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  1. #1
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    Standard Bootwächter auf Arduino Basis als Winterprojekt

    Liebe Gemeinde

    Ich weiss, es gab schon ein paar Startversuche zu einem solchen Projekt (Merger etc.), ich probiers nochmals und hoffe keine Doppelspur zu eröffnen denn meine Idee ist auch ein bisschen anders.

    Also:

    Ein auf Arduino basierender Bootswächter der folgendes überwacht:

    Batteriespanungen und Temperaturen der Batterien
    Temperatur und Feuchte im Innenraum
    Zwei Bilgewächter (Wassersensor und falls die Bilgenpumpe anspringt)
    Gaswächter (CO, CO2, Butan, Propan, NO2)
    Alarmanlage per Bewegungsmelder

    Das Kistchen soll entweder über WLAN oder Mobilnetz ein Webseite zur Verfügung stellen wo die Werte abgelesen, die Alarmwerte eingestellt und die Sensoren ab und angeschaltet werden können.

    Bei Alarm per SMS und/oder eMail resp. Buzzer alarmieren.

    Anmerkungen:

    Das Projekt von Herrn Merger hat ja sehr den eigenen Stromverbrauch im Fokus, das versuch ich schon gar nicht und geh davon aus, das 12 Volt vorhanden ist, wobei natürlich trotzdem möglichst wenig Strom verbraucht werden soll. Viel Strom brauchen die Dinger ja alle nicht und Solarzellen haben fast alle auf dem Schiff.

    Extreme Billig muss das auch nicht sein, ich bin für Arduino Yun oder MKR GSM , Grove Shield etc. das ganze wird dadurch komfortabler zum bauen und immer noch für unter 100 machbar, was angesicht der eventuell vermeidbaren Schäden ja vernachläsigbar ist.

    Ich lass das mal so stehen und beobachte mal den Feedback von allenfalls interessierten Mitmachern hier

    Auf jeden Fall allen eine schöne Zeit wünscht

    Cpt. Holzschnauz

  2. #2
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    Hallo Cpt. Holzschnauz, so ungewöhnlich ist Dein Projekt nicht, aber es ist vielleicht das falsche Forum, denn mein Arduino-AP ist gerade an den Klippen der Ignoranz hier wiedermal gescheitert. Meine trotzige Reaktion darauf: Dann mach ichs halt alleine!
    Trotzdem einige Tips von mir: Fange mit dem Arduino Uno an, der hat einfach mehr Substanz und versickert nicht so leicht auf Deinem Schreibtisch. Für die endgültige Ausführung nimm den Nano, der hat zwar die gleichen Ein- und Ausgänge, ist aber viel billiger und kleiner. das Programm muß nur für den Nano assembliert werden, dann läuft es ganz genauso wie auf dem Uno.
    Die Meßeingänge sind allesamt unkritisch und sehr simpel. Etwas schwieriger und vor allem schwieriger zum Laufen zu bringen ist die Verbindung zu einem GSM-Modul, oder WiFi-Modul (was auch für den Nano erhältlich ist). Da lohnt sich jedoch jede Mühe, denn das ist für viele andere Projekte auch einsetzbar.
    Ich habe inzwischen einiges an Erfahrung zum Thema und gebe das auch gerne hier zum Besten, und hoffe, daß das nicht gleich von den Besserwissern zerpflückt wird!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #3
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    Hallo Sucher

    Danke für den Hinweis, ich bin da schon weiter, den Uno/Nano hab ich schon hinter mir...;=)
    Einen Nano halt ich für ungeeignet (SMD, keine Shieds) und den Uno mit Shield auf GSM/WLAN aufrüsten reicht für dieses Projekt nicht, da brauchts etwas mehr CPU-Power auf der Internetseite.

    Ich hab mit dem Yun gestartet weil es bei mir im Hafen ein WLAN gibt und das Linux halt die ganze Netzwerk/Webserver/eMail versenden etc erledigt, das ganze läuft auch schon in den einzelnen Teilen.

    Gefragt sind KnowHow im Bereich Programmierung der Bridge Linux/Arduino, vor allem auf der Linux-Seite vom Arduino Yun, sowie natürlich wie immer Code Review. Anyone?

    Fragen an nw: Hast Du den ein Forum gefunden oder bist jetzt am selber machen? Wo steckst Du denn im Projekt?

