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  1. #1
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    Standard Größtes trailer- und slippbares Boot?

    ICH BIN MIR NICHT SICHER, OB DER THREAD
    HIER HER GEHÖRT!!!!!!!!!!!!!!!!

    Hallo Segel-Gemeinde,

    bin neu hier (und auf dem Wasser) und hoffe, das man hier
    langfristig einen Anker in Sachen Segel-Erfahrungsaustausch
    legen kann! :rolleyes:
    Wir (meine Frau und ich) machen gerade einen SFB-See und wollen
    nächstes Jahr den SKS bestehen. :cool:

    Gleichzeitung sind wir auf der Suche nach einen Boot mit
    ein wenig Komfort um
    1. im Plobsheimer Becken segel zu lernen (nur slippen möglich)
    2. gemütlich über die alten Kanäle zu schippern, z.B. im Elsass
    3. im Mittelmeer oder der Ostsee entlang der Küste
    zu segeln.

    Preisfrage: welches ist das größte trailer- und slippbare Boot was je
    gebaut wurde (und was man heute noch kaufen kann ohne sich
    auf ewig zu verschulden)? Die Einschränkungen beziehen sich auf
    die 2,50 Breite und die Frage ob man das Boot
    sicher und in WOCHENENDangemessener Zeit geslippt bekommt.
    Das Gewicht spielt keine Rolle.

    Ich habe schon ein gewisse Vorstellung von einer Neptun 22
    aber da muss es doch noch was anderes geben, oder?

    Super cool wäre natürlich ein entsprechendes Boot, mit
    dem mach auch mal einen längeren Schlag über die Ostsee
    machen kann - auch bei BF 6!
    Ja schon klar: irgendwo muss man Kompromisse machen...


    Schonmal vielen Dank für die Infos
    maddin2

  2. #2
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    Standard

    ewig ist relativ, farr 400 auf kipptrailer ist ziemlich gross gewesen 2012

    etap 24i? dragonfly 28?

    http://sailinganarchy.de/html/assets...koenig_007.jpg
    Geändert von haribo (09.11.2019 um 04:05 Uhr)

  3. #3
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    Standard

    Zitat Zitat von maddin2 Beitrag anzeigen
    ……………………………...

    Gleichzeitung sind wir auf der Suche nach einen Boot mit
    ein wenig Komfort um
    1. im Plobsheimer Becken segel zu lernen (nur slippen möglich)
    2. gemütlich über die alten Kanäle zu schippern, z.B. im Elsass
    3. im Mittelmeer oder der Ostsee entlang der Küste
    zu segeln.

    ……….. auch mal einen längeren Schlag über die Ostsee
    machen kann - auch bei BF 6!
    ……..
    Bin mir ziemlich sicher, dass sich das Pflichtenheft mit zunehmender Erfahrung ändern wird.

    zu1) Um Segeln zu lernen ist die Jolle das ideale Boot. Nicht so eine verbleite Möchtegernjolle, sondern ein Klassiker 420er, 470er, Korsar, ….. Vielleicht nur für ein Jahr. Den Wertverlust bei einem gebrauchten Boot kann man vernachlässigen

    zu2) Um gemütlich über die Kanäle Frankreichs (8500km) zu schippern ist ein Motorboot ideal. Ein Segelfreund kommt gerade vom Mittelmeer zurück in den Norden. Nach seiner Aussage ist 1,5m Tiefgang schon grenzwertig.

    zu3) In Küstennähe zu segeln ist mir zu riskant. Schiffe gehen am Land kaputt. Wer den Löwengolf schon mal bei Tramontana gegenan geknüppelt ist, hat seine Meinung vom lieblichen Mittelmeer geändert. Wer auch nur mal bei West 6 von Heiligenhafen nach Kiel gesegelt ist sieht das Küstensegeln mit anderen Augen. Mit der favorisierten Neptun 22 würde ich es lassen.

    An nächsten, Kompromisse vorausgesetzt, kommt Deinen Wünschen ein Jolli, Ein Zwanziger ist schon ganz schön komfortabel, lässt sich Trailern und slippen und hat eine variablen Tiefgang. Schläge über offenes Wasser erfordern allerdings einige Erfahrung.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #4
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    Standard

    Ich habs mal in diesen Bereich (Auto&Boot) verschoben. Dürfte besser passen...

