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  1. #81
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    Zitat Zitat von 2ndtonone Beitrag anzeigen
    Du irrst...unser Wald war schon ein Mischwald, bevor andere daran dachten, einen solchen zu fordern! ...und natürlich fällen wir Bäume, wenn sie zwischen 40 und 50 Jahre alt sind, dann werden aber gleich neue Bäume gepflanzt und wir dann wieder 40-50 Jahre, bis wir sie fällen können...
    Da liegt doch das Problem, ihr fällt die Bäume nach 50 Jahren und verkauft das Holz, wo dann billige Möbel raus gemacht werden (bevor sie nach 5 Jahren auf dem Speermüll landen) oder gar Pellets die schon im nächsten Winter verheizt werden. Ein Laubbaum fängt doch erst nach 40 Jahren an, den Sauerstoff zu produzieren, den ein erwachsener Mensch fürs Überleben braucht.

  2. #82
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    - das für den Unterschied zwischen Marschfahrt und Rumpfgeschwindigkeit (oder anders geforderter Höchstleistung) locker 100% nötig sein können.
    - dass man die Leistung im Normalfall nicht völlig ausschöpfen will. Marschfahrt sollte bei 50 - 70% der Höchtdrehzahl liegen, schon wegen das Lärms.
    Gruß Franz
    Je nach Sichtweise versucht man sich halt, das Ergebnis schön zu rechnen.

    Du hast Recht, Marschfahrt sollte beim Drehmomentmaximum anliegen, das ist halt meist so bei 65-75 % der Maxdrehzahl.

    4PS/t halte ich für zu schlapp, aber wird heute meist leider so eingebaut/geplant.

    Länger den Hebel auf den Tisch legen will man bei unseren Motörchen besser nicht, die meisten sind schon nicht (mehr) vollgasfest.

    Das hippe Argument des sofort anliegenden Drehmoments des E-Antriebs überzeugt mich nicht so, da wir am Boot systembedingt schon einen Drehmomentwandler dabei haben, nennt sich H2O.

    Man kann es drehen&wenden wie man will: Jemand, der den Antrieb nur für ein paar Minuten für den Hafenantrieb benötigt, wird mit einem E-Antrieb unterm Strich auch nicht ökologischer unterwegs sein als mit einem Diesel. Braucht man den Motor länger, kommt man an den Energiespeicher "fossiler Brennstoff" irgendwann nicht mehr vorbei, zumindest auf absehbare Zukunft.

    Und das Thema Ausfallsicherheit ist auch was für Leute, die Mathe in der 3. Klasse abgewählt haben. Wenn bei einem "Hybridantrieb" beide Motoren benötigt werden, deren Verfügbarkeit <1 ist, erhöht sich die Ausfallwahrscheinlichkeit.

    Ich bin auch nicht überzeugt davon, dass ein moderner E-Antrieb mit seiner erforderlichen Regelelektronik zuverlässiger ist als ein gut gewarteter Kolbenmotor. In meinem "Zweithobby" bin ich mit E-Antrieb deutlich häufiger auf die Nase gefallen als mit Kolbentriebler/Turbine.
    42!

  3. #83
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    ........, aber was waldmäßig hier passiert, ist eine Katastrophe der übleren Art......................
    ....
    ist schlicht vertrocknet. Dazu kommt noch, daß es keine Vögel mehr gibt, von den Insekten ganz zu schweigen. Es ist wirklich schlimm! Da sind die Probleme, die ich mit meinem Schiff habe, ein Nichts dagegen!
    Viele Grüße
    nw
    Auch OT

    Da kann ich froh sein in einem rekultivierten Braunkohlenrevier zu wohnen.
    Hier gedeiht ein junger Wald. Das Pilotholz ist weitgehend abgeerntet, ein gesunder Mischwald wächst. Die Artenvielfalt ist höher als je zuvor, vom Wildschwein über "ausgestorbene" Vogelarten und Schmetterlingen bis zu Mikroorganismen.
    Rinnsale verbinden sich zu Bächen welche eine postkartenreife Seenlandschaft durchfließen. Schon nach 40, 50 Jahren ein lebendiges Biotop. In kurzer Zeit, nochmal 40-50 Jahre, wird hier ein prachtvoller Wald entstanden sein.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #84
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Auch OT

    Da kann ich froh sein in einem rekultivierten Braunkohlenrevier zu wohnen.
    Hier gedeiht ein junger Wald. Das Pilotholz ist weitgehend abgeerntet, ein gesunder Mischwald wächst. Die Artenvielfalt ist höher als je zuvor, vom Wildschwein über "ausgestorbene" Vogelarten und Schmetterlingen bis zu Mikroorganismen.
    Rinnsale verbinden sich zu Bächen welche eine postkartenreife Seenlandschaft durchfließen. Schon nach 40, 50 Jahren ein lebendiges Biotop. In kurzer Zeit, nochmal 40-50 Jahre, wird hier ein prachtvoller Wald entstanden sein.

    Gruß Franz
    .......jetzt musst du nur noch darauf achten, dass nicht irgend ein Depp in 30 Jahren den Wald abholzt. Gründe einen Verein der durchsetzt (z.B. Naturschutz, schutzwürdiges Biotop,.....), dass deine Urenkel auch noch Spaß an dem Wald haben.

