammelt und das Boot hat Wasser gezogen - wirtschaftlicher Totalschaden...
    Die hatten wir schon so gekauft, dann 8 Saisons gefahren und dann weiter gegeben. Die war noch eine Reihe von Jahren ok, wir haben sie dann aus den Augen verloren.
    Geändert von rwe (07.05.2019 um 09:46 Uhr) Grund: Zitat aufgetrennt

  2. #42
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    Zitat Zitat von Jannerich Beitrag anzeigen
    Zum Leichentuch:
    Wir haben mal so eine Jolle gehabt. Vom Boot hatten wir 3 Saisons gut, dann war der Schwertkasten durchgegammelt und das Boot hat Wasser gezogen - wirtschaftlicher Totalschaden...
    Würde ich keinesfalls nehmen...

    Zur Strandjolle:
    Mit einer Gruben Star (5,12m, 170kG) ist das Slippen vom Sandstrand absolut spaßbefreit. Wir hatten einen Bigfoot Slipwagen mit riesigen Rädern - trotzdem brauchte es eher 3*100kG als 1*65kG um das Boot ins Wasser und aus dem Wasser zu bekommen.
    Wir sind letztendlich zu einem Wasserliegeplatz übergegangen, da alles andere sinnbefreit war.

    Vom Strand aus sind Laser oder maximal Hobie 14 zu empfehlen; selbst beim 420 wird es mit dem Slippen vom Sandstrand aus anstrengend.
    Es freut mich sehr, dass Jannerich, der ebenso wie ich über Strandjollen-Erfahrungen verfügt, meine Aussagen voll bestätigt.

    Strandjollen zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus, da schwerere Boote auf weichem Sand nur mit Hilfe eines grossen Helferteams zu bewegen sind.
    Geändert von censeo (07.05.2019 um 10:20 Uhr)

  3. #43
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    Zitat Zitat von Jannerich Beitrag anzeigen
    Vom Strand aus sind Laser oder maximal Hobie 14 zu empfehlen; selbst beim 420 wird es mit dem Slippen vom Sandstrand aus anstrengend.
    Der Hobie 14 ist übrigens ein Strandkatamaran, mit dem man direkt auf den Strand segeln kann, da er keine Schwerter hat, und die Rümpfe für das Ziehen des Kats über den Sand ausgelegt sind, da sie unten verstärkt sind.
    Die Ruderblätter klappen beim Anlanden automatisch hoch. Mit 109 kg ist er von einer 65 kg Person aber nur schwer den Strand heraufzuziehen.

  4. #44
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    Hallo zusammen,

    ja, Kats und Jollen liegen einige am Strand. Der Segelschulbetreiber sagte mir, dass sie die Jollen meist über Fender mit zwei-drei Mann ins Wasser bringen und wieder rausziehen (diese Hilfe hat er mir auch schon angeboten). Der Strand ist nicht allzu steil, trotzdem natürlich tiefer Sand...

    Es ist wirklich garnicht so einfach mit dem richtigen Boot... Zu leicht und kippelig sollte die Jolle nicht sein, auf der anderen Seite nicht zu schwer, um sie den Strand raufzuziehen. Die Idee mit dem Big Foot-Reifen Slipwagen klingt einleuchtend.

    Was haltet Ihr denn von einer Lis-Jolle? Es steht eine "um die Ecke" zum Verkauf, sie hat Auftriebskörper, ist selbstlenzend, wiegt ca. 170 kg und ist 5 Meter lang. Sie hat eine kleine Schlupfkajüte vorne, wo man auch mal Sachen wassergeschützt verstauen kann. Vielleicht eine gute Lösung, wenn man Hilfe zum Raufziehen auf den Strand hat?

    Ich lade mal Fotos hoch (neuer Versuch...) IMG_6661.jpgIMG_6662.jpg
    IMG_6663.jpg
    Hoffentlich klappt´s...

    Und hier noch Bilder vom hölzernen Piraten, nur so zum Schauen, ich bin weg davon. IMG_6615.jpgIMG_6617.jpg

    Bin gespannt, was ihr sagt!

    Grüße von der Liekedeelerin

  5. #45
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    Zitat Zitat von Een Liekedeeler Beitrag anzeigen
    Jollen meist über Fender mit zwei-drei Mann ins Wasser bringen und wieder rausziehen (diese Hilfe hat er mir auch schon angeboten). Der Strand ist nicht allzu steil, trotzdem natürlich tiefer Sand...
    170kg über Fender im weichen Sand macht wenig Spaß. Ein paar Meter gingen, ggf. Bohlen drunter legen, sofern Du darfst, oder Bohlen + Teppich. Aber das geht eben nur für wenige Meter. Da sind Bigfoot-Wagen schon passend.

    Zitat Zitat von Een Liekedeeler Beitrag anzeigen
    Was haltet Ihr denn von einer Lis-Jolle? Es steht eine "um die Ecke" zum Verkauf, sie hat Auftriebskörper, ist selbstlenzend, wiegt ca. 170 kg und ist 5 Meter lang. Sie hat eine kleine Schlupfkajüte vorne, wo man auch mal Sachen wassergeschützt verstauen kann. Vielleicht eine gute Lösung, wenn man Hilfe zum Raufziehen auf den Strand hat?
    Damit bist du in der Gewichtsklasse nur etwas unterhalb von Piraten etc., aber beim 1.7fachen vom 420er. Sonst kann man auf dem Boot sicher ordentlich segeln, nicht mehr, nicht weniger, die Schlupfkajüte taugt zum Aufbewahren, aber das Gebrauchtangebot an Segeln oder Ersatzteilen ist halt kleiner, falls Du mal was brauchen solltest.

