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  1. #61
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    verkürzte umgedrehte zykloide ist sicher eine gute annäherung der wellenform, wie die herleitung aus oberwellen einer grundfrequenz sich darstellt verstehe ich weniger

    aber die frequenz entsteht doch auch mit einer perfekten realen welle nur aufgrund der laufgeschwindigkeit der welle, bzw der differenz zur bootsgeschwindigkeit..., also würde eine sinusförmige wellen-form-annahme die gleiche frequenz anregen wenn sie gleichschnell daher käme, oder?

    oder nimmst du an das sich aufgrund der komplexen auftriebsverteilung eines rumpfes die "sog. eigenfrequenz" des rumpfes erheblich ändert für verschiedene wellenformen/wellenlängen, also der glattwasser-nick-frequenz-wert welchen man bei flaute und glattwasser mit vorschiffskniebeugen oder hüpfen bekanntlich anregen kann, völlig daneben liegt?

    also ich suche derzeit immer noch vorerst eine gute/nachvollziebare pysikalische herleitung der glattwasser eigenfrequenz,
    [nachvollziebar bedeutet u.A. auch die einheiten]

    dämpfung oder ihre speziellen optimierungstrix sind sicher massgeblich/interessant aber erstmal die kleine grundlage
    haribo

  2. #62
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    Hallo,

    so langsam komme ich von der Zeit her an meine Arbeitsgrenze.

    Zykloide durch Reihenentwicklung
    Index Amplitude Phase //Bemerkung
    0 100% +sin //Grundwelle fo
    1 50% -cos //1. Oberwelle=2*fo
    2 25% -sin //2. Oberwelle=3*fo
    3 12,5% +cos //...
    4 6% +sin
    5 3% +cos
    6 1,5% +sin
    Markant und fies ist die 1.Oberwelle

    Wellenperiode// Bootspeed
    Beides gegenrechnen. Dadurch verlängert bis verkürzt sich die Wellenfrequenz.
    Das ist wie beim Dopplereffekt, obige Amplituden aus der Tabelle bleiben bestehen, fo ändert sich und zieht die Oberwellen mit

    ... also ich suche derzeit immer noch vorerst eine gute/nachvollziebare ...
    In der Tat mußt du wirklich unterscheiden.
    Nickfrequenz in der Luft (Bug abwärts, vom Wellenkamm runter)
    Nickfrequenz im Wasser (Bug aufwärst, den Wellenkamm rauf)
    Beide Komponenten sind bei Glattwasser aber Null ...

    ... dämpfung oder ihre speziellen optimierungstrix sind sicher massgeblich/interessant ...
    Das Fiese an Bewegungen ist deren Aufschaukeln.
    Deshalb kann Dämpfung sehr notwendig werden -> Bild
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  3. #63
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    merci für die mühen KL!

    so gaaaaaanz langsam komme ich weiter

    eine spannende stelle hab ich gefunden, und das dürfte zumindest grauwal interessieren:
    Dipl. Ing. Georg Weiss, Kiel, 1945. hat (es ging dabei um rollschwingungen und nicht um nickschwingungen, spielt aber ja physikalisch keine rolle) also er hat in einer formel in welcher "pi durch wurzel(g)" vorkamen, zum vereinfachen durch kürzen, näherungsweise beides gleichgesetzt und also dann dafür 1 herausbekommen was er praktischerweise direkt wegkürzen konnte

    wurzel g=wurzel (9,81)=3,13;
    pi=3,14 ;

    er hat damit die sogenannte "weiss´sche formel" schön praktisch vereinfacht... wie es ein guter cleverer ingenieur halt so macht, die ergebnisse passen gut im praktischen gebrauch

    aber die einheiten sind nach dieser vereinfachung kaum noch nachvollziebar...

    nochmals etwas vereinfacht ist seine formel dann: rollfrequenz= breite/wurzel(GM)
    dabei sei GM sei der abstand des gewichtschwerpunktes zur metazentrischen höhe


    die einheiten [1/s=m/wurzel(m)]passen also erstmal überhaupt nicht, das ergebniss aber schon, jedenfals wird diese vereinfachte formel in der berufschifffahrt jeden tag benutzt um aus einer roll-frequenz-messung auf die metazentrische höhe zu schliessen


    ob die einheiten passend hingebogen werden können, wenn man obige gleichsetzung wieder hineinbringt?
    (daran werde ich die nächsten tage mal knobeln,)
    haribo

  4. #64
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    …….das dürfte zumindest grauwal interessieren:
    ….

