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  1. #31
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    Wenn ich in einen mir unbekannten Hafen fahre und noch nicht weiß, wo ich einen Platz finde, dann befestige ich die Fender am unteren Relingdraht. Direkt geworfen hängen sie dann mit der Unterkante an der Wasserlinie. Position für niedrige Schwimmstege. nach innen und über den oberen Relindraht hängen sie dann oben bündig mit der Scheuerleiste. Passend für hohe Kaimauern oder gleichhohe Nachbarschiffe. Die Höhenänderung ist mit einem Rundgang an Deck in 10 sek. erledigt. Stoppe einmal: alle Fender losbinden und neu festbinden. Wahrscheinlich benötigst du 10 sek. für einen Fender.
    Guter Tipp, danke!
    Grüße, Frank

  2. #32
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    Hallo Forum!
    Mein Manöver in Griechenland auf Charteryachten ohne besondere Einhand-Einrichtungen wie Fernsteuerung ect.:
    von der Parklücke nach vor fahren bis 5 Meter VOR dem geplanten Ankerpunkt.
    Kettenlänge sollte mindestens so lange sein, dass der Anker auch bei 6 Bft. sicher hält. Anker beginnen beim Anheben des Ankerschaftes über 8° auszubrechen. Aufgrund der Geometrie ist das ca. die 6-fache Wassertiefe. Daher sollte unsere Kette entsprechend lang sein. Zur Not mit einem Festmacher verlängern.
    So jetzt haben wir den Ankerpunkt angesteuert und sind 5m weiter gefahren.
    Schiff abstoppen und kurzen Rückwärtsschub, damit das Schiff langsam rückwärts fährt. Soll Kettenberg direkt über dem Anker verhindern. Vor zur Ankerwinsch gehen.
    Anker zum Grund ablassen und 5 Meter Kette dazugeben.
    Zurück zum Steuerstand und langsam rückwärts fahren.
    Getriebe in Leerlauf und das Schiff rückwärts auslaufen lassen OHNE es mit Gegenschub hart abzustoppen!
    Volle Kette raus lassen. Keine Angst vor dem Kettenberg am Grund!
    Jetzt rückwärts zum Steg fahren. Wir haben uns zwei Festmacher am Heck vorbereitet.
    Die Festmacher sind mit einem Palstek an der Klampe befestigt. Dann machen wir eine ausreichend lange Schlaufe und befestigen den Rest entweder wieder an der Klampe (Kat) oder besser (bei Monohull) an der Genuawinsch.
    Wir nähern uns vorsichtig dem Steg. Unsere Kette ist noch nicht gespannt!
    Jetzt Schiff abstoppen, Plicht verlassen und die Luvseitige Schlaufe über einen geeigneten Poller werfen. Übe ich mit meinen Schülern immer am Trockenen und funktioniert dann hervorragend.
    Festmacher an der Winsch dicht holen. Je nach Schiffsbewegung zurück zum Steuerstand und das Schiff korrigieren oder zur Leeseitigen Klampe mit gleichem Schlaufenwurf. Zweiten Festmacher an Winsch dicht holen. Wir sind jetzt relativ nahe am Steg (in unserer Wurfweite).
    Leicht eindampfen in die beiden Festmacher. Das Schiff sollte jetzt unter Motor eine stabile Position halten.
    Nach vor zum Ankerkasten. Überschüssige Kette dicht holen.
    Zurück zum Heck. Beide Festmacher so lange als möglich fieren.
    Schiff nach vorne. Anker dichtolen.
    Zurück zum Steuerstand und kraftvoll den Anker eindampfen. Hält er?
    Wenn NEIN, Heckleinen einholen und Manöver mit längerer Kette oder Kettenverlängerung weiter vorne neuerlich ausbringen.
    Hält der Anker eine Belastung von einer Minute aus? Dann dürfte er gut halten (Wettervorhersage?)
    Ankerkette fieren und das Schiff zurück zum Steuerstand. Schiff mit Heckleinen in endgültige Position zum Steg bringen. Heckleinen dichtholen.
    Vor zum Anker. Anker gut dichtholen.
    Manöverschluck!
    Ich mache seit über 10 Jahren Skippertrainings. Dabei ist Einhand meine Spezialität (neben dem Kat).
    Einhand finden auch meine Schüler toll, weil man damit unabhängig von der Crew und deren Fähigkeiten wird. Ebenso von Helfern am Steg. Einhand gibt Selbstvertrauen, verleiht Souverainität und einen Oskar im Skipperkino :-).
    Beschrieben in "Kroatisches Küstenpatent & Skippertraining".
    Hanbreit
    Rudi

