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  1. #31
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    Wie viel Zeit braucht den ein Spezialist um unbedarften Landratten wie viele Fachbegriffe so beizubringen, dass sie diese auch in Stresssituationen fehlerfrei beherrschen?
    Ich habe mich entschieden, die vorgegebene Trainingszeit von nur 3 Tagen maximal auszunützen. Dabei konzentriere ich mich auf jene Fähigkeiten und Fertigkeiten, die man nur MIT und AUF dem Schiff trainieren kann. Für den Rest verweise ich auf die Literatur (auch auf mein Buch wenn es gestattet ist) und auf entsprechende Seiten im Internet. Ich gebe Euch schon recht, dass die Seemanssprache beherrscht werden sollte. Aber ich verschiebe diesen Lernvorgang nach Hause auf das Trockene und weg vom Schiff. Ich habe nie behauptet, dass man auf die Seemannssprache vezichten kann oder soll!!!
    Ich wickle in 3 Tagen Skippertraining am Katamaran 64 Lernpunkte und auf der Monohul 61 Lernpunkte ab. Keinen dieser Punkte will ich tauschen gegen Lernthemen, welche auch in Ruhe an Land im Selbsstudium leicht gelernt werden können. Auch bei den Knoten konzentriere ich mich auf die 3 bis 5 wichtigsten. Weitere wenn Zeit ist beim Abendessen oder zwischendurch als Lückenfüller.
    Meine Kritiker bitte ich zu berücksichtigen, dass der übliche Ausbildungsweg in unseren geliebten Heimatländern mit einer umfangreichen theoretischen Ausbildung beginnt und dass jene die zur praktischen Prüfung gehen schon einige hundert Seemeilen nachweisen müssen. Dann machen sie meist ein einwöchiges Training und anschließend einen dreitägigen Prüfungstörn. Ohne Beherrschung der Seemannssprache würden sie die Prüfung nicht schaffen.
    Meine Schüler lernen dafür vollständiges Manövrieren, Anlegen und Festmachen der Schiffe (Mono oder Kat) EINHAND auch bei ungünstigen Winden. Mein Buch können sie zu Hause lesen und leicht den Rest lernen.
    Die Beurteilungen meiner Schüler bestätigen mir, dass ich das richtige Programm abwickle. Noch nie hat ein Schüler mein Schiff verlassen, ohnen das Schiff wirklich zu beherrschen. Darunter viele Personen die noch nie auf einem Schiff waren!
    Du kannst sicher sein, dass ich es meinen Schülern nicht leicht mache. Mein Training ist kein Badeurlaub. Ich setze sie oft bewusst unter Stress, damit sich das trainierte auch ordentlich festigt. Besonders bei Nachtfahrten.
    Und NEIN, ich werde mir keinen anderen Job suchen. Dazu bin ich zu leidenschaftlich auf See.
    Zumindest hier dürften wir etwas gemeinsam haben.
    .


    Über deine Mission bin ich mir nicht sicher.
    Promotest du versteckt ?
    Produzierst du dich, oder kompensierst du , " nur" ?
    Alles ? Ich vermute mehr : " du hast etwas zu sagen "
    Das Volumen deiner Posts spricht dahingehend Bände.
    Auf jeden Fall lehnst du dich recht weit aus dem Fenster.
    Know- how ischa willkommen , wird anerkannt.
    Es wird aber in Foren immer auch geprüft --die Plausibilität, wer warum dahintersteckt, usw..
    Unter diesen Aspekt poppen dann naturgemäß sachlich , fachliche Fehler , die sich aus deinen " beschränktem Fahrtgebiet" ergeben, hervor, werden evtl. dankbar ausgeschlachtet.
    ( Ich rede hier vom Schleusen. Einen Mittelmeersegler traue ich dahingehend keine Meinung , keine Ansicht, geschweige eine Anleitung zu .)



    Nix für ungut.



    P.S .
    Schick mir doch bitte ein Exemplar deines Buches, damit ich mir ein kompletteres Bild machen kann.
    Meine Adresse bekommst du via PN.
    Geändert von supra (07.11.2019 um 01:58 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  2. #32
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ....?ich möchte Dich hier auf den Unfall des Hamburger Lotsenschoners verweisen, wo der Schiffsführer die Fachsprache verwendet hat, die Crew an der Pinne jedoch das Gegenteil gemacht hat. In der Stresssituation ist halt der alte Fahrensmann zurück in seine Fachsprache gegangen und schon war das Malheur da....
    Mit der Seemanssprache ist wie mit dem Manövrieren: nur durch üben, üben, üben wird man es lernen !
    .




