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  1. #151
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    ......... speed hat aber gelegentlich auch was mit sicherheit zu tun, .......
    Unbedingt!
    Schnelle Boote gehen auch gut bergauf, ein wichtiges Kriterium. Was nützt eine unzerstörbare Dose wenn sie auf Legerwall gedrückt wird?

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  2. #152
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    Zitat Zitat von kimarx Beitrag anzeigen
    Vergiss dabei nur eines nicht, Disziplin und hierarchische Funktionen gelten gleichsam auf See, als auch in der Luft. Ich mache immer einen grossen Bogen um diese Dummdreisten, die der Ansicht sind, Abenteuertum wäre etwas für Hirnlose Draufgänger. Mit solchen Leuten kann ich nichts anfangen.
    Nun, das sind große Worte, bloß bei der Fliegerei sieht das wohl auch anders aus.

    Ist es nicht etwas verwegen über Dinge zu sprechen, von denen man, sogar zugegeben, keine Ahnung hat? Ich meine, wir sind das ja von Politikern gewohnt. Da werden Studienabbrecher zu Bundeskanzlern, oder Wirtschaftler zu Gesundheitsministern etc. Man geht davon aus, dass hier die Managerqualitäten vor den fachlichen Kompetenzen einzuordenen sind, oder ist das bewusst so gewollt? Ob das beim Segeln oder gar in der Fliegerei auch so funktioniert, hmmm...

    Na schön. Wie ich Dir bereits geschrieben habe wäre Erfahrung mit Segelei recht hilfreich, oder etwa nicht? Dann wüssste man wenigstens, dass Du ein Bisserl darüber Bescheid weisst, worauf Du dich einlässt.
    Was erwartest Du von uns? Das ist hier nicht die Romantikabteilung, die Dir von saghaft schönen Abendstunden an Bord, mit einem Aperol in der Hand und in die untergehende Sonne blickend, lauschig schnulzige Geschichten erzählen will.
    Bitte nicht missverstehen, ich kann ganz schön sarkastisch sein, aber du lädtst förmlich dazu ein.
    Es ist ja nicht so, dass es diese oben erwähnten Momente nicht gäbe. Nein im Gegenteil, es gibt sie zur Genüge und zwar so oft, dass man sie schon gar nicht mehr wahrnimmt.
    Ich denke das wir hier bereits einiges über das Leben an Bord gelesen haben. Ist im Prinzip wie Camping im Wohnmobil nur mit dem Unterschied, dass man sich beim Wohnmobil kaum Gedanken über einen Liegeplatz, geschweige denn übers Wetter machen muss. Ach ja , wenn es mal wo undicht wird, hat man schlimmstenfalls ein Komfortproblem, bei einem Schiff...aber was schreibe ich da überhaupt.

    GEH' DOCH EINFACH MAL SEGELN. Ja lege die Kohle aus für einen Mitsegeltörn, nach der Krise, und lass Dich dort inspirieren.

    Ich meine, es ist ja recht nett hier mit Dir und Anderen Konversation zu führen, in Ermangelung der Möglichkeit im Augenblick selbst an Bord sein zu können. Das wäre ich jetzt nämlich, auf meinem Schätzchen in Griechenland und würde dort den lustig blauen Schleifstaub des zu entfernenden alten Antifoulings inhalieren, trotz guter Maske versteht sich. Danach dann das gesunde, neue mit Lösungsmitteln durchtränkte Antifouling in mehreren Auftragen anbringen.
    Ich würde in den engen Kolen auf allen Vieren bis hinter zum Ruderkocker kriechen um alles zu überprüfen, bzw wie für jetzt geplant, die Ruderlager ersetzen.
    Jaaa, ich würde auch die kaputten Teakfugen restaurieren mit der schmierigen schwarzen Pampe, die dann trotz Handschuhen und anderen Schutzmassnahmen auf der Haut klebt und nicht mehr ab will.
    Ja und dann würde ich noch in der heissen Sonne stehend einen ganzen Tag lang den Schiffsrumpf polieren, den Fugrost von den Edelstahlteilen wegpolieren, und zu guter Letzt noch einige notwendige Motor- Wartungsarbeiten verrichten, nicht ohne aber vorher den Sud vom Boden des Dieseltanks abgesaugt zu haben.
    Ja, wenn man flott ist geht das in einer Woche bis zu 10 Tagen. Ich nehme mir da 2 Wochen Zeit für, und mache das nicht zum ersten Mal.