    Gruß aus den tree mountains
    Ludger

  5. #85
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    Zitat Zitat von Odinsail Beitrag anzeigen
    ....... Gründe einen Verein der durchsetzt (z.B. Naturschutz, schutzwürdiges Biotop,.....),.......
    Sicher nicht!
    Vereine ideologischer Glaubenskrieger gibt es schon zu viele. Ich hätte nichts dagegen, dass Pipelines für Biomethan oder Wasserstoff, Hochspannungstrassen und Windkraftanlagen in diesem Biotop realisiert würden, die gelb gestreifte Rallenammer und der Wachtelkönig auch nicht.
    Beiträge zur Realisierung von Elektromobilität, meinetwegen auch welche für Boote, sind gefragt.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  6. #86
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    Zitat Zitat von Odinsail Beitrag anzeigen
    Da liegt doch das Problem, ihr fällt die Bäume nach 50 Jahren und verkauft das Holz, wo dann billige Möbel raus gemacht werden (bevor sie nach 5 Jahren auf dem Speermüll landen) oder gar Pellets die schon im nächsten Winter verheizt werden. Ein Laubbaum fängt doch erst nach 40 Jahren an, den Sauerstoff zu produzieren, den ein erwachsener Mensch fürs Überleben braucht.
    Billige Möbel macht man aus billigem Holz, unseres war und ist teuer und wird vom örtlichen Sägewerk bestellt, verarbeitet und zum Kunden(Schreiner) geliefert. Bruchholz, Käferholz wird zu Brennholz verarbeitet...

    Zum Wasserstoff zurück:
    In dem Moment wo man Wasserstoff in großen Mengen durch Photovoltaic oder Windenergie gewinnen kann, wird dieser Wasserstoff inkl. Der Brennstoffzelle die Batterietechnik ablösen (ausser bei VW, dort will der Chef nix von H2 wissen).
    Die Frage wird am Ende nur sein, was energietechnisch besser ist: H2 in einem Verbrenner direkt Verbrennen oder den Umweg über die Brennstoffzelle ....

  7. #87
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    H2 wird direkt im Motor verbrannt, denn die die heutigen Motoren sind hoch entwickelt und denen ist es fast egal, ob mit Benzin oder Wasserstoff betrieben
    42!

  8. #88
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    Hallo, dazu fällt mir ein, daß es aus thermodynamischen Gründen für Verbrennungskraftmaschinen eine obere Wirkungsgradgrenze gibt, die bei 40% liegt. Da ist die Brennstoffzelle deutlich besser! Aber bei H2 ist das Problem der Lagerung bei mobilen Anlagen (Kfz oder Schiff) nicht gelöst.

    Das Problem der fehlenden Insekten kommt durch den allgemeinen Insektizidpegel, der durch den übermäßigen Gebrauch inzwischen ganz Europa, also auch alte Tagebaue genauso wie meinen Wald überzieht, obgleich dort noch niemand je etwas versprüht hat. Es gibt keine unbeeinflußten Rückzugsorte oder Reservate mehr! Auch da gilt selbst hinschauen, sich selbst überzeugen! Mir ist bei meiner Wartezeit an der Schleuse Eibach (auf genügend Wasser in der Donau für meinen Tiefgang) schon letztes Jahr aufgefallen, daß ich nicht einen einzigen Schnakenstich abbekommen hatte, obgleich ich den ganzen Sommer lang am Schiff bei offenem Niedergang geschlafen hatte. Wer regelmäßig im Winter eine Futterstelle für Vögel einrichtet, sollte sich mal Gedanken über die statistische Zusammensetzung seiner Gäste machen!
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  9. #89
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    Zitat Zitat von Acer Beitrag anzeigen
    H2 wird direkt im Motor verbrannt, denn die die heutigen Motoren sind hoch entwickelt und denen ist es fast egal, ob mit Benzin oder Wasserstoff betrieben
    Wasserstoff, viel zu schade für einen ordinären Verbrenner. Aber derzeitige Ottos und Diesels kommen mit Erdgas bestens zurecht (Erdgas=SNG=Biomethan=CH4), eine ideale Übergangsenergie.
    Verbrenner 30% Wirkungsgrad, Brennstoffzelle 50+

    Wenn wir unsere Bootsmotoren langfristig (selbst die jungen unter uns, <70 ,werden es nicht erleben) ohne fossile Energie betreiben wollen, werden wir bei einer solchen Revolution gelegentlich auf den Zierrasen treten müssen Die Infraschallgeschädigten und der Milan werden dafür bezahlen. Die Gattung der Milane wird es überleben, der Infraschallgeschädigte wird schmählich zugrunde gehen (nicht schade drum).

    Packen wir´s an oder lassen wir laufen?

    Gruß Franz
    Geändert von grauwal (02.12.2019 um 18:28 Uhr) Grund: ... und Diesels
    halber Wind reicht völlig

  10. #90
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    @sucher
    Die Lagerung bei Segelyachten und Motorbooten ist gelöst. Für Autos gibt es bekanntlich H2-Tanks und wir Segler haben den Vorteil, dass wir u.U. Unseren Kiel als H2-Lagerort verwenden können, muß also nicht alles in der Kabine, unter den Bodenbrettern gelagert sein.
    Die Tank-Infrastruktur wird das Problem sein, weil es sehr teuer sein wird, solche H2-Bootstankstellen zu errichten.

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