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  1. #1
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    Standard Wo gibt es Gelcoat nach "alter" Rezeptur, das vor dem modernen Reachzeitalter?

    Hallo,

    richtig lausig läßt sich das alternativ-neue Gelcoat schleifen: es verschmiert hartnäckig die Schleifscheibe.

    Deshalb meine Frage:
    Weiß jemand eine Quelle für Gelcoat nach alter Rezeptur?
    - perlweiß
    - cremeweiß


    Peter

  2. #2
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    Hallo Peter
    Für Oberflächenreparaturen verwende ich "Topcoat", das härtet klebfrei aus und lässt sich auch gut schlefen
    Musst nur vor der Entnahme gut umrühren, weil sich die Farbpigmente mit der Zeit absetzen.

    Gruss
    Horst

  3. #3
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    Topcoat ist nichts anderes als ein Decklack, da gibt es hunderte mit unterschiedlichen Eigenschaften. Mit einer solchen Antwort ohne Spezifikationen, Eigenschaften usw. ist doch wirklich keinen geholfen. Es gibt auch keinen Gelcoat alter Rezeptur, sondern auch da gibt es mehr als 20 Arten mit besonderen Eigenschaften. Ansonsten wird bei Polyester-Yachten wegen der UV-Beständigkeit ein Vinylesterharz - Isophtalsäure-Neopentylglykol vorbeschleunigt verwendet. Um die letzte Schicht klebfrei zu bekommen, wird z.B. B** S*** dem Gelcoat beigemischt. Durch die Zugabe wird aus dem Gelcoat ein sogenannter Topcoat-Decklack. Um die Schleifeigenschaften zu verbessern wird Kobalt zugefügt.

    Engel
    Geändert von Engel (21.05.2020 um 19:08 Uhr)

  4. #4
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    Zitat Zitat von Woodpecker Beitrag anzeigen
    Hallo Peter
    Für Oberflächenreparaturen verwende ich "Topcoat", das härtet klebfrei aus und lässt sich auch gut schlefen
    Musst nur vor der Entnahme gut umrühren, weil sich die Farbpigmente mit der Zeit absetzen.
    Hallo Horst,

    es betrifft nicht nur die Oberfläche, leider.
    Auch das Gelcoat nach alter Rezeptur war für mich bearbeitbar. Die Oberfäche wurde mit Aceton gereinigt, oder grob weggeschliffen, und gut war das.
    Aber das Zeuch nach neuer Rezeptur ist irgendwie übel, übertrieben: wie Gummi.

    Wie erkenne ich die alte Rezeptur mit Styrol, etwa an 2/3 Harz in der Lösung?
    Oder: wie komme ich an die "alte" Mischung?
    Ist es sowas:
    https://www.harzspezi.de/GFK-SET-Pol...zum-Laminieren
    es fehlt dann nur noch 10% Farbpaste, oder?


    Peter
    Geändert von K.Lauer (21.05.2020 um 20:01 Uhr)

  5. #5
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    Hallo Peter, was ist "alt"? Mein Schiff ist aus '78, trotz vielfacher Bearbeitung gibt es noch umfangreiche Flächen mit dem originalen Gelcoat. Wenn man da zu heftig rangeht, vor allem mit zu viel Drehzahl, schmiert es jedes Schleifpapier sofort zu. Abhilfe: richtige Drehzahl, richtige Körnung wählen, vor allem für denFeinschliff naß schleifen.
    Viele Grüße
    nw
    Πάντα ῥεῖ (*)
    * Man kann nicht zweimal auf dem selben Fluß fahren.

  6. #6
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen



    Weiß jemand eine Quelle für Gelcoat nach alter Rezeptur?


    .

    Alte Rezeptur ? Wenn der Kalauer solch Frage stellt denkt man doch an Eulen und Meerkatzen, eben das was Eulenspiegel buk.

    Auf das er
    --vor Allem durch alte Rezeptur --
    mittels Schleifen mit 40er Fiberscheibe, Radiergummi , oder grüner Seite des Küchenschwammes, perl- bis cremeweissen Hochglanz erziele.
    Geändert von supra (21.05.2020 um 21:34 Uhr)
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von K.Lauer Beitrag anzeigen

    Wie erkenne ich die alte Rezeptur mit Styrol, etwa an 2/3 Harz in der Lösung?
    Oder: wie komme ich an die "alte" Mischung ?


    r
    .




    ‐----------------------------------------------‐-------------



    .
    O.K., wir haben sie jetzt da wo sie uns haben wollen.

  8. #8
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    Wie erkenne ich die alte Rezeptur mit Styrol, etwa an 2/3 Harz in der Lösung?
    Oder: wie komme ich an die "alte" Mischung ?
    Am Geschmack, dazu eine Prise Trykresylphospaht und Du siehst dann die Lösung.
    Alte Rezepturen bekommst Du dan bei Dahlke, Schwanthalerstrasse, die haben alles, da bekommt einer noch einen Dreikantschlichtbohrer.
    Engel

  9. #9
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    Zitat Zitat von Woodpecker Beitrag anzeigen
    Hallo Peter
    Für Oberflächenreparaturen verwende ich "Topcoat", das härtet klebfrei aus und lässt sich auch gut schlefen
    Musst nur vor der Entnahme gut umrühren, weil sich die Farbpigmente mit der Zeit absetzen.

    Gruss
    Horst
    Mischt man dem Gelcoat flüssiges Paraffin zu, wird daraus Topcoat. Genau so viel Paraffin wie Härter.

    Die Diskussion ist hier schon gelaufen. Engel streitet das ab, ich habe es schon ungezählte Male so gemacht. Der Hinweis stammt von GFK-Tech in Bergisch Gladbach.

    Gruß Franz
    halber Wind reicht völlig

  10. #10
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    Zitat Zitat von grauwal Beitrag anzeigen
    Mischt man dem Gelcoat flüssiges Paraffin zu, wird daraus Topcoat. Genau so viel Paraffin wie Härter
    Hallo,

    hab ich auch immer so gemacht, wurde mir von einem Jollenbauer so gezeigt,
    aber bisher immer mit styrolgelöstem Harz.
    Diese Rezeptur ist aktuell nach REACH nicht mehr für Verbraucher geeignet.

    Ich habe gerade einen halben Quadratmeter in Arbeit.
    Mit der Fläche addiert sich die Mühe, wenn man mal so eben zurück zum Anfang geschickt wird.

    Ich werde das styrolfreie Zeuch heute aufbrauchen, warm genug soll es werden.
    Als Abschluß und variante wird etwas Weißöl drübergesprüht.


    Peter

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