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  1. #51
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    Hallo,

    natürlich das Zeitverhalten, grundsätzlich.

    Am Beispiel für die Ruderreaktion kam dadurch die Massenträgheit abhängig vom Ruderausschlag mit hinein.
    Genauer: 1/s (Formel fürs Ruder) beinhaltet einen anderen S-Wert, als 1/(1+s) (Formel fürs Boot).
    Mußt du mal schauen, was bei dir in xcos und am Boot so stimmig erscheint.

    Wenn ichs jetzt so lese, ein Ruder fürs Nicken ist da ja nicht.
    Besser wäre es gewesen das Beispiel nicht zu bringen.
    Aber so bekommst du ein Gefühl, wie eigentlich hemdsärmelig vorgegangen werden kann.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (11.09.2019 um 12:12 Uhr)

  2. #52
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    möglicherweise setzt du die massenträgheit des rumpfes gegen gieren und nicken als ungefähr, also grössenordnungsmässig, gleich an?
    der mast wird beim nicken deutlich bewegt beim gieren ggfls nur gedreht, also dessen anteil ist zumindest unterschiedlich
    haribo

  3. #53
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    möglicherweise setzt du die massenträgheit des rumpfes gegen gieren und nicken als ungefähr, also grössenordnungsmässig, gleich an?
    der mast wird beim nicken deutlich bewegt beim gieren ggfls nur gedreht, also dessen anteil ist zumindest unterschiedlich
    Hallo,

    damit könntest du sehr Recht haben.

    Du solltest versuchen relativ streng auf den 90°-Winkel der 3 Achsen achten.
    Nur dann sind die Achsen-Formeln unabhängig voneinander.
    Wenn du genauer im Bild bist, lade es bei Gelegenheit hier ab.

    Viel Erfolg
    Peter

  4. #54
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    natürlich das Zeitverhalten, grundsätzlich.

    Am Beispiel für die Ruderreaktion kam dadurch die Massenträgheit abhängig vom Ruderausschlag mit hinein.
    Genauer: 1/s (Formel fürs Ruder) beinhaltet einen anderen S-Wert, als 1/(1+s) (Formel fürs Boot).
    Mußt du mal schauen, was bei dir in xcos und am Boot so stimmig erscheint.

    Wenn ichs jetzt so lese, ein Ruder fürs Nicken ist da ja nicht.
    Besser wäre es gewesen das Beispiel nicht zu bringen.
    Aber so bekommst du ein Gefühl, wie eigentlich hemdsärmelig vorgegangen werden kann.


    Peter
    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    damit könntest du sehr Recht haben.

    Du solltest versuchen relativ streng auf den 90°-Winkel der 3 Achsen achten.
    Nur dann sind die Achsen-Formeln unabhängig voneinander.
    Wenn du genauer im Bild bist, lade es bei Gelegenheit hier ab.

    Viel Erfolg
    Peter
    .



    Mag irgendwer- - bei Gelegenheit-- irgendetwas dazu hier abladen ?

    Mir dünkt dass an Peters Sphäre keiner heranreicht .




    .
    Geändert von supra (11.09.2019 um 22:25 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
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  5. #55
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    möglicherweise setzt du die massenträgheit des rumpfes gegen gieren und nicken als ungefähr, also grössenordnungsmässig, gleich an?
    der mast wird beim nicken deutlich bewegt beim gieren ggfls nur gedreht, also dessen anteil ist zumindest unterschiedlich
    Hallo,

    noch etwas:
    1/(1+s) ist genau genommen ein Tiefpass 1. Ordnung.
    Die 1. Ordnung ergibt sich aus der Potenz von "s" und diese Potenz indiziert einen Amplitudenabfall (des Rumpfes) von -20 dB/Frequenzdekade (Faktor 1/10), ab der "1". Beide Symbole "1" und "s" stammen aus der Klammer "(1+s)".

    Du wirst dann sehr schnell feststellen, dass deine durchaus berechtigte Unterscheidung eh nicht so genau genommen werden muß.


    Peter

  6. #56
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    KL, du überschätzt mich durchaus, das ist gut

    andrerseits hast du natürlich recht, sobald ein schiff schräglage hat könnte auch ein "gier"-massenträgheits-anteil im stampfen um eine echt-horizontale-achse sich befinden, bei nem tri aber weniger
    haribo

  7. #57
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    Hallo,

    ich kann dir nur voll zustimmen.
    Wenn du dich nur trauen würdest etwas mit xcos zu arbeiten.

    Die Wasserwellen könnte man als Zykloide darstellen.
    Die Zykloide (genauer umgekehrte Zykloide, Wellenspitze nach oben) wird erzeugt aus einer Summenbildung von Grundfrequenz mit Oberwellen.

    Dann noch den verdateten Auftrieb des Rumpfes in Abhängigkeit der Zykloide hinzu addieren und die Formeln zusammenfassen, einkürzen.
    So bekommt man über die kurz zuvor angesprochene Filtereigenschaft die Bewegungsamplitude des Bootes.

    Das Ergebnis ist dann relativ kurzfristig stimmig.
    Mit so einer Rechnung braucht man sich nicht 96 Jahre als Segelschlumpf im Rumpf einsperren lassen, um zu begreifen.
    Es reicht sogar schon aus wenn man einige Rechenschritte für sich getrennt, einfach per Daumen auf Plausibilität hin abschätzt.


    Peter
    Geändert von K.Lauer (12.09.2019 um 14:08 Uhr)

  8. #58
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    Hallo,

    hier noch etwas, um Rechnungen zu bestätigen, ab S. 223, S. 232:
    http://www.surf-fascination.com/data...nBaader_V7.pdf


    Peter

  9. #59
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    Hallo,

    hier noch weitere Zeichnungen und Text , um Rechnungen zu bestätigen, ab Softcover, S. 1:
    https://www.amazon.de/Petzi-Bd-1-bau...gateway&sr=8-5

    ......
    Geändert von supra (12.09.2019 um 17:20 Uhr)
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  10. #60
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    Hallo,

    in dem Text wird beschrieben, dass sich das Aufschaukeln durch Wellengang auch durch Erhöhung von Verlusten reduzieren lässt.
    - Ballast am Bug aufnehmen, tieferes Eintauchen dämpft
    - Rumpfform auf optimalen Verlust ändern, Wasserwurf zur Seite/ Auftrieb

    Durch die Erhöhung der Verluste verringert sich deren Höchstgeschwindigkeit.


    Peter

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