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  1. #11
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    Und wenn jemand an bord ist/lebt ?
    Reicht es die Q flagge zu hissen ?

    Aktuell:
    zwei freunde von mir liegen zur zeit in winterhàfen, die sind offiziel geschlossen.
    Einer mùßte ende des monats den winterhafen wieder verlassen.
    Andere hàfen sind ebenso dicht,
    also kein wasser und strom ... vorhafen? ankern? Odder watt ?
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
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    lebt nun in Indochina

  2. #12
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    Hallo Segler,

    uns geht es hier in D noch gut. Einzig ist u. a., dass wir nicht mehr an unsere Boote drauf kommen. Wenn es gut geht vielleicht in drei Wochen, womöglich aber erst im Juni oder Juli. Dann ist die Saison für viele schon fast durch und man muss sich die Frage stellen, ob man von der Halle überhaupt raus will.

    Ganz anders und viel schlimmer geht es wohl denen, die im Winter Richtung Karibik aufgebrochen sind. Wie man so liest, sind scheinbar alle Häfen dicht. Die, die sich in den Marinas aufhalten, dürfen diese nicht verlassen. Die Ankerlieger in den Buchten werden wohl Richtung offene See gedrängt. Einige haben schon Probleme mit der Verproviantierung und Wasser.

    Also, uns geht es gut. Cool bleiben und abwarten. Wir kommen schon an unsere Boote.

    Gruß
    Emil

  3. #13
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    In Burgstaaken/Fehmarn wird ein Schiff ins Wasser gekrant?! (s. Bild)

    Ich denke, alle Häfen in SH sind gesperrt? Wie kommt es dann, dass in Burgstaaken heute Morgen gekrant wird?

    Gruß
    Emil
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  4. #14
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    Servicekräfte, also die Werftangestellten und Hafenmeister dürfen an den Schiffen arbeiten, natürlich unter Berücksichtigung des Mindestabstandes....steht so auch in den NfS, siehe weiter oben.

  5. #15
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    ...na ja, steht nicht in den NfS, aber in den BfS...

    https://www.elwis.de/DE/dynamisch/Bf...2&db_id=229896

  6. #16
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    Zitat Zitat von Käptn Blaubär Beitrag anzeigen
    Leute, ist es so schwer zu verstehen? Ich kenne keinen Segler, der sich über die Beschränkungen freut. Das Ziel ist, dass sich möglichst wenig Menschen irgendwo herumtreiben. Das es bei diesen Beschränkungen nicht immer nachvollziehbar und logisch zugeht, liegt in der Natur der Sache. Arbeiten am Boot im Winterlager is nich! Nehmt es wie ein Mann.
    Na ja, als Sofortmaßnahme war es sicher gerechtfertigt, erst einmal mit diesen drastischen Maßnahmen die Ausbreitung des Virus durch den "Massentourismus" zu verhindern.

    Trotz allem rechtfertigt der Zweck nicht immer auch alle Mittel.

    Haus oder Wohnungs- sowie Bootsbesitzern den Zugang zu ihrem Eigentum zu verbieten und den Hamburgern den Zugang zu den Naherholungsgebieten zu verbieten und sie damit de facto in Hamburg zu internieren sind schon drastische Einschränkungen der Grundrechte.

    Trotz aller Notwendigkeit, schnell und entschieden zu handeln, hätte ich ein besseres Gefühl, wenn die Maßnahmen bundesweit abgestimmter wären und die Alleingänge einiger Landesfürsten sich auf ein Minimum beschränken würden.

    Die Bundesregierung hat nicht ohne Grund auf eine pauschale Ausgangssperre verzichtet und die aktuelle Form der Maßnahmen (mit höherer Eigenverantwortung der Bürger) gewählt. Es wurden so Einschränkungen der im Grundgesetz verbrieften Rechte vermieden und eine vergleichbare evtl. sogar höhere Wirksamkeit erzielt.

    Ich hoffe, dass auch die Landesfürsten sich das Grundgesetzt (Freizügigkeit) einmal näher ansehen und ab Mitte April dann schrittweise die Grundrechtseinschränkungen abbauen.

