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  1. #21
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    ..............
    Als Segler habe ich Zygrib auf meinem PC, per Internet hole ich mir eine detaillierte Wettervorhersage, sehr fein nach jedem Ort dieser Welt aufgliederbar, und interpretiere ansonsten selbst. Alle wichtigen Wetterdaten einschließlich Windrichtung und Stärke nach Wunsch in Kts, Bft, km/h oder m/sec. werden einem dargeboten.
    .................
    Selbst interpretieren ist schon i.O., hat aber auch seine Fallstricke.
    Die meisten von uns haben in ihren Lehrbüchern die Windfieder noch mit Bft stehen, dass sich das geändert hat wurde weder in der Tagespresse bekannt gemacht noch steht es im Brockhaus.
    Ich kam jedenfalls bei meine Interpretation ins Schleudern, aber das Yachtforum half.

    https://forum.yacht.de/showthread.ph...lsch&highlight
    und
    https://forum.yacht.de/showthread.ph...25-Windfiedern

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #22
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    Hallo grauwal, es gibt nicht nur die Windfedern, die allenfalls für einen groben Überblick und die Windrichtung gut sind. Stelle den Cursor auf einen Ort Deiner Wahl, dann bekommst Du je nachdem, was Du per Anforderungsmail bestellt hast, in der Spalte "Weatherdata" numerische Angaben, etwa zu Windgeschwindigkeit und Richtung, in 10m Höhe, daher für Segler sehr relevant. Die maximale Vorhersagedauer ist 5 Tage, aber die ersten beiden Tage sind sehr treffsicher.
    Was da nicht drin ist und daher interpretiert werden muß, sind lokale Erscheinungen wie Thermik und Fallböen.
    Für meine Segelei hat sich das alles als sehr sinnvoll und erschöpfend erwiesen, und eben auch für eine Wettererscheinung an Land sehr aufschlußreich.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #23
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    Zitat Zitat von sucher Beitrag anzeigen
    ...........
    Was da nicht drin ist und daher interpretiert werden muß..........................
    ...........
    Für meine Segelei hat sich das alles als sehr sinnvoll und erschöpfend erwiesen, und eben auch für eine Wettererscheinung an Land sehr aufschlußreich.
    Viele Grüße
    nw
    Ja sicher, Sucher, war mir klar.
    Es gibt aber Meteolegastheniker, so wie meinereiner (s,o.) die sich damit nicht so gut auskennen. Wie sonst lässt sich erklären, dass meine Stegnachbarn i.d.R zwei bis drei Windstärken neben denen des DWD bei seinen Stationsmeldungen liegen. Nein, nicht geschätzt, sie haben abgelesen. Liegt es am DWD oder an deren Interpretation? Oder gibt es verschiedene Bft.-Skalen? Die unterschiedliche Interpretation der Windfähnchen lässt das vermuten.
    - APP/true wird gerne mal falsch interpetiert
    - Die Messhöhe des DWD bezieht sich auf 10m, die meiner Nachbarn zuweilen schon mal auf 20m, wird garnicht interpretiert, nur übernommen.
    - Mit dem Pendeln des Mastes bei Welle lassen sich auch leicht 2Bft. dazu interpretieren.
    - Beim geistesgegenwärtigen Ablesen eines Windstoßes lässt sich auch interpretativ noch was gut machen.

    Beim Gespräch mit meinen Freunden im Klub übernehme ich natürlich die Interpretationen meine Stegnachbarn, die machen deutlich mehr her.

    Franz
    halber Wind reicht völlig

  4. #24
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Später von Fehmarn aus nochmals nach Norwegen, nach Finnland und England/Frankreich. Zwischendurch (1982) wurde der höchste Segelschein den man in D machen konnte (C-Schein) erworben. Seit 2009 bin ich mit 45 ft. auf der Ost- und Nordsee unterwegs. Wenn keine Regatta ansteht, nur mit zwei Personen an Bord!
    Auf meine Törns als Skipper im MM zwischen dem Schwarzen Meer und Ibiza, sowie Karibik rauf und runter, will ich gar nicht erst eingehen.
    du darfst mit sicherheit davon ausgehen dass dein segel fahrtgebiet umfangreicher als supras is, und euch beiden gemein sind die tausenden beiträgen unter anderem namen... also fleissig weiterschreiben
    haribo

  5. #25
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Selbst interpretieren ist schon i.O., hat aber auch seine Fallstricke
    Gruß Franz
    Hallo Franz,

    das ist genau das was ich meine. Jeder kann sich seine Wetter-/Windinformationen beschaffen wo und wie er will. Von mir aus auch aus der Klotze. Wenn jemand auf Gribfiles schwört, ist das ok. Aber er sollte sich mal Gedanken darüber machen, wo die Infos eigentlich herkommen; die fallen nämlich nicht vom Himmel!
    Wenn jemand meint, er könne die besser interpretieren als die Leute, die damit beruflich zu tun haben, dann werde ich ihm nicht widersprechen wollen.
    Ich selbst habe seit vielen Jahren eine WIBE an Bord, die zeichnet je nach Programmierung auch während ich in der Koje liege alles auf was von den bezahlten Wetterfröschen festgestellt und verbreitet wird. Das die Punktgenau für eine Ort eine absolut genau Vorhersage treffen können, wäre mir neu.
    Nicht umsonst wird dann Großräumig eine Prognose, wie z.B. Belte und Sund oder westl. Ostsee oder die einzelnen Teilbereiche in der Nordsee abgegeben.
    Wenn ich Regatta segele und gg. den Wind aufkreuzen muss, benutze ich sehr gern den norwegischen Wetterbericht, der aus meiner Sicht noch am genauesten die Winddrehungen ankündigt. Sehr oft stimmem diese sogar!
    Denn bei einer Regatta ist es einfach blöd, wenn man Höhe herausgesegelt hat, der Wind dreht und man ist plötzlich auf der falschen Seite! Da nutzt mir dann auch mein Carbonmast, das PBO-Rigg und die teuersten Segel nichts.

  6. #26
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    Hallo Ihr, die "Feinheit" der Wettervorsage aus den Gribfiles bezieht sich nicht nur auf den Ort, sondern auch auf die Zeit. Man kann da kleinräumig für den gewünschten Ort auch z.B. den vorrausichtlichen Zeitpunkt einer Winddrehung herausfinden, (auf 3 h genau), und seinen Abfahrtszeitpunkt entsprechend einstellen.

    Die Daten stammen von der NOAA, die weltweit Wetterdaten einsammelt, aufbereitet, und per Gribfiles wieder ausgibt. Daß z.B. der Deutsche Wetterdienst ein Beobachtungsnetz betreibt, das nur ihm zur Verfügung steht, bezweifle ich. Der Flaschenhals beim Segeln ist die Datenmenge. Man wird dann die Anforderungsmail so weit wie möglich einschränken, um die Datenmenge klein zu halten. In dieser Hinsicht auf die kleinstmögliche Datenmenge, die auch Satphone-tauglich ist, kommt man mit einer Anleitung von Saildocs, da kann man für eine Tagestour mit 3kB auskommen.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  7. #27
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Trotz allem kommt in unserer Region ein Sturm/Orkan immer aus westlichen Quadranten und nie aus Ost!
    Auch wenn ich mich nicht an Orkane aus Ost in "unserer Region" (ich denke, Du meinst [Nord]Deutschland damit) erinnere - Stürme aus Ost sind nicht ungewöhnlich, wenngleich seltener als aus westlichen Richtungen. Oder habe ich Deinen Begriff des "Quadranten" falsch interpretiert?

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