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  1. #11
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    Das Gerät ist eine Lackfräse zum Abnehmen von Farbschichten. Ich arbeite viel damit (Entlacken von Türen, Treppen) aber nicht am Boot (was gibt es da schon an planen Flächen). Bin sehr zufrieden damit. Aber das Teakdeck damit entfernen in einem Gang dürfte sehr mühsam werden weil es halt Max 0,3 mm abnimmt. Wenn sich lackreste unter die Messe setzt nimmt es nichts mehr weg, kommt ab und an vor, wenn die Maschine heiss gelaufen ist. . Reste der Dichtungsmasse werden die Messer sehr schnell auch dichtsetzen.o

  2. #12
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    Hallo Buntesegel, ich habe mein ganzes UW-Schiff (43') mit klebrigen und thermoplastischen AF-Schichten damit bearbeitet, und so reichlich Erfahrung gewonnen. Das Gerät toleriert einiges an Flächenkrümmung, nur bei stark gekrümmten konkaven Flächen funktioniert es nicht (bei meinem Schiff mit S-Spant der Übergang von Rumpf zu Kiel). Heiß läuft das Ding erst, wenn die Wendeschneidplatten nicht mehr wirklich scharf sind. Setzten die sich zu, ist das das Signal zum Erneuern oder Verdrehen (jede hat 4 Schneiden) der Wendeschneidplatten. Weil die Wendeschneidplatten aus Hartmetall sind, haben sie eine erstaunlich lange Standzeit. Ich habe mir einen 10er-Pack Ersatzplatten dazu gekauft, und nicht alle verbraucht.
    Wenn ich wieder zuhause bin, plane ich, meinen Fußboden damit zu bearbeiten, um neuen Belag zu verlegen, etwa das gleiche Problem wie das Entfernen eines verklebten Teakdecks. Ich bin mir sicher, daß es funktionieren wird!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #13
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    Damit ein ca. 8 mm schichtenverleimtes Teakdeck abzutragen ist sicherlich ein highlight der besonderen Art. Wir kennen solche 40 Jahre alten Boote zu gut, die dann optisch aufbereitet unerfahrenen Kunden zum Neupreis aufs Auge gedrückt werden, weil sich einer seine 40 Jahre langen Bemühungen vergolden lässt. Wir haben auch Skipper in der Marina, die habe ich in 10 Jahren noch kein einziges mal ausserhalb der Marina gesehen. Da sind sogar die Segel nach 30 - 40 Jahren noch neuwertig. Wer also meint er müsste sich so einen optisch aufbereiteten Oldtymer zulegen, bei dem die Entsorgungskosten ein mehrfaches des Kaufpreises betragen, der sollte zuerst mal den Beitrag http://www.antifouling-shop.com/show...OTEKAUF-TIPP-S lesen.

    zu Arco1: Wie Du merkst, werden hier Fragen oder Problemlösungen nicht ernst genommen, oder aber auch im Ansatz nicht verstanden. Nur mit einer Selbsbeweiräucherung dass einer 40 Jahre alte Antifoulingschichten beseitigt hat, bekommst Du das Teak nicht runter. Es geht nur mit brachialer Gewalt wo die Klebeverbindungen noch halten, in den Bereichen wo wir bereits eine fortgeschrittene Verrottung haben geht das Teak leicht mit einen Stechbeitel runter. Der darunter liegende Gelcoat ist nur an die 0,6 mm dick und er ist nun mal der hochwertigste Feuchteschutz der dabei erheblich beschädigt wird. Je nach Feuchte im Laminat wirst Du warten müssen, bis wir Feuchte-Werte um die 2,3 - 2,5% haben. Machen wir vorzeitig Dicht, dann kommt es zu einer Trennung von Laminat und ISO-Harz, das Deck wird dann weich. Wie auch immer, beseitige das Teak, danach muss der Einzelfall beurteilt werden und da hilft die einer nicht geringsten der bei einen 40 Jahre alten Boot das Antifouling mit einer Lackfräse abgehobelt hat und damit seinen Fußboden erneuert.
    Engel

