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  1. #31
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    Zitat Zitat von latong Beitrag anzeigen
    Leider stellst du es fälschlicherweise so hin, als müsse der Käufer mit dem Murks leben: "Bastelobjekt, das zusätzliches Geld, Zeit und Opfer kostet."

    Richtig ist vielmehr, dass die Werft alles kostenlos nachbessern muss.

    Dazu rät Bobby Schenk:

    [indent] Bleiben Sie nach Abnahme der Yacht einige Monate in der Nähe der Werft!

    ...


    Beiden Quellen ist zu entnehmen, dass dass man der Werft Zeit für die Mängelbeseitigung einräumen muss.

    Helmut hat die Mängelbeseitigung jedoch leider vermasselt, da er mit dem mängelbehafteten Schiff losfuhr.

    Und nun steckt er mitten im Schlamassel, zumal er sich sicher nicht zur Freude der Gegenseite an die Öffentlichkeit wendete, statt bsw. einen Schlichter einzuschalten.
    Zitat Zitat von latong Beitrag anzeigen
    yacht-recht.de hat den Fall offenbar übernommen:

    https://www.yacht-recht.de/yacht-rec...warten-warten/
    So wie die Übergabe bzw. die Nachbesserungsversuche in dem Artikel beschrieben werden habe ich mir das gedacht. Genau so! Aber bislang war das nur meine Spekulation, jetzt ist es belegt.

    Wie lange soll man denn warten, wenn nichts passiert? Und warum sollte überhaupt etwas passieren. Eine Firma, die solchen Murks ausliefert, kann und will es nicht besser. Das kostet Zeit und Geld. Wenn die Werft bereit wäre das zu investieren, dann hätte sie es ja auch gleich bei Herstellung investieren können. Das ist eben das Geschäftsmodell, billig, billig, billig, ... .

    Jetzt steckt der Kunde in einem Dilemma. Läßt er das Boot in der Werft, dann kann er bis zum St. Nimmerleinstag warten, bis er auf eigenem Kiel ins Mittelmeer aufbricht. Fährt er los, dann kann nicht nachgebessert werden. In diesem Fall war letzteres ein Fehler, da sich unterwegs noch weitere Mängel gezeigt haben, die die Nutzung der Yacht sowieso nicht erlauben.

    Aus dieser Sache kommt man nur raus, wenn man noch mehr Geld in die Hand nimmt oder für längere Zeit auf das Schiff verzichtet. Beides sehr mißlich.

    Potentielle Neukäufer sollten sich die Ratschläge von yacht-recht.de gut durchlesen, um Ähnliches zu vermeiden.

    PS: Ich schrieb "Bastelobjekt, das zusätzliches Geld, Zeit und Ärger (nicht Opfer!) kostet."
    Gezeitenrechnung nach ATT => http://tidal-prediction-worksheet.jimdo.com

  2. #32
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    Zitat Zitat von CO2 Beitrag anzeigen
    Jetzt steckt der Kunde in einem Dilemma. Läßt er das Boot in der Werft, dann kann er bis zum St. Nimmerleinstag warten, bis er auf eigenem Kiel ins Mittelmeer aufbricht. Fährt er los, dann kann nicht nachgebessert werden. In diesem Fall war letzteres ein Fehler, da sich unterwegs noch weitere Mängel gezeigt haben, die die Nutzung der Yacht sowieso nicht erlauben.
    Aus dieser Sache kommt man nur raus, wenn man noch mehr Geld in die Hand nimmt oder für längere Zeit auf das Schiff verzichtet.
    Jupp. Die Hanse kostet so viel, wie 2 - 3 Fertighäuser ohne Grundstück (oder ein einfaches Einfamilienhaus in Hamburg mit Grundstück, wenngleich nicht an der Elbchaussee). Beim Hausbau macht man regelmäßig Bauaufsicht, wohnt man in der Nähe, fährt regelmäßig hin oder beauftragt einen Architekten damit. Leider schreibt der TE nichts darüber, wie er das gehandhabt hat. Beim Haus ist man allerdings diesbezüglich besser dran, weil man damit nicht losfahren kann...
    Das ändert nichts dran, dass man bei einer Ausgabe in der Höhe eine bessere Qualität erwartet, aber wenn man es mit den Fehlern an 3 Fertighäusern vergleich, dann passt das schon irgendwie. Trotzdem Mist.

  3. #33
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    Zitat Zitat von CO2 Beitrag anzeigen

    Wie lange soll man denn warten, wenn nichts passiert? Und warum sollte überhaupt etwas passieren. Eine Firma, die solchen Murks ausliefert, kann und will es nicht besser. Das kostet Zeit und Geld. Wenn die Werft bereit wäre das zu investieren, dann hätte sie es ja auch gleich bei Herstellung investieren können. Das ist eben das Geschäftsmodell, billig, billig, billig, ... .
    Der Fehler liegt beim Käufer. Er hat es versäumt, in dem Vertrag zu regeln, dass die Schlussrate erst fällig ist, wenn alle Mängel beseitigt sind.


    PS: Ich schrieb "Bastelobjekt, das zusätzliches Geld, Zeit und Ärger (nicht Opfer!) kostet."
    Sorry. das war keine Absicht.

  4. #34
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    vertragspartner war wohl nicht die werft, sondern die vertriebsgesellschaft?
    dann kann er so von der werft auch noch ärger bekommen

    und seit wann darf ein anwalt überhaupts ein laufendes verfahren veröffentlichen? oder ist er schon nicht mehr im boot und wartet auf aufgelaufene honorare?

