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  1. #1
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    Standard Fenderprüfung

    Nach einem Törn auf dem Rhein Maren Kanal kam ich nach Niderviller zurück und musste beim Ausschecken festestellen, dass alle Fender durch Drücken an der Reling überprüft wurde.
    Da einer meiner Fender nicht mehr genug Luft hatte musste ich 30 € bezahlen.
    Frage an die Gemeinde, ist das üblich, zumal man ja Fender wieder aufpumpen kann.
    Also ich mache jetzt 49 Jahre Bootsurlaub, aber so etwas habe ich noch nie erlebt.
    Bitte nur um seriöse Meinungen.
    Besten Dank im voraus.
    Dies war meine bescheidene subjektive Meinung.

    Have a nice day
    Bemoostes Haupt

  2. #2
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    Absolute Abzocke und Frechheit.

    Das Gesetz möchte ich sehen, in welchem man den Luftdruck der Fender vorgeschrieben hat.
    Wer da bezahlt ist selbst schuld.

    Es gibt auch keine Vorschrift über die Art einer Abfenderung.
    Ich lann auch Holzbalken aussenbords hängen oder Kork- bzw. Tauwerkfender (Matroseneier).

    Man möge mir einmal den Paragraphen für die Bummsbeutel nennen.

    QUERULANT = https://blog650.wordpress.com
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  3. #3
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    DAS habe ich auch noch nie erlebt.

    Ich wage mal, die Vermutung zu äußern, dass einem Vercharterer, der sich diese Mühe macht, a priori das Ergebnis bekannt ist.

    Und dann ...

    LG

  4. #4
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    Lieber Bootsfreund,
    dann sollten Sie am besten nicht bei Kuhnle Tours in Niderviller chartern, wenn Ihnen diese Methode der Fenderberechnung-Begutachtung nicht gefällt.
    Ich habe vor Ort bezahlt, aber eine schriftliche Nachfrage bei der Geschäftsleitung blieb bis heute ohne Beantwortung.
    Wie schon gesagt, Fender kann man wieder aufpumpen, aber dumme Charterkunden, kann man so schon gut abzocken?
    Dies war meine bescheidene subjektive Meinung.

    Have a nice day
    Bemoostes Haupt

  5. #5
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    Der Vercharterer hatte wohl die 30€ bitter nötig. Ich finde so ein Verhalten nicht gut, aber wegen 30€ nun zu klagen ?
    Wähle in Zukunft einen anderen Vercharterer und die Sache ist gut!

  6. #6
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    Moin,

    also ich hab' noch nie gechartert, aber nach meinem Verständnis muß man nur für Schäden aufkommen, die man selbst verursacht hat. Wäre in diesem Fall ein geplatzer oder durchlöcherter Fender. Luftverlust durch's Ventil ist normal, daher kein Schaden und kann durch simples Nachpumpen behoben werden. Das ist aber Sache des Vercharterers.

    Wenn der Fender also wie oben beschrieben nicht beschädigt war, warum hast Du dann was bezahlt? Der Vercharterer muß einen Schaden beweisen, wenn er dafür Schadenersatz haben will. Da Du aber bezahlt hast, liegt der schwarze Peter jetzt bei Dir. Die 30 € kannst Du abschreiben.

    Unabhängig davon ist das beschriebene Verhalten des Vercharterers reine Abzocke unter Ausnutzung von Unerfahrenheit (oops, 49 Jahre Bootsurlaub??).
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  7. #7
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  8. #8
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    Hallo Jürgen,
    ja ich habe bezahlt, wollte mir den schönen Törn nicht kaputtmachen lassen. Das junge girl, dass die Abnahme machte hat auch nicht mit sich reden lassen.
    Ich will jetzt eigentlich nur wissen was Sache ist.
    Einen Fender habe ich in der Schleuse abgerissen, der ist verloren, den muss ich bezahlen ist mir schon klar. Aber ein etwas schlaffer Fender kann doch wieder aufgepumpt werden, dies weiß ich noch von der Themse, dort hat mich der Verscharterer auch einmal gehänselt und meinte den Fender müsste ich bezahlen, hat mir dann aber wieder den aufgepumpten präsentiert und gelacht.
    Im Juni war ich mit Locaboat in Burgund unterwegs, dort hatten wir zwei Fender verloren aber wieder aufgefischt.
    An der Basis hat man uns aber gesagt, dass wäre normal und wir hätten nichts zu bezahlen, waren eben gute Bootsvermieter und keine Geldschneider wie Kuhnle-Tours.
    Ich habe auch bisher in 49 Jahren Bootsurlaub auch noch nie Probleme mit Fendern oder sonstigen Schäden gehabt.
    Die Frage ist nur noch, wann ist ein Fender defekt und wann kann er wieder aufgepumpt werden?
    Handbreit unter dem Kiel.
    Roger
    Dies war meine bescheidene subjektive Meinung.

    Have a nice day
    Bemoostes Haupt

  9. #9
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    Zitat Zitat von Skipper4712 Beitrag anzeigen
    .......
    Einen Fender habe ich in der Schleuse abgerissen, der ist verloren, den muss ich bezahlen ist mir schon klar.......
    Die Frage ist nur noch, wann ist ein Fender defekt und wann kann er wieder aufgepumpt werden?
    Handbreit unter dem Kiel.
    Roger
    Die Frage ist, ob sich das ganze Theater um 30€ lohnt! Willst Du deswegen vor Gericht gehen, mit Gutachten und Gegengutachten?
    Mach Dich mal locker, der Bootsverleiher war mit Sicherheit nicht korrekt, wir alle wissen das jetzt und Du buchst Deinen Urlaub in Zukunft bei anderen Verleihern. Im Übrigen würde ich von jetzt an, an Deiner Stelle, stets eine Fender-Aufblaspumpe mitnehmen, dann kannst Du „platte“ Fender vor der Übergabe nochmal frisch aufpumpen.

  10. #10
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    Nur so eine Frage! Was wäre passiert, wenn Du die Zahlung verweigert hättest? Hätten sie dann Deine Kaution einbehalten?

    Es ist ein Prinzipfrage, derartige Methoden im Keim zu ersticken und dafür das Nötige zu tun. Fender unter Wasser drücken und prüfen ob er leck ist. Wenn nicht aufpumpen und der "Schaden" ist behoben. Mitteilen die freundliche Art und Weise mit Kunden umzugehen weiterzuerzählen. Das macht den Schaden für *****löcher größer als erwartet. Übigens ist das nicht auf die Region beschränkt.

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