    PS: richtige Fender sind selbstverständlich!
    Einhand Anker wieder einholen auf Anfrage.
    Gut beschrieben, danke. Aber - warum testest Du nicht, bevor du final zum Steg rückwärts fährst, schon weiter draußen ob Dein Anker hält? Danach dann erst die restliche Kette geben und zum Steg. Das Risiko dass ich - nachdem beide Heckleinen schon fest sind - erst feststelle ob mein Anker hält würde ich nicht eingehen. Wenn er mit 30 m Kette hält, so hält er auch mit 50!

    Und - vielleicht habe ich das falsch verstanden - Du fährst rückwärts ohne dass jemand am Ruder ist? Wenn auch langsam, aber das haut dir doch das Ruderblatt rum, oder?

    Grüße, Frank

  3. #33
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    Soviel Theorie, klingt fast schon wie eine Gebrauchsanweisung für den neuen Mikrowellenherd

    Derarige Anleitungen sind zwar recht nett, doch in der Praxis will ich mal den sehen, der das quasi nach den Zeilen erledigt während er(sie) nervös und nägelkauend, bei Rückwärtsfahrt versucht die enge Lücke zu treffen.
    Wenn man es aber geschafft hat drinnen zu sein und die Heckleinen belegt sind, erscheint es mir bereits etwas spät mit der Eindampfmethode zu testen ob der Anker hält, das sollte man vorher schon ausprobieren.

    Der Tip wurde ja schon gegeben, allerdings sollte man das nicht im Anrauschen vor der Lücke tun, denn wenn der Anker hält kommt das Schiff zum Stillstand und lässt sich danach nicht mehr manövrieren. So beobachtet man halt sehr oft Schiffe, die 10m vor der Lücke wegen des Aufstoppens zur Seite abdriften, worauf die einzige Möglichkeit diesen Umstand abzuwenden ein Vorwärtsschub ist und man somit über seine eigene Kette fahren muß. Das muss jetzt nicht unbedingt was bedeuten, allerdings ist die Situation vermeidbar, weil dennoch mit einem Risiko behaftet.

    Ich empfehle das Abstoppen zwecks Ankerhaltetest erst in der Lücke zu machen, und zwar dann wenn das Heck den Bug der Nachbarschiffe erreicht hat. Wenn der Anker hält, dann stoppt man spätestens an der Schiffsmitte der Nachbarn und kann seitlich nicht mehr abdriften. Ausserdem ist die Wirkung von Seitenwinden um ein Vielfaches gedämpft.
    Hält der Anker nicht, hat man ausreichend Platz um mit der Maschine vor der Mole die Fahrt abzufangen.

    Natürlich ist für dieses Manöver zu Anfang etwas Mut gefordert und höchste Konzentration. Aber nach einigen gelungenen Versuchen bekommt man ein Gefühl dafür und es wird immer besser klappen. Wer seine Ankerwinsch vom Steuerstand aus fernbedienen kann, kann sich ja mit etwas Feingefühl darin üben die Fahrt des Schiffes über die Kette bloß zu bremsen und schon im Vorfeld zu merken ob der Anker tut. So kann man auch in der Lücke sich nach fast abstoppen mit dem letzten Ruck an die Pier schwappen lassen. Alles eine Sache der Übung.

