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  1. #21
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    Franz, richtich ...
    nich mal als 2 jàhriger, grùn iss steuerbord !
    nur so geht's ... richtich ...
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  2. #22
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    Und einfach weiter: Die Linken sind die roten! und kriegst du eine auf die Backe, rötet sie sich. Also Backbord - so schließt sich der Kreis....
    Herzliche Grüsse aus Wien
    Peter

  3. #23
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    …. aber mysteriöse Tonnen gibt es sehr wohl, ...
    Wieso mysteriös? Ist ne ganz normale Südtonne. Toppzeichen zwei Dreiecke Spitze unten, Schaft oben schwarz, unten gelb. Der Tonnenkörper selbst ist bei Kardinaltonnen immer schwarz, dadurch wird das Ding nicht zur Osttonne.
    Don't feed the trolls!

    Oder: Die Ignorierfunktion hilft.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Autopilot Beitrag anzeigen
    Wieso mysteriös? Ist ne ganz normale Südtonne. Toppzeichen zwei Dreiecke Spitze unten, Schaft oben schwarz, unten gelb. Der Tonnenkörper selbst ist bei Kardinaltonnen immer schwarz, dadurch wird das Ding nicht zur Osttonne.
    Schau Dir nochmal das Foto an.
    Die Tonne ist oben und unten schwarz und hat eine gelbe Bauchbinde. Die Kegel müssten also von einander weg zeigen = Osttonne
    Hier zeigen die Kegel jedoch nach unten = Südtonne

    Es handelt sich also eindeutig um eine Südost-Tonne

    Gruß Franz

    Grafik aus Wiki
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    halber Wind reicht völlig

  5. #25
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    Zitat Zitat von Jugocaptan2 Beitrag anzeigen
    Und einfach weiter: Die Linken sind die roten! und kriegst du eine auf die Backe, rötet sie sich. Also Backbord - so schließt sich der Kreis....
    Kommt die Klatsche von einem Linkshänder rötet sich die Deine rechte Backe. Dann musst Du zwingend zum Heck schauen um die Regel zu bestätigen
    bb und stb mit rechts und links zu erklären birgt ein hohes Risiko, s.o.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #26
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Na Bravo!

    " in Fahrt- oder Blickrichtung", hinzu kommt noch die Stellung des Angesprochenen. Der babylonischen Richtungsverwirrung ist Tür und Tor geöffnet.

    Rechts und links reicht, meinte mein Bruder.
    "Dann löse doch bitte die Leine links!" - "Von mir aus oder von Dir aus gesehen?"

    Warum ist die Meinung rechts sei Steuerbord und links Backbord so verbreitet?. Sie ist falsch.
    Das Steuerbord ist die rechte Seite des Schiffs, egal wie der Angesprochene steht oder ob das Schiff rückwärts oder vorwärts fährt.
    Stb und bb sind unabhängig von der Fahrt- oder Blickrichtung!!!!
    Generationen von Seefahrern waren nicht blöd, wenn auch bei weitem nicht so sachkundig wie der Absolvent des SBF

    Kleine Kinder können erst mit ca. fünf Jahren zuverlässig rechts und links unterscheiden. Darum habe ich mit meinem dreijährigen Söhnchen mit Filsstift einen grünen Punkt auf "das Steuerbord" gemalt und dann haben wir es gemeinsam "Steuerbord" getauft. Es gab nie (!) Verwechslungen, auch nicht bei dem Dreijährigen.


    Gruß Franz
    Lieber Franz!
    Warum soviel Energie um Jemanden absichtlich falsch zu verstehen?
    Du machst das auf deine Art und kommst damit mit absoluten Neulingen ohne Missvertsändnisse schon am ersten Segeltag problemlos zurecht. Gratulation. Gut so und weiter so!
    Bei meinen Mitseglern (80% Deutsche, 10% Ösi, Rest restliches Europa und USA)
    funktioniert das aber nicht so perfekt.
    Scheinbar bin ich als Trainer unfähig, den neuen Landratten bei der Schiffs- und Sicherheitseinweisung im Ausgangshafen auch die vollständige Seemannssprache so beizubringen, dass die Leute diese perfekt beherrschen. Da wäre ich für ernsthafte Unterstützung ehrlich dankbar.
    Seit ich das Fachchinesisch weg lasse habe ich keine Probleme. Allerdings verhalte ich mich vieleicht verständlicher als du es in deinem Beispiel völlig ironiefrei beschreibst?

