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  1. #11
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    In der Tat, Buntesegel, die paar Milliampere, die es fürs Anlassen braucht, lädt die Lima flux nach. Ich vermute, dass der Anschluss des Starterakkus an den Landlader primär dem guten Gefühl dient. Bei Wartungsarbeiten hatte ich den Anschluss bei mir mal abgeklemmt und vergessen, wieder anzuschliessen. Habe ich erst nach ca 2 Jahren zufällig gemerkt.

    Da der Starterakku eh voll ist, reduziert man damit die bei dem Serviceakkus ankommende Ladeleistung nicht erheblich. Bei getrennten Ladeausgängen sollte auch der Lader nicht verwirrt werden.

    Problematischer ist, dass bei Laden mit einer Lima häufig Krücken verwendet werden, um beide Akkus zu laden, da kommt zusammen was nicht zusammen gehört.

    Ich hab zwei Limas am Motor, eine kräftige für Service, eine einfache für den Motor. Im Winter werde ich wohl die kleine Lima "abklemmen" und nur als Backup verwenden. Die Ladung für den Starterakku erfolgt dann über zwei (Redundanz) kleine DC/DC Lader mit je 1 A Ladestrom, gespeist vom Service.

    Ich meine, dass es grundsätzlich besser ist, per Lima ausschließlich die Serviceakkus zu laden und den Motorakku mit den o.g. DC/DC Ladern. Ds mag auf den ersten Blick aufwendiger erscheinen, ist aber technisch die sauberere Lösung, da man sich das Bohei mit Relais, Trenndioden oder wasauchimmer sparen kann
    42!

  2. #12
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    Ich gebe dir recht, man muss das natürlich angesichts der effektiv verbauten Batteriegrössen diskutieren. Bei einer ohne eine gewisse Reserve dimensionierten Starterbatterie würde ich sie auch mit laden. Aber solange sie sauber getrennt ist im Ruhezustand das Laden per Lader doch zumeist unnötig. Selbst das Argument, dann ist sie auch defekt noch zu einem Notstart in der Lage ist zweifelhaft: eine solche Battterie ist ein Sicherheitsrisiko, denn sie droht hochzugehen....

  3. #13
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    ... Starterakkus sind eh meist schon ganz voll, Ladeprogramme lassen die nur vorschnell altern.

    ... Akkus von Vetus, scheinen mir deutlich robuster zu sein
    Meine Akkus sind nach dem Winterlager nie ganz voll obwohl abgeklemmt. Ich mußte schon mal vor dem ersten Motorstart per Landstrom nachladen. Normalerweise reicht es aber zum Starten.
    Mir ist im Juni nach 3 Jahren eine 165 Ah Vetus Verbraucher-Batterie nach 4 Stunden nur unter Segeln gestorben, war auf 10 V gefallen. Ich konnte danach nach dem Nachladen nur noch 2 Ah entnehmen, dann war die Spannung unter 12 V. Dabei hatte ich noch keine Probleme nach dem Winterlager.

    Gruß
    Manfred
    www.sy-stups.de
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  4. #14
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    Zitat Zitat von Muckilein Beitrag anzeigen
    Meine Akkus sind nach dem Winterlager nie ganz voll obwohl abgeklemmt. Ich mußte schon mal vor dem ersten Motorstart per Landstrom nachladen.
    Jeder Akku hat eine Selbstentladung, manche mehr, manche weniger. Wenn die nach Wochen bzw Monaten nicht ganz voll sind, ist das normal. Manche fahren ja zur "Halbzeit" extra zum Boot, um mal nachzuladen. Ich hab das Problem nicht, da erstens Solarpanels und zweitens segle ich ohnehin durch.

    Ich meine, Akkus verhalten sie ähnlich wie Autoreifen. Je härter man sie beansprucht, desto schneller verschleißen sie. Szehen sie nur rum, werden sie auch schlechter.

    Ich brauche am Tag beim Segeln ca. 110-140 Ah. Wenn Du Deine 165iger mehrmals an/unter 50% Restkapazität gezogen hast, leidet sie enorm. Ein Akkumonitor ist meist eine gute Investition.