    Hallo Im Forum Maddin2
    Gruss Gunnar

    Moderator Yacht-Forum

  5. #5
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    Standard

    Zitat Zitat von maddin2 Beitrag anzeigen
    Ich habe schon ein gewisse Vorstellung von einer Neptun 22
    aber da muss es doch noch was anderes geben, oder?
    Waarschip 1010...
    Nee, wenn es in wochenendangemessener Zeit von einem Paar segelfertig gemacht werden soll, dann kommen die "Masurendampfer" ins Spiel, die häufig pfiffig konstruierte Mastlegeeinrichtungen haben, oder kleine Jollis, vielleicht auch kleine "Franzosenboote", Micros etc. Der Unterschied beim Maststellen und -legen von einfach zu kompliziert kann gerne mal 60-90 Minuten am Freitag und wieder am Sonntagabend ausmachen. Mit einer gut trainierten Regattacrew geht auch anderes, und wenn ihr beide groß seid, habt ihr auch mehr Möglichkeiten (meinen 9m Mast stelle ich auch per Hand ohne Jüteinrichtung und ohne Kran mit 2 Leuten Familienunterstützung, aber wir sind auch alle um die 1,85).
    Ernst gemeint: Spontan fällt mit eine Waarschip 725 ein. 2,5m Breite, 1,5t, Mast 7,5m per Hand zu stellen, einfaches Rigg, seetüchtig. Allerdings Sperrholz, Zustand muss gut sein. Oder ggf. auch eine kleinere Waarschip, 570 oder 660.
    Etap könnte auch klappen.

  6. #6
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    Zitat Zitat von maddin2 Beitrag anzeigen
    ICH BIN MIR NICHT SICHER, OB DER THREAD
    HIER HER GEHÖRT!!!!!!!!!!!!!!!!

    (meine Frau und ich)

    Gleichzeitung sind wir auf der Suche nach einen Boot mit
    ein wenig Komfort um
    1. im Plobsheimer Becken segel zu lernen (nur slippen möglich)
    2. gemütlich über die alten Kanäle zu schippern, z.B. im Elsass
    3. im Mittelmeer oder der Ostsee entlang der Küste
    zu segeln.

    Preisfrage: welches ist das größte trailer- und slippbare Boot was je
    gebaut wurde (und was man heute noch kaufen kann ohne sich
    auf ewig zu verschulden)? Die Einschränkungen beziehen sich auf
    die 2,50 Breite und die Frage ob man das Boot
    sicher und in WOCHENENDangemessener Zeit geslippt bekommt.
    Das Gewicht spielt keine Rolle.

    Ich habe schon ein gewisse Vorstellung von einer Neptun 22
    maddin2


    Nach obigem, dürftigen Lastenheft läuft es m. E. auf einen Kleinkreuzer mit Innenballast und Schwert hinaus.
    Diese Boote lassen sich problemlos vom Trailer ins Easser schubsen, und, wichtiger, wieder raufziehen.
    Jedweger Kiel, jedweger Stummelkiel eines Kielschwerters erschwert das Prozedere.
    Wie schon oben erwähnt erfùllen viele polnische Kleinkreuzer diese Anforderungen.
    Da solch Kleinkreuzer in Masuren viel verchartert werden haben die Konstrukteure die Prio dieser Schiffe auf Wohnvolumen gelegt. Ab 23' haben diese Schiffe bereits Stehöhe , ein abgeschlossenes Klo Features die deiner Frau und dem Schippern über einige Tage entgegenkommen.
    Allermeist haben diese Schiffe eine sehr clevere Mastlegevorrichtung, in Masuren gibt es sehr viele Brücken.
    Die Zeit vom Trailer bis segelfertig ist dementsprechend kurz.
    Sicherheit
    Allermeist haben diese Schiffe, nein Boote Kategorie C , evtl . mal B.
    Für Binnen , evtl. mal Küste ( kurze Distanzen dänische Südsee ) langt das .
    Typen
    Du has' ja nu nix über dein Budget vertellt.
    Kuck doch erstma' nach Deltania, Viko, und dergl. Es gibt da Gebrauchtboote . Die Raptor z. B. , die ist 26' und deckt ein weites Spektrum ab. , oder Maxus 24, oder so.
    Ich bin ken Katalog.
    Ewentùll kommen von anderen Usern da weitere Tipps.
    Ich bitte dabei zu bedenken dass das Schiff uneingeschränkt slippbar sein soll , ein Kielschiff, ein Kielschwerter fällt also rausc. Allenthalben geht noch ein Hubkieler.

