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  1. #1
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    Standard Richtige Bootsgröße für 5 Wochen Familientörn Ostsee

    Wir wollen im Sommer 2020 einen längeren Familientörn (2 Erw. + 2 Kinder 4 + 8 J.) auf der Ostsee machen, 5 Wochen ab Heiligenhafen oder Flensburg.

    In der engeren Charteryacht-Auswahl sind im Moment:
    Bavaria 34, L9,99m B3,42m
    Bavaria 37, L11,3m B3,67m
    Oceanis 41, L12,38 B4,2m

    Unser Favorit ist die Bavaria 37, größen-mäßig ein guter Kompromiss zwischen Handling und Komfort/Platz.

    Die Oceanis 41 ist verlockend, allerdings waren wir noch nie länger auf der Ostsee unterwegs und ich befürchte in vielen Häfen eine sehr eingeschränkte Liegeplatzauswahl aufgrund der Breite.
    Oder ist gar selbst die Bavaria37 schon zu groß?

    Wir wollen mit den Kindern an Bord nicht oder selten in die Situation kommen, dass wir in einem neuen Hafen ankommen, in dem es zwar noch freie Plätze gibt, aber nicht für unsere Größe.
    Dass Häfen in der Hochsaison generell übervoll sein können, ist klar. Mir gehts gerade nur um eine Entscheidungshilfe bei der Bootswahl.

    Wäre für eine Einschätzung/ Erfahrungsbericht dankbar.
    Soll erstmal Richtung dän. Südsee gehen und dann weiter nördlich ggf. bis Westküste Schweden.

    Hab auch in anderen Beiträgen Hinweise gefunden in Richtung "Ostsee möglichst schmal", aber die waren meist über 5 Jahre alt, inzwischen kann sich ja vieles geändert haben.

    Besten Dank
    Stephan

  2. #2
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    Standard

    Ich hatte vor ca. 5 Jahren mal eine Oceanis 41 für die Dänische Südsee/ Fehmarn/ Heiligenhafen. Ist ein geräumges Schiff mit schöner Terrasse und Badeplattform für schwimmtaugliche Kinder, mit ausreichenden bis guten Segeleigenschaften, das ich immer wieder nehmen würde - aber nicht da. Mit dem Tiefgang von 2,1 M. haben wir damals z.B. im Svendborgsund auch in der Mitte des Fahrwassers tw. den Schlick mühsam durchpflügt. Die Ostsee ist in dieser Region an verschiedenen Stellen eher eine Pfütze.

    Damals war das in der Ostsee noch ein Boot das allein aufgrund der Grösse Nasenrümpfen auslöste, auch wenn es natürlich bei weitem nicht das grösste ist, auch dort nicht. Wir hatten in der Hochsaison keine Probleme aufgrund der Breite Liegeplätze zu finden, oft liegt man ja auch im Päckchen, da ist die erst recht ziemlich egal.

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von SteveUll Beitrag anzeigen
    Wir wollen im Sommer 2020 einen längeren Familientörn (2 Erw. + 2 Kinder 4 + 8 J.) auf der Ostsee machen, 5 Wochen ab Heiligenhafen oder Flensburg.

    In der engeren Charteryacht-Auswahl sind im Moment:
    Bavaria 34, L9,99m B3,42m
    Bavaria 37, L11,3m B3,67m
    Oceanis 41, L12,38 B4,2m

    Unser Favorit ist die Bavaria 37, größen-mäßig ein guter Kompromiss zwischen Handling und Komfort/Platz.

    Die Oceanis 41 ist verlockend, allerdings waren wir noch nie länger auf der Ostsee unterwegs und ich befürchte in vielen Häfen eine sehr eingeschränkte Liegeplatzauswahl aufgrund der Breite.
    Oder ist gar selbst die Bavaria37 schon zu groß?

    Wir wollen mit den Kindern an Bord nicht oder selten in die Situation kommen, dass wir in einem neuen Hafen ankommen, in dem es zwar noch freie Plätze gibt, aber nicht für unsere Größe.
    Dass Häfen in der Hochsaison generell übervoll sein können, ist klar. Mir gehts gerade nur um eine Entscheidungshilfe bei der Bootswahl.

    Wäre für eine Einschätzung/ Erfahrungsbericht dankbar.
    Soll erstmal Richtung dän. Südsee gehen und dann weiter nördlich ggf. bis Westküste Schweden.

    Hab auch in anderen Beiträgen Hinweise gefunden in Richtung "Ostsee möglichst schmal", aber die waren meist über 5 Jahre alt, inzwischen kann sich ja vieles geändert haben.

    Besten Dank
    Stephan
    Frage des Gelbeutels !!!
    Würde nicht über 37 Fuß gehen, 41 Fuß ist Knochenarbeit, An / Ab Legen, Segelsetzen usw

  4. #4
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    Weniger is' mehr.
    34' reichen vom Raumangebot her für zwei Erwachsene und zwei kleine Kinder vollkommen aus.
    Diese Schiffsgròße ist handlicher, kann auch mal gut vom Skipper allein angelegt gesegelt , bedient , abgehalten werden. Alle Krâfte sind geringer , das Schiff hat weniger Tiefgang, ist schmaler. Es ist zudem günstiger.