    Leider nein,
    denn ich halte das für pseudowissenschaftliche Onanie. Es bring weder der Themenstarter noch mich im geringsten weiter. Theorie, wenn sie denn fachkundig angewandt ist, macht Spaß. Geistreiches(?) aus dem Net zu kopieren lohnt nicht.
    Obendrein fühle ich mich uferlos überfordert. Wäre es denn so einfach hätte man das Problem doch längst im Griff.
    Die Theorie der Segelei war vor 100 Jahren noch Hexenwerk, vor 50 Jahren erkannte man die Wirkungsweise eines Lateralplans, vor 10 Jahren erst ging so richtig die Post ab.
    ….und hier im Forum gibt es Experten die komplexe Spezialfälle aus der Lameng klären.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  5. #65
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    die einheiten [1/s=m/wurzel(m)]passen also erstmal überhaupt nicht, das ergebniss aber schon, jedenfals wird diese vereinfachte formel in der berufschifffahrt jeden tag benutzt um aus einer roll-frequenz-messung auf die metazentrische höhe zu schliessen
    Hallo,

    1/s ist komplex wegen Wurzel(-1) und ein Teil einer Differentialgleichung.
    Über Quotienenvergleich DGL zu Weissscher Formel ist sicherlich ein Vergleich möglich.


    Peter

  6. #66
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ...ist komplex....
    Über........vergleich ....ist sicherlich ein Vergleich möglich.


    Peter

    Ja, sicherlich.
    Geändert von supra (13.09.2019 um 21:36 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  7. #67
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    ... Über Quotienenvergleich DGL zu Weissscher Formel ist sicherl
    Ähmmm ...
    -> Koeffizientenvergleich
    neenee


    Peter

  8. #68
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    Was wurde denn da jetzt überhaupt von dir " errechnet" , erigiert, abstrahiert, fantasiert, abstruiert, verklugschusst ?
    Dass ein Schiff schaukelt ?
    Prima. Das wussten wir schon.
    Gib mal praktisch verwertbare Ergebnisse.
    Geändert von supra (14.09.2019 um 00:25 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
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    Bob Ross kucken !

  9. #69
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    Hallo,

    nein, nicht alle.

    Ein Schiff pendelt, wenn alles schief ist, das weiß jetzt jeder.
    Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen.


    Peter

  10. #70
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Leider nein,
    denn ich halte das für pseudowissenschaftliche Onanie. Es bring weder der Themenstarter noch mich im geringsten weiter. Theorie, wenn sie denn fachkundig angewandt ist, macht Spaß...

    Gruß Franz
    es handelt sich um meine studien, mein bemühen, also meinem versuch etwas zu lernen

    ja es interessiert mich zu lernen/verstehen wann genau beim gegenansegeln mit feststampfen welche strategie besser wäre, gewicht möglichst im zentrum oder eben möglichst weit davon entfernt, der eine empfihlt hier das eine ein anderer das andere... also scheint es für beides situationen zu geben welche das jeweilige vorgehen angezeigt erscheinen lassen

    die herleitung der weiss´schen formel hab ich aus einer leseprobe im net, leseprobe eines echten buches mit 250 seiten:
    müller/kraus handbuch für die schiffsführung, dritter band, teil B, achte auflage 1980, seite 6

    also ziemlich am anfang dieses bandes, und somit wohl durchaus das evtl. weit verbreitete wissen von vor ~50 jahren, wie lateralplan... und ja ich bewundere es wenn herr weiss damals mit einem nachvollziebaren trick: (gleichsetzen von pi mit wurzel[g]) eine lange formel eklatant verkürzen konnte, sowas halte ich durchaus für eine ziemlich geistreiche leistung

    zum verstehen benötigt man aber durchaus weiteres vorwissen, nicht nur lateralplan sondern u.A. auch trägheitsradius, metazentrische-höhe und schwingungsdauer werden im buch offensichtlich als bekannt vorrausgesetzt... und hätte ich dir, lieber franz, auch unterstellt

    nun, wenn sogar supra letzteres für seinen ruhepuls oder eine petzi-bauanleitung hält, dann frage ich mich doch manchmal, wo, in welchem vakuum, denn nun derzeit das wissen des forums vergraben liegen mag?

    un ja, es wundert mich das offensichtlich niemand mal wenigstens die glattwasser-eigen-stampf frequenz seines schiffes nachgemessen hat, stoppuhr paar hüpfer auf dem vordeck und mal die zeit über einige schwingungen abmessen, durch die anzahl der schwingungen teilen... also bitte schulmathematik der fünften klasse benutzen, "division durch einstellige zahlen..."
    gruß haribo

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