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  1. #11
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    In der Werft, wo der Motor gewechselt wurde, hatten sie weder Ahnung noch das Meßgerät!
    Hallo,

    Outsourcing nennt man sowas.

    Zum Glück gibt es noch einige Handwerker und Leute, die ihr Boot zwar aus Altersgründen abgegeben haben, aber die Erfahrung weitergeben. Die Betonung liegt hier auf noch.


    Peter

  2. #12
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    Viele Werften arbeiten mit Motorfachleuten, die dann alleine oder zu zweit den Jockel sehr wohl ausrichten!
    Beim Einbau meines Motors hat das auch so stattgefunden....klappte tadellos!

  3. #13
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    Hallo supra, ich habe seinerzeit in einem einschlägigen Thread meine "Drahtanstreifmethode" genau zum Nachmachen dargestellt. Das war aus der Not geboren, weil mir kein Meßgerät zur Verfügung stand. Hat perfekt funktioniert. Ich gebe zu, ganz unbeleckt in solchen Dingen bin ich nicht, aber ich sehe da keine unüberwindlichen Schwierigkeiten!
    Viele Grüße
    nw

    PS: Ich bin heute mrogen in Linaria auf Skyros eingelaufen (mit Motor mit der von mir eingemessenen Propellerwelle) und schreibe diesen Text über das Marina VIP Wlan.
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  4. #14
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    Moin,

    Deine Methode interessiert mich, da ich über kurz oder lang meine Motorlager austauschen muß.
    Leider habe ich den Beitrag über die Suchfunktion (Suche nach "Drahtanstreifmethode" in allen Foren) nicht gefunden. Habe ich falsch gesucht oder gibt's den Beitrag etwa nicht mehr?
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  5. #15
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    Hallo cr838, es war sicher nicht mein Thread, und es könnte Jahre her sein, deshalb nochmal:
    Am Abtrieb die Hardyscheibe (oder auch das elastische Gummielement) herausnehmen. Dann besorgt man sich ca. 50cm 1mm-Eisendraht. Das eine Ende des Drahtes befestigt man z.B. mit einem Schlauchbinder an der Propellerwelle, die frei drehbar sein muß. Am Getriebe muß man eine mit der Abtriebswelle fest verbundene Scheibe haben, deren Flächen sauber in der Richtung von Motor/Getriebe ausgerichtet sind (bei mir ist das die Platte, an der das Gummielement/Hardyscheibe befestigt ist). Das andere Ende des Drahtes so zurechtbiegen, daß die Drahtspitze ganz knapp über so einer Fläche steht (mit Lupe/Taschenlampe ganz genau betrachten). Dann dreht man die Propellerwelle ganz langsam mit der Hand, und beobachtet die Ausrichtung der Drahtspitze. Wenn die anstreift, hört bzw. sieht man das. Wie gesagt, auf 1/10 mm genau. Entsprechend der Beobachtung verändert man die Ausrichtung des Motors durch Nachdrehen der Motorlager. Das kann Stunden und viele Durchläufe dauern. Am Ende muß sich die Hardyscheibe absolut spannungsfrei einsetzen lassen.
    Abgesehen vom Eisendraht und Schlauchbinder (und Werkzeug, um die Hardyscheibe herauszunehmen und wierdereinzusetzen) braucht man nur ein gutesAuge und Gehör sowie seinen Verstand, Fachwissen für so einen Vorgang gibt es nicht, allenfalls Improvisationsfähigkeit. Ich hoffe, es hilft was!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  6. #16
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    Moin,

    vielen Dank.

    Ich glaube das recht einfache Prinzip verstanden zu haben.

    Die auf dem Getriebeabtrieb montierte Scheibe (bzw. der Abtrieb selbst) bildet eine Ebene. Die Spitze des Drahtes beschreibt bei Drehung der Propellerwelle einen Kreis und definiert dadurch ebenfalls eine Ebene. Beide Ebenen müssen parallel liegen, falls nicht muß der Motor über die Lager entsprechend ausgerichtet werden.

    Ist wohl in der Tat eine Gedultsarbeit ...
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  7. #17
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    Hallo cr838, richtig! Die Scheibe hat auch einen axialen Außenrand, da kann man die andere Ebene einstellen.
    Das Meßgerät, eine Höhenmeßuhr, wird genauso eingesetzt, statt Draht ein einstellbares Stativ, z.B. dieses; https://www.ebay.de/itm/Mesuhrstativ...0AAOSwU9hc53x- nur kann man dann die Höhendifferenz bequem ablesen, man muß nicht lauschen, ob der Draht streift, Ob das mit der Uhr genauer ist, bezweifle ich. Es kommt in jedem Fall auf Sorgfalt an.
    Viele Grüße
    nw
    (Kurz vor der Abfahrt nach Kymi auf Euböa)
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  8. #18
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    Ich habe diese Arbeiten schon wiederholt gemacht. In diesem Jahr habe ich mir einen Stevenrohreinsatz drehen lassen, sodass die Welle exakt mittig im Stevenrohr liegt.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Handbreit Jens

  9. #19
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    Moin,

    super Idee!!

    Ich wollte schon wegen meiner VP-Gummilippendichtung nachfragen. Dort ist das vordere Lager (achtern: Bock) angesiedelt und ich könnte mir vorstellen, daß dieses etwas nach unten gedrückt wird, sobald die Welle von der Centa-Kupplung gelöst wird.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  10. #20
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    Zitat Zitat von Tamino Beitrag anzeigen
    Ich habe diese Arbeiten schon wiederholt gemacht. In diesem Jahr habe ich mir einen Stevenrohreinsatz drehen lassen, sodass die Welle exakt mittig im Stevenrohr liegt.

    Hat man nicht die Zeit und/oder Möglichkeit solch praktischen Einsatz drehen zu lassen kann man mit Bohrern improvisieren.
    Innendurchmesser des Stevenrohrs messen, Wellendurchmesser subtrahieren , Ergebnis durch zwei teilen.
    Man legt einige passende Bohrer um die Welle und umwickelt das Konstrukt am vorderen Ende mit Backeband, verschiebt es anschließend in das Stevenrohr.
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

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