    @Buntesegel: m.E. sind die meisten Starterakkus ohnehin überdimensioniert. OK, bei alten Dieseln muss man manchmal lange bzw öfters orgeln, gerade wenn es kalt ist, bis sie laufen. Ein halbwegs moderner Motor sollte aber innerhalb von 1-2 Sekunden laufen, bei dem dafür eist benötigten Strom von 100-150 Ah sind das nur "Milliampere", da reicht meist auch ein guter 20 Ah Akku. Viele Starterakkus werden mißhandelt, weil obschon voll immer mit zu viel Spannung nachgeladen wird. Nicht selten sind sie auch uralt. Shippert man dann durch rumpliges Wetter, kann es durch den "Schleudergang" schnell mal zu einem Zellenschluss o.ä. kommen, das war es dann mit Motorstart. Ich hab es jetzt im Urlaub 2x erlebt, dass bei nem flotten 6er auf der Nordsee Boote reingeschleppt werden mussten, weil Motor nicht mehr anging. OK, das kann auch andere Ursachen gehabt haben, ist aber auffällig
    42!

  5. #15
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du zu dieser sehr exklusiven Antwort? Mal losgelöst davon, dass man beim Ankassen selten nehr aks 0,5 bis 1Ah benötigt, ist 13.8V die übliche Ladeschlussspannung von 12V Akkus und perfekt zum Laden. Genau deshalb wirds seit Dekaden in Millionen von Fahrzeugen so gemacht
    Hallo,

    die Aussage war noch nie exclusiv.

    Zum Laden ist das schlichtweg falsch bzw. eine krasse Desinformation und nagt an der Lebenserwartung des Akkus.
    Als Netzteilfunktion aber ok, weil dann keine Ausgleichsladung nötig ist.

    Vielleicht verwechselst du grundlegende Funktionen und verbreitest daher etwas Falsches.


    Peter

  6. #16
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    Kannst Du Deine Ansicht auch begründen?

    An der Lebenserwartung "nagt" es zudem sicher nicht. Ja, viele Akkus geben heute eine höhere zulässige Spannung an, zB 14.4V.

    Die gerade mal 0,6V sind in praxi auf dem Boot schon kaum sicher zu messen. Zudem muss die Akkutemp bekannt sein, da diese Einfluss auf die Spannung hat. Bei auf Booten nicht unüblichen Tempbereichen kann der Unterschied schnell 1 Volt ausmachen.

    Es verringert zudem die Haltbarkeit eines Akkus nicht, wenn er nicht ganz voll ist, im Gegenteil.

    Bei 30 Grad fängt eine normale Zelle bei 2,35V an, zu gasen. Für geschlossene Akkutypen ist das "tödlich"; daher ist weniger mehr
    42!

  7. #17
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    @Acer: richtig, was die Dimensionierung der Akkus angeht. Bei uns besonders, da wir (noch) die Batterien per Relais trennen, da braucht es wegen der ggf anfallenden Ausgleichsströme erstens fette Kabel und eine tendenziell größere Starterbatterie.

    Aber wie du schreibst, wenn der Motor gut startet (was ein Schiffsdiesel tun sollte!) ist der Stromverbrauch nicht bemerkbar (und langes Orgeln flutet die sowieso nur das Abgassystem....)

    Dass Motoren nicht starten, gibts häufiger, aber sicher eher nicht mangels Batterieleistung. Und wenn die Batterien so sauer sind wie oben beschrieben, gehören sie raus. Wir hatten ein ähnliches Problem diesen Sommer: vor dem Auslaufen aus Markup machte die Maschine beim Start keinen Mucks, nichts. Sicherung ok, aber keine Lichter, kein gar nichts. Messen der am Zündschloss anliegenden Spannung zeigte, dass die Spannung beim Startversuch regelrecht zusammenbrach, da konnte man zusehen bis auf 11 V. Die Batterie ist nicht einem Alter, wo sie hin sein sollte. Batteriekasten geöffnet: die + Polklemme hatte sich gelöst, weil der blöde Stutzen etwas konisch ist und die Klemme ungern fasst.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    Kannst Du Deine Ansicht auch begründen?

    An der Lebenserwartung "nagt" es zudem sicher nicht. Ja, viele Akkus geben heute eine höhere zulässige Spannung an, zB 14.4V
    Hallo,

    das wurde bereits begründet.
    Und "Ja, viele Akkus geben heute eine höhere zulässige Spannung an, zB 14.4V" ist keine Begründung vom Gegenteil, es ist tatsächlich ein "Nichts" zum Thema 13,8V Ladung.

    Das Gegenteil ist eher bei dir der Fall. Ein Mißerfolg mit 13,8V wurde erprobt, aber nicht registriert.
    Was ich auch erlebte: das digitale Voltmeter zeigte mit zwei Stellen hinterm Komma an, aber sehr falsch.
    Gehört dein Voltmeter dazu?

