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  1. #1
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    Standard Motorlager einstellen

    Moin,

    ich muss meine Motorlager einstellen.

    Und zwar habe ich das so gedeutet, dass erstmal eine gleichmäßige Belastung der Gummis erfolgen muss.
    So wie ich den Fachmann verstanden habe bedeutet dies, dass zuerst mit einer Tiefenlehre das Lager vermessen wird und dann die unterste Mutter soweit vom jeweiligen Lager angezogen wird, bis der Anpressdruck (bzw. Abstand zwischen Boden und Glocke) überall gleich ist.
    Dann wird mit den oberen beiden Muttern der Motor zur Welle ausgerichtet.

    Habe ich das in etwa korrekt verstanden und wiedergegeben?
    (Ich schreibe nur von den 3 Muttern auf der Gewindestange)

    Danke und Gruß

    Motorlager.jpg

  2. #2
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    Hallo Speedbird, wenn Du eine herkömmliche Propellerwelle hast, geht es dabei sehr viel mehr um die genaue Ausrichtung des Motors auf die Welle, die eine Vorraussetzung für Vibrationsarmen Lauf der Wellenanlage ist. Vermutlich ist da eine Hardy-scheibe drin, die nimmt man raus, und dreht die Motorlager so hin, daß Welle und Motor auf 10tel mm genau fluchten. Dann kommt die Hatdy-scheibe (oder was da an elastischen Elementen drin ist) wieder rein und fertig.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  3. #3
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    hey.. danke für die Antwort.
    So ganz hab ich das nicht verstanden, muss ich zugeben.

    Die Aussage eines Fachmanns war wie folgt:

    ".....Die elastischen Lager müssen vorne wie hinten gleichmäßig belastet sein,um das einzustellen sind die Muttern da .

    Um den einzelnen Anpressdruck zu messen,muss man vorne und hinten die elastischen Lager mit eine Tiefenlehre ausmessen ( von oben runter , Metallglocke über Gummiteil zum Fundament)-

    Das Maß muss gleich sein / Einstellung mit den Muttern.

    Ganz wichtig : der Motor muss perfekt ausgerichtet sein,in Ihrem Fall sitzt die PSS dicht an der Kupplung,wenn hierbei die Ausrichtung nicht gut ist,gibt´s nur Probleme !Eine exakte Ausrichtung ist nur möglich wenn die PSS wie auch die Wellenkupplung demontiert sind, die Welle dann mittig im Stevenrohr festsetzen und dann ausrichten...."

    Daher meine Frage in meinem ersten Beitrag.

    Frohe Pfingsten und viele Grüße!

  4. #4
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    Nunja, ich versuche, an Bord möglichst viel selbst zu machen, aber das lasse ich machen. Die Chance, sich dabei zu verhauen, ist recht gross, der Scchaden kann immens sein. Dann lieber den Hunni investieren und machen lassen.
    42!

  5. #5
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    Kann es sein, dass auf dem Bild das Motorlager etwas schräg steht ? Das darf nicht sein.
    Handbreit Jens

  6. #6
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    Zitat Zitat von Speedbird Beitrag anzeigen

    Die Aussage eines Fachmanns war wie folgt:

    ".....Die elastischen Lager müssen vorne wie hinten gleichmäßig belastet sein,um das einzustellen sind die Muttern da .

    Um den einzelnen Anpressdruck zu messen,muss man vorne und hinten die elastischen Lager mit eine Tiefenlehre ausmessen ( von oben runter , Metallglocke über Gummiteil zum Fundament)-

    Das Maß muss gleich sein / Einstellung mit den Muttern.
    Da liegt m. E. ein Verständnis- , bzw. Kommunikationsproblem vor.

    Die Masseverteilung eines Motors ist niemals symmetrisch , wie sollten die vier Motorlager also gleichmäßig belastet werden , dahingehend eingestellt werden ?
    Und, wie sollte man Masse , also das Gewicht, respektive die Gewichte ( oben " Anpressdruck" betitelt) auf den einzelnen Motorlagern mit einer Tiefenlehre messen ? Gleiche Distanz bedeutet ja nicht gleiches Gewicht.

    https://vetusonline.de/german/flexib...ksteun40a.html

    Die Einstellungsmöglichkeiten der Motorlager dienen einzig der exakten Ausrichtung der Maschine zur Welle.
    -radial über Muttern, axial oft über Langlöcher.
    Für Letzteres werden die Grundplatten der Motorlager gern mit Maschinenschrauben auf längere Flacheisen geschraubt.
    Diese 6-10mm dicken Flacheisen haben zumindest an einem überstehenden Ende ein Langloch ( quer) , durch das sie --in Querrichtung etwas verschiebbar---in den rumpfseitigen Längsstringer,das dicke Hohlprofil, gebolzt werden.
    Geändert von supra (12.06.2019 um 01:13 Uhr)
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  7. #7
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    Auch wenn ich wohl der einsame Rufer in der Wüste bin: Auf dem Bild sieht es so aus, dass ein flatschneuer Motor eingebaut wurde und die Platzverhältnisse eher beengt sind. Das mit dem Anpressdruck ist wie von Supra beschrieben kappes oder ein Mißverständnis, ggf meint der Fachmann (?) auch eine Vorspannung der Lager.

    das genaue Ausrichten erfordert Geschick, Erfahrung und ggf präzise Messinstrumente, ein Grund, warum heute so gerne Saildrives in die Boote reingehuddelt werden.

    Von daher: Machen lassen!
    42!

  8. #8
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen

    das genaue Ausrichten erfordert Geschick, Erfahrung und ggf präzise Messinstrumente, ein Grund, warum heute so gerne Saildrives in die Boote reingehuddelt werden.

    Von daher: Machen lassen!
    .

    Richtig, da kommen schnell 6-10 Mannstunden zusammen, insbesondere wenn auch die Welle im Stevenrohr ausgerichtet werden muss. Diese Arbeiten macht man nur zu zweit, ist so effektiver, d. h. es geht wesentlich schneller.


    .
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  9. #9
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    Hallo, kann man sehr wohl selber machen, wahrscheinlich besser als die "Blaumänner". Was macht da der 2. Mann, wenn sowieso wegen der Enge nur einer Zugang hat? Ich habe es an meinem Schiff selbst eingestellt (mit der Draht-Anstreif-Methode) und bin mittlerweile über 4000km mit Maschine gefahren. In der Werft, wo der Motor gewechselt wurde,hatten sie weder Ahnung noch das Meßgerät!
    Viele Grüße
    nw
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  10. #10
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    .


    Dass eine Werft nicht über das nötige Know-how und die Erfahrung verfügt, bedeutet nicht zwangläufig dass man selbst genug Erfahrung und Zeit hat um es allein zu bewerkstelligen.

    Der status quo :
    --ein " Fachmann" der es nicht kann und/oder falsch übermittelt hat
    --einen unkundigen TE

    Es nutzt dem TE meines Erachtens wenig die eigenen Ergebnisse zu präsentieren.




    .
    Geändert von supra (12.06.2019 um 11:59 Uhr)
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