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  1. #11
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    Das ist ein wirklich altbekanntes Problem, ich kenne das im Mittelmeer mehr als zur Genüge. Schon nach einigen Tagen glaubt man, man ist in einer Schwefelgrube nach dem Durchpumpen.
    Ich bin jetzt kein Biochemiker, aber nach Hausverstand beurteilt, sterben die sich im Wasser befindlichen Keime ab und ja, vergammeln/verwesen da drinnen in der abgestandenen Brühe, der Schlauch ist daran nicht schuld.

    Lösungsmöglichkeiten:
    Es gibt im Zubehörhandel von Yachticon diesen .. https://www.svb.de/de/yachticon-spue...z-purytec.html ... Kit zum Einbauen, gleich nach dem Seeventil. Das hilft schon mal ganz gut und bringt auch sonst ganz gute Gerüche mit sich. Kostet halt und ja, man muß das Fläschchen auch öfter erneuern...hier kann man aber mit den Mitteln von Campingtoiletten günstig nachfüllen.

    ODER: man baut nach dem Seeventil ein Entlüftungstück, an dem man entweder das Schlauchwasser ablassen kann oder den Schlauch mit der Klopumpe leer pumpen kann, nachdem das Seeventil geschlossen wurde. Bei ganz langen Standzeiten könnte man hier auch durchspülen.

    Ja, mehr ist da wohl nicht zu machen, ausser damit zu leben...

    Yippie

  2. #12
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    Hallo Ihr, obgleich ich mit meinem Schiff mit einem langen, alten Zulaufschlauch eine ganze Weile im Mittelmeer verbracht habe, ist mir sowas bisher nicht aufgefallen. Zudem war mein Schiff mit dem Vorbesitzer ca. 30Jahre im Mittelmeer zugange, wenn da sowas gewesen wäre, hätte ich das sicher erfahren. Außerdem habe ich etliche Wochen im Ambrakischen Golf (Vonitza) verbracht, wo das Seewasser durch den hohen Gehalt an Biomasse auch ziemlich trübe ist.

    Der Zustand des Wassers im Zulaufschlauch unterscheidet sich vom freien Wasser nur durch geringere Zirkulation und Lichtlosigkeit. Das kann man imitieren, indem man Seewasser in ein Dunkles Gefäß füllt und eine Zeitlang darin stehen läßt. Wenn das Wasser danach ebenso penetrant stinkt, wäre der Fall aufgeklärt.

    Ich denke, um den Gestank zu erzeugen, muß man mindestens einen genügend großen, angegammelten Fisch hinzufügen.
    Die Frage ist nun, wie bekommt man den Kadaver mit möglichst geringem Aufwand wieder raus?

    Im Mittelmeer kann man ja problemlos ins Wasser steigen. Da fädelt man von Außen einen Schlauch in die Ansaugöffnung, schiebt ihn möglichst tief hinein, und füllt via diesem Schlauch eine Flasche Klorix hinein. Das löst das Eiweiß, und je angegammelter der Fisch ist, umso leichter kommt er wieder raus. Bekommt man den Schlauch nicht tief genug rein, so versucht man ihn wenigstens dicht zu bekommen, und zieht das Klorix mit derToilettenpumpe durch das System. Wenn dann nur noch die unlöslichen Gräten drin sind, stinkt es wenigstens nicht mehr.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #13
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    Das reine Leerpumpen wär bei meinem Ventil Arrangement tatsächlich ziemlich einfach möglich. Das probiere ich mal aus.

  4. #14
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen
    Hallo,
    das ist wohl eine Art von "Zahnsteineffekt", irgend welche Biobeläge oder wie geschrieben angesaugte Organismen.
    Peter
    Dem schließe ich mich an! An einen Fisch, sei er noch so klein, glaube ich nicht. Wir sprechen vom Anaugschlauch mit entsprechend kleinem Durchmesser. Der Einlass vom Seeventil ist so klein, dass man nicht einmal einen Finger da reinstecken kann!

  5. #15
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    @yippieaye
    warum ist es der Ansaugschlauch ? Kann es nicht sein, dass sich die Fäkalbakterien im WC, auf den Gummimembranen/dichtungen befinden ? Dann würde ein WC Reiniger & Pflege z.B. von Yachticon helfen: Ein oder 2 "Schuss" ins WC-Becken, dann spülen und wenn gespült, dann erneut ein Schuß.
    Bei mir waren es nämlich die Membranen (SL400) die mit einem stinkenden Biofilm beschichtet waren. Der WC-Reiniger hat geholfen!

  6. #16
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    Es ist das Wasser, das beim Pumpen in die Toilette gepumpt wird. Also das Wasser aus dem Ansaugschlauch.