    Ich mache die Manöver mittlerweile lieber alleine, weil ich mir dabei nur selbst und unmissverständlich die Kommandos geben kann. Das Alles natürlich indem man die Winsch rein elektrisch bedient. Wer unbedingt Anker fallen lassen möchte muss schon ein gut eingespieltes team haben, einfacher wird es jedenfalls nicht.
    Diese Methode ist natürlich auchmehr oder weniger nichtsaussagend, denn mir ist sehr oft schon passiert, dass ich etwa 60m Kette draussen hatte und beim Einholen der Anker erst bei 40m gebissen hat. Ja , das kommt sogar recht oft vor. Daher ist es ja notwendig ein gute und kräftige Winsch zu haben, die wie bereits erwähnt, mit diesem "oiiinkk" Geräusch beweist, dass die Kralle hält...

    Ich finde ohnehin, dass eine Fernbedienung im Cockpit ein unverzichtbares Accessoir und kein Luxus ist, sollte heutzutage jedes Schiff haben.
    Geändert von yippieaye (07.11.2019 um 23:36 Uhr)

  4. #34
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    ... einhand im Med halte ich auch eine Fernbedienung der Ankerwinch vom Steuerstand für fast unverzichtbar. Noch ein Tip für einhand, es ist hilfreich, wenn die Festmacher Schwimmleinen sind, die fallen beim Ablegen ggf. einfach ins Wasser und ich muss mir keine großartigen Gedanken um die Schraube machen.

    Holger

  5. #35
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    Standard Ankern Einhand

    Zitat Zitat von FRASIT Beitrag anzeigen
    ...Gut beschrieben, danke. Aber - warum testest Du nicht, bevor du final zum Steg rückwärts fährst, schon weiter draußen ob Dein Anker hält? ...
    Wenn ich draußen nach 30 Metern teste, muß ich meine Rückwärtsfahrt abbrechen und danach wieder aufnehmen. Das könnte zu wenig Ankerkette sein und ich habe einen neuen Radeffekt, der mich unter Umständen stören könnte. Bei meiner Methode kann ich "in einem Zug" in die "Parklücke reinziehen unter exakter Ruder- und Schiffskontrolle.
    Aber es ist wahrscheinlich auch deine Variante möglich. Habe diese noch nicht probiert.

    Zitat Zitat von FRASIT Beitrag anzeigen
    ... - nachdem beide Heckleinen schon fest sind - erst feststelle ob mein Anker hält würde ich nicht eingehen. Wenn er mit 30 m Kette hält, so hält er auch mit 50!
    Umgekehrt kann es aber mit kurzer Kette sein, dass der Anker NICHT hält, weil die Kette zu kurz ist, dann aber in der finalen Position schön hält.
    Übrigens sind die 3-5 Meter Ankerkette, die wir in allen Schulbüchern finden für stärkere Winde (ab 6 kn) ungeeignet.
    Warum?
    Anker brechen bei 8 bis 10° anheben des Ankerschaftes vom Grund aus. Zeichne auf einem Blatt Papier eine einfache Skizze. Du kommst auf die 6-fache Wassertiefe! Daher will ich nach 30 Metern noch nicht den Anker eindampfen und ein Loslösen riskieren, wenn ich ihn durch 1Minute bei 3.000 U/M eindampfen teste.

    Zitat Zitat von FRASIT Beitrag anzeigen
    Und - vielleicht habe ich das falsch verstanden - Du fährst rückwärts ohne dass jemand am Ruder ist? Wenn auch langsam, aber das haut dir doch das Ruderblatt rum, oder?

    Grüße, Frank
    Da haben wir ein Mißverständnis. Ich fahre nicht rückwärts, wenn ich nicht am Ruder stehe genau aus deinem genannten Grund.
    Entweder habe ich da einen Beschreibungsfehler gemacht (bitte die Textstelle nochmals zitieren) oder ich habe mich unpräzise ausgedrückt. Ich gebe beim Einhand-Ankermanöver mit dem Rückwärtsgang dem Schiff einen kurzen Schwung und stelle den Schalthebel wieder auf Leerlauf. Der Schwung soll verhindern, dass die Kette unter Wasser unklar mit dem Anker kommt. Also nur kurz und leicht nach Rückwärts ohne am Steuer zu stehen.
    Hätte ich ein Filmteam und ein eigenes Schiff, dann würde ich ein orfdentliches Video machen.
    Auch von meinen restlichen EINHAND-Tipps und -Tricks.

