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  1. #1
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    Standard Ladegerät Quick SBC 251 ADV Plus

    Ich möchte gerne von Blei-Säure Batterie auf AGM Batterie umsteigen. Weiss jemand Bescheid, ob dieses Ladegerät Quick SBC 251 ADV Plus zum Laden von AGM Batterien eingesetzt werden kann? In der Gebrauchsanleitung ist nur ein Umschalten von Nass- auf Gel-Batterien beschrieben. Wie müsste der Schalter für AGM stehen? Würde es auch funktionieren wenn die Starter-Batterie weiterhin Blei-Säure und nur die Verbraucherbatterie AGM ist?

  2. #2
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    Moin,

    ich hab' an Bord lediglich Blei/Säure-Akkus (mit und ohne Stopfen) und hab' mal die entsprechende Seite meines Ladegerätes mit Einstellungen für div. Akkutypen eingestellt.

    ProCharge U.jpg

    Danach geht es nicht: weder bei den Spannungen, noch bei der Zeit der Ausgleichsladung. Um es in Deinem Fall zu beurteilen, brauchst Du die Spezifikationen des AGM-Akkus. Das Ladegerät muß dazu passen.

    Den Starterakku entweder über Trennrelais von der LiMa zuschalten oder über ein einfaches Ladegerät mit Spannungsbegrenzung bei 13,6 V laden.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  3. #3
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    Zitat Zitat von Astrolabium Beitrag anzeigen
    Ich möchte gerne von Blei-Säure Batterie auf AGM Batterie umsteigen. Weiss jemand Bescheid, ob dieses Ladegerät Quick SBC 251 ADV Plus zum Laden von AGM Batterien eingesetzt werden kann? In der Gebrauchsanleitung ist nur ein Umschalten von Nass- auf Gel-Batterien beschrieben. Wie müsste der Schalter für AGM stehen? Würde es auch funktionieren wenn die Starter-Batterie weiterhin Blei-Säure und nur die Verbraucherbatterie AGM ist?
    Wenn es keine Schalterstellung "AGM" gibt, dann ist dieses Gerät nicht zum Laden von AGM-Batterien geeignet. Es gibt von MASTERVOLT den ChargeMaster 12A / 15V, kostet bei SVB 220€, der kann AGM Lithium Gel etc.
    https://www.svb.de/de/mastervolt-cha...r-12a-15v.html
    alternativ:
    https://www.svb.de/de/sterling-ladeg...a-12v-30a.html
    ist aber teuer 379€

  4. #4
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    Hallo,

    und jetzt werde ich noch einmal dagegen halten:
    Für AGM brauchst du kein extra Ladegerät:
    Ladespannung 14,4 V reicht (Ausgleichsladung)

    Mit Quick bekommst du wahrscheinlich einen Störsender an Bord, also ein Schaltungs-Design aus der Feder eines Sparfuchses.
    http://www.segeln-forum.de/board1-ru...-radioempfang/

    So ist das, wenn man minderwertige Geräte kauft.
    Die erfüllen knapp den erforderlichen Störgrenzwert im Abstand von 10m.
    Das ist dann gut genug für den Nachbarn, aber für dich kann es dann eng werden.

    Selbst teure Schaltregler können minderwertig aufgebaut sein:
    bspw. sei meine Prebit R1-1 erwähnt, darüber habe ich hier im Forum einen Post hinterlegt


    Peter

  5. #5
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    Moin,

    Ergänzung zu @2ndtonone: ich hab' seit 2013 das Sterling ProCarge Ultra in der 30A Version an Bord. Störungen beim Empfang von Wetterberichten / -karten des DWD auf LW/KW während des Ladevorgangs habe ich bisher nicht beobachtet.

    Grundsätzlich bin ich mit dem Gerät zufrieden, allerdings hat es ein Manko: bei der Auswahl des Akkutyps "Blei - offene Säure" schaltet das Gerät nach Volladung und einer Weile Erhaltungsladung in eine Art Stand-by-Modus (13 V) zurück. Das ist komplett in Ordnung, wenn nicht bei einer Last von mehr als 6 A (Kühlschrank) ein neuer Ladezyklus beginnen würde! Auf diese Weise wird man sich seine Akkus in kurzer Zeit durch permanente Überladung ruinieren. Man kann dieses Verhalten aber umgehen, indem man als Akku-Typ "Custom" anwählt und die vom Akkuhersteller vorgegebenen Spannungen für Ausgleichs- und Erhaltungsladung eingibt.

    Auf meine Reklamation hin gab sich Sterling bzgl. einer Nachbesserung leider stur -empfand ich angesichts des sonst wirklich guten Gerätes und des m.E. nicht gerade geringen Preises als sehr schade. Wäre mal interessant zu Wissen, ob Sterling bei neueren Geräten dieses Manko behoben hat.

    Ich bin der Ansicht, daß Akkus und Ladetechnik an Bord als Einheit zu betrachten sind (bei Li-Technik ist das wohl bereits obligatorisch). Folglich muß beim Wechsel der Akkus die Ladetechnik entweder angepasst oder ausgetauscht werden. Es macht keinen Sinn, sich hochwertige Akkus an Bord zu holen und die dann durch unpassende Ladetechnik nicht optimal nutzen zu können oder sogar zu ruinieren.
    Geändert von cr838 (13.08.2019 um 11:10 Uhr)
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  6. #6
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    Ach so,

    ich empfehle sowas preiswertes wie Fraron (weiß jetzt nicht den max. Strom) oder
    das Compass Ladegerät (Artikel Nr 204312, ist die alte Version von Waeco).
    Sind leider nicht so "modern" und teuer, aber angenehm funktionstüchtig.