    Ganz sicher sinkt bei Ladung 13,8V die Lebenserwartung, das kann jeder selbst testen
    und wurde auch erprobt.
    Vielleicht hat sich im Netz jemand die Mühe gemacht, diese Binse aufzunotieren.
    Schau doch selbst mal nach, wenn du Interesse hast.

    Bei 13,8 V muß der Akku bereits geladen sein, nur dann geht das mit 13,8V.
    Aber Laden selbst mit 13,8V ist keine gute Idee, wegen fehlender Ausgleichsladung.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (16.08.2019 um 10:10 Uhr)

  9. #19
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    Kurzfassung: Du weißt es nicht.

    Du wirst auch im Netz keine fundierte Behauptung dazu finden, es sei nicht gut, einen 12V Bleiakku mit "nur" 13.8V zu laden. Geschweige denn, dass der Akku dadurch schneller unbrauchbar wird. Etwas anderes ließe sich technisch/chemisch auch schwerlich begründen.

    Am Rande. Im KFZ Bereich lag über Jahrzehnte die Limaspannung bei 13.8V, heute, mit etwas besseren Reglern und meist nicht mehr unmittelbar im Motorraum verbauten Akkus geht man was höher, so 14.1-14.2V.

    Nun mag es sein, dass bei 13.8V Maxspannung ein 12V Akku nicht zu 100% "gefüllt" ist, bei einem Starterakku spielt das aber keine Rolle, da nur ein Bruchteil der Kapazität benötigt wird.

    Tatsache ist auch, dass die Spannung, bei der die Zelle zu Gasen beginnt, mit steigender Temperatur abnimmt.

    Hierzu ein Nachweis von vielen: https://www.elkoba.com/pdf/service/T...adeschluss.pdf

    Auch (gerade) auf Booten kann der Akku sehr warm werden, zumal die nicht selten in der Nähe des Motors eingebaut werden. Da die Ladespannung bei vielen Ladern nicht kompensiert wird (bei Limas schonmal gar nicht), ist es besser, eine Spannung zu wählen, die irgendwie immer "good enough" ist, statt den Akku bei hohen Temperaturen zum kochen zu bringen.

    Aber gut, um Akkus ranken sich viele Geschichten und Fehlvorstellungen, ist wohl so wie beim Spinat.
    42!

  10. #20
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    Moin,

    ich denke man muß hier zwei Dinge grundlegend unterscheiden: Starterakkus und Serviceakkus.

    Erstere werden nur zum Start der Maschine kurzzeitig belastet (dann aber mit hohen Strömen!) und sind daher meist in einem guten Ladezustand. Im Prinzip das gleiche wie im KfZ. Dort ist die LiMa primär für den ganzen elektrischen Spielkram zuständig und muß dafür durchaus hohe Ströme abgeben, das Nachladen des Akkus spielt aus o.g. Gründe nur eine untergeordnete Rolle. Daher kann der Regler ohne weiteres so eingestellt werden, daß die Gasungsspannung des Akkus nicht überschritten wird.

    Bei Serviceakkus liegen ganz andere Randbedingungen vor: die werden regelmäßig mehr oder weniger stark entladen und sollen möglichst rasch wieder aufgeladen werden. Für höhere Ladeströme braucht man aber höhere Spannungen. Die sind lt. den Spezifikationen der Hersteller (z.B. für Blei/Säure https://www.trojanbattery.com/pdf/da...ata_Sheets.pdf aber auch AGM https://www.trojanbattery.com/pdf/da...275-AGM_DS.pdf) auch unter gewissen Randbedingungen (Temperatur, Zeit) zulässig. Insofern muß eine Ladeeinrichtung dies berücksichtigen.

    Mit 13,8V mag man zwar "Gasungsmäßig" auf der sicheren Seite sein, handelt sich dazu aber zwei Nachteile ein: bis zur Volladung dauert es ewig, außerdem kriegt man keine Ausgleichsladung der einzelnen Zellen hin.

    Ob dies in der Konsequenz Einfluß auf die Lebensdauer hat, habe ich "so" von Akkuherstellern auch noch nicht gelesen, es wird aber allerorten darauf hingewiesen, daß eine ständige Unterladung ebenso schädlich ist wie eine Überladung. Der Palstek hat dazu im Heft 6/2006 einen interessanten Artikel veröffentlicht. Ob das alles stimmt, oder sich die Hersteller von Akkus und Ladegeräte etwa gegen uns verschworen haben, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Ich halte es in Abwandlung mit dem alten Fritz: "Jeder soll mit seiner Ladespannung selig werden".
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

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