    Hochachtungsvoll
    Handbreit
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  7. #27
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    …...
    Scheinbar bin ich als Trainer unfähig,...……
    Jetzt übertreib mal nicht

    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    …...
    Seit ich das Fachchinesisch weg lasse habe ich keine Probleme. Allerdings verhalte ich mich vieleicht verständlicher als du es in deinem Beispiel völlig ironiefrei beschreibst?

    Hochachtungsvoll
    Fachchinesisch weglassen ist ein guter Ansatz. Es reicht völlig, wenn Du die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Informationen ausgibst und klar stellst wo bb und stb ist.

    Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #28
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen

    Scheinbar bin ich als Trainer unfähig, den neuen Landratten bei der Schiffs- und Sicherheitseinweisung im Ausgangshafen auch die vollständige Seemannssprache so beizubringen, dass die Leute diese perfekt beherrschen.
    .

    Tja, wenn du es schon selbst so siehst, braucht ja nicht mehr darüber diskutiert werden.

    Es fehlt jetzt nur noch die Erkenntnis deinerseits , deinen " neuen Landratten" von Beginn an die richtigen Begriffe beizubringen.
    Die " vollständige " Seemannssprache" muss es nicht sein.
    Bei einer Schiffs- und Sicherheitseinweisung bedarf es übrigens nur weniger , dafür aber essentieller Fachbegriffe.

    Wer als Trainer tatsächlich nicht fähig ist seinen Auszubildenden diese wenigen Begriffe beizubringen, deren Sinnhaftigkeit zu erklären , sollte sich einen anderen Job suchen.

    An Bord gibt nur eine Sprache. Diese Sprache , vielmehr diese eigentlich recht wenigen Fachbegriffe sollte ein jeder "Trainee " beherrschen.

    Erfolgreich ist eine eine Ausbildung, eine Einweisung NICHT , wenn der Ausbilder es den Fachfremden, also den Schülern , durch Benutzung ihrer Alltagsbegriffe so leicht wie möglich macht.

    Erfolgreich ist eine Ausbildung wenn aus fachfremden Menschen Fachleute geworden sind.
    Crewmittglieder die auf Zuruf eines Fachbegriffes zur richtigen Leine, zum Fall, zur Schot , und nicht zu irgendeinem der vielen "Seile" greifen.





    P.S.
    Dat is' so ähnlich wie mit der Rechtschreibung, da dürfen die Grundschüler die Wörter so schreiben wie sie sie hören. " är schpiilte auff seina muntamonika"
    Die Lehrer der Mittelstufe verzweifeln dann daran den Schülern diese meist unverständliche Lautmalerei wieder abzugewöhnen.






    .
    Geändert von supra (06.11.2019 um 21:12 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  9. #29
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    Lächeln Skippertraing Einhand

    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    .
    Tja, wenn du es schon selbst so siehst, braucht ja nicht mehr darüber diskutiert werden.

    Es fehlt jetzt nur noch die Erkenntnis deinerseits , deinen " neuen Landratten" von Beginn an die richtigen Begriffe beizubringen.
    Die " vollständige " Seemannssprache" muss es nicht sein.
    Bei einer Schiffs- und Sicherheitseinweisung bedarf es übrigens nur weniger , dafür aber essentieller Fachbegriffe.

    Wer als Trainer tatsächlich nicht fähig ist seinen Auszubildenden diese wenigen Begriffe beizubringen, deren Sinnhaftigkeit zu erklären , sollte sich einen anderen Job suchen.

    An Bord gibt nur eine Sprache. Diese Sprache , vielmehr diese eigentlich recht wenigen Fachbegriffe sollte ein jeder "Trainee " beherrschen.

    Erfolgreich ist eine eine Ausbildung, eine Einweisung NICHT , wenn der Ausbilder es den Fachfremden, also den Schülern , durch Benutzung ihrer Alltagsbegriffe so leicht wie möglich macht.