    Peter

  7. #7
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    Also auch AGM sind Blei-Säure Akkus, nur ist die Säure halt nicht flüssig.

    Bei den Ladern wird viel Marketingvodoo getrieben, diese ganz tollen Ladekennlinien machen häufig mehr kaputt als ganz, siehe Beitrag von Jürgen.

    AGM Akkus sind wie alle geschlossenen Akkutypen empfindlicher, was zu hohe Spannungen anbelangt. Was ein Ladegerät eigentlich nur können muss, ist nach Erreichen der Ladeschlussspannung auf Erhaltungsspannung umzuschalten. Leider sind die Ladegeräte, die man uns verkaufen will, meist dafür schon zu "doof", sie arbeiten mit festen Timern statt mit Vollerkennung etc.

    Die kleinen Mastervoltlader sind mW nur umgelabete Drittprodukte, die Musik geht bei den grösseren Kombigeräten los. Die Lader von Victron sollen auch ganz gut sein.

    Unterschiedliche Akkutypen zu laden, ist nur dann eine gute Idee, wenn man für jeden Ladeausgang ein gesondertes "Programm auswählen kann. Wenn man eine Batteriebank hat und einen sep. Starterakku, ist es aber völlig ausreichend, wenn der zweite Ausgang "stumpf" auf 13.8V mit einem Ladestrom von 2-5A eingestellt ist. Starterakkus sind eh meist schon ganz voll, Ladeprogramme lassen die nur vorschnell altern.

    Am Rande: Ich war auch jahrelang "AGM-Fan", aber die Dinger haben nie wirklich lange gehalten, obwohl Markenakkus. Jetzt nehme ich die Akkus von Vetus, scheinen mir deutlich robuster zu sein
    42!

  8. #8
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    ist es aber völlig ausreichend, wenn der zweite Ausgang "stumpf" auf 13.8V mit einem Ladestrom von 2-5A eingestellt ist. Starterakkus sind eh meist schon ganz voll, Ladeprogramme lassen die nur vorschnell altern.

    Am Rande: Ich war auch jahrelang "AGM-Fan", aber die Dinger haben nie wirklich lange gehalten, obwohl Markenakkus. Jetzt nehme ich die Akkus von Vetus, scheinen mir deutlich robuster zu sein
    Hallo,

    mit 13,8V zu laden war nie eine gute Idee.


    Peter

  9. #9
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    mit 13,8V zu laden war nie eine gute Idee.


    Peter
    Wie kommst Du zu dieser sehr exklusiven Antwort? Mal losgelöst davon, dass man beim Ankassen selten nehr aks 0,5 bis 1Ah benötigt, ist 13.8V die übliche Ladeschlussspannung von 12V Akkus und perfekt zum Laden. Genau deshalb wirds seit Dekaden in Millionen von Fahrzeugen so gemacht
    42!

  10. #10
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    Also auch AGM sind Blei-Säure Akkus, nur ist die Säure halt nicht flüssig.

    Bei den Ladern wird viel Marketingvodoo getrieben, diese ganz tollen Ladekennlinien machen häufig mehr kaputt als ganz, siehe Beitrag von Jürgen.

    AGM Akkus sind wie alle geschlossenen Akkutypen empfindlicher, was zu hohe Spannungen anbelangt. Was ein Ladegerät eigentlich nur können muss, ist nach Erreichen der Ladeschlussspannung auf Erhaltungsspannung umzuschalten. Leider sind die Ladegeräte, die man uns verkaufen will, meist dafür schon zu "doof", sie arbeiten mit festen Timern statt mit Vollerkennung etc.

    Die kleinen Mastervoltlader sind mW nur umgelabete Drittprodukte, die Musik geht bei den grösseren Kombigeräten los. Die Lader von Victron sollen auch ganz gut sein.

    Unterschiedliche Akkutypen zu laden, ist nur dann eine gute Idee, wenn man für jeden Ladeausgang ein gesondertes "Programm auswählen kann. Wenn man eine Batteriebank hat und einen sep. Starterakku, ist es aber völlig ausreichend, wenn der zweite Ausgang "stumpf" auf 13.8V mit einem Ladestrom von 2-5A eingestellt ist. Starterakkus sind eh meist schon ganz voll, Ladeprogramme lassen die nur vorschnell altern.

    Am Rande: Ich war auch jahrelang "AGM-Fan", aber die Dinger haben nie wirklich lange gehalten, obwohl Markenakkus. Jetzt nehme ich die Akkus von Vetus, scheinen mir deutlich robuster zu sein
    Was ich nur nicht verstehe ist, warum der Akku des Starters überhaupt am Lader hängen soll. Der Akku ist immer voll (selbst nach dem Winterlager hat er ausreichend Bumms), selbst bei 80%, zu denen er praktisch nie kommt, startet er die Maschine. Warum also laden, um ggf dem Lader Saft für die Netzbatterie zu klauen oder ihn zu verwirren (je nach Hersteller und Typ).

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