  4. #14
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    Hallo Engel, Bitte keine Polemik! Wir haben hier im Forum vor ca. 2 Jahren eine ausführliche Diskussion zum Thema geführt, Du solltest Dich erinnern. Wenn Du mir nachsagst, mein Boot wäre nur äußerlich aufgehübscht, nehme ich das persönlich! Abgesehen davon wurde mein Boot vom Voreigner fleißig bewegt, keinesfalls ein Hafenlieger (die gibt es auch). Ich meinerseits bewege das Boot auf Wegen und über Distanzen, für die andere viel Geld und einen Tieflader brauchen.
    Das Entfernen von altem Antifouling ist nicht einfach, jeder, der es persönlich selbst gemacht hat weiß das! Auch das wurde hier durchdiskutiert.
    Zum Entfernen von Schichten jeder Art, insbesondere solche mit thermoplastischen Eigenschaften, ist der Lackhobel das effektivste Mittel. Man darf mir glauben, daß ich alle anderen Methoden vom Abkratzen bis zum Schleifen durchprobiert habe. Weil die Abtragtiefe so fein einstellbar ist, kann man wirklich ganz genau bis zum Gelcoat vordringen, ohne es zu beschädigen.
    Auch aus meinen Erfahrungen rate ich, wie Engel es beschrieben hat, alles gut durchzutrocknen, und dann für alle Fälle auf das alte Gelcoat erstmal
    ein paar Schichten Reinepoxid aufzurollern, und erst darauf einen neuen Belag zu kleben.
    Viele Grüße (aus Kea, wohin ich von meiner Heimatstadt auf eigenem Kiel gefahren bin)
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  5. #15
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    Ist es wirklich so schwer zu verstehen, dass es um die Beseitigung eine Teakdecks`s geht. Ob Dein Boot 40 Jahre alt ist, ob Du das Antifouling mit einer Lackfräse beseitigt hast, wie und wo Dein Boot bewegt wird, ein Lackhobel effektiv ist und dass Du damit Deinen Fußboden in der Wohnung bearbeitest ist so unwichtig wie ein Fahrrad auf einen U-Boot. Es gibt sicherlich 40 Jahre alte Boote die noch in einen guten Zustand sind, nur die anderen 99% sind jenseits von gut und böse.

    Wenn Du bei uns in Bayern einen erzählst der sein Teakdeck mühselig beseitigt und Lösungsvorschläge erwartet, dass Du auf einen Kiel nach Kea gefahren bist, der bekommt einen Schreikrampf.

    Das mit dem Reinepoxid ist richtig, nur da sollte einer wissen, was damit gemeint ist.
    Engel
    Geändert von Engel (20.06.2019 um 11:30 Uhr)

  6. #16
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    Hallo,

    und das funktioniert nur über einen Einzelfall:
    Engel
    Der Rest (99%) ist und bleibt dauerhaft zu doof.


    Peter

  7. #17
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    Hallo Engel, der Rat mit dem Reinepoxid stammt ursprünglich von Dir: Reines Epoxidharz, ohne Lösungsmittel oder Zuschläge.
    Wenn man an einem alten Teakdeck die Klebefuge nicht ohne Beschädigung des Untergrunds aufbrechen kann, bleibt nur runterschleifen oder runterhobeln, oder eben die Beschädigung in kauf nehmen. Der Lackhobel hat gegenüber einem Excenterschleifer vielleicht die hundertfache Abtragsleistung, er "fetzt" rein, und das bei fein einstellbarer Tiefenwirkung. Was will man mehr?

    BTW: ja richtig, aus Bayern (oder genauer aus Franken) nach Kea (und demnächst noch weiter)
    Viele Grüße
    nw
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  8. #18
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo Engel, der Rat mit dem Reinepoxid stammt ursprünglich von Dir: Reines Epoxidharz, ohne Lösungsmittel oder Zuschläge.
    Wenn man an einem alten Teakdeck die Klebefuge nicht ohne Beschädigung des Untergrunds aufbrechen kann, bleibt nur runterschleifen oder runterhobeln, oder eben die Beschädigung in kauf nehmen. Der Lackhobel hat gegenüber einem Excenterschleifer vielleicht die hundertfache Abtragsleistung, er "fetzt" rein, und das bei fein einstellbarer Tiefenwirkung. Was will man mehr?

    BTW: ja richtig, aus Bayern (oder genauer aus Franken) nach Kea (und demnächst noch weiter)
    Hallo,

    eine Anmerkung:
    "reines" Epoxy muss nicht sein, denn das ist relativ arbeitsaufwändig.