    Erfolgreich ist eine Ausbildung wenn aus fachfremden Menschen Fachleute geworden sind.
    Crewmittglieder die auf Zuruf eines Fachbegriffes zur richtigen Leine, zum Fall, zur Schot , und nicht zu irgendeinem der vielen "Seile" greifen...
    .
    Wie viel Zeit braucht den ein Spezialist um unbedarften Landratten wie viele Fachbegriffe so beizubringen, dass sie diese auch in Stresssituationen fehlerfrei beherrschen?
    Ich habe mich entschieden, die vorgegebene Trainingszeit von nur 3 Tagen maximal auszunützen. Dabei konzentriere ich mich auf jene Fähigkeiten und Fertigkeiten, die man nur MIT und AUF dem Schiff trainieren kann. Für den Rest verweise ich auf die Literatur (auch auf mein Buch wenn es gestattet ist) und auf entsprechende Seiten im Internet. Ich gebe Euch schon recht, dass die Seemanssprache beherrscht werden sollte. Aber ich verschiebe diesen Lernvorgang nach Hause auf das Trockene und weg vom Schiff. Ich habe nie behauptet, dass man auf die Seemannssprache vezichten kann oder soll!!!
    Ich wickle in 3 Tagen Skippertraining am Katamaran 64 Lernpunkte und auf der Monohul 61 Lernpunkte ab. Keinen dieser Punkte will ich tauschen gegen Lernthemen, welche auch in Ruhe an Land im Selbsstudium leicht gelernt werden können. Auch bei den Knoten konzentriere ich mich auf die 3 bis 5 wichtigsten. Weitere wenn Zeit ist beim Abendessen oder zwischendurch als Lückenfüller.
    Meine Kritiker bitte ich zu berücksichtigen, dass der übliche Ausbildungsweg in unseren geliebten Heimatländern mit einer umfangreichen theoretischen Ausbildung beginnt und dass jene die zur praktischen Prüfung gehen schon einige hundert Seemeilen nachweisen müssen. Dann machen sie meist ein einwöchiges Training und anschließend einen dreitägigen Prüfungstörn. Ohne Beherrschung der Seemannssprache würden sie die Prüfung nicht schaffen.
    Meine Schüler lernen dafür vollständiges Manövrieren, Anlegen und Festmachen der Schiffe (Mono oder Kat) EINHAND auch bei ungünstigen Winden. Mein Buch können sie zu Hause lesen und leicht den Rest lernen.
    Die Beurteilungen meiner Schüler bestätigen mir, dass ich das richtige Programm abwickle. Noch nie hat ein Schüler mein Schiff verlassen, ohnen das Schiff wirklich zu beherrschen. Darunter viele Personen die noch nie auf einem Schiff waren!
    Du kannst sicher sein, dass ich es meinen Schülern nicht leicht mache. Mein Training ist kein Badeurlaub. Ich setze sie oft bewusst unter Stress, damit sich das trainierte auch ordentlich festigt. Besonders bei Nachtfahrten.
    Und NEIN, ich werde mir keinen anderen Job suchen. Dazu bin ich zu leidenschaftlich auf See.
    Zumindest hier dürften wir etwas gemeinsam haben.
    Handbreit
    Rud1
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  10. #30
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    @Rud1:
    Deine Schüler haben doch mindestens den SpoBoSee, oder ? ...und trotz SpoBoSee und Prüfung wissen sie nicht wo Steuerbord und Backbord ist ?
    Dein Argument, dass Du Dich beim Skippertraining auf die Manovriertechniken (Anlegen, Ablegen etc.) und Dich nicht mit dem Fachvokabular aufhalten kannst, ist richtig.
    Aber, ich möchte Dich hier auf den Unfall des Hamburger Lotsenschoners verweisen, wo der Schiffsführer die Fachsprache verwendet hat, die Crew an der Pinne jedoch das Gegenteil gemacht hat. In der Stresssituation ist halt der alte Fahrensmann zurück in seine Fachsprache gegangen und schon war das Malheur da....
    Mit der Seemanssprache ist wie mit dem Manövrieren: nur durch üben, üben, üben wird man es lernen !

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