    Guter Hinweis.
    Ich wollte ihn nicht geben um das Thema nicht noch komplexer zu machen.
    Das war falsch.
    Dein Hinweis ist gut, sehr gut.
    Dat waren ja auch Trainees , mit Ruderlegen BB , STB nicht richtig instruiert.
    Kannste ma' seh'n wat da bei kömmt , übergemangelt Wrack, weil Crew andere Sprache schnackt, gelehrt bekommen, verinnerlicht als altgedienter Schiffsfùhrer.
    Siehe auch " Titanic" , da wurde der selbe Fehler gemacht.

    Fachbegriffe haben Sinn und Zweck, insbesondere solche die Positionen bestimmen. Positionen stehen immer in Relationen.
    Is' man sich darüber eins, gibt es nie nich' ein Vertuen.

    Ja ,
    nu' ,
    muss der Schiffsführer da also wissen mit welcher " Sondersprache" die Trainees jeweils instruiert wurden ?
    Mal austerlitsch, mal pidgeon english , mal bayerisch, mal sächsisch ?
    Nein , an Bord gibt es nur eine Sprache ( siehe oben) .
    Geändert von supra (07.11.2019 um 02:27 Uhr)
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  3. #33
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    Da der Thread thematisch schon in der Tonne (des Grauens) ist, noch´n Gedicht.
    Den Lesern historischer Marineromanen fällt gelegentlich auf, wenn minutiös Manöver geschildert werden, dass die Manöver, wie sie geschildert werden nicht so gelaufen sein können.
    Ein Übersetzer eines Artikels des Naval Chronicle machte sich die Mühe die Irritation zu erklären. Die Kommandos bezogen sich auch noch zu Zeiten Nelson auf die Pinne, d.h. Ruder(pinne) nach Lee hieß tatsächlich Ruder(blatt) nach Luv weil das Kommando sich nicht auf das Blatt sondern auf die Pinne bezog.
    Schon in der Jollenzeit bevorzugte ich beim Umgang mit Greenhorns den Begriff Pinne anziehen, Pinne wegdrücken.

    Das kann auch in die Hose gehen. Bei einem unterhaltsamen Nachmittag mit den Kollegen war eine Sekretärin an der Pinne. Bein Aufkreuzen in einem engen Fahrwasser wies ich an: Pinne wegdrücken. Das Schiff reagierte falsch, Laut und deutlich wiederholte ich: Wegdrücken! Das Schiff reagierte noch falscher. Weil ich heftig an der Kurbel drehte, hatte ich nicht mitbekommen, dass die freundliche Kollegin die Seite gewechselt hatte. Schiff und Crew haben überlebt.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #34
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    Der "fred" làsst mich gerade schmunzeln
    und
    erinnert mich
    an den "kerl"
    Inne Tonne
    RIP
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  5. #35
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    @Rud1:
    Deine Schüler haben doch mindestens den SpoBoSee, oder ? ...und trotz SpoBoSee und Prüfung wissen sie nicht wo Steuerbord und Backbord ist ?
    Dein Argument, dass Du Dich beim Skippertraining auf die Manovriertechniken (Anlegen, Ablegen etc.) und Dich nicht mit dem Fachvokabular aufhalten kannst, ist richtig.
    Aber, ich möchte Dich hier auf den Unfall des Hamburger Lotsenschoners verweisen, wo der Schiffsführer die Fachsprache verwendet hat, die Crew an der Pinne jedoch das Gegenteil gemacht hat. In der Stresssituation ist halt der alte Fahrensmann zurück in seine Fachsprache gegangen und schon war das Malheur da....
    Mit der Seemanssprache ist wie mit dem Manövrieren: nur durch üben, üben, üben wird man es lernen !
    Meine Schüler kommen zum Skippertraining mit ganz verschiedenen Voraussetzungen. Da sind Personen die zum ersten Mal ein Schiff betreten und da sind am Katamaran auch Blauwassersegler darunter mit vielen Tausend Meilen auf der Monohull. Letztere haben natürlich kein Problem mit Seemannssprache, Knoten, usw.
    Bei den Neulingen fehlt allerdings schlicht ALLES.
    Trotzdem fühle ich mich verpflichtet, den Lehrplan erfolgreich abzuwickeln. In drei Tagen kann man keine vollständige Seemannschaft ausbilden. Daher muss man Entscheidungen über die Inhalte machen. Sicherheit, Hafenmanöver, Segelmanöver haben daher eine höhere Priorität als die Seemannssprache.
    Zum Unfall mit dem Lotsenschoner hatte ich schon erwähnt, dass sogar die US Navy Steuerbeord und Backbord gegen Rechts und Links ersetzt hat. Ich konnte diese Info aber noch nicht 100%ig verifizieren.
    Handbreit
    Rud1
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  6. #36
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    Derr letzte Häuptling.... lass ihn ruhen in Frieden..
    wir wollen doch keine ........... wecken ?