    Kurzum , Innen so groß wie nötig , dabei aussen so klein wie möglich.

    Ich würde die "kleine" Bav nehmen.
    Generationen von Seglern haben auf 26- 32' Familienschiffen glückliche Zeiten verlebt
    Warum sollte das bei euch anders sein ?
    Geändert von supra (12.09.2019 um 19:34 Uhr)
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  5. #5
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    +1
    Da können dann auch die Kinder (oder: das große Kind) eher etwas selbst bewegen. Und ihr habt mehr Liegeplatzmöglichkeiten. Unter 3,5m ist halt weniger als über 3,5m Breite.

  6. #6
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    +1
    Da können dann auch die Kinder (oder: das große Kind) eher etwas selbst bewegen. Und ihr habt mehr Liegeplatzmöglichkeiten. Unter 3,5m ist halt weniger als über 3,5m Breite.
    Ja, das kleine Kind bindet Fender an, das große Kind darf auf mal steuern, das kleine Kind will das dan auch, usw.
    Integration, die Familie eine Crew, eine Einheit.
    Das gelingt Kindern bei überschaubarer Größe des neuen " Heims" leichter.

    Es gibt da noch den sozialen Aspekt.
    Mit " kleineren " Schiffen und Kindern ist man unter den Eignern selbiger Schiffsgröße gern gesehen.
    Solidarisch das.
    Unnötige Übergröße des Schiffes hingegen wird oft negativ aufgenommen, gar abgelehnt.
    Warum ?
    Egal, is' so ( oft so) .
    Ischa so, je mehr Protz, desto unpersönlicher.
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
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    Bob Ross kucken !

  7. #7
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    Standard

    Vielen Dank in die Runde.
    Letztlich bestätigt das mein Bauchgefühl, das macht die Entscheidung leichter.
    Die 41er habe ich schon abgesagt, schwanke noch zwischen den beiden Bavarias, aber wahrscheinlich wird's die 34er.

    Besonderer Dank an supra für den schönen Satz: "Generationen von Seglern haben auf 26- 32' Familienschiffen glückliche Zeiten verlebt"

  8. #8
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    Standard

    @supra
    Wo hast DU den sozialen Aspekt her????
    A) jeder Schiffseigner erkennt, auch ohne Brille, ob ein großes Boot gechartert oder etwas eigenes ist. Warum ein großes Charterschiff in Seglerkreisen nicht gern gesehen oder asozial ist, muß Du mir noch mal mit Fakten(nicht „fakes“) erklären.

    B) Eine 37iger oder 41iger hat den Vorteil, dass sich jedes Familienmitglied irgendwo mal zurückziehen und seine Ruhe haben kann.
    C) Früher gab es noch den Kaiser, man fuhr mit dem Zelt in den Urlaub und der Besitz einer 22ft Yacht sorgte regelmäßig für einen Schrei nach einer möglichst hohen Vermögens- und Erbschaftssteuer. Heute gelten solche kleinen Schiffe, wegen ihrer Enge und dem mangelnden Komfort als „Asi“, Zelten ist ebenfalls nicht mehr mit Abenteuer verbunden, sondern gilt als komfortlose und spiessige Art des Reisens und den Kaiser wollen wir auch nicht mehr wiederhaben, weil der gleich wieder die Wehrpflicht einführen würde und das Militär auch nicht gerade mit Komfort verbunden wird.

    Dem TO würde ich empfehlen, die Schiffsgröße nach seinen Fähigkeiten auszuwählen, möglichst das größere Schiff auszuwählen, vor der verbindlichen Bestellung die AGB´s des Anbieters zu prüfen, den Pegelstand in der Brieftasche zu messen und dann, nur wenn Hochwasser in der Brieftasche herrscht, zu buchen und abzulegen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von SteveUll Beitrag anzeigen
    Vielen Dank in die Runde.
    Letztlich bestätigt das mein Bauchgefühl, das macht die Entscheidung leichter.
    Die 41er habe ich schon abgesagt, schwanke noch zwischen den beiden Bavarias, aber wahrscheinlich wird's die 34er.

    Besonderer Dank an supra für den schönen Satz: "Generationen von Seglern haben auf 26- 32' Familienschiffen glückliche Zeiten verlebt"
    Vorsicht! Supra sprach von der Vergangenheit, nicht von Heute und schon garnicht von der Zukunft!

  10. #10
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    Ja, das ist klar. Will ja auch mit einer 34er oder 37er los, und nicht mit 26-32'.
    Fand nur den Gedanken darin schön, dass im Leben die einfachen Dinge manchmal die wertvollsten sind und es einfach toll ist, dass wir als Familie überhaupt die Möglichkeit für einen solchen Törn haben.

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