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  1. #11
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Am BER hättest du noch sonstwer etwas geändert. Die Entscheidung am BER wurde gegen den Rat von Fachleuten durchgedrückt, von Wowereit und Co
    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    die bräsige Schleswig-Holsteinische Landesregierung weiss nicht, was der NOK für das Land bedeutet und ein Bundesverkehrsminister, der garnicht weiss, dass es den NOK gibt und der auch nicht weiss wo Kiel und Brunsbüttel liegen...
    Danke für die Bestätigung, das meinte ich mit Staatsversagen.

    China hat gerade den weltgrößten Flughafen in Betrieb genommen. Nach gerade einmal vier Jahren Bauzeit. Am BER werkeln Berlin und Brandenburg bisher drei Mal so lange und wann der dann tatsächlich eröffnet wird, steht in den Sternen.

  2. #12
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    Zitat Zitat von navbaer Beitrag anzeigen
    China hat gerade den weltgrößten Flughafen in Betrieb genommen. Nach gerade einmal vier Jahren Bauzeit.

    .
    Und zu welchem Preis? Wie viele tausende von Menschen wurden dafür zwangsweise umgesiedelt, enteignet, Dörfer platt gemacht, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Das darf nicht als positives Beispiel für die Realisierung von Großprojekten angeführt werden, es wundert mich sehr daß das von dir kommt . . .

  3. #13
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    " Staatsversagen" ischa nu' ' n büschen hochgegriffen.
    Das Thema entgleitet gen, nein , es ist Politik.
    Dat willhierkaum einer ,dieAdmininistration schon garnich' .
    Im Kern aber hatFranz schon wahr, diejahrzehntelange quasiveVerbeamtung aller Bediensteten der Wassserwirtschaftsämter zeigt letztendlich ihre Blüten.
    Der gemeine Bootfahrer ist kein Kunde , kein Arbeitgeber dem man Service bieten muss. Er ist untergeordneter Bittsteller mit dem man schalten und walten kan. Ganz sowie es jahrzehntelang gelernt und gelehrt wurde.
    Ihr kennt das sicher auch, inmeiner Heimatstadt wurde der Bürgerservice in den letzten zwei Jahrzehnten umgemodelt.
    Bei Neuantrag von Reisepass,Anmelung ,Umeldung von Whatever steht der Bürgerservice imVordergrund. Die ganze Chose wurde gut organisiert. Ichbin damit zufrieden.
    Warum nun diese Voergehensweise bis vor die Schleuse nicht durchgrschlagen ist ?
    Ich weiss es nicht. Niemand weiss es.
    Man kanndas natürlich schnelleinem bayerischem Verkehrsminister ankreiden..
    Der Mann hat keinen Plan, denkt nur Süd ,usw.
    Tja, und ?
    Man kann sich hier Dahingehend Luft machen.
    Und ?
    Man kann auch deutsche Und chinesische Flughäfen einbringen.
    Und ?

    Einjeder wird da seine subjektive Sicht einbringen.

    Zueiner gezielten Brschwerde an die Schleusenbesatzungen, an deren Weisungsberechtigten, an die touristischen Planungsstrategen führt das. alles jedoch nicht..

    Aber, sich Luft zu mache ischa auch nicht schlecht....
    Geht es jedoch stracks in die Politik, so mit pauschalen Anschuldigungen und Verurteilungen, geht mir dat zu quer,weil falsch und oberflâchligst.


    Für Stammtischniveau ist das Thema zu komplex., zu politisch.

  4. #14
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    Zitat Zitat von FRASIT Beitrag anzeigen
    Und zu welchem Preis? Wie viele tausende von Menschen wurden dafür zwangsweise umgesiedelt, enteignet, Dörfer platt gemacht, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Das darf nicht als positives Beispiel für die Realisierung von Großprojekten angeführt werden, es wundert mich sehr daß das von dir kommt . . .
    Letztes Jahr war ich in China und habe gelernt, dass man dieses Land nicht mit unseren Maßstäben beurteilen kann. Peking hat inzwischen 20 Millionen Einwohner, überall sieht man Ansammlungen von rund zehn 30stöckigen Hochhäusern. Darin leben die Leute, die aus den Dörfern im Umland stammen. Mir wurde erklärt, dass es wegen der modernen Erntemaschinen kaum noch Arbeit auf dem Land gibt und deshalb die Menschen in die Ballungsräume umgesiedelt werden. Dort gibt es offenbar genügend Arbeit. Die Wanderarbeiter, von denen man in Deutschland hört und die in sehr prekären Verhältnissen leben, stammen nicht aus den Regionen der Ballungsräume, es sind nicht die Menschen aus den plattgemachten Dörfern.