    Was denn Rest anbetrifft, so lässt mich da einiges meine Stirn in Falten werfen....

    abgesehen vom Thema Fachsprache und praktisches Umsetzen von Kommanods etc....

    eine 3 (in Worten drei) Tage Traingstour mit absoluter Nullahnung zusammen mit
    Blauwasserseglern mit vielen tausend seemeilen....

    1. den Blauwasserseglern mit vielen tausend Seemeilen möchtest du was ... in 3 Tagen beibringen ?

    2. während du Neulingen zuerst einmal erzählst, wo am Boot Bug und Heck ähhh sorry vorne und hinten ist.....

    3. Was machen die Blauwassersegler in der Zeit ? Knoten üben ?

    Bin nun schon viele Jahre in der praktischen und theoretischen Ausbildung...
    aber Lern- und Trainingsziele von Neulingen und denen von erfahrenen Seglern sind doch wohl
    zu unterschiedlich, als dass man diese in 3 Tagen zusammenwerfen kann.

    Mache evtl. reines Manövertraining - Hafen- + Schleusen etc. MoB usw.,
    aber in 4 Tagestörns bzw. langem Weekend.
    Und dabei hab ich entweder Neulinge und Badegäste (Mitfahrende), oder
    als Sklippertraining - befahrene Segler an Bord.
    Und es gibt vorher jeweils passendes Theoriematerial.

    Voraussetzung bei allen ist zumindest periphär die Fachsprache mit den Basisbegriffen.
    Alles andere, noch dazu in gemischter Unterweisung würde - meiner Erfahrung nach -
    zu massiven Beschwerden führen.
    Die Befahrenen langweilen sich, oder fühlen sich bei normal Umgangsteutsch und benötigten Anfangserklärungen veräppelt..
    Die Neulinge müssen erst einmal kapieren, was auf einem Boot, warum gemacht werden muss...
    usw usw...

    irgendwie hat man doch den Eindruck... hier wird promotet ?

    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
    HORIZONTE = https://blog35215.wordpress.com

  7. #37
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    Zitat Zitat von Nachtsegler Beitrag anzeigen

    irgendwie hat man doch den Eindruck... hier wird promotet ?

    Na und wenn ein bisschen Werbung dabei ist, so what, er hat doch gute Tipps gegeben, macht das doch nicht gleich wieder so nieder. Man kann alles besser machen, optimieren, aber man kann auch aus seinen Tipps das eine oder andere mitnehmen, wenn man möchte. Oder man weiß schon alles, dann halt nicht. Habe ja auch im Parallel-Thema mit ihm diskutiert.

    Zumindest hat der Rud1 mehr Praxiserfahrung als der eine oder andere hier, der noch nie auf einem Charterboot war wo man erstmal zwei Tage braucht bis man weiß wie das Schiff annähernd reagiert. Und er gibt seine Tipps weiter, das ist doch o.k.