    Also geh zuerst segeln, repariere helfend ein Boot und dann reden wir über das verträumte Leben an Bord.

    Yippie

  3. #153
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    Zitat Zitat von yippieaye Beitrag anzeigen

    ........, in Ermangelung der Möglichkeit im Augenblick selbst an Bord sein zu können. Das wäre ich jetzt nämlich, auf meinem Schätzchen in Griechenland und würde dort den lustig blauen Schleifstaub des zu entfernenden alten Antifoulings inhalieren, trotz guter Maske versteht sich. Danach dann das gesunde, neue mit Lösungsmitteln durchtränkte Antifouling in mehreren Auftragen anbringen.
    Ich würde in den engen Kolen auf allen Vieren bis hinter zum Ruderkocker kriechen um alles zu überprüfen, bzw wie für jetzt geplant, die Ruderlager ersetzen.
    Jaaa, ich würde auch die kaputten Teakfugen restaurieren mit der schmierigen schwarzen Pampe, die dann trotz Handschuhen und anderen Schutzmassnahmen auf der Haut klebt und nicht mehr ab will.
    Ja und dann würde ich noch in der heissen Sonne stehend einen ganzen Tag lang den Schiffsrumpf polieren, den Fugrost von den Edelstahlteilen wegpolieren, und zu guter Letzt noch einige notwendige Motor- Wartungsarbeiten verrichten, nicht ohne aber vorher den Sud vom Boden des Dieseltanks abgesaugt zu haben.
    Ja, wenn man flott ist geht das in einer Woche bis zu 10 Tagen. Ich nehme mir da 2 Wochen Zeit für, und mache das nicht zum ersten Mal.



    Yippie
    .


    Willkommen im Club der neue, ungewohnte Erfahrungen machenden Erfahrenen !
    Nutzt ja nix.
    Schön zu hören dass ich nicht der Einzige bin.


    .
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  4. #154
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    Hi Yippie,

    Ja, das mit dem Törn, respektive Törns war bereits angefragt und reserviert, leider ins Wasser gefallen.

    Erwartungen, als ich den Thread gestartet hatte, gab es keine, es war einfach nur ein Thema, das mir einfiel und ich war neugierig, was zurück kommt. Ich hätte es mit der Frage 'Geht das?' ergänzen können.

    Ich sehe, dass man natürlich alles verkomplizieren kann. Ich habe Menschen kennen gelernt, die leben in einem Baumhaus, andere leben in einer Höhle, wieder andere in einem Karl, also gibt es doch sicher Menschen, die auf einem Segler wohnen und ich möchte gerne wissen, wer damit Erfahrung hat, also unter Umständen, wer das selbst tut, oder probiert hat.

    Keep it simple:-)

    Grüsse Kimberly

  5. #155
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    Zitat Zitat von haribo Beitrag anzeigen
    klar kann man erweitern oder differenzieren, deine antwort günstig in relation zu sicherheit/zustand signalisiert dass dir geschwindigkeit nicht besonders wichtig erscheint, speed hat aber gelegentlich auch was mit sicherheit zu tun, dem wetter ausweichen können, und auch mit spass

    der ansatz z.B. diese drei kriterien in die ecken eines dreiecks zu legen und jedes schiff an einer unterschiedlichen stelle innerhalb des dreiecks zu verorten zeigt ansich nur auf wo die reale wollmilchsau liegt, sie sitzt in der mitte und hat zu allen positiven kriterien einigen abstand...
    Stimme voll zu

  6. #156
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    Zitat Zitat von kimarx Beitrag anzeigen

    ......, es war einfach nur ein Thema, das mir einfiel und ich war neugierig, was zurück kommt. ......

    Ich sehe, dass man natürlich alles verkomplizieren kann.

    .