  7. #7
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    Standard

    Moinsen haribo, Franz, Gunnar, rwe und supra,

    vielen vielen Dank für die Infos!

    Da muss ich mich dann erstmal langsam durcharbeiten.

    Aber ich sehe schon: einfach wird das nicht!!!!

    Handbreit
    Martin2

  8. #8
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    Zitat Zitat von maddin2 Beitrag anzeigen
    Aber ich sehe schon: einfach wird das nicht!!!!
    Nöö. Auch weil es nicht ungewöhnlich ist, sich verschiedene widersprüchliche Dinge zu wünschen, und auch wenn man weiß, dass das nicht alles mit einem Boot geht, eiert man lange mir der Entscheidung herum...

    Schönes Beispiel: Ist einem das einfache Trailern so wichtig, dass man Abstriche in der Seetüchtigkeit in Kauf nimmt? Sind die überhaupt relevant, wenn man doch in den Sommerferien nicht über die Dänische Südsee hinaus kommt? Oder merkt man dann nach dem 3. Mal Trailern, dass das doch mehr Arbeit macht, als man gedacht hatte?

  9. #9
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    Standard

    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    Nöö. Auch weil es nicht ungewöhnlich ist, sich verschiedene widersprüchliche Dinge zu wünschen, und auch wenn man weiß, dass das nicht alles mit einem Boot geht, eiert man lange mir der Entscheidung herum...

    Schönes Beispiel: Ist einem das einfache Trailern so wichtig, dass man Abstriche in der Seetüchtigkeit in Kauf nimmt? Sind die überhaupt relevant, wenn man doch in den Sommerferien nicht über die Dänische Südsee hinaus kommt? Oder merkt man dann nach dem 3. Mal Trailern, dass das doch mehr Arbeit macht, als man gedacht hatte?

    Ja nu' ein Anfang muss gemacht werden. Die Erfahrungen,, vielmehr ein genaueres Lastenheft kommt dann später.
    Ich denke ein kleiner Polendampfer deckt da sehr viel ab--slipp- und trailerbar bei max. Komfort, küstentauglich.

    http://www.impol-boote.de/21_angebote-bei-boot24.html

  10. #10
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    Jollenkreuzer
    Ja, aber.
    Ich liebe diese Schiffe, habe sie jahrelang gesegelt, alle Klassen , auch über See. Helgoland, bis Schweden, Niederlande sowieso. Wettfahrten an der Küste sowieso , erfolgreich.
    Binnen kann ich sie für Anfanger empfehlen. Für die Küste nicht.
    Hinzukommt das ein JK pro Länge wenig Wohnkomfort , u. keine Stehöhe, kein Klo bietet.
    Schade.
    Nein , eigentlich nicht. Ein JK gehört an der Küste in erfahrene Hände..An der Küste braucht ein JK einen Skipper der weiss was er kann, will, und braucht.


    P.S.
    Wenn Stehöhe und separates Klo nicht so. wichtig sind, könnte rwesSchiff passen.
    Die Dufour T7 ist ein tüchtiges, flachgehendes , seetaugliches Schiff . Der Prototyp wurde damals dritter beim Mini - Traransat.
    Das Serienschiff is' natürlich entschärft , also kein Racer.
    Ich finde das Boot klasse . Hat es doch den Rumpf eines JK , Innenballast und Achterkajüte !
    Nur der Schachtmotor stört mich. Ich würde in aufholbar machen..
    Diese Schiffe sind heute günstig zu bekommen.

    https://sailboatdata.com/sailboat/dufour-t7


    Oder ' ne Condor 70 . Dat Ding is' recht Fix ( Stöberl) , hat sich an der Küste bewährt.
    https://boote.de/anzeigen/mikro-18-mit-strasentrailer/



    Zu alt ?
    Wir wissen nix über dasBudget des TE.
    Diese alten Schiffe sind günstig , haben " überlebt" , sich bewährt. Wenn sie dem Alter entsprechend "gepflegt" , vor allem Innen noch schön und gut ....
    Ausgelutschte Segel kann man ersetzen.
    Auch danach liegen manch solcher bewährten Klassiker noch sehr gut im Preis/ Leistungsverhälnis.
    Geändert von supra (10.11.2019 um 02:14 Uhr)

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