    Viele Grüsse

    Cpt. Holzschnauz

  4. #4
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    Hallo Cpt. Holzschnauz , warum mißfällt Dir der Nano? Über die Verwendung von passenden Shields für den Uno bin ich längst hinaus. Ich arbeite mit (chinesischen) Modulen, die es nicht nur passend für den Nano gibt. Und der Nano hat wirklich genug Rechenpower.
    Ich habe eine ganze Reihe von Arduino-Projekten in der Röhre, eine Alarmzentrale ist auch dabei, ein GSM-Modul dran, und fertig wäre das, was Du brauchst.
    Bei mir ist das zentrale Projekt ein Autopilot, eine erste, vorläufige und vor allem funktionsfähige Variante habe ich hier vorgestellt, mit dem bekannten Ergebnis. Mit dem AP habe ich mich seit ca. 4 Jahren beschäftigt, und mehrere Male hier versucht, Mittäter zu finden. Wie gesagt, mittlerweile mache ich alles alleine. Mit alles meine ich wirklich alles, also auch die mechanische Ausarbeitung, wobei z.B. die eventuelle Erstellung einer Platine für einen Einzelnen echte Nachteile, und für mehrere Täter entsprechende Vorteile brächte.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  5. #5
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    Hallo Sucher

    Ich glaub wir schreiben etwas aneinander vorbei, ich hab nichts gegen den Nano aber der ist gebaut für enge Platzverhältnisse resp IoT, für eine Konfiguration per Website, eMail etc hat der nicht nur zuwenig CPU sondern vor allem Speicher etc. Mailclients und Webserver usw. willst Du ja nicht auch noch selber im Arduino IDE coden und Fernprogrammierung des Arduino ist ja auch noch nötig.

    Platinen erstellen und löten etc will ich eigentlich nicht resp. ist unnötig, ich nehm Grove Seeed Komponenten.
    Ich mach auch mal etwas weiter und wart mal ab, ob sich hier noch was tut...

    Beste Grüsse

  6. #6
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    Hallo Cpt. Holzschnauz. wenn Du z.B Bilder übertragen willst, etwa wie Webcam, dann ist der Arduino in der Tat ungeeignet. Dafür hat er weder genug Rechenpower noch Speicherplatz. Dann wäre allerdings der Raspberry Pi die bessere Wahl. Dafür mußt Du allerdings nichts Neues entwickeln, da gibt es längst fertige Konzepte aus dem Regal. Wenn Du jedoch einzelne Parameter überwachen willst, wie etwa Bordspannung, Ladestrom der Solarpanels, Wasserstand in der Bilge oder ähnliches, dann ist der Arduino unschlagbar.
    Bei all den Neuentwicklungen ist auch immer die Frage, was ist an zusätzlichen (fertigen) Modulen zu welchem Preis erhältlich. um das Projekt möglichst einfach zu gestalten, und da hat zweifellos der Arduino die Nase ganz weit vorne.
    Nicht zu vergessen ist der Programmieraufwand. Wenn Du nicht gerade ein IT-Profi bist, wirst Du die Einfachheit des Arduino-C zu schätzen wissen. Es gibt auch eine sehr, sehr große Gemeinde von Anwendern, die sich in Foren austauschen, da findest Du Hilfe für nahezu jedes Problem- Je exotischer die Hardware und umso spezieller die Anwendung, umso mehr bist Du auf Dich alleine gestellt, sprich verlassen.
    In diesem Forum hier engt sich das nochmal ein ganzes Stück ein. Ich denke, weil der Markt bei den Freizeitseglern sehr klein ist, sind die professionell angebotenen elektronischen Ausrüstungen auf einem technischen Stand, der dem Standard z.B. der Mobiltelefone mehrere Jahrzehnte hinterherhinkt. Gleichzeitig ist selbst für viele "Fachleute" die ganze Elektronik und Computerei ein Buch mit sieben Siegeln. Ebenda tut sich eine Spielwiese auf, auf der ich mich gerne bewege. Mir ist allerdings eher unverständlich, warum sich andere aus diesem Forum nur schwer oder meist gar nicht hierfür begeistern lassen. Versuche, das zu ändern, endeten stets in Frust.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  7. #7
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    Hi,

    Projekte mit Arduinos zur Meßwertübertragung auch per Web sind im Netz als Tutorials ergoogelbar. Das geht mit Unos und shield.
    Ich selber betreibe zu Hause einen Arduino Mega, der mit einer Schnittstelle an meine Heizung angeschlossen ist und per Webseite sämtliche Parameter der Heizung (das sind reichlich) übers Netz (VPN) für mich abrufbar und einstellbar bereitstellt.
    In dem Verbund im Haus sind noch ein paar andere Features enthalten ist hier aber nicht von Belang.

    Also m.M. nach reicht ein Arduino Uno / Mega durchaus aus und die sind relativ einfach zu programmieren weil gut im Netz dokumentiert und reichlich Beispiele / Tutorials abrufbar sind.