    Leichter wäre bspw. Interprotect200 oder ähnliches Material.
    Das Zeug muß man nicht nachträglich abwaschen und das Mischungsverhältnis ist, gelide geschrieben, sehr-sehr unkritisch.

    Warum Engels selbst aufgebrachtes, dummes Scheinargument "ewig am Boot arbeiten, aber nicht aus dem Hafen kommen", bei dir nicht zutrifft und deshalb plötzlich "lachhaft" sein soll, bleibt wohl Engels ewiges Geheimnis.


    Peter

  9. #19
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    Hallo Peter, ich habe seinerzeit dieses Epoxid-Problem hier diskutiert, und als ich auf dem Datenblatt eines ziemlich billigen Harzes recht genau seine Anforderungen, insbesondere was die Dichtigkeit betrifft, wiederfand, war ich überzeugt,das richtige Material gefunden zu haben, Die Anwendung ist genauso wie z.B. Interprotect, nur zum halben Preis. Dieses Material eignet sich auch als Grundierung auf altes Gelcoat, um darauf ein neues Teakdeck zu kleben. Der Preis ist insofern wichtig, als man z.B. bei einer Generalsanierung des UW-Schiffes viele kg braucht, das wird beim Renovieren des Decks nicht anders sein. Engel hat auf seiner Internetseite schöne Annäherungsformeln für den Materialverbrauch, hat bei mir recht gut gepaßt!
    Bei verschiedenen Kleckereien ist das Harz auch auf Gelcoat geraten, wo ich es eigentlich nicht haben wollte. Es verbindet sich so fest, daß man es nicht abschaben oder abkratzen kann, man muß es runterschleifen!
    Viele Grüße (Immer noch auf Kea, habe die Abfahrt wg, zuwenig Wind verschoben)
    nw
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  10. #20
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    zu Lauer,
    Du solltest Dich wirklich mal in diesen Forum ausklinken, denn Du schaffst wirklich keinen einzigen halbwegs vernünftigen Beitrag mit dem einer was anfangen kann. Die meisten hier im Forum wissen wer und wo ich bin und nützen auch unseren Service den wir den Skippern weltweit anbieten. Dich fragt doch wirklich keiner, wie z.B. das Deck einer GFK-Yacht zu behandeln ist wenn ein Teak neu verlegt wird. Nur jedes mal das Bein zu heben um mich oder andere anzupinkeln ist zu wenig.

    Reinepoxid bedeutet nicht "reines Epoxid"
    Marine 340 2K-EP-Guard ist ein teerfreier Zweikomponenten-Reaktions-Kunststoff als Schutzbeschichtung für Kläranlagen, Stahlkonstruktionen im Hoch- und Stahlwasserbau und Unterwasserbeschichtung im Schiffbau und wird auch als Reinepoxidbeschichtung bezeichnet.

    Interprotect ist eine ist Pigmenten angereicherte EP-Beschichtung die bei weitem nicht die erforderliche Feuchtedichte, Abriebfestigkeit, Schlagfestigkeit, Zähigkeit hat, die bei einen Teakdeck erforderlich ist.

    Zu Sucher,
    das kam wohl verkehrt zu mir rüber. Es kommt halt manchmal zwischen Bayern oder einen Münchner und Franken zu Verständigungsschwierigkeit. Mal ehrlich, die Franken sind auch nicht besonders zimperlich, da müssen wir nur unseren Söder anschauen den wir alle schätzen. Der Hinweis dass sich mit der Lackfräse die Klebeverbindungen beseitigen lassen ist eine gute Idee, ich konnte mir nicht vorstellen dass sich damit auch weichere Beläge entfernen lassen. Damit lassen sich auch hohe Schichtstärken nutzloser Trägerkomponenten bei Antifoulings beseitigen. Nur solche Hilfsmittel die wirklich helfen und sinnvoll sind, sind den meisten Skippern wegen der Kosten nicht vermittelbar. Ich wünsche Die zur Weiterreise Mast und Schotbruch was so viel bedeutet, viel Spass beim segeln. Solltest Du mal unterwegs ein neues Antifouling brauchen, dann kann ich Dir an Hand der Sicherheitsdaten sagen, welche Produkt kompatibel ist. Ich habe mal gegoogelt wo Kea liegt und nichts gefunden, ich kenne nur Kea in Neuseeland das nach dem Papagei genannt wird.
    Grüße Engel

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