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  1. #1
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    Standard Zulassung einer Hochseeyacht in Deutschland nicht möglich?

    Hallo zusammen,

    ich bin deutscher Staatsbürger und lebe in der Schweiz. Einen deutschen (Zweit-)Wohnsitz habe ich nicht. Ich möchte eine Hochseeyacht kaufen und zulassen.

    Als Deutscher darf ich keine Yacht unter Schweizer Flagge zulassen.

    Allerdings hat mir jetzt das Seeschifffahrtsregister in Hamburg mitgeteilt, dass ich auch keine Yacht unter deutscher Flagge registrieren darf, da ich keinen Wohnsitz in der EU habe.
    Das hat mich total überrascht.

    Was ist die Meinung im Forum, in welchem Land ich dann wohl am besten eine Yacht zulassen könnte oder sollte?

    Danke vorab für's Feedback!

    Martin

  2. #2
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    Standard

    Das ist das Problem der Steuerflüchtlinge, in ihrem Exilland sind sie nicht gerade sehr beliebt. Sie verweigern ihren Betrag zu Unterhaltung der Infrastruktur in ihrem Heimatland, wollen sie aber nutzen. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn da ein P vorgesetzt wird.

  3. #3
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    Zitat Zitat von erpel-ernst Beitrag anzeigen
    Das ist das Problem der Steuerflüchtlinge,......
    .

    So so , der TE ist also Steuerflüchtling.


    .
    Genialer Dilletant, Anna Lüses Bruder
    Schabowski: " ...sofort, unverzüglich. "
    Bob Ross kucken !

  4. #4
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    Die neidgesteuerten Bemerkungen sind völliger Blödsinn.
    An den TO:
    Du kannst tatsächlich Dein Schiff nicht ohne deutschen Wohnsitz registrieren lassen.
    Es ist Dir aber erlaubt, Dein Schiff in D registrieren zu lassen und dabei eine Person zu benennen, die bei Rückfragen, Anfragen durch Deutsche Behörden Auskunft geben muss.
    Die Registrierungsunterlagen gibt es beim BSH, der auch den vereinfachten Messbrief ausstellt und mit dem Antrag an das Seeschiffsregister schickt.
    Diese benannte Person, kann Dein Notar, ein Rechtsanwalt, ein, in D. Lebendes Familienmitglied sein, dem Du vertraust. Du musst nur sicherstellen, dass behördliche Anfragen unverzüglich an Dich weitergeleitet werden.

  5. #5
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    Zitat Zitat von erpel-ernst Beitrag anzeigen
    Das ist das Problem der Steuerflüchtlinge, in ihrem Exilland sind sie nicht gerade sehr beliebt. Sie verweigern ihren Betrag zu Unterhaltung der Infrastruktur in ihrem Heimatland, wollen sie aber nutzen. Da muss man sich dann nicht wundern, wenn da ein P vorgesetzt wird.
    Es gibt sehr viele, einfache aber auch hochqualifierte Arbeitnehmer, die im Ausland arbeiten. Manche finden in der Schweiz eine Anstellung, andere wie ich verdingen sich in den NL, BE, F etc. Und zahlen dort ihre Steuern und nich unerheblichen Sozialabgaben.
    Unter diesen Arbeitnehmern gibt es keine Steuerflüchtlinge, höchstens welche, die statt dem Deutschen Steuerzahler auf der Tasche zu liegen, ins Ausland gehen um dort in ihrem Beruf arbeiten zu können.
    Aber, so eine Differenzierung übersteigt wohl Deinen geistigen Horizont! Du kannst einem in dieser Hinsicht richtig leid tun!!

    P.S. Hochseeyacht heisst übrigens auch nicht, dass es sich um ein Millionen-€ Objekt handelt. Jede, in die CE Kategorie A fallende Yacht ist eine Hochseeyacht!!

  6. #6
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    Danke, "erpel-ernst", für die nicht gerade konstruktive Antwort, die ich dazu als beleidigend empfinde.
    Ich habe 25 Jahre in Deutschland gearbeitet und Steuern gezahlt. Seit zehn Jahren arbeite ich in der Schweiz und zahle hier Steuern und meine Sozialabgaben.
    Sie sollten vorsichtig sein mit der Aussage "Steuerflüchtling"!!!

  7. #7
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    Danke, "2ndtonone", für den Kommentar!
    Tatsächlich handelt es sich bei der gebrauchten Yacht wirklich nicht um ein Millionenobjekt.
    Geändert von Martin_ZH (26.10.2019 um 13:36 Uhr)

  8. #8
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    Erpel-Ernst "erbricht" sich anscheinend aus Neid hier im forum schon lànger die Galle aus dem Hals, nicht nur hier auch in anderen Themen.
    Mein ehemaliger Trimaran war hier in D-Land viele Jahre angemeldet und versichert obwohl ich in Asien gelebt und gearbeitet habe.
    Ich hatte deshalb nie irgendwelche Probleme.
    Wie es beim Kauf und anschließender Registrierung aktuell ausschaut, siehe oben,
    denn ...
    "geht nicht, gibt's nicht"
    Handbreit
    Toto
    https://forum.yacht.de/showthread.ph...ersuch/page100
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  9. #9
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    einen 2. wohnsitz bei jemand dem du vertraust in dtland anzumelden dürfte in den meisten gemeinden auch nicht alzu viele nebenwirkungen haben
    letztlich auch dort muss dein vertrauter ggfls. kontakt herstellen oder post weiterleiten

    heimathafen im ausland verwirrt auch viele

    haribo

  10. #10
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    Zitat Zitat von Martin_ZH Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich bin deutscher Staatsbürger und lebe in der Schweiz. Einen deutschen (Zweit-)Wohnsitz habe ich nicht. Ich möchte eine Hochseeyacht kaufen und zulassen.

    Als Deutscher darf ich keine Yacht unter Schweizer Flagge zulassen.

    Allerdings hat mir jetzt das Seeschifffahrtsregister in Hamburg mitgeteilt, dass ich auch keine Yacht unter deutscher Flagge registrieren darf, da ich keinen Wohnsitz in der EU habe.
    Was meinst Du denn genau mit "zulassen"? Das Seeschifffahrtsregister ist vergleichbar mit einem Grundbuch, z.B. kann man das Schiff beleihen (Hypothek). Die Frage ist, ob Du sowas überhaupt brauchst. In Deutschland sind Bootspapiere nicht vorgeschrieben. Im Ausland wird danach gefragt, fast immer in kostenpflichtigen Häfen um das Liegegeld zu berechnen, selten von Behörden (Zoll, Polizei, Grenzschutz). Hier werden also Bootsdokumente erwartet.

    Eine Möglichkeit ist der "Internationale Bootsschein" (IBS), der deutschen Bootseignern sowie ausländischen Bootseignern mit festem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt (wird)(Zitat). Alternativ beantragt man das "Flaggenzertifikat" des BSH, das für Schiffe im Eigentum von Staatsangehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft ausgestellt (wird) (Zitat).

    Wohnsitz in Deutschland ist also (in Deinem Fall) nicht erfordert. Beide Dokumente werden im Ausland als Bootspapiere anerkannt. Das Flaggenzertifikat wird nicht für Schiffe länger als 15m ausgestellt. Der IBS muß nach 2 Jahren verlängert werden, das Flaggenzertifikat nach 8 Jahren (spart also Bürokratie und Kosten).
    Gezeitenrechnung nach ATT => http://tidal-prediction-worksheet.jimdo.com

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