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  1. #21
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ihr seid euch wohl über
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4gheitsmoment
    einig, oder?


    Peter
    Nee, nicht ganz.
    Das Trägheitsmoment sagt nichts über die Frequenz (n/t) aus. Bei kg*m² ist kein Zeitfaktor drin
    Wenn Haribo den Einfluss der Massenverteilung auf die Anzahl der Schwingungen/Zeit experimentell nachgewiesen hat glaube ich das einfach.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #22
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    Hallo,

    Bahngeschwindigkeit und 2 Pi() als Umfang ergibt 2 Pi f (Kreisfrequenz).
    Drehst eine Pirouette (aufn Drehstuhl natürlich) und tätigst"Verlagerung" mit deinen Gliedmaßen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%..._und_Pirouette


    Peter

  3. #23
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    ….
    Drehst eine Pirouette (aufn Drehstuhl natürlich) und tätigst"Verlagerung" mit deinen Gliedmaßen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%..._und_Pirouette


    Peter
    Das erklärt sich mit dem Energieerhaltungssatz
    Das Trägheitsmoment nimmt ab und die Energie wird in höhere Drehzahl umgesetzt.
    Hat aber nix mit dem stampfenden Schiff zu tun. Das hat keine Energie für Nickbewegungen sondern die wird von den Wellen zugeführt.
    Mit der o.a. Begründung würde auch bei der Verlagerung der Massen (der Münzen in Haribos Versuchsaufbau)nach außen die Frequenz geringer werden (als würdest Du die Extremitäten auf dem Drehstuhl nach außen strecken).
    Wie alle guten Beispiele hinkt auch dieses

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #24
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    Hallo,

    das klärst du dann besser mit ihm selbst, kriegt ihr bestimmt hin.

    Ein agiler drehendes Schiff (flott nickendes) erzeugt man durch zentrale Massenlagerung und durch platte Unterböden.
    Die Nick-Anregungen durch die Wellen lassen sich hinzuaddieren und Verluste steigern sich durch tiefes Eintauchen (was platte Unterböden gut verhindern).


    Peter

  5. #25
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Nee, nicht ganz.
    Das Trägheitsmoment sagt nichts über die Frequenz (n/t) aus. Bei kg*m² ist kein Zeitfaktor drin

    Gruß Franz
    gute idee franz, über die einheiten zu argumentieren

    bei nem physikalischen-pendel wäre die formel der schwingungsfrequenz ausgedrückt durch das trägheitsmoment und andere faktoren folgende:
    frequenz [1/s]=wurzel(masse[kg]*erdbeschleunigung[m/s²]*radius[m]/trägheitsmoment[kg*m²])

    über die wurzel der erdbeschleunigung kommt also bei nem pendel die zeit hinein die anderen einheiten kürzen sich alle weg...

    aber die frage wie die analogie des radius bei nem pendel zu nem stampfenden schiff aussieht bleibt mir offen,
    es muss wieder irgendeine länge [m] sein, warscheinlich also die schiffslänge(?) und die analogie gilt sicherlich nur für kleine bewegungen, stampfen ist ja eher nicht eine besonders harmonische schwingung

    also führt ein 4faches trägheitsmoment zu ner halben stampf-frequenz, und ein 4 mal längeres schiff stampfte dann auch halb so oft...

    bleibt nachzurechnen wie weit man die eigen-stampf-frequenz nun bei nem 7m langen 600kg trimaran beeinflussen kann...
    haribo

  6. #26
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    …….

    bleibt nachzurechnen wie weit man die eigen-stampf-frequenz nun bei nem 7m langen 600kg trimaran beeinflussen kann ……..
    ….bei dem sich die Berechnung obendrein auf drei Rümpfe bezieht, die ja nicht gleichzeitig von der Welle bewegt werden. Die Rechnerei überlasse ich Dir gerne

    Was bleibt: Fahrt ist alles!

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  7. #27
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Die Rechnerei überlasse ich Dir gerne

    Was bleibt: Fahrt ist alles!

    Gruß Franz
    Nicht ganz - vorne schwer bleibt auch;-) Betrachtet man, dass die bewegliche Masse auf einem kleinen Tri meist sehr begrenzt ist und der Rudergänger hinten bleibt, dann ist auch klar, wo die Person mit dem Anker auf dem Schoß sitzen sollte. Gute Kleidung ist da ganz wichtig :-D


    Gruß, R.

  8. #28
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    Zitat Zitat von RunTanplan Beitrag anzeigen
    …….. Gute Kleidung ist da ganz wichtig :-D


    Gruß, R.
    und Rettungsweste nach dem unvermeidlichen Stecker.

    Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #29
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    und Rettungsweste nach dem unvermeidlichen Stecker.

    Franz
    der stecker ist nicht immer zwangsläufig, aufschaukeln ist auch bei kleineren -nicht steckergefährlichen- wellen möglich

    dann führt es evtl zum nebenwirkungsfreiem sieg?

    es ging doch allgemein um techniken den gewichtstrimm zu verbessern

    p.s. GW addiert sich zweifaches-gesundes-halbwissen zu 1 oder muss das multipliziert werden und ist dann 1/4?
    das sollten wir gelegentlich bei einem viertel wein im glas (oder auch zwei halbe biere) ausdiskutieren...
    haribo
    https://forum.yacht.de/showthread.php?94010-mein-Auswanderungsversuch/page100

  10. #30
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen

    es ging doch allgemein um techniken den gewichtstrimm zu verbessern


    haribo
    .