    Mir ist bewusst, dass man bei einem kurzen Aufenthalt in einem so riesigen Land nur wenig von dem Land versteht und dass unsere chinesischen Begleiter nichts Schlechtes über ihr Land erzählen würden. Aber durch die deutsche Brille kann man von China überhaupt nichts verstehen.

  5. #15
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    Zitat Zitat von supra Beitrag anzeigen
    …………………..
    Der gemeine Bootfahrer ist kein Kunde , kein Arbeitgeber dem man Service bieten muss. Er ist untergeordneter Bittsteller mit dem man schalten und walten kan. Ganz sowie es jahrzehntelang gelernt und gelehrt wurde.
    ……...

    …. und wenn Du nach Helgoland segelst, bist Du nicht Kunde, Gast, Besucher, … , Du bist ein "ortsfremdes Sportboot", so steht es auf dem Quittungszettel. Bezeichnend, nicht wahr?

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #16
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    Zitat Zitat von navbaer Beitrag anzeigen
    Danke für die Bestätigung, das meinte ich mit Staatsversagen.

    China hat gerade den weltgrößten Flughafen in Betrieb genommen. Nach gerade einmal vier Jahren Bauzeit. Am BER werkeln Berlin und Brandenburg bisher drei Mal so lange und wann der dann tatsächlich eröffnet wird, steht in den Sternen.
    Hallo,

    ok,
    der BER ist kein Staatsversagen, er ist ein Wowereitversagen, ganz klar!
    Mehr als sich den Mund fusselig zu reden, konnten die fachkundigen Beamten nicht.
    Der Töffel sticht in dem Fall halt über.

    Die Beamte am BER konnten nur hilflos mit ansehen, was Wowereit so meinte machen zu wollen.

    Bezüglich China:
    Die Bedingungen in China sind intern nach Gusto zurechtgeschoben, ohne Rücksicht auf Verluste.
    Das zu bewundern finde ich sehr zweifelhaft.


    Peter

  7. #17
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    Staatsversagen? Nein, überhaupt nicht!! Es ist der Mangel an Interesse der Politik, die Infrastruktur zu warten und Instandzusetzen.
    Es ist ebenfalls eine Abwägung „schwarze Null“ gegen „NOK Instandsetzung“...und wenn selbst die betroffene Landesregierung sich in Berlin für den Kanal und die Schleusen einsetzt, dann passiert da auch nix!!

    Auch der BER ist kein Staatsversagen, sondern ein Beweis, dass die Bauaufsicht und die Chefs der BER GmbH schlicht und ergreifend inkompetent waren und sind. ....und das waren keine Beamten

  8. #18
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    ………….... ....und das waren keine Beamten
    Noch eine Lanze für die Beamten gebrochen:
    Bei dem Riesentheater um die Führerscheinreform war ich mit den Verbänden (ADAC) und mit dem Ministerium im Dialog. Die vernunftorientierten Fachleute saßen im Ministerium!
    Entschieden haben jedoch die Lobbyisten.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  9. #19
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Auch der BER ist kein Staatsversagen, sondern ein Beweis, dass die Bauaufsicht und die Chefs der BER GmbH schlicht und ergreifend inkompetent waren und sind. ....und das waren keine Beamten
    Hallo,

    soso.
    Du ahnst leider nicht, wieviel detailkompetente Beamte _tatsächlich_ noch fürs Gemeinwohl tätig sind.
    Beim BER durfte ein technischer Volltrottel viel schräg einspuren.
    Der Trottel versteht heute noch nicht, dass Fachleute den Mist immer noch nicht auf die Spur gebracht haben.


    Peter

  10. #20
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Staatsversagen? Nein, überhaupt nicht!! Es ist der Mangel an Interesse der Politik
    Naja, dann wäre die Frage, woran die Politik denn interessiert ist.

    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Auch der BER ist kein Staatsversagen, sondern ein Beweis, dass die Bauaufsicht und die Chefs der BER GmbH schlicht und ergreifend inkompetent waren und sind.
    Und woran liegt es, dass für eine solche nicht gerade unwichtige Aufgabe inkompetente Chefs eingesetzt wurden?

    Beispiele für neudeutsches Staatsversagen gibt es zuhauf. Kennt jeder, brauche ich nicht weiter auszuführen. Schließlich will ich hier nicht in einen falschen Verdacht geraten.

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