    LG, Frank

  8. #38
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    Meine Schüler kommen zum Skippertraining mit ganz verschiedenen Voraussetzungen. Da sind Personen die zum ersten Mal ein Schiff betreten und da sind am Katamaran auch Blauwassersegler darunter mit vielen Tausend Meilen auf der Monohull. Letztere haben natürlich kein Problem mit Seemannssprache, Knoten, usw.
    Bei den Neulingen fehlt allerdings schlicht ALLES.
    Trotzdem fühle ich mich verpflichtet, den Lehrplan erfolgreich abzuwickeln. In drei Tagen kann man keine vollständige Seemannschaft ausbilden. Daher muss man Entscheidungen über die Inhalte machen. Sicherheit, Hafenmanöver, Segelmanöver haben daher eine höhere Priorität als die Seemannssprache.
    Zum Unfall mit dem Lotsenschoner hatte ich schon erwähnt, dass sogar die US Navy Steuerbeord und Backbord gegen Rechts und Links ersetzt hat. Ich konnte diese Info aber noch nicht 100%ig verifizieren.
    Damit ich Dich richtig verstehe, Du bietest Skipper-Kurse an für Segelaspiranten, die keinen Spobo haben? Dann erklärt sich vieles...

  9. #39
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    Zitat Zitat von Nachtsegler Beitrag anzeigen
    Derr letzte Häuptling.... lass ihn ruhen in Frieden..
    wir wollen doch keine ........... wecken ?

    Was denn Rest anbetrifft, so lässt mich da einiges meine Stirn in Falten werfen....

    abgesehen vom Thema Fachsprache und praktisches Umsetzen von Kommanods etc....

    eine 3 (in Worten drei) Tage Traingstour mit absoluter Nullahnung zusammen mit
    Blauwasserseglern mit vielen tausend seemeilen....

    1. den Blauwasserseglern mit vielen tausend Seemeilen möchtest du was ... in 3 Tagen beibringen ?

    2. während du Neulingen zuerst einmal erzählst, wo am Boot Bug und Heck ähhh sorry vorne und hinten ist.....

    3. Was machen die Blauwassersegler in der Zeit ? Knoten üben ?

    Bin nun schon viele Jahre in der praktischen und theoretischen Ausbildung...
    aber Lern- und Trainingsziele von Neulingen und denen von erfahrenen Seglern sind doch wohl
    zu unterschiedlich, als dass man diese in 3 Tagen zusammenwerfen kann.

    Mache evtl. reines Manövertraining - Hafen- + Schleusen etc. MoB usw.,
    aber in 4 Tagestörns bzw. langem Weekend.
    Und dabei hab ich entweder Neulinge und Badegäste (Mitfahrende), oder
    als Sklippertraining - befahrene Segler an Bord.
    Und es gibt vorher jeweils passendes Theoriematerial.

    Voraussetzung bei allen ist zumindest periphär die Fachsprache mit den Basisbegriffen.
    Alles andere, noch dazu in gemischter Unterweisung würde - meiner Erfahrung nach -
    zu massiven Beschwerden führen.
    Die Befahrenen langweilen sich, oder fühlen sich bei normal Umgangsteutsch und benötigten Anfangserklärungen veräppelt..
    Die Neulinge müssen erst einmal kapieren, was auf einem Boot, warum gemacht werden muss...
    usw usw...

    irgendwie hat man doch den Eindruck... hier wird promotet ?


