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  1. #1
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    Standard Schwergängiges Ruder

    Ich habe eine Phobos 29 (BJ 2018) am Neusiedler See. Das Ruder ging immer schwer. Aber letzte AUfahrt am Wochenende ging garnichtsmehr. Aufgrund von wenig Wasser musste ich das Ruder leicht anwinkeln. War nahezu unsteuerbar. Musste mit meinem Crewmitglied alle 10 Minuten wechseln. Was ist da los???

  2. #2
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    Standard

    Es könnte an der Mondfeuchte liegen

    Eine Möglichkeit ist nicht die Mondfeuchte, sondern die Feuchte im Allgemeinen.
    POM, ein Copolymer (z.B. Delrin), beliebter Lagerwerkstoff nimmt Wasser auf. Dadurch quillt das Material. Ist das Lagespiel eng gewählt, so kann es zum Klemmen kommen.
    Nichts fürchtet der Segler so sehr wie Spiel im Ruderlager, dabei ist das völlig ungefährlich. Ein Ruder das schlackert ist mir jedenfalls lieber als ein das klemmt.

    Tausend andere Möglichkeiten sind denkbar. Bei Baujahr 2018 würde ich das Problem vom Hersteller lösen lassen.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  3. #3
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    Mein Fehler. Ich war ungenau. Das Ruder ist nur unter Fahrt schwergängig. Im Stand gibt es kein Problem. Oder bekommt das Lager in Fahrt soviel Druck, dass es deswegen reibt?

    danke für die Antwort

  4. #4
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    Zitat Zitat von HellBau Beitrag anzeigen
    Mein Fehler. Ich war ungenau. Das Ruder ist nur unter Fahrt schwergängig. Im Stand gibt es kein Problem. Oder bekommt das Lager in Fahrt soviel Druck, dass es deswegen reibt?

    danke für die Antwort
    Geht das Ruder schwergängig oder hat es einen hohen Ruderdruck bei angewinkeltem Blatt? (entscheidender Unterschied)
    Ist die Balancierung gestört (bei angewinkeltem Blatt) entsteht ein (hoher!) Ruderdruck, Hebelgesetz.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  5. #5
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    Ist das ein Konstruktionsfehler? Brauche ich da ein ganz anderes Ruderblatt? gibt es eine einfache Lösung? Ich bereite gerade ein MAil an die Werft vor.

    Danke
    Hellmuth

  6. #6
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    Zitat Zitat von HellBau Beitrag anzeigen
    Ist das ein Konstruktionsfehler? Brauche ich da ein ganz anderes Ruderblatt? gibt es eine einfache Lösung? Ich bereite gerade ein MAil an die Werft vor.

    Danke
    Hellmuth
    Erhöhter Ruderdruck bei angestelltem Blatt ist kein Konstruktionsmangel, das Hebelgesetz ist unerbittlich und keine Werft kann dem widerstehen.
    Falls das Ruder im Lager klemmt ist das ein Reklamationsgrund.
    (ja wat den nu´)

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  7. #7
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    Alles klar. habs, denke ich, verstanden. vielen Dank

  8. #8
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    Die Phobos hat ein angehängtes Senkruder, mit klemmendem, aufgequollenen Lager der Ruderwelle is' da also nix.
    Der TE sollte einfach mal den Niederholer des Ruderblatt krâftig antrecken, das Blatt bis z. vorderen Anschlag absenken.

    Der TE schrieb dass er das Blatt wegen Flachwasserfahrt etwas hochgenommen hatte, das führt natürlich zu höherem Kraftaufwand an der Pinne.
    Wird das Wasser wieder tiefer, kann man das Blatt , insbesondere auf Am- Wind Kurs , allermeist nicht komplett wieder absenken -- auch nicht mit Talje , oder Klappläufer am Niederholer.
    Man muss dazu kurz in den Wind, nimmt so "Druck" vom Blatt .
    Danach wird das Blatt wieder in die richtige Balancierung runtergerackt und weiter geht's .

    Es ist denkbar dass der TE nach der Flachwasserfahrt den Niederholer des Blatts wieder mit max. Kraft dichtgezogen hat.
    Bei Fahrt aber reicht diese Kraft nicht aus, das Blatt blieb stark untebalanciert, es kam nicht einmal in die Nähe des vorderen Anschlags.
    Geändert von supra (23.09.2019 um 18:21 Uhr)

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