    So sieht man es schlussendlich wenn man von der Komplexität des Themas überfordert ist.




    .
    Geändert von supra (19.04.2020 um 11:18 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  7. #157
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    Ich glaube, wir sind auf dem Holzweg.
    Wir versuchen konkrete Erfahrungen zu vermitteln. Dabei wurden gar keine konkreten Fragen gestellt, was wir ja auch nachdrücklich bedauern.
    K. ist an konkretem technischem know how wenig interessiert, oder nur am Rande. Jemand der in der dritten Welt ein Flugzeug in der Luft halten kann, die Sicherheit durch eigene Kontrollen vor jedem Flug sicherstellen muss, misst den technischen Problemenan einem Booten keine große Bedeutung zu. Die Auswahl des Bootes wird schon irgendwie geschehen (da ergeben sich konkrete Fragen), das ist nicht der Hintergrund der Fragen.

    Gefragt ist, wie ist dass denn so auf´m Boot? Ganz allgemein. Die meisten von uns haben sich diese Fragen von den Kochs, Hauser, Piske, Erdmann(!) und Co beantworten lassen, wobei wir auch z.T. deren Philosophie übernahmen. Andere sogen das Wesen des Segelns mit der Muttermilch ein, auf dem Familienschiff, auf dem Opti, im Alltag. Wieder andre infizierten sich auf einem Wellnestörn.
    K. versucht es auf dem kurzen Weg: Frag doch mal die, die sich damit auskennen. Die sind mit er Schlichtheit dieser Frage überfordert. Was soll man auf Selbstverständliches schon antworten?

    Kimberly, versuch es doch mal mit Sönke (Auszeit unter Segeln), Harbeck (mal sehen wie weit wir kommen), Cathi und Johannes Erdmann oder Wilfried Erdmann (Pflicht! und dessen Frau). Gewiss gibt es noch andere, die das Leben auf dem Boot beschreiben. Dann ergeben sich konkrete Fragen ganz von selbst.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  8. #158
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    Zitat Zitat von kimarx Beitrag anzeigen
    Hi Yippie,

    Ja, das mit dem Törn, respektive Törns war bereits angefragt und reserviert, leider ins Wasser gefallen.

    Erwartungen, als ich den Thread gestartet hatte, gab es keine, es war einfach nur ein Thema, das mir einfiel und ich war neugierig, was zurück kommt. Ich hätte es mit der Frage 'Geht das?' ergänzen können.

    Ich sehe, dass man natürlich alles verkomplizieren kann. Ich habe Menschen kennen gelernt, die leben in einem Baumhaus, andere leben in einer Höhle, wieder andere in einem Karl, also gibt es doch sicher Menschen, die auf einem Segler wohnen und ich möchte gerne wissen, wer damit Erfahrung hat, also unter Umständen, wer das selbst tut, oder probiert hat.

    Keep it simple:-)

    Grüsse Kimberly
    Up's ... bin ich erfahren ?
    Weil ich mit stoffwindeln und muttermilch eher segeln wie laufen lernte?
    Jain,
    oder bin ich erfahren weil ich den großyeil meines lebens auf schiffen segel?
    Bin ich erfahren weil ich in vielen jahren einhàndigem bordleben nur 3 oder 4 nàchte an land war?
    Oder bin ich erfahre weil ich einen groß teil meines lebens mit und in der natur lebe?
    Viele freunde leben an bord, einer stirbt dort gerade langsam an krebs,
    er hat nicht mal mehr die kraft seinen generator mit der hand zu starten, denn die stromsàule am wasserwanderplatz ist abgeschaltet!
    Meine hilfe sein schiff zum nàchsten "freien hafen" zu bringen hat er gestern vehement abgelehnt, heute làuft er hoffentlich hier mit seiner andrea doria ein, denn er bleibt bis zum ende an bord.