    Grüße

    Andreas

  8. #8
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    Hallo, es gibt bekanntermaßen eine ganze Reihe von verschiedenen "Shields", die sich direkt an den Uno oder Mega anstecken lassen.Man bekommt somit ein nahezu fertiges System mit geringstem Verdrahtungsaufwand. Nimmt man auch noch die Programmbeispiele von Shieldhersteller, geht alles wie von selbst und läuft ziemlich sicher. Dieses scheinbar naheliegende Verfahren hat jedoch gravierende Nachteile:
    1) Die Steckverbindung ist nicht seetauglich. Was auf dem Schreibtisch oder auch im häuslichen Heizungskeller ohne Problem funktioniert wird sich unter Seelufbedingungen sehr schnell als unbrauchbar erweisen.
    2) Die verschiededenen Shields sind untereinander meist nicht kompatibel, weil die verwendeten Pins sich gegenseitig stören, Es läuft auf nur eine Anwendung pro Arduino hinaus, Kombinationen sind schwierig bis unmöglich.
    3) Letztlich erweist sich die Menge an verfügbaren passenden Shields als doch ziemlich begrenzt, je spezieller die Anwendung, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, ein passendes Shield zu finden.
    4) Diese fertigen, aufsteckbaren Shields sind für meine Begriffe ziemlich teuer, genauso braucht man einen teuren orginal Uno oder Mega, um das überhaupt aufstecken zu können.
    Selbstverständlich habe ich auch mit einem original Uno und einem orginal Shield angefangen und damit meine ersten Gehversuche unternommen. Wenn man dann weiter voranschreiten will, stößt man sehr schnell an die oben angemerkten Grenzen. Die mögliche Lösung schaut so aus: Man nimmt einen Arduino Nano (1,99€) zusammen mit chinesischen Modulen, deren Preise sich in ähnlichen Dimensionen bewegen und für soviele Anwendungen erhältlich sind, was ich bisher nicht ausloten konnte, ich habe noch für jede denkbare Anwendung ein passendes Modul gefunden.
    Dieses Verfahren hat selbstverständlich auch Nachteile;
    1) Es gibt nichts zum einfach draufstecken, man muß alles einzeln verdrahten und wissen welchen Pin wohin.
    2) Es gibt zwar meist Programmbeispiele und Libraries, man kann jedoch überhaupt nicht damit rechnen, daß es sofort und ohne Problem läuft.
    3) Nur für einen Versuchsaufbau auf dem Schreibtisch ist die Verdrahtung per Breadboard brauchbar für das endgültige Produkt sind gelötete Verbindungen unabdingbar.
    Die Vorteile sind jedoch durchschlagend:
    1) Man ist völlig frei in der Auswahl und Verteilung der Pins, man kann dadurch den Arduino wirklich komplett ausreizen.
    2) Angesichts des niedrigen Preises hat man bedeutend weniger Angst, etwas kaputtzumachen, was speziell am Anfang einer Entwicklung leicht passieren kann.
    3) Die chinesischen Module sind meist auf dem allerneuesten Stand der Technik, man kann damit Dinge realisieren, die bei "üblichen" zu kaufenden Geräten erst in Jahren oder gar Jahrzehnten erhältlich sind.
    Das Haupthindernis liegt jedoch im Kopf des Anwenders, aller Anfang ist schwer!, Aber: Per aspera ad astra! (*)
    Viele Grüße
    nw

    * Durch Schwierigkeiten in den Himmel
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  9. #9
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    Hi,

    och sucher, mir ging es nur darum, dass ein Arduino durchaus genug Rechenleistung hat um eine weboberfläche für so´n paar Ein/Ausgänge zu Verfügung zu stellen.

    Welchen Vertreter der Arduino-Familie oder welchen Clon man schlussendlich wählt ist Geschmackssache.

    In einem muss ich Dir wiedersprechen: Mit chinesischen Clons habe ich tlws. eher schlechte Erfahrung gemacht und auch eine Verbindung zw. Shield und Arduino bekommt man "Seefest" hin.

    Grüße

    Andreas

  10. #10
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    Hallo, ja, da ist viel Geschmacksache dabei. Meine Wahl fiel auf den Nano, weil er nahezu die komplette Ausstattung identisch mit dem Uno hat, trotzdem erheblich billiger und viel kleiner ist. Daß man keine Shields aufstecken kann, tut mir nicht weh, weil die sowieso nicht verwende. Es gibt Klone, die noch kleiner und noch billiger sind, z.B. den Micro, der ist aber nicht mehr vollständitg kompatibel.

    Diese Steckverbindungen sind definitiv nicht dauerhaft seefest. Du kannst selbstverständlich das Teil auf dem Schiff nutzen, solange es funktioniert, leider wird das nicht allszu lange sein. Ich meine, man sollte sich bei Anwendungen unter Seeluftbedingungen an den mil-Regeln orientieren, und dafür sind derartige Steckverbinder nicht zugelassen, Lötverbindungen aber schon. Es gilt auch da Murphy's Law: Wenn etwas ausfallen kann, wird es das ganz sicher tun, und das mit dem größtmöglichen Schaden!

    Lötverbindungen sind am einfachsten und sichersten, wenn man eine speziell angefertigte Platine hat. Es geht aber vor allem für Einzelstücke auch akzeptabel mit einer "Experimentalplatine" mit aufgelöteten Drähten.

    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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