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  1. #1
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    Standard Problem mit Simrad Pinnenpilot TP32

    Hallo Forum,

    mein nun mittlerweile 3 Jahre alte Simrad TP32 Pinnenpilot hat immer wieder Ausfallerscheinungen, die sich mit einem scharfen Verlassen des Kurses zeigt. Interessanterweise scheint dies nach ca zwei Stunden einzutreten. Die Bordspannung ist nicht das Problem, da dieses Verhalten auch unter Motor stattgefunden hat. Eventuell konnt eine heftige Störung des Magnetfeldes (Kabel von Windkraftanlagen - das Boot ist im Ijsselmeer im Einsatz) ein Thema sein, aber der Kompass an Bord macht in dem Augenblick keine unerwartete Bewegung.
    Der Ausfall kann ich nur zurück setzen, wenn ich den Piloten ausschalte für ca eine Stunde. Danach geht alles wieder für weitere ca 2 Stunden. Die Umgebungstemperatur/Sonnenstrahlung schein kein Thema zu sein, da dies bei 10°C Luft und 30°C Luft schon aufgetreten ist. Das Verhalten anfürsich läst aber auf ein thermisches Problem im Piloten vermuten.
    Hat jemand eine Idee oder kennt das Problem auch?
    Ich werde in der nächsten Saison die Bordspannung (und ggf den Strom für den Piloten) am Stecker zum Pinnepilot mitschreiben um zu sehen, ob es da etwas eigenartiges gibt .

  2. #2
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    Standard

    Störende Magnetfelder vom eigenen Schiff kannst Du ausschließen?
    Bei uns lag mal ein magnetische Bit-Halter auf dem Kartentisch, der je nach Lage auf die BB oder STB Seite des Tisches rutschte. Das hat gereicht um auf einigen Kursen den Autopiloten total zu verwirren auf anderen ging es. Näher als 0,5m ist der Bit-Halter nie an den Kompass des Einbaupiloten gekommen.
    Vielleicht liegt ja bei dir was ähnliches unter Deck. 2h entsprechen auf dem Ijsselmeer ja der typischen Zeit bis zu einer grundlegenden Richtungsänderung.
    Wenn es das eigenen Magnetfeld des Schiffes ist, ist typtisch, dass auf einem 360° Vollkreis bei gewissen Winkeln die Missweisung massiv zu nimmt auf anderen kaum vorhanden ist, abhängig davon ob das störende Magnetfeld dem der Erde gerade entgegen wirkt oder eher unterstüzt. Gibt es beim TP32 wie bei Einbaupiloten einen Verfahren die Kompassfehlweisung zu ermitteln? Das würde darüber Aufschluss geben.
    Handbreit
    Daniel

  3. #3
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    Standard

    Hallo Dani,

    interessanter Aspekt. Ich versuche mal neben dem Strom und die Spannung das Magentfeld mit aufzuzeichnen. Entsprechende Sensoren gibt es ja mittlerweile schon für wenig Geld. Dazu werde ich mal den Piloten auf Windwinkel (auch wenn da etwas mehr Arbeit für den Piloten ansteht) laufen zu lassen um zu sehen ob der Fehler sich reproduzieren lässt.
    Zum Ausgleich der Kompassfehlweisung mußt du einen neuen Piloten kalibrieren. Dies lief alles positiv ab.

    Schöne Grüße

    Uwe

  4. #4
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    Standard

    Ich hab auch so einen Autopiloten und habe, gerade im NOK das Phänomen beobachtet.
    Aber, auf der Ostsee und der Elbe, fernab von Erdkabeln etc. trat das Phänomen auch auf.
    Der Pinnenpilot TP32 ist schwarz und heizt sich bei Sonnenschein ziemlich auf, schlecht für die Elektronik. Die mechanische Belastung tut auch alles, um den Elektromotor, die Dichtungen etc. zu belasten. Am Ende des Spiels war bei mir festzustellen, dass a) das Getriebe (Kunststoff Zahnräder) lädiert war, b) die Dichtung (nicht mehr dicht) der Lenkstange vorne am Gehäuse abgenutzt war. Die Elektronik schien in Ordnung. Ein Segelkamerad hat mir das Ding in Ordnung gebracht, danach ging 1-2 Jahre alles gut, bis der Fehler wieder auftrat. Ich hab jetzt einen neuen Autopiloten....auch von Simrad

  5. #5
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    Standard

    Hatte das Ding als noch navico drauf stand. Er hat nie gut funktioniert, vor allem bei langsamer Fahrt war das Ding komplett nutzlos. Hatte ihn prüfen lassen es war alles ok. Einzige Erklärung. Unser Boot ist sehr trimmempfindlich. Da der Kompass ImGehause sitzt und daher weit achtern, sitzt er weit weg vom Drehpunkt des Schiffes. Genau dort sollte aber ein Kompass fur einen Autopiloten montiert sein.
    Vielleicht hilfts...

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