    Lieber Nachtsegler!
    Du solltest deine Stirn mit Falten verschonen. Das macht dich älter :-)
    zu Blauwassersegler in drei Tagen: unsere Ausbildung in Europa ist, soweit ich sie kenne, total auf Kielyachten konzentriert. In Östereich, wo ich die Jachtprüfungsordnung genauer kenne, kommt der Katamaran nur beim Grundschein vor, wenn die verschiedenen Rumpfformen aufgezählt werden. Woher soll ein Blauwassersegler die Spezialitäten des Katamarans kennen, wenn er nicht zu einem Kurs mit diesem Schwerpunkt geht?
    Manche meinen "...einen Kat steuert man wie einen Panzer...".
    Aber ich hatte noch nie einen Panzerfahrer. Also hinkt der Vergleich. Ich habe da einen besseren Vergleich den Jeder versteht und dann mit dem Kat leicht zurecht kommt. Aufgrund deines Promotionvorwurfes werde ich hier nichts näheres darstellen.
    Heuer im Mai hatte ich eine Gruppe, wo ein Blauwassersegler mit FB4 (weltweite Fahrt) mit seiner Crew, mit der er schon Atlantiküberquerungen absolviert hat, beim Kattraining war, weil diese Crew auch einmal einen Kat probieren wollten.
    Bei so einer Crew spreche ich weder von Bug und Heck, auch nicht von vorne und hinten. Ich zeige denen auch keine Knoten. Erst wenn ich merke, dass irgend Jemand den einen oder anderen Knoten nicht kann, zeige ich diesen. Das gilt auch für alle anderen Übungen. Ich fahre kein stures Programm sondern passe es soweit wie möglich an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schüler an. Die Pausen werden auch für Theorie, Knoten, ect. genutzt. Ich zeige Anlegemanöver beim Abendessen im Restaurant mit Bierdeckeln um die Tage maximal zu nutzen.
    Genaugenommen wickle ich mein Skippertraining in 2 1/2 Tagen ab. Jetzt bist du noch mehr schockiert. Richtig?
    Den letzten halben Tag reserviere ich für die Sonderwünsche der Schüler. Da wird wiederholt wo Bedarf ist. Da wird probiert was Jemand irgendwo gelesen oder gehört hat. Dieser halbe Tag hat das Ziel ein VOLLSTÄNDIGES Training entsprechend der Schülerwünsche abzuwickeln.
    Hafenmanöver stehen im Mittelpunkt. Deswegen Segeltrimm nur extrem gekürzt. Regattafähig aber nur für Plätze im Mittelfeld :-).
    Segelmanöver nur wenige Wenden und Halsen, usw. Deswegen kommt niemand zum Skippertraining.
    Zu Beschwerden: Zu Beginn stellt sich jeder vor mit seinen Erfahrungen an Bord und seinen Wünschen an das Training.
    Ich habe ausschließlich exellente Beurteilungen. Daran ist auch der letzte halbe Tag mitschuldig.
    Zur Promotion: ich fahre hauptsächlich für zwei Charterfirmen die diese Trainings anbieten. Du wirst diese Namen hier nicht finden. Also diesbezüglich keine Promotion.
    Promotion mache ich für Ausbildung, Fortbildung, Üben, Trainieren, Wissen weitergeben und ganz wichtig: über den Tellerrand unserer Standardausbildung hinwegblicken. Neues versuchen. Neu denken. Offen für Alternativen. So weit wie möglich Unabhängigkeit durch Einhand.
    In diesem Sinne
    Geändert von Rud1 (12.11.2019 um 16:28 Uhr)
    Handbreit
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  10. #40
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    Nein! Ich biete keine Skippertraings an, sondern es gibt Charterfirmen welche Skippertrainings anbieten und mich dazu als Trainer angagieren. Die Schüler buchen ein von der Charterfirma angebotenes Trainingsprogramm (guckelst du Internet).
    Es kommt wer gebucht hat. Die Gruppen werden nicht nach Vorkenntnissen sortiert. Dadurch ergeben sich beliebige Kompetenzmischungen.
    Ich wickle das GEBUCHTE Programm auftragsgemäß ab. ZUSÄTZLICH kommen noch meine Spezialitäten wie Einhand u.a. DAZU. Gewissermaßen als kostenlose Zugabe.
    Es herrscht in diesem Forum offensichtlich ein Missverständniss.
    Die Skippertrainings von denen ich spreche/schreibe sind Trainings! Keine AUSBILDUNG.
    Diese Trainings sind nur ein Mosaikstein in der Aus- und Weiterbildung für Segler oder Mitsegler. Es ist nicht vorgesehen, Ausbildung zu den diversen Führerscheinen zu ersetzen! Kein Schwerwetter, kein Spinnaker, kein Gennaker, keine Regattataktik, keine Gezeiten, keine Wetterkunde nur Empfehlung zu Wettervorhersagen, nur Empfehlung einmal an einer Regatta teilzunehmen, nur Empfehlung an Nichtsegler einmal einen Segelkurs auf einer Jole im Binnengewässer durchzuführen, usw.
    Ich sehe schon die Antworten auf diesen letzten Satz. Aber Manche können nicht, manche wollen nicht verstehen.
    Segeln soll der Entspannung, dem "Entschleunigen" (welch grausames Wort) dienen.
    Die Entspannung könnte auch hier im Forum dazu dienen, Stirnfalten zu vermeiden.
    Handbreit
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