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  1. #1
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    Standard 2 Ladegerät auf Batteriebank?

    Hallo, herstellerseitig wird die Batteriebank (Blei, 3* 105 AH) bei Landanschluß mit dem eingebauten Ladegerät (SBC) geladen. Nun wird ein Inverter 2000W eingebaut, der wiederum die Möglichkeit hat, bei Landanschluß die Batterie lädt > Folge also doppelte Ladung....gut oder nicht ???

    1.Möglichkeit Landanschluß am Inverter weglassen, dadurch keine Ladung

    2. Möglichkeit Trenndiode einsetzen

    3. Möglichkeit: So lassen, da kein Problem.......

    4. Möglichkeit: Die Zuleitung vom ursprünglichen Ladegerät abklemmen....

    Was meint Ihr ? Vielen Dank.

    Gruß Jens
    Geändert von Kirubin (08.07.2019 um 18:51 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von Kirubin Beitrag anzeigen
    3. So lassen, da kein Problem.......

    Was meint Ihr ? Vielen Dank.

    Gruß Jens
    Hallo,

    was spricht dagegen?


    Peter

  3. #3
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    Am Ende hängt das natürlich ab von den jeweils verbauten Geräte . allerdings hat jedes bessere Ladegerät eine Eigene Messleitung am plus Pol der Batterie. Liegt dort eine weitere externe Spannung an dürfte jeder Lader Probleme mit der Regelung bekommen. Manche Lader können ja nicht einmal richtig arbeiten, wenn Sie parallel als Netzteil fungieren müssen (sprich beim Laden Strom angegriffen wird für die Versorgung von Verbrauchern).
    Da solltest du besser deinen Lieferanten schriftlich befragen...

  4. #4
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    hm,

    wir haben das so schon seit ein paar Jahren.
    2x Sterling 60A parallel.

    Vorab geklärt sollte gehen und probiert: Geht scheinbar, auch wenn ich es noch nicht richtig verstehe wieso, aber wir haben nun 5 Lader ( 2x Sterling, und 3x Votronik MPP 165 )
    Ist die Batterie leer - und Landanschluß vorausgesetzt, laden beide Sterlings mit voller Leistung.

    Bei uns steigt der Innenwiderstand ( = SPannung) der Batterien recht schnell an, was ich aber den Batterien zuordne ( recht preiswerte Ware) als den Ladern.
    Eien sep. Messleitung haben wir nicht, macht für mich auch keinen Sinn: Die Ladekabel sind ausreichend dick dimensioniert, die Verluste auf dem Kabel sind vernachlässigbar.

    Sie Erhaltungsladung funktioniert auch, weil, bei Langzeit Beobachtung, ein Lader anspringt und die Batteriespannung hochhält.

    Hatte Bedenken, ob sich die Ladegeräte ( Ausgangsspannung) nicht gegenseitig beeinflussen.....das scheint aber nicht zu sein.
    mit Gruß
    Josef

  5. #5
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    5 (!) Ladegeräte ????? Redundanz muss sein, aber gleich 5 Ladegeräte?? ....Wieviel Batterien sind denn vorhanden? Warum nicht 10 Ladegeräte, wäre doch sicherer, oder?


    Nimmt man an, dass die Ladegeräte den Ladevorgang regulieren(steuern) in dem sie die, an der Batterie anliegende, Spannung messen, kann es natürlich Probleme geben:
    Ist die Regelung der Ladegeräte identisch und beide orientieren sich an der, an der Batterie anliegenden Spannung, dann werden beide sich ob des Messergebnisses herunterregeln. Folge: u.U. blockieren sich die beiden Ladegeräte gegenseitig und der Akku wird nicht geladen. Kaputtgehen geht dabei nix, höchstens die Batterie, wegen einer irgendwann erfolgenden Tiefentladung.
    Geändert von 2ndtonone (09.07.2019 um 11:36 Uhr)

  6. #6
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    Ja - kommt letztendlich auf die Regelung Messung, Geschwindigkeit und den Algorithmus an, was da raus kommt. Aber grundsätzlich können zwei unabhängige Regler an der Stelle nicht richtig regeln. Ist n Zufall, wenn dabei ein Akku tatsächlich geladen wird. Zu viele Köche ;-)

    Gruß R.

