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  1. #1
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    Standard Der Corona-Virus -COVID-19- setzt auch Seglern harte Grenzen

    Mein Segeltörn in der Türkei fällt aus!
    Bekomme gerade die Meldung:

    Die türkischen Behörden haben das Einreiseverbot für mehrere von COVID-19 betroffenen Staaten auch auf Einreisende aus Deutschland erweitert, gültig ab Samstag, den 14. März 2020 um 8:00 Uhr Ortszeit, zunächst bis zum 17. April 2020. Die Ausreise von deutschen Staatsbürgern ist weiterhin möglich. Flugzeuge dürfen auch weiterhin landen, um Passagiere aus der Türkei nach Deutschland abzuholen.

    Frage mich aber, was im Sommer in der Nord-/Ostsee auf mich zukommt, wenn Dänemark - Schweden und Norwegen mit dem eigenem Schiff geplant ist?

  2. #2
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    Hallo miles+more, man kann die Härte des Problems ja an den Zahlen der Neuinfektionen ablesen. Aktuell hat sich der Anstieg offenbar (hoffentlich) verlangsamt, das bedeutet, der Gipfel wird bald erreicht sein ich vermute, in 2-3 Wochen. Ab dann werden die Zahlen der Neuinfektionen zurückgehen, und nach einiger Zeit (2-3Monate?) wird das Problem vom Tisch sein.
    Weil da starke wirtschaftliche Interessen dahinter stehen, werden die Restriktionen sicher so bald als möglich gelockert werden. Ich denke, der Sommerurlaub, also Juli/August wird nicht mehr betroffen sein.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  3. #3
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    Türkei - na ja, wer will da bei gesundem Verstand noch freiwillig hin.

    Wenn man zynisch wäre, könnte man sagen, dass Corona einem gewissen sogenannten Präsidenten gerade recht kommt, um keine Migranten zurücknehmen zu müssen. Aber nur wenn man sehr zynisch ist.

    Dänemark ist übrigens inzwischen auch dicht. Schweden ist noch offen.

    Aber auch bei noch offenen Ländern sollte man sich sehr gut überlegen, ob man da hinfährt und zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder zurück muss. Das könnte dann nämlich ins Auge gehen. Und die Infrastruktur ist ohnehin überall runtergefahren.

    Spanien verhängt jetzt Ausgangssperren wie Italien. In Griechenland sind seit heute alle Tavernen, Cafes und Bars geschlossen und die Hamsterkäufe beginnen. Dabei hat Griechenland in Europa noch mit die wenigsten Fälle.

    Ich bin jetzt auf Kreta. Hier haben wir inzwischen 4 Fälle in Heraklion und die Marinaleitung hat sich schon im Büro verbarrikadiert und bittet nur in unbedingt notwendigen Fällen persönlich angesprochen zu werden.

    Andere Marinas sind noch strikter.

    Trotz teilweise leerer Regale (kein Klopapier zu haben muss wohl irgendwelche Urängste im Menschen wecken) haben wir es geschafft, uns für ca. 4 Wochen zu verproviantieren. Da kann man auch eine Quarantäne mit überstehen.

    In China scheint der Peak überschritten zu sein. Wenn man das extrapoliert, dann sollte das in Europa irgendwann Ende April der Fall sein. Aber das ist natürlich reine Spekulation. Ich denke eher, das Thema wird uns, vielleicht auf etwas niedrigerem Niveau, solange weiter verfolgen bis es einen Impfstofff gibt. Und dann können wir Europa wirtschaftlich wieder aufbauen.
    Michael
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  4. #4
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    In drei Jahren ist hoffentlich alles vorbei, also kein Grund zur Panik, auf dem Wasser kann man sich nicht anstecken

  5. #5
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    Zitat Zitat von MichaelK Beitrag anzeigen
    Türkei - na ja, wer will da bei gesundem Verstand noch freiwillig hin.
    .
    Da gebe ich dir absolut recht. Habe das Land vieler Jahre gemieden, wg der Politik von Herrn Erdogan. Da aber nur lange nichts außergewöhnliches festzustellen war, wurde halt mal wieder gebucht. Das geschah vor der Öffnung der Grenze und dem falschen Infos an die Flüchtlinge, dass der Weg nach Europa offen wäre.

    Unser Vereinsschiff lag im Winterlager in Cagliari/Sardinien. Da man dort nicht nur mit dem Flieger oder wie auch immer nicht hinkommen kann, kommt jetzt auch noch die Info, dass das Auslaufen von Yachten verboten wurde.

    Ich persönlich glaube nicht, dass die ganze Problematik bis Ende April abgeschlossen sein wird.
    Aber vielleicht helfen ja zur Eindämmung des Virus tatsächlich die höheren Sommer-Temperaturen! (?)

  6. #6
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    Das mit den Sommertemperaturen wird ja inzwischen von den Experten doch stark in Zweifel gezogen, auch wenn sie einen positiven Effekt nicht ausschließen.

    Andererseits haben wir hier auf Kreta erst vier bestätigte Fälle. Insofern mag vielleicht doch Hoffnung bestehen.
    Michael
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  7. #7
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    Zitat Zitat von miles+more Beitrag anzeigen
    Frage mich aber, was im Sommer in der Nord-/Ostsee auf mich zukommt, wenn Dänemark - Schweden und Norwegen mit dem eigenem Schiff geplant ist?
    Da mache ich mir Gedanken, ob ich noch nach Dänemark segeln kann, da kommt heute die Meldung, dass neben einigen Nordseeinseln auch Fehmarn abgeriegelt ist. Ich komme also als Binnenländler noch nicht mal zum Winterlager!

  8. #8
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    Sehe es positiv. Fürs Klima ist die Pandemie ein Segen. Fast könnte man meinen, der Planet wehrt sich. Nein, bitte keine Verschwörungstheorien...
    Michael
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  9. #9
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    Hallo, nein, es nicht der Planet, es ist die Natur bzw. die Evolution. Ursache ist die Selbstdomestikation des Menschen im Sinne der Massentierhaltung. Und es wird nicht das letzte Agens sein, das sich diese Verhältnisse zunutze macht. Die Evolution sucht ohne Unterlaß nach Nischen, in die sie sich ausbreiten kann, und wir bieten diese sehr reichlich. Die wesentlichen Faktoren sind die Bevölkerungsdichte und die Mobilität. Beide Faktoren sind ständig im Steigen, und deshalb werden die Abstände derartiger Ereignisse immer kürzer werden.
    Trotz alledem viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
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  10. #10
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    Leutchen,
    das Thema ist sofort tot, sobald die BLÖD ein neues Thema gefunden hat!! Der Vorteil vom Corona-Hype ist doch, dass der Boulevard Greta, ihre Anhänger und das Klima gar nicht mehr ansprechen!!
    Jetzt braucht nur noch Schölzchen aus dem Hinterhalt das Wort "Steuererhöhung" zu lancieren, und dann ist Corona erledigt!!

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