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  1. #21
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    Hast Du Axel schon mal mit X-Yacht gesprochen?
    Die müßten Dir eigentlich sagen können, wie der Borddurchlaß festgemacht wurde und ob er im Gelcoat versenkt oder lediglich ordentlich verspachtelt worden ist.
    Vielleicht haben sie auch Tips, die Dir weiterhelfen!

  2. #22
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    X-Yachts hat mir zügig geantwortet:

    Es handelt sich tatsächlich um "Versenkte Borddurchlässe". Man empfiehlt mir, besser eine Werft mit den Arbeiten zu betrauen, um den "verspachtelten" Flansch vorsichtig freizulegen . . .

    Ich werde mal nachfragen, ob die einen Mann (m/w/d) haben, der schon mal versenkte Borddurchlässe ausgewechselt hat. Falls der/die/das mich überzeugt, werde ich es wohl machen lassen. Falls nicht, werde ich zumindest mal anfangen und sehen, wie weit ich komme.

    Axel

  3. #23
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    Zitat Zitat von Axel-X342 Beitrag anzeigen
    So, wieder schlauer geworden.


    https://www.bootsbedarf-nord.de/Tank...horizontalTab2

    Wenn man auf o.g. Seite "Mehr Bilder" anklickt, bzw. auf die Maßskizze klickt, sieht man sehr schön die beiden "Nasen".
    Ich habe mir schon mal so einen Borddurchlass bestellt ...
    Moin Axel,

    willst Du ernsthaft Messing einbauen? Es gibt/gab etliche Berichte, daß man sich damit eine Zeitbombe an Bord holt. Ein Segelkamerad hat wegen eines Messing T-Stücks in einer Leitung seine Jacht im Hafen einen Tag nach dem Kranen verloren. Das Teil hatte ein Vorbesitzer an einer versteckten Stelle eingebaut. Die Versicherung hat ihm 30% des Schadens reguliert. Jetzt sitzt er an Land ...

    Fazit: nimm wenigstens Rotguss; noch besser Du gönnst Dir komplett Bronze.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

  4. #24
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    Moin Jürgen,

    das Messingteil habe ich mir nur bestellt, um mir zuhause in der Werkstatt schon mal das Werkzeug für die inneren "Nasen" anzufertigen.

    Ich bin auch gespannt, welches Material ursprünglich (Baujahr 1993)verbaut wurde. Werde auf jeden Fall mit dem Bootsbauer der ancora reden. Mal sehen, was der zu dem ganzen Thema zu sagen hat.

    Schon wegen der Entfernung (450 km) zum Boot würde ich gerne viele Arbeiten bequemerweise in Auftrag geben, wenn es denn gut gemacht würde . . .

    Weshalb X-Yachts den ganzen Aufwand mit den versenkten Borddurchlässen gemacht hat, ist nicht zu verstehen. So ein flacher Flansch trägt ja nun wirklich kaum auf.
    Man wird sehen . . .

    Axel

  5. #25
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    Zitat Zitat von Axel-X342 Beitrag anzeigen
    ..... um mir zuhause in der Werkstatt schon mal das Werkzeug für die inneren "Nasen" anzufertigen.
    ..................l
    Dafür brauchst Du das Ms-Teil nicht. Hier eine alte Skizze.

    Gruß Franz
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    halber Wind reicht völlig

  6. #26
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    Danke, Franz,

    für die tolle Grafik! Sieht aus wie aus einem Verkaufsprospekt.

    In #16 hast du geschrieben, es wären 1 1/2" üblich. Diese haben aber D=44 mm innen. Da würde der Haken mit 30 mm wohl durchrutschen.
    Die 1 1/4" Version hat hingegen innen 31 mm. Na ja, bald weiß ich mehr. . .

    Gruß,
    Axel

  7. #27
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    Hallo,

    etwas simpler:
    Gerades Blech passend einstecken und gegen Verdrehen mit einer langen Zange gegenhalten.
    Denn 5mm Blech zu kröpfen kann eine Herausforderung sein.


    Peter

  8. #28
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    Noch einfacher: passenden Maulschlüssel einführen und mit Rohrzange halten
    Handbreit Jens

  9. #29
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    Bezüglich des Materials kann ich nur sagen, natürlich kein normals MS-58 Messing verwenden. Wie ich weiter oben bereits angedeutet habe gibt es bei vielen renommierten Anbietern (SVB. Toplicht etc.) Material aus entzinkungsfreiem Messing. Da kann so was wie erwähnt nicht vorkommen. Wer es schafft echtes Bronze zu bekommen, na klar, laufen kaufen. Aber ausser in den US (gunmetall) habe ich das in EU nicht gefunden, abgesehen davon haben die dort eine andere Gewindesteigung. Rotguss ist aber auch gut und kommt quasi gleich mit Bronze und ist in EU erhältlich.

    Zur Montage alleine kann man sich auch etwas helfen. Bei großen Dimmensionen(ab 1") kann man sich eine ensprechende Nuß aus einem alten Stecknußsatz präparieren, indem man in die Seite 2 Kerben mit der Flex reinschleift. Dann von aussen einstecken und eine Verlängerung nach innen führen und an eine Ratsche anstecken. Umzu verhindern, dass die Nuß rausfallt, steckt man in die äussere Verbindung etwas Papier in den Vierkant. So habe ich viele Seeventile alleine gewechselt, ohne den Borddurchlass zu verdrehen.
    Wenn der Borddurchlass ohnehin auch gewechselt wird, schiebt man diesen zuerst trocken von aussen durch den Ausschnitt, montiert innen locker die Gegenmutter und schraubt dann das Seeventil dicht auf das Gewinde auf. Auch das geht mit der Nußmethode bei einem geöffneten Kugelventil. Danach dichtet man den Bordurchlass mit aufgepfanztem Ventil ein und schraubt ihn fest.

    Bavaria hat übrigens aussen unter dem Pilz bloß eine Gummidichtung angebracht und ein Wenig Silikon in den Ausschnitt getan, und das hat 12 Jahre bis zum Auswechsel gut dicht gehalten.

  10. #30
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    Guten Abend zusammen, Sorry, dass ich mich nicht vorher gemeldet habe, hatte ein Zugangsproblem, das jetzt gelöst ist! Euch allen noch ein gutes Neues Jahr! - Ich werde mir das Ventil im Februar/März noch einmal genau vor Ort ansehen, wenn ich ohnehin nach dem Schiff gucke. Es waren vor kurzem nur mein Sohn und Neffe an Bord, hatten aber leider keine Bilder gemacht. Dann melde ich mich noch einmal hier. Danke jedenfalls für die vielen Informationen und Tipps!

    Bezüglich des Problems ist es so, dass sich der rote Griff problemlos um eine Viertel Drehung betätigen ließ, aber sich nichts tat, sodass ich vermute, dass im Innern irgendwas gerissen oder abgebrochen ist, im Zweifel der Griff vom Innenteil. Ich muss mal gucken, ob ich von den Hähnen einen Querschnitt finde, denn leider weiß ich nicht, wie die im Innern genau zusammengebaut sind.

    Also melde ich mich hier, sobald ich mehr weiß bzw. Fotos habe.
    Geändert von Stonsdorfer (12.01.2020 um 20:42 Uhr)
    Mast- und Schotbruch!
    Gerhard

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