  7. #7
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    Ist Murks, da die Lader versuchen werden, ihre Ladeprogramme durchzuziehen und sich gegenseitig aus dem Tritt bringen werden. Schmeiß den alten Lader raus und verkauf ihn. Das neue Gerät (Mastervoll MasscombI???) macht das schon. Und bei 3x105 Kapazität sollten je nach Akkutype (Blei kann Vieles sein) wird ein max. Ladestrom von 30-50 Ampere reichen, ausser Du schaltest bei Landstrom in den "Partymodus" und ziehst viel STrom aus der 12V Schiene.
    42!

  8. #8
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    Zitat Zitat von jr1234 Beitrag anzeigen
    hm,

    wir haben das so schon seit ein paar Jahren.
    2x Sterling 60A parallel.

    Vorab geklärt sollte gehen und probiert: Geht scheinbar, auch wenn ich es noch nicht richtig verstehe wieso, aber wir haben nun 5 Lader ( 2x Sterling, und 3x Votronik MPP 165 )
    Ist die Batterie leer - und Landanschluß vorausgesetzt, laden beide Sterlings mit voller Leistung.

    Bei uns steigt der Innenwiderstand ( = SPannung) der Batterien recht schnell an, was ich aber den Batterien zuordne ( recht preiswerte Ware) als den Ladern.
    Eien sep. Messleitung haben wir nicht, macht für mich auch keinen Sinn: Die Ladekabel sind ausreichend dick dimensioniert, die Verluste auf dem Kabel sind vernachlässigbar.

    Sie Erhaltungsladung funktioniert auch, weil, bei Langzeit Beobachtung, ein Lader anspringt und die Batteriespannung hochhält.

    Hatte Bedenken, ob sich die Ladegeräte ( Ausgangsspannung) nicht gegenseitig beeinflussen.....das scheint aber nicht zu sein.
    mit Gruß
    Josef
    Nur zur Frage eines Messkabels an der Batterie: natürlich haben wir auch ausreichend dicke Ladekabel vom Ladegerät zur Batterie.

    Trotzdem macht das Messkabel Sinn, erstaunlich oft zeigen sich am lader und dem Batteriemonitor unterschiedliche Spannungen, weil parallel zur Ladung ein Verbraucher eingeschaltet ist.
    Bei deinem System haben die Lader keine Kontrolle, was an der Batterie tatsächlich anliegt (und du kannst es auch nicht wissen). Da gehören auf alle Fälle Sensorleitungen hin!
    Die Frage von vErhältnis Ladegeräte zu Batterienkapazität wurde schon gestellt: du dürftest etwa 2000 AH durch die Gegend fahren?

  9. #9
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    Morgen,

    zur Info:

    Nein 5 Lader parallel hat einen anderen Grund:

    Wollte mehr als 60A Lade Strom. Und ich wollte die Umschaltoption auf 110V. Da war die Auswahl begrenzt. Daher 2 Sterling Ultra parallel.
    die 3 Votronik sind Solar-Lader. Wir haben die Solar-Fläche geteilt, um Schattierungseinflüsse zu minimieren.
    Diese schaffen es im Segelbetrieb allerdings nicht, "zu laden". Bei gutem Wetter kompensieren sie den Verbrauch, schaffen es allerdings nicht, die Verluste anderer Tage auszugleichen.

    Nein wir haben keine 200Ah. Wir haben 600Ah. Somit 20%C als Ladestrom. Dafür laden wir mit Temperaturüberwachung.
    Der Grund: Wir laden, wenn wir länger unterwegs sind mit dem Generator, und da sollte möglichst viel Strom in kurzer Zeit geladen werden.
    Wir laden in einem solchen Fall auch nie voll. 80% -85% sind unser Ziel, weil da die Ladekurve doch stark abfällt.

    Kabel: Wir haben die Verkabelung (ca 1,5m) im 50mm2 ausgeführt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, wie es da zu Spannungsabfällen kommen sollte, außer: es sind Komponenten (Shunt) dazwischen verbaut.

    Das Konzept der Sterlingsparallel ist mit Händler ( Ship-Shop ) wie auch mit Sterling Support abgeklärt.

    mit Gruß
    Josef

  10. #10
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    Hallo,

    @Josef
    Das finde ich so ok.
    Optimal wäre das Bordnetz, wenn man zusätzlich Ideen fürs Einsparen von Energie entwickeln würde.

    Man kann die Flächen von Solarpanels auch parallel schalten, dann behindern Abschattungen nicht.

    Zum Eingangspost:
    Den zweiten Lader als stille Reserve vorsehen.


    Peter

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