    Grundsätzlich spricht aus meiner Sicht nichts gegen Besuche der Boote oder Ferienwohnungen zu Wartungszwecken, im zweiten Schritt könnten beispielweise die Häfen für Festlieger mit Übernachtungsverbot freigegeben werden (so könnten man zumindes mal ab und an einen Tagestrip durchführeen oder ankern).

    In Bezug auf den Strandtourismus lassen sich doch sicher auch Mittel finden, dies von der Anzahl der Besucher her im Rahmen zu halten.

    Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Landesfürstren auch in der Lage sind ausserhalb von Schwarz-/Weiß Kategorien zu denken.

    Die aktuelle Form der Zugangsbeschränkungen und auch die vereinzelt auftretende Aggressivität gegenüber den Ferienwohnungsbesitzern, die dort aktuell wohnen, hinterlässt bei mir leider einen ziemlich üblen Beigeschmack.

  7. #17
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    Zitat Zitat von segler_aus_hamburg Beitrag anzeigen
    Na ja, als Sofortmaßnahme war es sicher gerechtfertigt, erst einmal mit diesen drastischen Maßnahmen die Ausbreitung des Virus durch den "Massentourismus" zu verhindern.

    Trotz allem rechtfertigt der Zweck nicht immer auch alle Mittel.

    Haus oder Wohnungs- sowie Bootsbesitzern den Zugang zu ihrem Eigentum zu verbieten und den Hamburgern den Zugang zu den Naherholungsgebieten zu verbieten und sie damit de facto in Hamburg zu internieren sind schon drastische Einschränkungen der Grundrechte.

    Trotz aller Notwendigkeit, schnell und entschieden zu handeln, hätte ich ein besseres Gefühl, wenn die Maßnahmen bundesweit abgestimmter wären und die Alleingänge einiger Landesfürsten sich auf ein Minimum beschränken würden.

    Die Bundesregierung hat nicht ohne Grund auf eine pauschale Ausgangssperre verzichtet und die aktuelle Form der Maßnahmen (mit höherer Eigenverantwortung der Bürger) gewählt. Es wurden so Einschränkungen der im Grundgesetz verbrieften Rechte vermieden und eine vergleichbare evtl. sogar höhere Wirksamkeit erzielt.

    Ich hoffe, dass auch die Landesfürsten sich das Grundgesetzt (Freizügigkeit) einmal näher ansehen und ab Mitte April dann schrittweise die Grundrechtseinschränkungen abbauen.

    Grundsätzlich spricht aus meiner Sicht nichts gegen Besuche der Boote oder Ferienwohnungen zu Wartungszwecken, im zweiten Schritt könnten beispielweise die Häfen für Festlieger mit Übernachtungsverbot freigegeben werden (so könnten man zumindes mal ab und an einen Tagestrip durchführeen oder ankern).

    In Bezug auf den Strandtourismus lassen sich doch sicher auch Mittel finden, dies von der Anzahl der Besucher her im Rahmen zu halten.

    Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Landesfürstren auch in der Lage sind ausserhalb von Schwarz-/Weiß Kategorien zu denken.

    Die aktuelle Form der Zugangsbeschränkungen und auch die vereinzelt auftretende Aggressivität gegenüber den Ferienwohnungsbesitzern, die dort aktuell wohnen, hinterlässt bei mir leider einen ziemlich üblen Beigeschmack.
    Kann ich gut nachvollziehen, ich frage mich auch wie ich ein Ansteckungsrisiko sein kann, oder mich einem aussetze, wenn ich mit dem Auto zum Boot fahre, auslaufe, ein Wochenende irgendwo ankere, wieder festmache, ins Auto steige und nach Hause fahre.

    Die Erklärung ist einfach und wenn man mal ehrlich ist, am Ende auch gutes Krisenmanagement.

    1. alle werden beteiligt, es wird an Selbstverantwortung und Vernunft appelliert und ein bisschen "Zuckerbrot und Peitsche" ist auch dabei. Grosses Lob wenn alle sich an die Regeln halten, aber immer der Hinweis "Wenn nicht können wir auch anders....Ausgangssperren,..."