  7. #17
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    Nee, muss nicht sein! Das Wasser aus dem Zulaufschlauch geht durch die Pumpe und dort sind Dichtungen oder auch Membranen (wie bei SL400) die mit dem stinkenden Biofilm belegt sein können. Das Wasser geht durch den Ansaugschlauch, kommt mit der verdreckten Membran/Dichtung/Pumpengehäuse in Kontakt, spült den Dreck etwas weg, landet im Klobecken, stinkt wie sau...
    Ursache: wenn Fäkalien (hier Urin) durch ein undichtes Ventil mit dem angesaugten Wasser in Kontakt kommt....
    Fehlersuche: erstmal Ansaugschlauch von der Pumpe abnehmen und riechen, dann Seewasser durchleiten, nochmal riechen. Dann Pumpe auseinandernehmen, auf Dichtheit zwischen Ansaugkammer und Ablasskammer prüfen... undicht: dann ist das die Ursache, dicht: nicht die Ursache. Ohne Prüfung wissen wir nichts!!
    Im Übrigen habe ich noch nie einen "stinkenden" oder "veralgten" Ansaugschlauch gesehen !! Selbst bei mir nicht, obwohl ich mein Klo nur ein bis 2mal in der Saison benutze !! wenn es gestunken hat, dann lag das immer an der Pumpe bzw. an ihrem "Innenleben", also dort wo es dank Urin und Sch... etwas für die Bakterien zu fressen gab!!!

  8. #18
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    Hm. Komisch. Und warum stinkt es dann nicht mehr, wenn man den Zulauf gegen einen neuen Schlauch getauscht hat? Es gibt Konstellation wo es der Zulauf ist und die, die es hier schreiben, es zu 100% bestätigten können, da durch zuvor erbrachten Beweis auf eigenem Schiff belegt. Bitte akzeptieren und nicht immer alles in Anfrage stellen und anzweifeln....

  9. #19
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    Hallo Ihr, vielleicht liegt es am Querschnitt des Saugschlauches. Ich kann mir vorstellen, daß Organismen wie Fische die Mündung des Saugschlauches als Versteck nutzen, was ja auch funktioniert, solange nicht gepumpt wird. Dann kann das betreffende Tier beim Pumpen unverhofft tief in den Schlauch hineingezogen werden, wo es dann nicht mehr herausfindet und darin verendet. Das kann natürlich auch wiederholt und mehrfach passieren, was dann zu fortgesetztem Gestank führt.
    Bei mir ist der Saugschlauch/Seeventil 1/2", da ist sowas offenbar noch nie passiert.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  10. #20
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    Interessant, diese ganzen Theorien. Man sollte vielleicht ein Studie beauftragen und wissenschaftlich aufarbeiten..Mann-o-Mann..

    Ich habe einen klarsicht- Spiralschlauch als Ansaugschlauch und der ist nicht besonders alt. Als ich ihn neu installierte und dann einige Wochen NICHT am Schiff war und danach die Toilette erstmals wieder benutzte, war der Geruch deutlich wahrnehmbar. Auch das Wasser war bräunlich trübe. Zuvor, also am selben Ort war das Wasser beim durchpumpen klar. Nachdem die stinkende Brühe durch war , kam wieder klares Wasser.

    Also. Wenn innerhalb der Pumpe da was wäre, warum dann soviel von der Pampe, also eine Menge die sich nur im Schlauch befinden kann.
    Wenn man einmal ordentlich durchgepumpt hat, dann ist der Gestank weg und bei regelmäßiger Benützug der Toilette tritt er auch nicht auf.

    Ich habe auch das Boot gute 6 Monate im Winterlager und da trocknet ohnehin alles aus, als warum kehrt der Effekt immer wieder zurück?
    Ich habe vor zwei Jahren einen Eimer mit Chlormischung über einen Schlauch von aussen angeschlossen, während meine Frau von innen gepumpt hat bis alles durch war. Eigentlich die perfekte Desinfektion. Ließ es 2 Tage einwirken bevor ich dann Frostschutz durchgepumpt habe.
    Und was glaubt ihr war dann im letzten Jahr, als wir einen 3-wöchigen Heimaturlaub machten und dann wieder zurückkamen? Richtig... der nette Geruch und die braune Brühe.
    Ein Kumpel schwört auf das oben erwähnte Gimmick, er meint seither habe er keine Probleme mehr mit Gerüchen. Ich meine klingt irgendwie einleuchtend wenn da desinfizierende Substanzen drinnen sind. Habe es auch installiert, auf einer meiner beiden Toiletten und siehe da, es riecht nix mehr.
    Wem das auf Dauer zu teuer wird, kann sich ja selbst was basteln und nur bei Bedarf, also wenn man die Toilette längere Zeit nicht benützt, mit einem Desinfektionsmittel durchspülen, wird auch reichen..

    Am Meisten amüsiert mich die Theorie mit dem Fisch..

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