    Zitat Zitat von Een Liekedeeler Beitrag anzeigen
    Und hier noch Bilder vom hölzernen Piraten, nur so zum Schauen, ich bin weg davon.
    Bei den Bildern kann man nichts sagen, da müsste man Fotos von den kritischen Stellen haben, am besten mit einer Skala, ob bzw. wie weit das Taschenmesser da im Holz versinkt... So sieht er zumindest ordentlich gepflegt aus.

  6. #46
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    Das Lis-chen ist in derselben Gewichtsklasse wie die Gruben Star. Schlimmer ist nur noch eine Conger Jolle, die hat m.E. 240kG auf den Spanten.
    Das Slippen per Fenderrollen ist ein Qual - kann ich nicht empfehlen. So haben wir das bei der 100kG Leichentuch Jolle gemacht. Wenn man das Prozedere vor sich hat, hat man schon gar keine Lust mehr zum Segeln. Besonders, wenn beim ersten Mal der Wind zu schwach war und beim nächsten Mal zu stark....
    Derartige Kompromisse verleiden gerne einmal die Lust am Segeln. Boote mit >100 kG gehören an die Mooring oder an einen Stegplatz.
    Jan

    P.S.: Schon verdrängt, aber beim Slippen bekommt man zumeist einen nassen Mors - oder benötigt Trockenanzug respektive Neo.

  7. #47
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    Zitat Zitat von Jannerich Beitrag anzeigen
    Das Lis-chen ……….. Boote mit >100 kG gehören an die Mooring oder an einen Stegplatz.
    Jan

    ……....
    Dem kann ich aus Erfahrung zustimmen.
    Wir haben einige Jahre Lis gesegelt. Sie ist eine praktische Familienjolle mit trockenem Stauraum die sich auch sportlich segeln lässt. Gemeint ist die Jolle, nicht der "Jollenkreuzer". Trapez und Spie sind möglich. Wir haben sie im ersten Jahr gespippt, geht mit zwei Personen, eine ordentliche Slippbahn vorausgesetzt. In den Folgejahren blieb sie im Wasser, die Maloche kurz vor der Heimfahrt waren wir satt. (nass wird man beim Slippen nicht, nur wenn man es unbedingt will).
    Zum Wandersegeln ist die Lis hervorragend geeignet. Zelt, Schlafsäcke und Gedöns in den Stauraum unter dem Vordeck gestaut bleiben trocken und zwei Erwachsene und ein Kind segeln sicher und flott. Mit dem serienmäßigen Ballastschwert ließe sie sich mühelos aufrichten.
    Die Lis ist allerdings nicht das, was Frau Likedeeler sucht, oder?

    Gruß Franz
    Geändert von grauwal (08.05.2019 um 08:42 Uhr)
    halber Wind reicht völlig

  8. #48
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    Zitat Zitat von Een Liekedeeler Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ja, Kats und Jollen liegen einige am Strand. Der Segelschulbetreiber sagte mir, dass sie die Jollen meist über Fender mit zwei-drei Mann ins Wasser bringen und wieder rausziehen (diese Hilfe hat er mir auch schon angeboten). Der Strand ist nicht allzu steil, trotzdem natürlich tiefer Sand...
    "Kats und Jollen" ist jetzt keine sehr detaillierte Angabe über die am Strand liegenden Boote.
    Ich würde mir vor einem Bootskauf erst einmal ansehen, wie das Slippen abläuft und die Bootstypen erfragen.

    Verwendet werden dazu normalerweise keine Fender, sondern spezielle Bootsrollen, mit denen wir früher auf Wanderfahrten unsere Boote (470er, Windy u.a.) mit 3-4 Mann den Strand heraufgezogen haben. https://www.wakesport.de/shop/bootsp...ar-fuer-boote/

    Es ist nett, dass der Segelschulbetreiber Dir Hilfe angeboten hat. Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass dort permanent 3-4 Mann herumstehen und darauf warten, Dir beim Slippen unter die Arme zu greifen zu können.

    Mit anderen Worten: Mir wäre es zu unsicher, auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.
    Geändert von censeo (08.05.2019 um 15:31 Uhr)

  9. #49
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    Zum Thema Sliprollen

    Wir haben auf unseren Törns (Côte d'Azur - Ponente -Levante - Elba - Korsika und Terneuzen - Ostende ) unsere Kats (Tornado und C-Cat) immer mit Sliprollen geslippt. Bei flachen Sandstränden konnte ich den Tornado (180 kg) noch einhand slippen, lediglich für den C-Cat (320 kg) brauchten wir bei steileren Ständen Anker und Talje. Auf dem NL - Be Törn durfte ich den Tornado auch mal "etwas" weiter rollen, weil ich die Tide "vergessen" hatte, aber mit etwas Übung und Erfahrung war auch das kein Problem. Allerdings ist das slippen mit Luftrollen bei Kats etwas einfacher, weil sie nicht seitlich abkippen können. Wenn man das System begriffen hat, ist das alleshal so schlimm, wie es manchmal aussieht.

    Horst

    Fetovaia.jpg
    Geändert von Woodpecker (08.05.2019 um 23:29 Uhr) Grund: Doppelten Anhang gelscht

  10. #50
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    Zitat Zitat von Woodpecker Beitrag anzeigen
    Bei flachen Sandstränden konnte ich den Tornado (180 kg) noch einhand slippen, lediglich für den C-Cat (320 kg) brauchten wir bei steileren Ständen Anker und Talje.
    Um die Rümpfe anzuheben und die Sliprollen unterzulegen werden normalerweise mindestens 4 Hände benötigt !

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