    2. Erlaube ich jetzt Aktivitäten wie die, die Du beschreibst und die ich auch gerne täte, mache ich damit die Androhung von Verschärfung gegenstandslos. Verhäng mal Ausgangssperren wenn keiner zu Hause ist. Das Ganze hat den einfachen Sinn dir zwar Freiheiten zu lassen sich aber nicht auf Dich zu verlassen, also die Kontrolle nicht abzugeben.
    Ein feiner Unterschied ob du an der langen Leine bist oder man die Leine entfernt und sagt "bleib trotzdem da"

    Und ganz ehrlich muss ich gestehen - ich möchte mich auch nicht auf jeden meiner Mitmenschen bedingungslos verlassen. Ich habe in den letzten Tagen so viele Verschwörungstheorien gelesen, dass ich am Verstand einiger meiner Mitmenschen starke Zweifel habe (Und einige auch an meinem, weil ich so naiv bin und nicht erkenne wie recht sie doch haben). Hier ist es aber nun mal so, dass JEDER EINZELNE einen Riesenschaden anrichten kann.
    So gesehen kann ich mit den Maßnahmen noch gut leben...

    Was mich allerdings anfängt echt zu nerven sind die Blüten, die das treibt. Es ist die Zeit der Kontrollfreaks, Besserwisser und bedingungslos Regeltreuen. Menschen mit derartig großen Balken in den Augen, dass sie durch keine Tür mehr passen, aber trotzdem jeden Splitter in meinem Einkaufwagen erkennen. Ich denke diese ernüchternde Erfahrung machen alle Freiheitsliebenden gerade....

  8. #18
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    Das Problem ist, dass keiner von uns weiss ob er den Virus sich schon eingefangen hat. Das perfide ist ja, dass nicht jeder infizierte gleich schwer krank wird, jeder infizierte ist aber gleich ein Überträger des Virusses.
    Über all den Maßnahmen, die unsere Freiheitsrechte erheblich einschränken, schwebt die Angst, dass unser Gesundheitssystem, Rettungssystem und Katastrophenschutz derart überlastet werden könnten, dass die Systeme zusammenbrechen.
    .......und dass wir im Hinblick auf unsere Ressourcen hoffnungslos überlastet sind, zeigt deutlich der Mangel an Schutzausrüstung!

    Auch wenn es jedem von uns schwerfällt, die Pandemieverordnungen werden nicht ewig gelten, sondern, ausschließlich mit Blick auf die Wirtschaft, in der nahen Zukunft (Ende April, mitte Mai) aufgehoben werden.
    Jetzt müssen wir halt lernen, uns in Geduld zu üben, unsere Zeit eben zu Hause sinnvoll zu nutzen.

    „Da können wir nicht drüber, nicht drunter weg, nicht daran vorbei, da müssen wir durch!“

    P.S.: seht Euch mal die in Frankreich ergriffenen Massnahmen an: strikte Ausgangssperre, verlassen der Wohnung/Hauses nur erlaubt zum Einkaufen von Lebensmitteln und zur Arbeit.
    Geändert von 2ndtonone (10.04.2020 um 14:14 Uhr)

  9. #19
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    Hier imm ... fahren noch Sportboote,
    Pssst, nich weitertraatschen ...
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    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  10. #20
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    Moin,

    wenn man denn den veröffentlichten Zahlen (Infizierte, Genesene und Todesfälle im Zusammenhang mit Corona) traut (bis zum Beweis des Gegenteils tu' ich das), dann können wir uns in Deutschland glücklich schätzen, daß wir derzeit weniger betroffen sind. Und deswegen den Luxus haben, keine eingeschränkte Ausgangssperre wie z.B. in Frankreich noch bis zum 11. Mai, sondern nur ein "Kontaktverbot" haben (wer hat sich die Bezeichnung bloß ausgedacht?).

    Wenn wir jetzt in der ... nahen Zukunft (Ende April, mitte Mai) ... auf's Segeln verzichten müssen, kann ich persönlich damit ganz gut leben ... wenn sich denn die jetzt aufgebrachte Geduld später auszahlt. Stellt euch nur mal folgendes vor: es werden jetzt viele der Einschränkungen zurückgenommen, alle sind erst einmal begeistert. Dann (im Juli) steigen die Infektionszahlen wieder an und die Häfen werden wieder gesperrt ...
    Lieber jetzt auf's Segeln verzichten, als in der schönsten Zeit der Saison. Spannend bleibt die Frage, wann wieder Törns ins Ausland möglich sind.

    In diesen Sinne bleibt cool und vor allen Gesund.
    Mast- und Schotbruch,

    Jürgen

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