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  1. #21
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    Hallo rwe, das wirklich Dumme ist, was sich da im Ruder tut, kann man nicht sehen oder kontrollieren, man merkt es erst, wenn es bricht. Der TO hat in seinem ersten Post vermutet, daß das (hölzerne) Innere seines Ruders verrottet sei? Wie kann man nach dieser Erkenntnis Holz als Baustoff auch nur in Erwägung ziehen? Für so ein wichtiges Teil noch dazu? Dazu ist noch die Frage, ob das Aufsitzen wirklich die Ursache für den Bruch ist? Bei meinem Schiff jedenfalls ist da zuerst der Kiel dran (der hält einiges aus), dann eine ganze Weile nichts, und erst dann das Ruder. Der Rott könnte auch die wesentliche oder sogar alleinige Ursache für den Ruderbruch sein!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  2. #22
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    Hallo rwe, das wirklich Dumme ist, was sich da im Ruder tut, kann man nicht sehen oder kontrollieren, man merkt es erst, wenn es bricht. Der TO hat in seinem ersten Post vermutet, daß das (hölzerne) Innere seines Ruders verrottet sei? Wie kann man nach dieser Erkenntnis Holz als Baustoff auch nur in Erwägung ziehen? Für so ein wichtiges Teil noch dazu? Dazu ist noch die Frage, ob das Aufsitzen wirklich die Ursache für den Bruch ist?
    Hallo sucher, ich stimme zu, dass das, was im Ruder passiert, von außen meist nicht sichtbar ist. Im ersten Beitrag finde ich aber nicht, dass der TO auf Rott tippt, in Beitrag #13 genau auf das Gegenteil, wo er auch versucht zu erklären, weshalb er auf Bruch durch Krafteinwirkung beim Abschleppen tippt.
    Selbst wenn das Ruder nicht mehr 100%ig gewesen wäre - so wäre es 40 Jahre alt geworden. Da wissen wir von Rudern als anderen Materialien, die auch bei Gewalteinwirkung brechen, wenn sie jünger sind.
    Ich habe mich beim Holzruder nie auf eine bloße Sichtkontrolle verlasen, sondern auch immer wieder mal mit dem Messer gepiekst oder ggf. auch mal hineingepopelt, äh: angebohrt.
    Dürfte es Deiner Meinung dann auch keine Holzboote auf See geben? Wie kontrollierst Du auf Delamination etc. bei Rudern oder Rümpfen aus anderen Materialien?

  3. #23
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    Zitat Zitat von rwe Beitrag anzeigen
    …...
    Ich habe mich beim Holzruder nie auf eine bloße Sichtkontrolle verlasen, …………..
    Gut so!

    Durch klopfen wurde ich skeptisch. Die Skepsis war angemessen, an mehreren Stellen war Torf unter der intakten GfK-Hülle ohne das die Festigkeit des Blattes Schwächen gezeigt hätte.
    Mir sind drei unwesentlich jüngere Boote bekannt, die erhebliche Schäden an ausgeschäumten Rudern hatten (bis zur Nahezuhaverie). Bei allen wurde der Schaden ohne Kontakt deutlich. Die frühen Schaumruder waren nicht langzeitfest.
    Die Holzruder offensichtlich auch nicht, aber sie zeigten keine signifikanten Schwächen.
    Wie schon in #4 geschrieben ist der Eintritt der Welle der Schwachpunkt.

    Trotz Erfahrung im Surfbrettbau würde ich mir die fachgerechte -Ausführung eines Schaumruders nicht zutrauen, erst recht keine Reparatur bei der ich nicht weiß, wie es in der Basis aussieht.

    Gruß Franz
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    halber Wind reicht völlig

  4. #24
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    Hallo grauwal, die Skepsis gegen diese Bauweise ist weit verbreitet, genauso wie sie offenbar bis heute sehr selten angewendet wird. Ich vermute, um die Vorteile wirklich zu sehen, muß man schon ein Bauteil damit selbst erstellt haben. Einer der Gründe für die seltene Anwendung dürfte sein, daß es sich für eine Serienproduktion nicht eignet, man produziert ausschließlich Einzelstücke. Tatsache ist jedoch, daß ausschließlich Materialien im Spiel sind, die zuverlässig wasserfest und dauerstabil sind, jedes Material für sich ist anerkannt und wird für die verschiedensten Anwendungen eingesetzt, aber hier machts die Kombination.
    Wegen dieser seltenen Anwendungen geht die Bezeichnung "Fachgerecht" ins Leere. Ein Trost dabei ist, der Kapitaleinsatz ist nicht so doll, wenn man es nicht hinkriegt, hält sich der Verlust in Grenzen. Warum nicht mal ausprobieren?
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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