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  1. #1
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    Standard Stampfen reduzieren

    Moin,

    ich segle seit etwa zwei Jahren und habe diesen Sommer mit Regatten begonnen. Wir segeln einen kleinen Schwert-Trimeran und sind bei starkem Wind auf folgendes - wahrscheinlich bekanntes - Problem gestossen:

    Je nach Kurs kommt es zu starken oder sogar sehr starken Stampfbewegungen, die uns sehr bremsen.

    Gibt es Techniken oder Kurse, die das Stampfen reduzieren? Könnten wir unseren Gewichtstrimm optimieren?

    Liebe Grüsse

    Sven

  2. #2
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    Ja ...
    Aber ohne angaben von typ und kurs etc.
    spricht nicht mal die Glasguggel ein wort
    Indios & Eulenspiegel
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    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
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  3. #3
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    Kurs: Je höher am Wind, umso stärker war das Stampfen. Wir hätten eigentlich einen Am-Wind-Kurs segeln müssen.
    Schiff: Corsair 750 MK ii tri

    Ist die Kristallkugel jetzt geneigt, zu sprechen?

  4. #4
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    Übenübenüben, es gibt einen leichten Slalomkurs bei welchem man jeweils die stampfauslösenden Wellen etwas tiefer ansteuert
    und den dabei gewonnenen Schwung dann wieder benutzt um hinter jener Welle Höhe zu holen.
    dazu musst du aber die jeweilige Einzel-Reaktion deines tris auf jede Welle vorausahnen... und das kannst du nur erüben
    vorschoter weiter vorne und Schot aus der Hand kann helfen weil sich der scheinbare Windwinkel dabei gelegentlich stärker ändert als der Kurs
    VMG anzeige könnte auch helfen beim üben...

  5. #5
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    Und Gewichtstrimm! das Boot muß ausserhalb der Lote - sprich vorn und achtern - leicht sein. Also leer!
    Tschüß, Bronsky

    Rennyachten kreuzen gut, Kreuzeryachten rennen nicht

  6. #6
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    Zitat Zitat von GER_752 Beitrag anzeigen
    Und Gewichtstrimm! das Boot muß ausserhalb der Lote - sprich vorn und achtern - leicht sein. Also leer!
    Dachte ich auch mal (und habe das eigene Boot auch so gepackt), hatte dann aber auch mal die Position gehört, dass eine gestrecktere Verteilung bei den an der Küste typischen kleineren Wellen sinnvoll sei, damit der Bug nicht immer so "bewegt" und damit abgebremst wird, sondern auch - zumindest in Ansätzen - durch die Wellen gehen kann. Kann leider nicht mit einem a/b-Vergleich dienen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von GER_752 Beitrag anzeigen
    Und Gewichtstrimm! das Boot muß ausserhalb der Lote - sprich vorn und achtern - leicht sein. Also leer!
    Kommt auf das Boot an.
    Die Massenträgheit entscheidet. Vorlich und achtern leer wird leichter auf und ab beschleunigt.
    Viel Masse vorn und hinter schwingt weiter durch.
    Bei unseren Booten (Viertel- und Halbtonner) war der Speed entscheidend. Wenn die Dosen an Fahrt verloren nickten sie erbärmlich.
    Ein paar Grad Höhe opfern wirkte Wunder.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #8
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    Ja Franz, halber Wind reicht,
    dann làuft auch der kleine Tri.
    Lg
    Toto
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  9. #9
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    Insgesamt ein ziemlich komplexes Thema, wo alles Möglich mit rein spielt und welches auch ganz oft von individuellen und momentanen Gegebenheit geprägt ist. Grundsätzlich - wie schon oben geschrieben wurde - muss das Boot schnell sein. Zu viel Höhe bringt gar nichts. Nicht ganz unwichtig ist auch die Tatsache, dass durch die Nickbewegung die Strömung am Segel gestört wird und das Boot an Durchzugskraft verliert. Ist also sinnvoll, abzufallen und sich dann wieder an den hohen Kurs heranzutasten.

    Die Wellenrichtung ist sehr wichtig. Praktisch, aber längst nicht immer der Fall, wenn sie auch der gleichen Richtung wie der Wind kommen. 10° Differenz kann Dir den Spaß versauen, wenn Du das nicht blickst und weiter versuchst zu viel Höhe zu fahren.

    Zum Thema Gewichtstrimm bin ich für Am-Wind-Kurse von "vorne schwer" überzeugt. Die Masse mach durchzugsstark, weniger Nicken, weniger Riggbewegung. Ist aber vom Bootstyp abhängig.

    Wellen ansteuern und aussteuern. Aktiv und konzentriert Ruder gehen. (Ich bin übrigens nach wie vor der Überzeugung, dass besser gesegelt wird, wenn der Rudergänger nichts mit der Navigation zu tun hat).

    Ordentlich trimmen, so dass der Trimm die Schlangenlinien, die man fährt auch einigermaßen mitmacht. Letztendlich sollte so gefahren werden, dass die zu jeder Zeit voll ziehen können. Lässt die Wellenbewegung das Tuch einfallen, oder unerwünschten Gegenbauch entstehen, ist man meist zu hoch unterwegs.


    Gruß R.

  10. #10
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    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    ………………. dass durch die Nickbewegung die Strömung am Segel gestört wird ……..
    ….. der Rudergänger nichts mit der Navigation zu tun hat)…...

    …….R.
    Beides sehr wichtig.
    Hinzu kommt, dass die Strömung am Segel sich nach jeder Störung wieder aufbauen muss. Erst wenn die Zirkulation im achteren Bereich Lee und Luvstömung harmonisiert hat entsteht wieder optimaler Vortrieb. Nach Abriss kann man getrost mit ca. 10s rechnen.
    Der Navigator sagt dem Rudergänger den Kurs, meisten. Bei am-Wind-Kurs ist es umgekehrt. Der Navigator muss dann das beste daraus machen. Da wurde früher viel radiert. Mit dem heute allgegenwärtigen Kartenplotter kein Thema mehr.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

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