    Andere liegen in buchten, an land oder in hàfen fest.
    Der kleine kat steht in thailand an land, mein ehemals gutgehendes restaurant dort ist jetzt insolvent, der große 2 master und die rheinke liegen im wasser fest im hafen, nix iss mit flucht aufs meer!
    Meine erfahrung mit quaratàne und gelber flagge waren eine andere wie die erfahrung die ich jetzt gerade mache.
    Da muss ich durch,jeder muss da durch,doch es gibt auch einige die das anders halten.
    Als ich letzten sommer segeltechnisch nach d-land kam, lebte ich an bord und oder auf einem campingplatz, im dez. dann die neue wohnung einrichten anstatt zurùck nach sùdostasien in mein geliebtes bambushaus.
    ... man lernt nie aus, solange man wieder aufsteht,
    aber im alter wird's nicht einfacher, nur gelassener, dank erfahrungen, denn wer den schritt nie waagt, erfàhrt auch nix ... haut mal schòn alle in die tasten,
    so erfàhrt man was ùber's forum.
    Ich fahre gleich mit dem ebike zum hafen freunde besuchen

    Franz, du hast Moitessier vergessen ... meine bibel, "der verschenkte sieg"
    Geändert von round-world2 (19.04.2020 um 13:06 Uhr)
    Indios & Eulenspiegel
    Rw2
    letzter Häuptling vom Stamm der Häuptlinge
    lebt nun in Indochina

  9. #159
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    Die Auswahl des richtigen Bootes ist vorerst Nebensache. Überhaupt wenn man bedenkt mit welchen Kisten so mancher um den blauen Ball gezogen ist. Aber soweit braucht man gar nicht zu denken, wenn man vom Bordleben selbst keine Ahnung hat.

    Ich frage mich daher, was genau Kimberly denn wissen will, was man sich bei trockener Betrachtungsweise nicht ohnehin selbst vorstellen kann, überhaupt nach den Erfahrungen ihres bisherigen abenteuerlichen Lebens.
    Es gibt an Land lebende Menschen, die wohnen alleine in einer 120m² Wohnung und haben keinen Platz, weil sie ein Messie-Syndrom haben und alle Räume mit jeder Menge sinnlosem Mist zupflastern. Andere wohnen in einem Loft und haben bloß ein oder zwei Regale, ein Bett, ein Sofa und einen Fernseher auf einer Obstkiste stehen. Und Andere wohnen auf 35m² mit dem Notwendigsten und sind glücklich. Und es soll in Japan z.B Leute geben, die wohnen in einer Schlafröhre oder einem Internetcafee mit einer Pritsche. Uns Slums gibt es überall auf der Welt, auch da wohnen Menschen..

    Und so ist's auch am Schiff. Wer länger wo liegt, da wo das Segeln selbst im Hintergrund steht, wird man sich so einrichten, dass ein Alltagskomfort eher dem Land-, als dem reinen Wasserleben gleicht. Leute die eher auf dem Sprung sind, werden das Schiff immer ablegebereit halten.
    Mir will einfach nicht in den Kopf, was sie wirklich wissen will. Ich glaube sie sucht nach sowas ähnlichem wie nach einem Roman mit einer tollen Story ob mit oder ohne Happy End, was weiss ich. Aber da ist nix Magisches...

    Im Allgemeinen nennt man Leute die aufs Schiff ziehen "Aussteiger". Dazu sollte man aber immer definieren wovon sie aussteigen. Manche wollen eine unvergessliche Zeit in ihrem Leben, mit dem fixen Plan später wieder zurück zu gehen(wohin?). Andere verkaufen alle Habseligkeiten um sich ihren Traum zu finanzieren und wiederum Andere ziehen einfach drauf los und harren dessen was ihnen wiederfährt.
    Ein Zigeunerleben halt, mit scheinbarem Gefühl von Freiheit.
    Wie sich die Freiheiten im Augenblick entwickeln, sieht man ja gerade jetzt. Das hat auch @ round the world gut beschrieben.

    Ich sag Dir nur soviel: Ich liebe zwar das Leben an Bord und natürlich das Segeln, aber wenn ich könnte wie ich wollte und Geld keine Rolle spielte, dann würde ich eher in die Luft gehen, mit meinem Privatjet auf meiner Privatinsel. Dort wo mich alle kreuzweise können...

  10. #160
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    na ja, supra, überfordert war ich bisher in meinem Leben noch von nichts :-)

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