    Weil es gerade passt:
    Einhand Anker hoch mit elektr. Ankerwinsch, ohne die Winsch zu überlasten aknn ich noch anbieten, wenn Jemanden interessiert ;-)
    Geändert von Rud1 (12.11.2019 um 02:27 Uhr) Grund: Korrektur
    Handbreit
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  6. #36
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    Zitat Zitat von Holger.Erikson Beitrag anzeigen
    ... einhand im Med halte ich auch eine Fernbedienung der Ankerwinch vom Steuerstand für fast unverzichtbar. Noch ein Tip für einhand, es ist hilfreich, wenn die Festmacher Schwimmleinen sind, die fallen beim Ablegen ggf. einfach ins Wasser und ich muss mir keine großartigen Gedanken um die Schraube machen.

    Holger

    Schwimmleinen sind SUPER. Leider hatte ich diese noch nie auf einem Charterschff.
    Genauso wie Fernbedienung der Ankerwinsch.
    Ich teile die Segler in Eigner und Chartersegler. Da gibt es viele, große Unterschiede.
    Am Anfang meines Skipperlebens ist meine Skippertasche gewachsen. Zueletzt auch Voltmeter.
    "Liebling ich habe die Tasche geschrumpft", ist jetzt meine Devise. Ich habe gelernt, mit dem was auf einem Charterschiff vorhanden sein muss zu leben PUNKT.
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  7. #37
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    Zitat Zitat von yippieaye Beitrag anzeigen
    Soviel Theorie, klingt fast schon wie eine Gebrauchsanweisung für den neuen Mikrowellenherd

    Derarige Anleitungen sind zwar recht nett, doch in der Praxis will ich mal den sehen, der das quasi nach den Zeilen erledigt während er(sie) nervös und nägelkauend, bei Rückwärtsfahrt versucht die enge Lücke zu treffen.
    Wenn man es aber geschafft hat drinnen zu sein und die Heckleinen belegt sind, erscheint es mir bereits etwas spät mit der Eindampfmethode zu testen ob der Anker hält, das sollte man vorher schon ausprobieren.
    Meine Fingernägel sind so kurz, dass ich daran nicht kauen kann :-)
    Die ganze Seemannschaft funktioniert mit Ausbildung, Übung, Weiterbildung und Routine besser als ohne all dem genannten.
    Rückwärtsfahren ist die allererste Übung die ich meine Schüler beim Skippertraining bis zum Abwinken durchführen lasse. Die Überlegung dahinter: Wer nicht sicher und präzise Rückwärts fahren kann tut sich extrem schwer in Häfen und Ankerbuchten.
    Wenn Jemand nach meinen Zeilen dieses Manöver fahren will, dann ist es der falsche Zeitpunkt für ihn oder sie. Solche Manöver müssen geübt, traininiert werden. An Stellen wo es kein Risiko gibt. Abseits des Geschehens.

    Was machen Fahrlehrer mit dem Fahrschüler? Sie beginnen meist auf einem großen Parkplatz mit verschiedenen Übungen. Vieleicht mit Gummihütchen. Erst wenn der Schüler die Übungen beherrscht lassen sie ihn in einer "wirklichen" Parklücke üben. Genau das tue ich auch und es hat sich bewährt. Ich könnte es mir nicht anders vorstellen.
    Handbreit
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  8. #38
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    Anker zum Grund ablassen und 5 Meter Kette dazugeben.
    Zurück zum Steuerstand und langsam rückwärts fahren.
    Getriebe in Leerlauf und das Schiff rückwärts auslaufen lassen OHNE es mit Gegenschub hart abzustoppen!
    Dies meinte ich. Dein Schiff fährt Rückwärts, wenn auch langsam und im Leerlauf, aber Dein Ruder wird von hinten angeströmt und bleibt nicht stabil in der Mitte / gerade, da Du ja wieder vorne beim Anker bist . . .