  5. #35
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    Man liest immer wieder " viel Geld, gutes Geld usw." , und das stimmt ja auch für den Käufer. Tatsächlich ist es aber wenig Geld für das, was verlangt wird...
    Handbreit Jens

  6. #36
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    Zitat Zitat von latong Beitrag anzeigen
    Der Fehler liegt beim Käufer. Er hat es versäumt, in dem Vertrag zu regeln, dass die Schlussrate erst fällig ist, wenn alle Mängel beseitigt sind.
    Du machst das Opfer zum Täter, nicht nur bei diesem Zitat, sondern auch schon vorher. Und das mit einem erstaunlichen Eifer. Wo kommt denn dieser Eifer her?

    Der Fehler liegt bei der Werft, die nicht willens und vermutlich überhaupt nicht in der Lage ist den für den Kaufpreis geschuldeten Gegenwert zu liefern.

    Wenn der Käufer einen Vertrag unterschreibt, der seine Rechtsposition nicht ausreichend sichert, dann ist das ein Fehler, der zu Schwierigkeiten bei nachfolgendem Rechtsstreit führt, aber kein Fehler, der ursächlich für die Mängel der Yacht ist. Aber um diese Mängel geht es ja hier.

    Klar hat der Käufer Fehler gemacht hat. So wie andere beim Kauf von Schrottimmobilien, wertlosen Wertpapieren usw. hat er eine 3/4 Million € für ein Wrack der Hanse Werft ausgegeben. Aber Unvorsichtigkeit beim Kauf rechtfertig nicht, daß man vom Verkäufer abgezockt wird.

    Was für eine schönes, wertiges Schiff hätte man für eine 3/4 Million € kaufen können. Aber nein, es mußte eine Hanse sein. Was soll man da noch sagen ...
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  7. #37
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    Zitat Zitat von CO2 Beitrag anzeigen
    Du machst das Opfer zum Täter, nicht nur bei diesem Zitat, sondern auch schon vorher. Und das mit einem erstaunlichen Eifer. Wo kommt denn dieser Eifer her?
    Bitte keine Unterstellungen !

    Ich versuche den potentiellen Yacht-Käufern zu helfen, indem ich herauszuarbeiten versuche, worauf beim Kauf einer Yacht und deren Abnahme zu achten ist.

    Der Fehler liegt bei der Werft, die nicht willens und vermutlich überhaupt nicht in der Lage ist den für den Kaufpreis geschuldeten Gegenwert zu liefern.
    Deine Ausführungen nützen den Käufern in keiner Weise. Du bietest leider keine Hilfe an, sondern laberst nur.

    Das Verhalten der Werft beruht doch eindeutig darauf, dass der Käufer (naiv, wie ein kleiner Schuljunge) den Fehler machte, keine klaren Regeln zu seiner Absicherung in den Vertrag hineinschreiben zu lassen.

    Die Hanse 588 Vercharterer sind diesbezüglich offenbar cleverer und bieten die 588 massenweise mängelfrei zum chartern an.
    https://www.google.com/search?client...rter+hanse+588

    Wer die richtigen Verträge aufsetzt kriegt die 588 offenbar auch mängelfrei geliefert.
    Geändert von latong (17.01.2020 um 20:58 Uhr)

  8. #38
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    @Latong
    Der Käufer und TO ist, laut dem von Dir zitierten Link yacht-recht.de, Unternehmer und damit weder naiv noch ein kleiner Schuljunge.
    Der Vergleich Charterer (gewerblich) und Privatkunde ist nicht zielführend: Charterer kaufen Serienyachten mit der Standardausrüstung. Der Sonderzubehör wird von denen bzw. Ihren Technikern vor Ort montiert, wenn es überhaupt Sonderwünsche gibt.
    Erst NACH der Lektüre des yacht-recht.de Artikels wissen wir, dass man nicht beim Hersteller einer Serienyacht, die gewünschten Extra-Ausrüstung einbauen lassen sollte.
    Es gibt auch kein Dokument, was vor dem tohu-wabu des TO öffentlich zugänglich war, aus dem dieser Hinweis hervorgegangen wäre. In anderen Worten, im Nachhinein sind alle schlauer!
    Wenn Du jetzt das Allgemeinwissen eines Bootskäufers mir entgegenhältst, so belege das bitte mit einem Dokument.

    Am hilfreichsten war der Link zum Yacht-Recht.de Artikel, aber ich möchte den Yachtkäufer sehen, der beim Kauf seiner 30ft Yacht für 60-80k€ das Geld übrig hat, einen Anwalt zwecks Beratung mit auf die Bootsmesse mitzubringen.....Die Stunden-Honorare liegen nämlich so bei 200€ und mehr und es fallen ja noch Spesen an...

  9. #39
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    Zitat Zitat von CO2 Beitrag anzeigen
    Klar hat der Käufer Fehler gemacht hat. So wie andere beim Kauf von Schrottimmobilien, wertlosen Wertpapieren usw. hat er eine 3/4 Million € für ein Wrack der Hanse Werft ausgegeben.
    Was für eine schönes, wertiges Schiff hätte man für eine 3/4 Million € kaufen können. Aber nein, es mußte eine Hanse sein. Was soll man da noch sagen ...
    Das Schiff ist ein Wrack? Und alle Hanse Yachten taugen nichts? Ein bisschen übertrieben oder?

    Und die Forderung nach Anwälten und speziellen Verträgen, naja, wie werden zig tausende Schiffe, Autos, schlüsselfertige Häuser seit Jahrzehnten verkauft und wie viele enden so wie dieser Fall?

  10. #40
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    vercharterer haben noch den handelsvorteil dass es möglich ist ihnen weitere schiffe zu verkaufen
    noch nie hat ein privatkunde zwei hanse 588 in einem leben hintereinander gekauft

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