    Mmh....
    Die Masseverteilung in Längsrichtung ist gegen das Hobbyhorsing schon ein ( 1) richtiger Ansatz .
    Hat man da so Wellenhöhe bis max. 8% der WL und Wellenlânge von 100-120% der WL durch die das Schiff auch nochdiagonal läuft. sprich Am- Wind, funzt das mit der über die gesamte Schiffslänge verteilten Masse ganz gut.
    Multihulls sind dafür eigentlich die rechten Kandidaten; sie haben keinen Ballast der sich angeblich möglichst , in längsrichtung, zentral
    befinden soll.

    ( Vor Jahrzehnten habe ich das mit 25er und 30er JK durchexerziert. Bei unterschiedlicher Wellenhöhe waren 30- 60 - 100kg Ballast in der Vorpiek kriegsentscheidend.)

    Dat war allens Popometer vorab mit ohne instrumente.

    Soweit so gut.

    Aber was genau macht ein Schiff auf dem Am- Wind Kurs schneller, was lässt es weniger aufschaukeln ?

    Das Aufschaukeln lässt den Mast mehr zappeln, macht die Aerodynamik kaputt, man will es vermeiden.
    Es gilt das Schiff gerade durch die Wellen zu treiben , zu pushen.
    Man nennt das " platforming" .
    Der,besser die prismatischen Koeffizienten des Rumpfes bilden hierbei , zusammen mit einigen anderen Parametern , den Schlüssel.
    Trimarane der 60er und 70er , von Crowther und paz. Katamarane vom Choye und Myers hatten da besonders Probleme mit .
    Vorne spitz , hinten spitz.
    Diese Schule, dieser " falsche" Weg hielt sich nahezu 25 Jahre .

    Fangen wir mal stumpf in die reale Richtung los.
    Der Bug trifft auf eine Welle, er soll sich dabei nicht heben.
    Für solch Anforderung muss der Bug scharf sein, also die Sektionen spitz auslaufen. Die Bordwände dürfen NICHT ausfallen.
    Alles was bei Tauchung (im Wellenberg) das Volumen erhöht, wuppt den Bug nach oben und bremst.
    Die alten , V- förmigen, parabelförmigen Bugsektionen sind dafür die Kandidaten.
    Man dachte damals man muss Reservevolumen gegen Unterschneiden haben. Diese Multis, Trimarane , überschlugen sich raumschots gerne.
    Man wurde schlauer. Man verlängerte die Rümpfe nach vorne , kam zum Wavepiercer, für Round World und idiotensichere , skandinav. Trimarane erhöhte man drastisch das Freibord fer Schwimmer.
    Angeblich wanderte der Mast bei alldirsen Schiffen weiter nach achtern. Nein , die Vorschiffe wurden länger, was auch erst die Möglichkeiten f.multiple Vorstagen ergab. Siehe Stagfock Fock , Code 0 . Gennaker .
    Zum Heck.
    Unser Bug nun wuppt nicht mehr hoch.
    Aber wat macht das Heck , es wird doch im Wellental total versinken ?
    Rrichtig !!
    Es war und ist die Vorstellung das jedweges Heck möglichst weiche " Abgânge" haben soll. Es soll spitz zulaufen , das wasser unter weichestem Winkel , d. h. ohne Welle loswerden.
    Ein Kanuheck.
    Dat funzt aber nur bei bis Rumpfgeschindigkeit.
    Bei Multis ohne jedwegen dynamischen Auftrieb auch weit darùber.
    Sobald aber dynamischer Auftrieb , und sei es nur durch den Lift des Bugs durch Welle hinzukommt, haben wir mir dem spitzem Heck Kacke anne Hacken.
    Unser spitzes Heck taucht, wir haben ein Schaukelpferd.

    Machen wir das Heck zu einem Kasten!
    Wenn dieser Spant , als diese achteren Sektionen nun tauchen wollen, werden sie durch drastische Volumenzunahme daran gehindert.

    Letzte Generation von Schwimmern sind vorne max. scharf ohne ausfallende Bordwand ,achtern haben sie max, U- spant
    Asymmetrischer prismatischer Coeffizient .

    Natürlich gibt es Techniken für jedes Design das Hobbyhorsing füt max, VMG zu minimieren.
    Ein allgemeingùltiges Vademekum gibt es aber nicht.

    Dascha nu auch bei den High -End -Monos so.
    Alex sein Ding , die " Hugo Boss" , vorne durch , hinten stabilisierend . Aber nicht immer.
    Hinter die Kompromisse die er eingeht kommen wir nicht. Wir sehen nur die Splashes auf youtube.


    Die Farrier Trimarane nun, sie sind durch die Faltgeometrie meines Wissens fast alle immer noch in den Spantformen der Schwimmer beschränkt. Hinten spits recht spitz, bei Tauchung haben die achteren Sektionen rech geringen prismatischen coeffizienten.


    Es gibt da noch viel mehr , ich habe jetzt aber keine Lust mehr .


    Zur Ausgangsfrage des TE :

    Stampfen reduzieren bei einem kleinem "Trimeran" mit Schwert .

    Fangen wir da jetzt wirklich beim " Trimeran mit Schwert" an ?
    Dann bin ich raus.



    P.S.

    Gekuckt habe ich gerade.
    Der TE war am 23. dat letzte mal mit bei.
    Sind all unsere Posts blödfällig ?
    Ich denke ja.
    Geändert von supra (07.09.2019 um 02:06 Uhr)

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