  9. #39
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    Hallo Ihr, so wirklich aufschlußreich und überzeugend fand ich keine der hier vorgeschlagenen Lösungen. Einhand hat halt doch seine besonderen Probleme!
    Ich kann nur meinen letzten (und einzigen), ziemlich verzweifelten Einhandversuch schildern (Im Hafen von Myrina): Ich habe den Punkt zum Ankerwerfen von der Seite angefahren, das Schiff zum Stehen gebracht, und dann den Anker mit reichlich Kette rausgelassen. Dann versucht, das Schiff auf dem Punkt zu drehen, und wenn das Heck auf die Lücke gerichtet ist, rückwärts loszufahren, und die Lücke möglichst genau zu treffen. Dabei als wichtigste Forderung keines der Schiffe beiderseits der Lücke auch nur zu touchieren. Das bedeutet, man muß aus dem Stand etwa 2 Schiffslängen weit einen Punkt auf vielleicht 1m genau treffen, und dann soviel Fahrt haben, ohne Touchierung der Nachbarn genau die Lücke bis zum Kai entlangfahren.
    Ich habe dann gesehen, daß ich die Lücke eben nicht genau genug treffe, helfende Hände zum Abhalten oder Fender Plazieren standen nicht zur Verfügung. Ich habe dann jeweils den Versuch abgebrochen, bevor irgend ein Schaden entstehen konnte, und neu angefangen. Nach dem 5. erfolglosen Versuch (Das Hafenkino war mir wurscht) hat mich der Hafenmeister angepfiffen, dann habe ich eben im Hafen geankert.

    Ich habe das dann später in anderen Häfen mit Mannschaft problemlos durchgezogen.
    Einstweilen vielen Dank für die vielen Tips, als erstes werde ich meine Ankerwinsch mit einer Fernbedienung ausrüsten, vielleicht schaut es dann besser aus.
    Vielen Dank
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  10. #40
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    Zitat Zitat von Rud1 Beitrag anzeigen
    Meine Fingernägel sind so kurz, dass ich daran nicht kauen kann :-)
    Die ganze Seemannschaft funktioniert mit Ausbildung, Übung, Weiterbildung und Routine besser als ohne all dem genannten.
    Rückwärtsfahren ist die allererste Übung die ich meine Schüler beim Skippertraining bis zum Abwinken durchführen lasse.
    Des bestreitet ja auch keiner, dass Ausbildung oder besser erlernen (Ausbildung klingt so nach Schule und Pflicht und hat vor Allem den Beigeschmack sich einer einzigen, vom Ausbildner oder dessen Organisation vorgefassten Methode unterwerfen zu müssen)eine grundsätzliche Notwendigkeit ist.
    Die hier gestellten Fragen beziehen sich aber nicht auf Neulinge in der Seefahrt, sondern eher auf Seefahrer mit bereits einigem an Erfahrung bis auf eben die Feinheiten im Bezug auf diese hier besprochene Anlegemethode.
    Oft sind das Segler , die bis dato in der Nord oder Ostsee unterwegs waren, wo man ja bekanntlicherweise vordergründig gewohnt ist anders an die Mole zu fahren.
    Vielleicht liegt es bei mir auch daran, dass ich mit zu vielen Franzosen und Engländern gesegelt bin und dort auch andere Methoden angewendet werden als bei uns gelehrt, und nicht nur zu diesem Thema hier. Dort vertritt man gerne den slogan "was funktioniert ist nicht falsch".
    Und explizit in diesem Tread hier besprechen wir das RK Manöver mit kleiner Crew bzw. singlehand. Da helfen keine auf eine Ausbildungscrew abgestimmten Unterrichtspläne.

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